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Postby nik » 02 Oct 2018 09:00
Hallo Siegfried,

erst mal Glückwunsch zu deinem Aquarium. Biologisch sieht das ziemlich gut aus. Mit fortschreitender Verwunderung habe ich jedoch den Thread gelesen. Natürlich kann man alles so kompliziert wie möglich aufsetzen. Torsten hat da schon selbst eine Neigung und wirkt diesbezüglich ... katalytisch. ^^ Highlights waren die Kaliumabdeckung über die Volldüngung, die Stickstoffmessung bis zur immer noch unvollständigen Gesamt-N-Erfassung über Ammonium/Ammoniak/Nitrit/Nitrat. Fehlt ja nur noch ein Urea-Test. :flirt:
Herzlich gelacht habe ich dann aber bei der Schwimmpflanzendecke, Roberts Ausführung zum Licht an der Oberfläche und deiner Frage zur Lichteinschätzung. Ist aber auch egal.

Als erstes könntest du dich von komplizierten Abhängigkeiten wie Nährstoffgehalten und Pflanzenmasse und Wachstum lösen. Das ist sogar erstaunlich einfach. Im Grunde ist es mit Abstand am besten, wenn alle Nährstoffe vorhanden sind. Das ist tatsächlich so schlicht und dann fehlt nur die nur anfänglich schwierigere Erkenntnis, dass zu wenige Nährstoffe problematischer sind als reichliche. "Zu viele" sind es immer, denn Pflanzen können nie alle verbrauchen, es bleben immer "Überschüsse". Solange die messbar sind, stehen Pflanzen Oberkante Unterkiefer in Nährstoffen. Das ist gut so, man muss es sich nur klar machen und nicht gebannt auf die Algen starren wie das Kaninchen auf die Schlange. Es gibt bezüglich Algen eine Schnittmenge zu Nährstoffen, die wird aber idR. überschätzt. Algen sind primär so sehr eine andere Baustelle, dass man sich nur um eine genügende und vollständige Nährstoffversorgung der Pflanzen zu kümmern braucht und damit sind schon alle Spatzen gefangen.

Zu den Nährstoffen muss man im Grunde auch gar nicht so viel wissen, mehr so zum Drum und Dran ^^ und dann lässt sich ein Aquarium mit Leichtigkeit rechnerisch aufdüngen. Mit der Trinkwasseranalyse hat man schon wertvolle Informationen, hübscht das Wasser entsprechend auf und fertich is die Laube. Schau mal in meiner Sig nach der Düngung, das kann dir Fragen beantworten.

Gruß Nik
nik wrote:
Wasserpflanzenaquaristik mit allem Drum und Dran

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Postby unbekannt1984 » 02 Oct 2018 11:01
Hallo Nik,

nik wrote:Highlights waren die Kaliumabdeckung über die Volldüngung, die Stickstoffmessung bis zur immer noch unvollständigen Gesamt-N-Erfassung über Ammonium/Ammoniak/Nitrit/Nitrat. Fehlt ja nur noch ein Urea-Test. :flirt:

woher das Kalium kommt ist doch im Endeffekt egal. Ist halt eher eine Geschmacksfrage wie viele Düngerflaschen man neben das Aquarium stellen will.

Zu den Ammonium-/Ammoniak- und Nitrit-Test: Mir ging es darum zu erwähnen das man da mehr Geld ausgeben kann - ich habe lediglich vergessen für dich dabei zu schreiben das es nicht viel nutzt.
Ich denke Siegfried hat das auch so verstanden, wie ich es gemeint habe.

Hallo Siegfried,

Takamaka wrote:Vielleicht könnte das Perlkraut noch 'nen Schuss dunkler werden. Aber ich denke, das wird man erst in 1-2 Wochen beurteilen können.

ja, eine sichtbare Besserung sollte halt in wenigen Tagen eintreten, bis Mängel komplett behoben sind kann es dann aber schon einmal etwas dauern.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Postby Takamaka » 02 Oct 2018 16:02
Hallo Nik,

danke, Glückwünsche werde immer gerne entgegengenommen. Die Optik genügt natürlich bei weitem nicht dem, was hier sonst so zu bestaunen ist. Aber das liebe Töchterchen freut sich wenn's grünt und jetzt hoffentlich auch noch die Garnelen Nachwuchs kriegen. Und das alles mit so wenig Algen wie möglich.

Deine Düngerabhandlungen habe ich schon vor einigen Tagen gelesen und ganz grob auch verstanden. Mir ging es ja beim Start der Konversation zunächst nur um die Einschätzung, ob meine Angaben für den Düngerechner konform sind mit dem, was eingefleischte Aquarianer so als "mittel" ansehen, wenn man über Licht und Pflanzenmasse spricht. Irgendwie muss man ja mal Startwerte ermitteln, die man dann weiterentwickelt.

Torstens Hilfestellungen waren auf jeden sehr Fall hilfreich, da ich dadurch tatsächlich eingesehen habe, dass es womöglich eher zu wenig Nährstoffe sind als zu viele. Da ich sehr wenig und möglichst proteinarm füttere kommt da auch nicht so viel nach, wie bei jemandem, der jeden Tag einen Brocken Frostfutter im Becken versenkt.

Ansonsten hab ich 'ne Menge gelernt von Euch, dafür vielen Dank an alle.

Viele Grüße

Siegfried
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