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Postby Baggi » 17 Mar 2011 20:19
Hallo zusammen!
Als erstes sorry, wenn ich hier falsch bin, aber ich wußte nicht so recht, wohin mit meiner Frage.

Also, ganz kurz: ich habe in meinem 200-Liter Becken 30 neue rote Neons, die leider am Tag nach dem Einsetzen mit Weißpüntchen auf den ganzen Streß reagiert haben.

Nun arbeite ich mit J*L Punktol, um hoffentlich die Neons zu kurieren und ein Übergreifen der Krankheit auf die übrigen Beckenbewohner zu verhindern.

Normalerweise dünge ich täglich mit Aqua-Rebell-Produkten. Kann ich dies bedenkenlos fortführen während der 15-tägigen Behandlung, oder sollte ich das Düngen in der Zeit lieber einstellen? Kann es zu ungewollten chemischen Reaktionen kommen?
In der Packungsbeilage war dahingehend nichts beschrieben.

Vielen Dank für eine Antwort!!
Nicole
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Postby Olli2 » 17 Mar 2011 20:30
Hi Nicole,

also ich würd´s nicht tun.
Nicht nur wegen möglicher Wechselwirkungen, sondern einfach weil Medikamente in jedem Fall für Unruhe im Nährstoffhaushalt sorgen werden. In diesem Fall Maloxydgrünoxalat, dass wohl Deinen Filter aus der Bahn wirft und auch nicht von jeder Garnele vertragen wird (und meines Wissens muss 1-2x nachbehandelt werden).

Daher am besten immer im Quarantäne behandeln.

LG
Olli
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Postby Baggi » 17 Mar 2011 20:42
Hi Olli,
ein Quarantänebecken habe ich nicht, deshalb mußte ich im großen Becken behandeln.
Wenn die Filterbakterien über die Wupper gehen, ist das nicht so schlimm, ich werde mit großen WW gegensteuern, bis da wieder alles hinhaut. Sollte kein Problem sein, falls es zu einem Nitritpeak kommt, wird mir das nicht entgehen.
Garnelen sind bis auf eine Amano, die sich nicht fangen lassen wollte, rausgekommen. Also auch hier keine Probleme.

Das Düngen lasse ich dann für die zwei Wochen, auch wenn das meinen Pflanzen bestimmt nicht guttun wird.

Danke dir!!!!
Nicole
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Postby nik » 18 Mar 2011 08:22
Hallo Nicole,

diese Medikamente sind eine mittelprächtige Katastrophe im Pflanzenbecken - und konnten mich auch von der Wirkung nicht wirklich überzeugen. Sind bei Ichthyo zum Glück auch nicht notwendig, ich habe mit einer Kochsalzbehandlung und Temperaturerhöhung das ausgesprochen erfolgreich behandeln können - ohne irgend welche Beeinträchtigungen des Systems bemerken zu können. Gibt's auch einen Thread von mir dazu. Nett zu lesen, baucht es aber nicht, wichtiger ist die Seite von Renate Hussmann (google is your friend), dort steht alles wissenswerte.

Gruß, Nik
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Postby Atreju » 18 Mar 2011 08:48
Hi !

Ich bin auch für eine Temperaturerhöhung. Ich habe damit nur die besten Erfahrungen. Bei Malachitgrünoxolat kann es Dir passieren, dass Du den Bodengrund tauschen mußt, da es langfristig die Pflanzen an der Nährstoffaufnahme hindert, auch das Filtermaterial kann langfristig geschädigt werden, was zur Folge hat, dass sich keine Bakterien mehr ansiedeln können. Leider werden bei den meisten Medikamentenbehandlungen nicht nur die Krankheitserreger geschädigt.

EDIT : Ich weiß übrigens aus eigener Erfahrung, dass gegen die Ablagerungen meistens auch kein Wasserwechsel hilft.

