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Postby Papabär » 04 Oct 2018 06:25
Moin, liebe Gemeinde

Ich habe da eine Frage deren Beantwortung mich brennend interessiert:

Vorab ich nenne keine Namen, denn ich möchte keinen Unfrieden stiften, oder Regressansprüche stellen, sondern lediglich verstehen wie es dazu kommt, was nun folgt:

Ich habe mir einige Pflanzen zum teil Raritäten über die Bucht zugelegt von Personen, über die ich hier bei Flowgrow vorher Infomationen mir erlesen habe.

Die Pflanzen kamen augenscheinlich im guten Zustand an, aber in meinem Becken fingen nach 3 Tagen Auflösungserscheinungen an:
Pflanzen: Myriophyllum cf. aquaticum "Roraima", Limnophila hippuridoides und Cabomba sp belem.

Pflanzen wurden beim Verkäufer auch mit Urea gedüngt, bei mir nicht.

Belem hat sich in Einzelteile zerlegt,
Limnophila war nicht rot sondern Grün und die Blätter wurden gelb durchsichtig,
Roraima blieb nur noch der Stamm, bis sich Seitentriebe entwickelten die nun Prächtig wachsen.

Liegt es am Dünger ich verwende Aqua Rebell Estimate GH Boost und Eisen, sowie CO2(Lebensmittel) 20-25mg, Licht Aqua-Grow Mid-Power ~ 50Lm/L, oder an evtl. anderen Bakterienstämmen in den Becken ?
Andere Möglichkeiten fallen mir nicht ein.
Denn was mich wundert ist z.B das Meerjungfrauenblatt von einem anderen Anbieter der kein Urea verwendet, habe ich keine Probleme wie Auflösungserscheinungen und sie wachsen sofort.

Becken dient zur Vermehrung und es ist kein Besatz vorhanden und war vorher mit Wasserpest und Nixkraut 6 Wochen eingefahren. Filter HMF mit Luftheber.

Hier noch Ausgangswerte Wasserversorger: Wasserwerk Ohrte: Wasserversorger
und die Netzanalyse im PDF hier: Netzanalyse Ohrte

Für erklärende Worte bin ich dankbar.

Gruß Stefan
Papabär
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Postby nik » 04 Oct 2018 07:54
Hallo Stefan,

ich mache es kurz, wenn halbwegs ordentlich gedüngt wird, dann lassen sich pflanzliche Auflösungserscheinungen im Regelfall auf die Filterung zurück führen. Mattenfilter ist schon eine intensive Filterung, kann gut gehen oder nicht. Ansonsten würde ich zusätzlich eine allgemein knappe Düngung in Betracht ziehen. In Verbindung mit intensiver Filterung verschärft das eine vorhandene Problematik. Mein Tipp wäre bei solchen Mimosen der Verzicht auf Filterung. Üblicherweise sind solche Becken schwach bis gar nicht besetzt.

Nur, weil die Pflanzen ein ausgebildetes Enzym Urease - so sie denn überhaupt dazu fähig sind - nicht mehr zur Anwendung bringen können, fallen Pflanzen nicht zusammen. Entsprechendes gilt für Ammonium. Mit dem Wegfall dieser Stickstoffformen kann man den Zusammenfall nicht erklären. Nebenbei, mit Mattenfilter/intensiver Filterung ist Urea sowieso weitgehend sinnlos, das wird im nächsten Durchlauf hochmineralisiert.

edit: und ein 6 Wochen altes Becken mit Wasserpest und Najas als für Mimosen geignet zu betrachten, ist schon sehr optimistisch. Das schaue ich mir mit üblichen Pflanzen mind. 3 Monate an, bis das erkennbar einwandfrei läuft und Intensive Filterung halte ich mit solchen Absichten sowieso für einen Irrtum.

edit2: und nach dem ich mir die TWA angesehen habe, mit 2,5 mg/l Mg wird man auch mit reichlicher Anwendung vom GHboostN nicht auf einen grünen Zweig kommen. Deswegen haben sich die Pflanzen aber nicht aufgelöst.

