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92 Beiträge • Seite 1 von 7
Beitragvon chrisu » 27 Apr 2017 13:19
Hallo,

ich dachte zwar ich komme alleine drauf aber ich benötige wohl doch Hilfe.
Was könnte den Unterschied ausmachen zwischen dieser und dieser Wuchsform von Pogostemon erectus?
Seit Jahren wuchs meine P. erectus wie auf dem zweiten Bild. Sehr kleine Internodien, lange und dünne Blätter.
Seit einiger Zeit habe ich das Problem das die Pflanze meist so wie auf dem ersten Bild wächst, mit großen Internodien sowie kurzen und dicken Blättern. Sieht irgendwie aus wie bei emersen Pflanzen.

Wasserwerte:
KH 3
Mg: 12mg/l
Ca: 30mg/l
K: 11 mg/l
PO4: n. n. (0,5mg/l wöchentlich)
N: 30 mg/l
Bodengrund: Sand

Hat noch jemand diesen seltsamen Wuchs?
Bin echt ratlos. Wäre sehr, sehr dankbar für Tips die zur Problemlösung beitragen!!!
Mfg Christian
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Beitragvon chrisu » 07 Mai 2017 18:03
Hallo,

da mir sonst nichts einfällt habe mal versuchsweise ein paar Stängel von P. erectus in eine mit Seachem Flourite Sand gefüllte Glasschale gepflanzt und im Becken neben dem hässlichen Busch platziert.
Sollte das Problem von einem Mikronährstoffmangel kommen erhoffe ich mir ein deutlich besseres Wuchsbild der Stängel in der Schale.

Ist halt verdammt schwer die Ursache zu finden wenn alle übrigen Pflanzen super gedeihen :?
Mfg Christian
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Beitragvon Thumper » 08 Mai 2017 09:00
Hallo Christian,

Ca: 60mg/L
Mg: 20mg/L

NO3: 25mg/L
P: 0,1mg/L
K: 15mg/L
Fe: 0,1mg/L
Co2: 20mg/L
Auf Sand, 60Lumen/L, 10 Stunden Beleuchtung.


34722

Meine wächst auch in etwa wie deine.
Grüße,
Bene


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Beitragvon Knolle » 08 Mai 2017 09:57
Moin Christian,
ich konnte ähnlichen Wuchs bei meiner p. erectus beobachten als ich noch höhere Kalium Werte (<10) fuhr.
Mittlerweile bin ich bei rein rechnerisch 4mg/ l und sie zeigt einen ähnlich kompakten und optisch ansprechenden Wuchs wie bei deiner vor der Veränderung.

LG Timm
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Beitragvon chrisu » 08 Mai 2017 19:42
Hallo,

hier mal ein aktuelles Bild. Schaut echt schlimm aus :(

Früher so:
Mfg Christian
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Beitragvon nik » 09 Mai 2017 08:40
Hallo Christian,

habe mal nachgesehen, meine wuchs gut.
34727

Wahrscheinlich ist dein Verdacht bezüglich "emersen" Wuchs schon die richtige Richtung, komme da aber nicht weiter. Du hast ja mitunter noch mehr Licht als ich und das Verhältnis von Lichtintensität/-menge zu vorhandenen Nährstoffen wäre ein Ansatz.

Wenn der Flourite Sand nur SE enthält, würde mich ein Erfolg wundern, ich vermute es eher bei den Makros und da besonders beim Stickstoff, besser der Stickstoffform.

Extreme Steigerungen im Durchmesser von Pogostemon spec. hatte ich immer dann, wenn ich eine "Algenblüte" mittels Fällungsmittel beseitigte. Die bindet sehr viel Stickstoff und der wird wieder frei, durchläuft die ganze Kette der Stickstoffmineralisation. Das war noch wuchsfördernder als Urea. Das beinhaltet allerdings die erhebliche Gefahr einer unvollständigen Betrachtung.

Gruß, Nik
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Beitragvon chrisu » 09 Mai 2017 18:23
Hallo Nik,

das mit Trübung und Fällungsmittel kann ich zu 100% bestätigen. Da explodierte sie förmlich!

Düngekapseln mit NPK habe ich auch schon probiert. Erfolglos!

Zwei Unterschiede zwischen der Zeit wo sie super wuchs und jetzt fallen mir ein:
-früher Leuchtstoffröhren, jetzt LED
- früher üppig Makro Spezial N, jetzt großteils Urea
Mfg Christian
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Beitragvon nik » 10 Mai 2017 08:25
Hallo Christian,

chrisu hat geschrieben:das mit Trübung und Fällungsmittel kann ich zu 100% bestätigen. Da explodierte sie förmlich!

nur bleibt die Ursache völlig unklar. Stickstoff war naheliegend, weil das in großen Mengen gebunden bzw. wieder frei wird. Aber bei der Anwendung von Urea taugt das als Lösungsansatz auch nicht mehr.