LG

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Postby flashmaster » 18 Mar 2011 09:34
Hy Bruno
nur mit einer Temperaturerhöhung erreicht man bei Ichthyo gar nix
da es Erregerstämme gibt die auch locker noch 40°C verkraften
Kochsalz ist ne gute Lösung
aber auch mit Mgo passiert bei richtiger Anwendung überhaupt nichts ,
es lagert sich auch nicht ab etc , MGO zerfällt unter Lichteinwirkung
oder gibt es gegenteilige Berichte die die Ablagerung beweisen
wäre mir neu , das das Ganze auf Dauer schaden sollte,
sonst dürfte mein großes Becken auch nicht mehr laufen und dort wuchern die Pflanzen geradezu extrem
auch habe ich immer wärend der Behandlung weiterhin gedüngt ,
das schlimmste was man bringen kann , ist nämlich den Pflanzen mit einem mal die Nährstoffe zu entziehen , die prinzipielln eh im Wasser vorhanden sind , únd demzufolge auch keine Wechselwirkung mit dem Medi eingehen ,
dann brauch man sich nicht wundern wenn alles in einer Kathastrophe endet
müßtet Ihr eigendlich auch wissen oder?
ich selbst setze auch schon seit Jahren eigendlich MGO mehr ein , nur noch Kochsalz , weil es immer da ist und preisgünstiger und im Endeffeckt genau so wirkt
nur beim letzten mußte ich wieder zu MGO greifen , da die Salzbehandlung auch nach mehreren Wochen nicht gegriffen hat
und man auch da die Dosis nicht beliebig steigern kann ohne die Pflanzen und gegebenenfalls empfindlichere Fische zu schädigen , habe ich dann mal wieder auf MGO zurückgegriffen
bevor Fragen aufkommen , ich konnte den neu erworbenen Stamm nicht ins Q-Becken setzen , da da schon ein Stamm Fische drinn war der sich hätte mit dem zweiten kreuzen können (Limia melanogaster und L.tridens)
deswegen wurde ersterer direkt ins Becken eingesetzt , naja und wie so oft , die Punkte waren da

irgendwie geht mir nur die Panikmache in Bezug aufs Pflanzenbecken auf den Nerv ,
wenn ich das lese
klar ist keinerlei Zerstörung der Microflora gut , aber es ist auch keine Katastrophe

ausserdem hätte ich noch keine Auswirkungen von MGO auf die Filterbakterien bemerken können
und die hätten wohl z.B. in Form von Nitritanstig etc. auftreten müssen
hatte früher öfters mit der lieben Krankheit zu tun und hab es auch heute noch , da ich für einige Bekannte immer die Fische in Quarantäne nehme
nur das ich seit ca einem Jahr halt wieder nur noch Salz nutze , davor hatte ich immer MGO haltige Mittel bzw MGO pur aus der Apo.
im übrigen wird MGO auch von Garnelen vertragen , solange man nicht überdosiert
noch etwas Ichthyo kannman nicht einzeln im Quarantänebecken behandeln , sondern es muß das ganze Becken behandelt werden !nicht nur die sichtbar erkrankten Tiere
sonst hat man es bald wieder im Becken
wenn ihr Renates Seiten kennt , müßtet ihr das auch wissen

Lg Bryan
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Postby Olli2 » 18 Mar 2011 09:54
Hi Bryan,

Also wenn man so oft Probleme mit Ichtyo hat wie du es hier beschreibst, stimmt wohl eher was grundsätzliches nicht.

Da der ichtyo-Erreger eh latent vorhanden ist, kann man auch sehr wohl im quarantänebecken behandeln. Auch bei ichtyo geht es weniger um die Bekämpfung des Ausbruchs sondern darum, ein Klima zu erzeugen, dass ichtyo bestenfalls gar nicht erst ausbrechen lässt.

Mgo steht nicht umsonst in der Kritik Krebs auszulösen. Mir käme das nicht ins schaubecken.
Ich verstehe sowie nicht, wie leichtfertig teilweise mit harten Medikamenten in der aquaristik umgegangen wird.

Da aber nicht nach einer Heilmethode sondern nach Wechselwirkungen gefragt wurde, habe ich mich mit schlauen Ratschlägen bisher zurückgehalten. Aber für mich ist das Vorhandensein eines quarantänebeckens bei der Haltung von Zierfischen unabdingbar. Und abgängig vom grad des Ausbruchs, würde ich u.U. Dann sogar lieber direkt zu Antibiotika als mgo greifen.

Bei größeren Becken kann ich nur immer wieder den Einsatz eines UV-Klärers empfehlen, da bei ichthyo eh nur gegen die Schwärmer vorgegangen werden kann.

Lg
Olli
Last edited by Olli2 on 18 Mar 2011 10:06, edited 1 time in total.
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Postby Atreju » 18 Mar 2011 10:03
Hi Bryan !

Leider können wir nicht immer alles schreiben ''was wir wissen müßten''. Wenn ich etwas schreibe, dann gehe ich von meinen Erfahrungen aus und versuche es so einfach wie möglich zu halten. Und die sind nach wie vor gleich. Nämlich, dass ich gerade bei Neon, wenn sie neu sind schon desöfteren Ichthyo NUR mit einer Temperaturerhöhung bekämpft habe. Auch dass die Krankheit Schwärmer bildet und NUR DIE bekämpft werden können ist für mich nichts Neues.