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby Papabär » 04 Oct 2018 08:34
Hallo Nik,

nik wrote:ich mache es kurz, wenn halbwegs ordentlich gedüngt wird, dann lassen sich pflanzliche Auflösungserscheinungen im Regelfall auf die Filterung zurück führen. Mattenfilter ist schon eine intensive Filterung, kann gut gehen oder nicht.

Ansonsten würde ich zusätzlich eine allgemein knappe Düngung in Betracht ziehen. In Verbindung mit intensiver Filterung verschärft das eine vorhandene Problematik. Mein Tipp wäre bei solchen Mimosen der Verzicht auf Filterung. Üblicherweise sind solche Becken schwach bis gar nicht besetzt.


Habe eine Düngeberatung bei Aquasabi angefordet, in der mir die Dünger und ein Hinweis zu Richtig Düngen gegeben wurde. Ich bin niedrig angefangen und gelandet bei den Angaben auf der Verpackung, CO2 musste ich entsprechend der Düngung und Wuchs nachregeln.
Mattenfilter hatte ich schon, da ich zuvor Endler gehalten habe und nun mein Augenmerk auf Pflanzen richte und da noch unerfahren bin.

nik wrote:Nebenbei, mit Mattenfilter/intensiver Filterung ist Urea sowieso weitgehend sinnlos, das wird im nächsten Durchlauf hochmineralisiert.


Bitte näher erklären verstehe ich nicht, den ich lese das bei Urea ein guter Filter zur Anwendung kommen sollte der entsprechend in Nitrat wandelt. Ich verwende aber kein Urea.

nik wrote:edit: und ein 6 Wochen altes Becken mit Wasserpest und Najas als für Mimosen geignet zu betrachten, ist schon sehr optimistisch. Das schaue ich mir mit üblichen Pflanzen mind. 3 Monate an, bis das erkennbar einwandfrei läuft und Intensive Filterung halte ich mit solchen Absichten sowieso für einen Irrtum.


Bin auf dem Pflanzengebiet neu und gehe von meinen Erfahrungen über das Hältern von Tieren aus.

Zu guter letzt noch ein Hinweis: Kann es auch an den Temperaturen in den Tagen gelegen haben "Lieferung" denn auch die bei Aquasabi bestellte Myriophyllum sp. "Roraima" - in Vitro XL kam sehr warm an und löste sich auf, in einem andern Becken was schon 2 Jahre lief.

Gruß Stefan
Papabär
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Postby Wuestenrose » 04 Oct 2018 08:54
Morgen…


Papabär wrote:Zu guter letzt noch ein Hinweis: Kann es auch an den Temperaturen in den Tagen gelegen haben…

Das war auch mein erster Gedanke, als ich Deine Beschreibung las: Transportschaden durch Wärme oder Kälte.


Viele Grüße
Robert
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Postby nik » 04 Oct 2018 10:15
Hallo Stefan,

Papabär wrote:Habe eine Düngeberatung bei Aquasabi angefordet, in der mir die Dünger und ein Hinweis zu Richtig Düngen gegeben wurde. Ich bin niedrig angefangen und gelandet bei den Angaben auf der Verpackung, CO2 musste ich entsprechend der Düngung und Wuchs nachregeln.
Mattenfilter hatte ich schon, da ich zuvor Endler gehalten habe und nun mein Augenmerk auf Pflanzen richte und da noch unerfahren bin.

Ich habe keine Lust alles zu erfragen bis das ein Bild ergibt. Ich habe Möglichkeiten genannt, warum es schief laufen kann, aber nicht muss.

Bitte näher erklären verstehe ich nicht, den ich lese das bei Urea ein guter Filter zur Anwendung kommen sollte der entsprechend in Nitrat wandelt. Ich verwende aber kein Urea.

