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Postby Setsch » 03 Oct 2015 14:07
Hallo zusammen,

ich habe ein paar grundsätzliche Frage zum richtigen Zurückschneiden von Aquarienpflanzen:

Und zwar ist mir aufgefallen, dass einige Pflanzen (z.B. Wasserpest und Rotala "Enie") lediglich einen neuen Trieb ausbilden, wenn sie bei ca. der Hälfte gekürzt werden. Brauche ich einfach mehr Geduld oder wird bei solchen Pflanzen der untere Teil (inkl. Wurzeln) komplett entfernt und der obere Teil wieder eingepflanzt?

Wie schneidet man am besten hydrocotyle cf. tripartita? Wie einen "Rasen" trimmen oder doch die Stengel über der Gabelung (mühsam) einzeln abschneiden?

Danke schon mal vorab für Antworten.

Grüße
Sascha
Setsch
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Postby DavidK » 03 Oct 2015 15:40
Hallo!

also die Hydrocotyle beschneide ich einfach so, wie ich sie haben will, also gewissermaßen wie Rasen, um deinen Begriff mal zu verwenden.

LG David
Liebe Grüße
David
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Postby Setsch » 14 Oct 2015 18:37
Hey David,

danke für deine Antwort :smile:

LG
Sascha
Setsch
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Postby JasonHunter » 14 Oct 2015 21:48
Hallo Sascha,

bei Stängelpflanzen wie Rotala oder auch z.B. Ludwigia reisse ich die ganze Pflanze heraus, kürze und pflanze sie (oberer Teil) wieder neu ein. Die Pflanze kann so gleich weitermachen und man muss nicht erst warten bis sie neu austreibt. Ausser man will dass die Pflanze buschiger wächst, dann schneidet man den oberen Teil weg und lässt den unteren drin.
Ich hatte immer den Eindruck dass die Pflanze bei ständigen Rückschnitten und neuem Austreiben immer schwächer wird, deshalb sind Kopfstecklinge für mich am besten. Den unteren Teil schmeisse ich weg.

Gruss,

Jason
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Postby Ebs » 15 Oct 2015 13:33
Hallo Sascha,

JasonHunter wrote:
Ich hatte immer den Eindruck dass die Pflanze bei ständigen Rückschnitten und neuem Austreiben immer schwächer wird, deshalb sind Kopfstecklinge für mich am besten. Den unteren Teil schmeisse ich weg.


das ist auch meine langjährige Erfahrung.
Deshalb setze ich auch immer nur die Kopfstecklinge (Oberteile) und werfe den Rest ebenfalls weg.

Nur bei Micranthemum misranthemoides mache ich eine hin und wieder eine Ausnahme und schneide sie zwischenzeitlich mal zurück (wächst dann nicht ganz so schnell).

Gruß Ebs
Aquarium von Eberhard:110 l Netto, KH 6; GH 13; PH 6,8/6,9; CO2 25/30; NO2 n.n; NO3 10/15; PO4 um 0,5; K um 8; Fe 0,1; Ca/Mg 7 :1; Bel. T5 2x 28W + 1400 Lumen LED; 15 Std. Bel. ; keine sichtb. Algen
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Postby ThorstenSt » 15 Oct 2015 13:47
Hallo,

was macht ihr denn wenn ihr riesige Büsche rotala habt und dann noch soil? Reißt ihr da alle 3wochen alles raus und setzt neu? Das ist doch nen Riesen Aufwand und Sauerei.

Abgesehen davon dass die dann kaum oder garnicht buschig und dicht wachsen werden.

LG
Thorsten
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Postby Setsch » 16 Oct 2015 10:31
Hi zusammen,

danke für eure Antworten. Über das neu Einpflanzen zerbreche ich mir gerade etwas den Kopf, denn mein Becken ist sehr dicht bepflanzt und ich würde gerne möglichst eine Sauerei bzw. versehentliches ausrupfen der anderen Pflanzen vermeiden.

Die Wurzeln werden dann mit herausgenommen, richtig?

Viele Grüße
Sascha
Setsch
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Postby JasonHunter » 16 Oct 2015 13:58
Hallo Sascha,

Setsch wrote:Die Wurzeln werden dann mit herausgenommen, richtig?

Richtig. Bei Stängelpflanzen ist das ziemlich unproblematisch und da brauchst du keine Angst zu haben, dass andere Pflanzen mit herausgezogen werden. Etwas anders ist es bei kriechenden Pflanzen wie Staurogyne repens. Die sollte man lieber trimmen, denn die macht eine Sauerei wenn man sie rauszieht, auch wegen sich ansammelndem Mulm.
Cryptocorinen und Echinodorus sind einer der Mühsamsten wegen ihrem dichten, langen Wurzelnetzwerk...die reissen dann fasst alles mit :lol:

Gruss,

Jason
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Postby Setsch » 16 Oct 2015 15:44
Und wie sieht es hiermit aus :D :
Limnophila hippuridoides

Habe vorhin mal leicht dran gezogen und der umliegende Bodengrund hat sich schon leicht gehoben :-/
Die Pflanze müsste man ja köpfen und neu einsetzen soweit ich das verstanden habe, oder?

VG
Sascha
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Postby Ebs » 16 Oct 2015 16:11
Hallo Sascha,

Setsch wrote:
Habe vorhin mal leicht dran gezogen und der umliegende Bodengrund hat sich schon leicht gehoben :-/
Die Pflanze müsste man ja köpfen und neu einsetzen soweit ich das verstanden habe, oder?


so ist es.
Wenn du nur abschneidest und die Wurzeln drinlässt, werden die Pflanzen immer mehr und fester verwurzeln, bis nur noch alles miteinander zusammenhängt und sich nur schwierig voneiander lösen lässt.

Um dem zu entgehen, setze ich einen Teil meiner Pflanzen(z.B. Rotala rotundifolia, Roter Tigerlotus, staurogyne repens,micranthemum micranthemoides, Crinum calamistratum, Echinodorus tenellus) seit Jahren in kleine Plastepflanztöpfe und dann erst ins Becken.
Das funktioniert perfekt. (Siehe evtl. mein Becken)
Damit entfällt das untereiander Verwurzeln bzw. wird stark eingeschränkt.

Gruß Ebs
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Postby Plantamaniac » 16 Oct 2015 16:55
Hallo, darf ich mich mal kurz mit ranhängen?
Wie schneidet ihr Cyperus helferi? Die ältesten Blätter werden gelbbraun und sind sehr zäh. Sie zerfleddern dann in einzelne Fasern und sehen sehr lange unansehnlich aus. Mit den Fingern rauszwicken geht nicht, zu zäh.
Dann besser die ganze Pflanze bis runter kappen oder einzeln die unansehnlichen alten Bätter?
Chiao Moni
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