Zwei Unterschiede zwischen der Zeit wo sie super wuchs und jetzt fallen mir ein:
- früher Leuchtstoffröhren, jetzt LED
- früher üppig Makro Spezial N, jetzt großteils Urea

Am Urea liegt es nicht, das ist bei mir schon lange gängige Stickstoffversorgung.

Die LED könnte es sein. So sie denn lichtstärker ist. Pflanzen schätzen den Weg zur Wasseroberfläche ab und wenn sie mehr Licht auf die Mütze bekommt, dann findet die Umstellung auf emers früher statt. Wie sind denn die Unterschiede von der LED zu den LL? Hast du noch die Leuchtstofflampen?

Gruß, Nik
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Beitragvon chrisu » 10 Mai 2017 16:28
Hallo Nik,

früher habe ich mit Osram 865+840er Leuchtstoffröhren beleuchtet ~1W/l. Keine Ahnung wie stark oder schwach das war? Gewachsen ist jedenfalls alles super.
Jetzt wird das 100 Liter Becken mit 3x30Watt LED Außenstrahlern beleuchtet. Wenn die Angaben stimmen liefert ein Strahler 2300-2500 Lumen.

Alle anderen Pflanzen scheinen mit der Beleuchtung jedenfalls keine Probleme zu haben.
Mfg Christian
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Beitragvon nik » 11 Mai 2017 05:11
Hallo Christian.

Ich fühle mich gerade sehr, sehr müde und frage dich nicht mehr. Du kannst es dir selber ausrechnen und deine Schlüsse ziehen.
Die 80 lm/w sind plausibel, von denen kannst du max. 10% irgendwelche Verluste abziehen. Kommt halt darauf an.
Bei einer alten T5 Beleuchtung kannst du max. 70% der Bruttolumen ansetzen, wahrscheinlich weniger. Je nach Umständen.
Bei einer alten T8-Beleuchtung kannst du max. 60% der Bruttolumen ansetzen, wahrscheinlich weniger. Je nach Umständen.

Gruß, Nik
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Beitragvon chrisu » 26 Mai 2017 22:54
Hallo,

P. erectus sieht unverändert schlecht aus. Die Triebe welche ich vor 3 Wochen in einen Topf mit Seachem Flourite gepflanzt habe haben zwar inzwischen sehr viele Wurzeln gebildet aber sonst hat sich noch nicht viel getan.

momentane Wasserwerte:

KH 5
MG: 15mg/l
CA: 40 mg/l
K: 6 mg/l
NO3: 20 mg/l
PO4: nicht nachweisbar (0,5 mg/l wöchentlich)
FE: momentan kein Test vorhanden, verwende die Kombi Aquafim-Langzeitdünger und Spezial Flowgrow

Beleuchtungsdauer 8 Std. täglich

Sollte sich bei den Pflanzen im Seachem Flourite nicht demnächst was tun kann ich wohl Mängel bei den Mikronährstoffen ausschließen.
Dann werde ich versuchsweise NPK Düngekapseln im Flourite platzieren.
Sollte auch das fehlschlagen probiere ich es noch mit der Abschattung der P. erectus mittels Schwimmpflanzendecke.
Mfg Christian
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Beitragvon Sepp0207 » 27 Mai 2017 08:08
Hallo Christian,

Ich weiß nich ob du es an anderer Stelle schon mal geschrieben hast aber mich würde mal interessieren ob du Leitungswasser, Osmosewasser oder einen Verschnitt aus beidem verwendest? Evtl. hast du auch eine leichte Schwermetallbelastung im Leistungswasser, die gerade ausreicht bei der erectus Probleme zu machen. Anton Gabriel hat da so nen neuen Test mit dem sich ein Problem bei Kupfer, Zink, Blei und noch so ein zwei Metallen ausschließen ließe.

Gruß
Sebastian
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Beitragvon chrisu » 27 Mai 2017 08:55
Hallo Sebastian,

ich verwende ein 1:1 Gemisch aus Leitungswasser und Osmosewasser.
Ich betreibe allerdings noch zwei weitere Becken wo P. erectus wesentlich besser gedeiht. Eines ebenfall mit 1:1 und eines mit 100% Leitungswasser.
Mfg Christian
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Beitragvon chrisu » 03 Jun 2017 16:59
Hallo,

im Nano wächst meine P. erectus wesentlich besser und schöner!
Hier wird ebenfalls üppig beleuchtet, 1800 Lumen auf 20 Liter.
Düngung identisch wie im großen Becken. Der einzige Unterschied ist eigentlich der Besatz.
Im 20er leben nur ca. 50 Garnelen und im 100er 20 Kardinalfische, 6 Guppys und unzählige Garnelen.
Mfg Christian
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Beitragvon Thumper » 03 Jun 2017 17:39
Moin Christian,

wie sind denn die Nitratwerte in beiden Becken wenn du zeitgleich misst?
Grüße,
Bene


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