Hast du das hier gelesen? Ich verwende in jedem Aquarium Urea zur ergänzenden Stickstoffversorgung und derzeit ist keins irgendwie gefiltert. Wenn du wissen willst warum, dann schau mal in meiner Sig zur Düngung und zur Filterung.


Zu guter letzt noch ein Hinweis: Kann es auch an den Temperaturen in den Tagen gelegen haben "Lieferung" denn auch die bei Aquasabi bestellte Myriophyllum sp. "Roraima" - in Vitro XL kam sehr warm an und löste sich auf, in einem andern Becken was schon 2 Jahre lief.

Ist zu dem Becken auch nur irgendwas bekannt, außer dass es 2 Jahre läuft? Ist das ein Pflanzenbecken?
Temperaturschaden ist eine Möglichkeit, das weiß Tobi am besten, ob es in der Zeit zu einer Häufung kam. Ihn kannst du so was schon fragen. Das muss aber schon ziemlich warm sein. Ist nicht mein Favorit, denn mit einem Temperaturschaden sehen die Pflanzen meist gleich nicht mehr gut aus. Wenn es ein Temperaturschaden war, müsste der nächste Versuch dann klappen. Ansonsten schwierig zu beurteilen, bzw. nicht nachzuvollziehen.
Es bringt aber nicht weiter, wenn du deine Ebay-Käufe mit Urea-Düngung mit in-vitro Pflanzen und nach meinem Eindruck nur mäßig geigneten Pflanzenaquarien verquickst.
Es wird kaum klar werden, ob die nach deiner Schilderung optisch anfänglich guten Pflanzen schon einen Schlag weg hatten oder die Bedingungen in deinem sehr jungen Becken zur Auflösung führten. An deiner fehlenden Urea-Düngung liegt es jedenfalls nicht.

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby Öhrchen » 04 Oct 2018 11:13
Hi,
mein erster Gedanke war auch, daß die Pflanzen beim Transport was abbekommen haben. Halte ich sogar für die wahrscheinlichste Variante, da der Zerfall so schnell losging.
Ich habe neulich, als es noch warm, aber nicht mehr kochend heiß draußen war, Hornblatt zugeschickt bekommen. Das gilt ja quasi als "Wucher-Unkraut" schlechthin. Mit Mühe hat ein Stängelchen überlebt, der Rest ist unmittelbar nach Kontakt mit Wasser zerfallen. Oder ich hatte auch schon Pflanzenlieferungen, die vom benachbart liegenden Heatpack geschädigt waren. Man verschätzt sich da, die Pflanzen reagieren auf Wärme oft genauso empfindlich, wie auf Kälte.
Über die Filterung/ Niks Ansatz, die Bakterienflora ins Becken, statt in die Filtermedien zu bringen, kannst du dich ja trotzdem belesen. Das ist eine interessante Sache.
Viele Grüße
Stefanie

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Postby Papabär » 04 Oct 2018 11:24
Hallo Nik,

um Dir ein Bild von mir zu machen, ich lege nicht einfach los, sondern belese mich schon im Vorfeld und nach Abwägen einiger Vor und Nachteile bin auch zu dem Entschluß gekommen kein Urea einzusetzten.
Mir geht es auch nicht um Scape oder ähnlich, bin halt zu der Erkenntniss gekommen Pflanzen zu beobachten ist auch schön.
Ich pflege 3 Becken 2x100L, 1x85L. Pflanzen wurden sofern Quantität vorhanden auch in allen Becken eingesetzt.
1x100L und 85L wurden neu eingerichtet in dem anderen sind noch Restbestände Endler Blue Star.

Das mit der Lieferung an warmen Tagen hatte ich mit Aquasabi auch telef. geklärt, um die Pflanze zu retten, auch meine Schilderung über die Aklimatisierung und abschneiden der gesunden Teile und erstmal Fluten lassen wurden mir als richtiges Verhalten bestätigt.
Bei der Lieferung war ja nicht nur die Myriophyllum sp. "Roraima" , sondern auch Najas madagascariensis, Lomariopsis cf. lineata und Rotala sp. "Gia Lai" / "H'Ra" und nur die Roraima hat sich verabschiedet. Um Ersatz zu erhalten hätte ich mich am gleichen Tag melden sollen, jedoch war da nix matchig, was auf Wärmeschaden hindeuten hätte können.