Bei Medikamentenbehandlungen bin ich vorsichtig, da ich schon mehrmals (auf ca. gut 30 Jahren Erfahrung aufbauend) den Kies und das Filtermaterial tauschen mußte. Das reicht mir um meine Empfehlungen abzugeben, von denen ich weiß, dass sie funktionieren.

Ich kann mich auch nirgends erinnern, empfohlen zu haben den Dünger abzusetzem. Bitte daher den Ball etwas flacher halten.

Wenn beim letzten Mal Deine Behandlung nach mehreren Wochen noch nicht gegriffen hat, hätte ich die Temperatur erhöht, Die Chemiekeule ist bei mir immer die letzte Wahl. Malachitgrünox.(ist am Rande erwähnt krebserregend, Vorsicht bei Kontakt mit der Haut) wird übrigens auch beim Diskuszüchten gegen Laichverpilzung eingesetzt und ich mußte deswegen schon öfters das Filtermaterial wechseln. In meinen großen Becken der letzten Jahre war schon lange kein Medikament mehr drinnen. Jede Behandlung kann die inneren Organe der Tier irreperabel schädigen und deren Immunsystem schwächen.

Meines Erachtens bekommen gerade Neon die Krankheit nur, wenn nach dem Umsetzen das Wasser unter 28Grad hat, und/oder die Wasserqualität sehr schlecht ist. Natürlich können auch andere Stressfaktoren schuld sein. Seit ich die Temperatur, wenn ich neue Neon bekomme für ca 2Wochen auf 29,5 Grad hoch regle, hatte ich keinen Kontakt mehr mit der Krankheit.

Bruno
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Postby Olli2 » 18 Mar 2011 10:15
Bruno,

Laichverpilzung? Du meinst doch sicher methylenblau und nicht mgo ? :D

Grüße
Olli
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Postby Atreju » 18 Mar 2011 10:25
Hoi Olli !

Doch ich meinte MGO, wird zum Teil (leider) auch in der Forellenzucht verwendet, Ich hab meins in der Apotheke damals zurückgegeben. Ich versuche tunlichst ohne Medikamente auszukommen. Man kann viele Krankheiten auch so vermeiden.
Und die Scheiben lasse ich halt ein paar Mal öfter probieren und feile am Wasser. Ich glaub ich las das in einem Buch von D. Untergasser, bin mir aber unsicher, da müßte ich nachschauen. Du findest auch im Internet Hinweise darauf, auch dass es krebserregend ist. Und das ist nicht das einzige Medikament wo das zutrifft. Wir Menschen können Gifte sehr gut über unsere Haut aufnehmen, das wissen auch die Wenigsten.(Und somit auch übers Wasser wenn man in ein mit Medikamenten versetztes Becken greift.)

LG

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Postby flashmaster » 18 Mar 2011 10:26
Hy Bruno und auch Olli
bitte richtig lesen
@Bruno nicht alles war auf dich bezogen sorry wenn du es so verstanden hast
sondern mir ging es bei dir nur um die Temperhöhung
glaub mir meine Erfahrung ist nicht minder gering :)
betreibe schließlich Aquaristik seit meinem 10.Lebensjahr
ich mag nur solche "halt , stopp, ja nicht" Panikmache bei bestimmten Medikamenten nicht, das ist alles
bei wiederum anderen Medi`s wie MGO würde ich genau so warscheinlich stopp rufen
hoffe du verstehst was ich meine
im übrigen gebe ich dir uneingeschränkt Recht was die giftigkeit etc von MGO betrifft
@Olli
hast du gelesen warum ich so oft mit Ichthyo zu tun habe ?
in meinen eigenen Becken hatte ich in den letzten 10 Jahren nicht einen Fall von Ichthyo zu bekämpfen !
ausser einmal voriges Jahr , wo leider ein Q-Becken nicht ausgereicht hat , da ich beide zur gleichen Zeit erhaltenen Fischstämme nicht in ein Becken setzen konnte
ansonsten habe ich öfter im Q-Becken mit Ichthyo zu tun , da ich für meinen Bekanntenkreis die Neuzugänge etc in Quarantäne nehme , da die meisten keine Quarantänebecken haben
und mein Quarantänebecken ist auch gut bepflanzt
weil nichts geht mir mehr auf den Pinsel wie ein einfacher Glaskasten

Lg Bryan
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Postby Baggi » 18 Mar 2011 10:29
Hi,
hier ist ja richtig was los.
Springt euch bitte nicht alle an den Hals, so war meine Frage doch nicht gemeint.