Daraufhin war meine Überlegung: Ok in Vitro vielleicht nicht so gut bei mir wobei die Rotala super wächst und bin über die Bucht an submerse Pflanzen gekommen um Versandkosten zu verteilen gleich noch andere mitbestellt von einem Anbieter der mit Urea düngt, die alle Probleme machten.

Auch die hier aus dem Forum erhaltene Eriocaulon Mixpaket wächst ohne Probleme und sind auch in den Sommermonaten versand worden.

Da ich mir hier keinen Reim draus machen konnte habe ich das Thema erstellt.

Über Vorschläge zu guten Fachbüchern wie H.J. Krauser Aquariumwasser(bereits seit Jahren in Besitz) bin ich auch interessiert.

Edit: Bin auch kein Anfänger in der Aquaristik sondern beschäftige mich seit meinem 13ten Lebensjahr jetzt 40 Jahre damit. Von Guppy über Diskus und WF Tropheus jetzt zu Pflanzen. Beckengrößen von 30L bis 1000l gepflegt und mit Filterung von bis beschäftigt.
Größen wie Dr.Kassebeer (Chemiepraktikum absolviert) Dpl.Ing Deters sind mir bekannt und deren Abhandlungen in meinen Überlegungen mit einbezogen worden.

Auch ich bin hier unter anderem Namen neu regesstriert um nicht Hinweise auf die Liferanten zu geben.
Um wie Anfangs erwähnt keinen Unfrieden zu stiften.
Papabär
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Postby omega » 04 Oct 2018 13:42
Hi,

Papabär wrote:Auch die hier aus dem Forum erhaltene Eriocaulon Mixpaket wächst ohne Probleme und sind auch in den Sommermonaten versand worden.

Du schreibst aber auch gar nichts darüber, wie die alle verpackt waren.
Und Du weißt Null Komma Nichts über die thermischen Bedingungen, die im jeweilgen LKW bei der Fahrt über Land und dem Transporter bei der Fahrt zu Dir nach Hause herrschten. Bei stundenlanger praller Sonne heizen sich die Fahrzeuge mächtig auf. Die eine Pflanzen kann das ab, die andere gar nicht.

Was da alles schief laufen kann, fängt schon beim Verpacken an. Manche Leute gönnen ihren Pflanzen kein Luftpolster. Aber auch Pflanzen benötigen Sauerstoff.

Grüße, Markus
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Postby Papabär » 04 Oct 2018 14:36
Hallo Markus
omega wrote:Du schreibst aber auch gar nichts darüber, wie die alle verpackt waren.
Und Du weißt Null Komma Nichts über die thermischen Bedingungen, die im jeweilgen LKW bei der Fahrt über Land und dem Transporter bei der Fahrt zu Dir nach Hause herrschten. Bei stundenlanger praller Sonne heizen sich die Fahrzeuge mächtig auf. Die eine Pflanzen kann das ab, die andere gar nicht.

Was da alles schief laufen kann, fängt schon beim Verpacken an. Manche Leute gönnen ihren Pflanzen kein Luftpolster. Aber auch Pflanzen benötigen Sauerstoff.


Hätte ich an der Verpackung was zu mäkeln gehabt wäre ich darauf eingegangen.
Natürlich heizen sich Fahrzeuge in der prallen Sonne auf, jedoch wurden Sie mit 1 Tag Lieferzeit dann auch über Nacht transportiert und der Mond heizt da nicht so, deswegen auch hier nicht drauf eingegangen.
Auch besteht die Möglichkeit das beim Versender die Lagerung bzw. Hälterung, die hohen Temperaturen den Pflanzen zugesetzt haben.
Wovon ich nicht ausgehen möchte.

Die Pflanzen wie z.B. bei Aquasabi beschrieben werden entsprechend verpackt, Hinweis dazu während der heissen Tage gabs mal unter Verpackung kann ich jetzt nicht mehr finden, oder steht wo anders.

Nein mir geht es darum:
Kann es an den Düngemitteln liegen die vorher eingesetzt wurden, hat jemand ähnliche Erfahrungen sammeln
dürfen ?


Ich hab ja nicht geschrieben kauft bei .... und .... keine Pflanzen denn die wissen nicht was sie tun, sondern ich gehe dabei, auf den vorherigen korrekten Umgang der Pflanzen aus und versuche zu begreifen was passiert ist, denn nur eine in Vitro ist auch zerstört, sonst nur Probleme bei vorheriger Urea Düngung.

Wenn, aber geschrieben wird, daran kann es nicht liegen, weiß ich wohl, wo ich keine hochpreisigen Raritäten mehr beziehe.
Ich wollte halt nicht plump hier Fragen : sagt mal die Pflanzen von .... habt Ihr da auch nur Probleme, empfinde ich als unschön und muss nicht sein.
Der Fehler kann ja auch bei mir liegen und da schaue ich als erstes, bevor ich meine evtl. Unzulänglichkeiten auf andere abschiebe.

Hinweise wie: Mimosen nicht in so junge Becken oder auch die Filterung wurden ja schon gegeben.

Also bitte zum "Thema Pflanzen aus Urea Düngung umgewöhnen ?" oder mein Fehlverhalten ansprechen.

:kbesserwiss: Sonst Thema verfehlt setzen 6 :prost:

Gruß Stefan
Papabär
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Postby Biotoecus » 04 Oct 2018 15:02
Moin,

ich habe auch mal irgendwo irgendwelche Pflanzen gekauft.
Die kamen dann irgendwann hier an und wuchsen irgendwie nicht an.
Irgendwelche Wasserwerte hatte ich auch nicht.
Irgendwie war da der Wurm drin.
Konnte mir auch niemand erklären.

Bist also nicht der einzige dem irgendwelches Zeug unter irgendwelchen Bedingungen eingeht.
Ich mache mir über solche Schilderungen keinen Kopf mehr.
Ist mir zu mühsam da aus der Nase irgendwelche Infos häppchenweise zu ziehen.

Beste Grüße
Martin
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Postby nik » 04 Oct 2018 16:14
Hallo Stefan,

das gibt alles nichts her und bringt nicht weiter. Ich kann dir aber sehr wohl mit Erfahrungen dienen und dir erläutern, wieviele Probleme es mit meinen weiter gegebenen, tüchtig mit Urea gedüngten Pflanzen gab. Null, niente, gar nichts, es war niemals Thema. Ich handel nicht damit, gibt das Volumen schon nicht her und wenn ich Pflanzen weitergebe, dann sowieso keinen Schrott. Sind ja Leute, die ich häufig kenne oder so kennen lerne. Einmal ist mir das in der langen Zeit mit einer Pflanze und einer weitergegebenen Seuche schief gegangen, ich wusste es nicht. Peinlich. Beim Empfänger ist zum Glück kein Schaden entstanden. Aber gewachsen sind sie immer und Urea-Düngung ist noch nicht sonderlich verbreitet.

Ach ja, wenn ich Mimosen bekomme, gewährleiste ich in jedem Fall eine eher reichliche Nährstoffversorgung. So kann man bei Cryptocorynen z.B. den häufigen Zerfall bis hin zu vollständig vermeiden. Die Probleme entstehen eher, wenn gut versorgte Pflanzen, an denenen muss ja schon was richtig gemacht worden sein, in eine ungünstigere Umgebung kommen. Das kann die Düngung oder andere Bedingungen - im Setup - sein. Filterung kann da ziemlich viel kaputt machen. Mich beeindruckt das nicht, wenn sich jemand mit Filterung "rauf und runter" beschäftigt hat. Bei Fischaquarianern hat das üblicherweise nur eine Richtung und du bestätigst das auch. Filterung hatten wir ja schon.
Du wirst deine Gründe haben, warum du zu deinen Becken nichts sagst, an denen könnte es halt auch liegen. Vermutlich machst du am Mg nichts und das ist schon deutlich zu kurz. Hatten wir aber schon.