Also, das Medikament ist nun in Verwendung und bleibt auch jetzt bis die Behandlung komplett durchgeführt ist. Dass das so schlimm sein soll mit Ablagerungen im Bodengrund, Pflanzenproblemen und dauerhafter Schädigung des Filters war mir nicht klar und ist mir bis jetzt auch in keinem anderen Foum untergekommen, und ich treibe mich in mehreren rum. Aber jetzt habe ich damit angefangen, und halte es für sehr ungünstig, mitten in der Behandlung abzubrechen.
Nun, Filtermedien habe ich noch, das ist kein Beinbruch. Ich fahre meinen Eheim nur schwach bestückt und kann die paar Kugeln und Ringe schnell gehen "saubere" austauschen, wenn die Behandlung zuende ist.

Bruno, du sagst, zu Ichtyo kommt es nur unter bestimmten (schlechten?) Bedingungen. Nun, die Temperatur in meinem Becken beträgt immer 27 Grad, so auch beim Einsetzen der Fische. Wohl scheinbar ein Grad zu kalt für die Mimosen.
Gegen die Aussage des sehr schlechten Wassers muß ich mich aber entschieden wehren, ich bin Großwasserwechsler mit 80%igem Tausch jede Woche. Noch am Tag vor dem Einsetzen der Neons wurde das Wasser fast komplett ausgetauscht, so wie ich das jede Woche mache. Ich habe auch immer SMBB und Erlenzapfen drin, also schlechte Wasserqualität kommt auf gar keinen Fall als Auslöser in Frage.
Das Problem war, dass die Fische abends beim Händler ankamen und ich sie nicht direkt abholen konnte. Sie wurden dann noch einen Tag zwischengeparkt in einem der Händlerbecken und dann wieder rausgefangen am nächsten Tag. Dann kamen sie zu mir ins (zu kalte?) Wasser. Und das war wohl alles einfach etwas zuviel.

Nun, was das Düngen angeht, habe ich ja leider noch nicht allzuviel Infos erhalten, aber ich halte mich da mal eher zurück.

Bis dann!
Nicole
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Postby flashmaster » 18 Mar 2011 10:33
Hy Nicole
dünge ruhig weiter
die Nährstoffe die du da zufügst , sind in deinem Wasser eh enthalten ,
also wie soll es da zu einer Wechselwirkung kommen nur weil du von "außen" ein paar mehr davon zufügst

Lg Bryan
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Postby Atreju » 18 Mar 2011 10:47
Hi Nicole !

Wir diskutieren doch nur :engel: , für sowas ist ein Forum auch da. Das mit dem schlechten Wasser brauchst Du nicht persönlich zu nehmen, ich beschrieb nur mögliche Ursachen, was keinesfalls heißen muss, dass Du schlechtes Wasser hast. Seit ich eben wärmeres Wasser beim Einsetzen von Neons taktisch bevorzuge trat kein ichthyo mehr auf. Aber auch ich mußte nach der Ursache forschen und Lehrgeld zahlen.
Wenn ich Neon bestelle (aktuell vor ein paar Wochen) vereinbare ich mit den Händlern immer gleich einen Termin, um sie gleich in den Transportbeuteln zu übernehmen. Das hat den Vorteil, dass die Tiere nicht zweimal eine Wasserumstellung erfahren. Neons sind eben Mimosen, aber nur beim frisch einsetzen. Wenn Du sie durch bekommst wirst Du Deine Freude daran haben.

Den Dünger würde ich nicht absetzen, da gebe ich Bryan recht, was anderes habe ich auch nie behauptet.

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Postby Olli2 » 18 Mar 2011 10:54
Hi Nicole,

hier geht´s nicht ab, hier werden nur Fakten zusammengetragen ;P

Ich würde mir an Deiner Stelle überhaupt keine Sorgen darüber machen, ob Du Deine Wasserhygiene vernachlässigt hast.
Manche haben 10 Jahre keine Ichthyo gesehen und urplötzlich bricht sie aus. Letztlich ist das nichts anderes als eine "Erkältung", was natürlich nicht heissen soll, dass man sie unbehandelt lassen sollte.

Dein Weg ist korrekt: Eine laufende Behandlung niemals unterbrechen und wenn diese erfolgreich abgeschlossen sein wird, dürften sich auch die Schäden in Grenzen halten.

Düngen würde ich nur aus dem Grund nicht, da es durch eine Veränderung des Beckenklimas schnell mal zur Algenbildung kommen kann, die eine Anpassung der Düngerzugabe notwendig macht.
Daher würde ich erst einmal lieber nur beobachten.
Keine mir bekannte Pflanze würde eine 14-tägige, düngefreie Phase, nicht problemlos überstehen.

Grüße
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