Mein Tipp - anstelle dieser fruchtlosen Geschichte - setze dich mit dem Absender in Verbindung und frage ihn, wie er sie hält, dann kannst du deine Becken entsprechend gerade ziehen, am Urea liegt es nicht, es noch mal versuchen oder nicht
Hier jetzt über Hälterung im Absenderbecken, Versand und Hälterung in deinem Becken zu spekulieren ist völlig sinnlos! Und dass du dich vorher beliest, ist mir eher seltsam, denn Mg hätte dir auffallen müssen!

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby Wuestenrose » 04 Oct 2018 16:28
'N Abend...

Papabär wrote:Kann es an den Düngemitteln liegen die vorher eingesetzt wurden, ...

Ziemlich weit hergeholt.

Die wahrscheinlichste Erklärung steht bereits mehrfach im Thread: Transportschaden.

I.d.S.
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Postby Papabär » 04 Oct 2018 18:36
nik wrote:Urea-Düngung ist noch nicht sonderlich verbreitet.

Genau mir fehlen da Langzeiterfahrungen von meheren Anwendern, denn einige gehen schon weg von Urea.

nik wrote:Die Probleme entstehen eher, wenn gut versorgte Pflanzen, an denen muss ja schon was richtig gemacht worden sein, in eine ungünstigere Umgebung kommen. Das kann die Düngung oder andere Bedingungen - im Setup - sein.

Wo ist da die Grenze einer gut versorgten Pflanze, wenn ich teilweise von für mich extremen Werten lese wie 40mg/l Co2 und über 20mg Nitrat. Mein Ziel ist auch noch kleine Fische (1 Gattung in empfohlender Menge) einzusetzen, so ganz ohne kann ich dann auch nicht. Z.Zt. halt die Vermehrung von Pflanzen ohne extrem Düngung, die in der Natur ja auch nicht gegeben ist.

nik wrote:Mich beeindruckt das nicht, wenn sich jemand mit Filterung "rauf und runter" beschäftigt hat

Damit will ich keinen beeindrucken nur den Hinweis gegeben sehr viel und viele Beiträge auch Deine gelesen zu haben. Leider ist das geschriebene Wort manchmal nicht die beste Wahl sich auszudrücken, wäre mir auch lieber am Tisch zusammen zu sitzen und die Betonung, Gesik und Mimik dazu zu hören / sehen.

nik wrote:Vermutlich machst du am Mg nichts und das ist schon deutlich zu kurz. Hatten wir aber schon.

Aqua Rebel Artikel bereits erwähnt tägl. Düngung gem. Empfehlung ==> zus. Bittersalz
nik wrote:Und dass du dich vorher beliest, ist mir eher seltsam, denn Mg hätte dir auffallen müssen!
Wie Du lesen kannst ist es mir aufgefallen und auch schon zuvor beim Fischbesatz.

Wäre ich wohl völlig unbedarft daran gegangen hätte ich auch nicht Links zu die detailierten Werten vom Wasserwerk und zusätzlich der Netzprobe angegeben.

Fehlende Angaben kann ich nicht nachvollziehen ok Bodengrund: hätte ich Soil verwendet würde ich es schreiben.
Wasserwechsel wie angebeben bei Verwendung Estimate (lesen mach Ich wohl :pfeifen: )
Pflanzendichte jetzt Stark.
Ich lass das noch eine KW offen danach schließe ich das Thema.

Allg.: Und bitte keine Sticheleien über fehlende Kompetenz oder Sarkasmus an den Tag legen, das ist nicht nett, oder gibt es hier jemanden der von sich behaupten kann: Keine Fehler zu machen, etwas nicht zu Wissen, also Vollkommen zu sein.
:tnx:

Gruß Stefan

Edit:
Weil es mich ärgert: Beiträge dir mir nicht mehr sagen wie er hat eine dicke Gelbörse, ihm sind die Pflanzen egal und hält mich für ausgesprochen dämlich, sind nur beleidigend, die man sich sparen kann.
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Postby nik » 05 Oct 2018 13:35
Hallo Stefan,
Papabär wrote:
nik wrote:Urea-Düngung ist noch nicht sonderlich verbreitet.

Genau, mir fehlen da Langzeiterfahrungen von meheren Anwendern, denn einige gehen schon weg von Urea.

wenn ich so was lese... Unter den entsprechenden Bedingungen ist die Ureadüngung narrensicher, solange man nicht den Wochenbedarf auf Stoß düngt.

Wo ist da die Grenze einer gut versorgten Pflanze, wenn ich teilweise von für mich extremen Werten lese wie 40mg/l Co2 und über 20mg Nitrat. Mein Ziel ist auch noch kleine Fische (1 Gattung in empfohlender Menge) einzusetzen, so ganz ohne kann ich dann auch nicht. Z.Zt. halt die Vermehrung von Pflanzen ohne extrem Düngung, die in der Natur ja auch nicht gegeben ist.

Ist doch kein Problem! Es gibt auch für Pflanzenaquarianer sehr gute Gründe für weniger CO2. Ich habe bisher den Sinn von >20 mg/l CO2 noch nicht einsehen können. Mich interessiert viel stärker wenig bis sehr wenig CO2 - wegen des resultierenden, sehr attraktiven Habitus vieler Pflanzen.

Ich bin mit den Extremwerten auch nicht einverstanden, aber wenn du Gerd Kassebeer in seinem Vermächtnis kennst, dann weißt du, dass er für NO3 und Fische erstaunlich hohe Toleranzen, 80 mg/l habe ich als unkritisch in Erinnerung, feststellte. Das ist relativ, ich konnte in einem extremen Pflanzenbecken schon 10 mg/l NO3 erkennen, weil dann die Flossen der roten Neon schon einschmolzen.

Leider ist das geschriebene Wort manchmal nicht die beste Wahl sich auszudrücken, wäre mir auch lieber am Tisch zusammen zu sitzen und die Betonung, Gesik und Mimik dazu zu hören / sehen.

Wenn man will und es dem Anderen zutraut, dann klappt das!

Wie Du lesen kannst ist es [Mg] mir aufgefallen und auch schon zuvor beim Fischbesatz.

Dann habe ich es überlesen, nehme es zurück und behaupte nun das Gegenteil. ^^

Fehlende Angaben kann ich nicht nachvollziehen...

Na dann schau dir mal den 1.Hilfe Fragebogen an. Der macht schon Sinn, wenn man sich einen Eindruck verschaffen will. Und diesen Eindruck anderen zu ermöglichen, warst du bei deinem IMHO zu engen Fokus nicht interessiert. Vieles lässt sich nicht isoliert betrachten. Das Thema Düngung schon gar nicht.

Allg.: Und bitte keine Sticheleien über fehlende Kompetenz oder Sarkasmus an den Tag legen, das ist nicht nett, ...

Wichtig ist zu vermitteln am Austausch interessiert zu sein , dann läuft das entspannt ab. Es geht schon auch darum hier ein Klima zu haben um sich nicht nur einmal auseinander, sondern auch wieder zusammen und evtl. mehrfach zu einem Thema auseinandersetzen zu können. Das kannst du schon erwarten. In deinen Kompetenzen in Fisch bist du hier willkommen.

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby omega » 05 Oct 2018 19:46
Hi Stefan,

Papabär wrote:Also bitte zum "Thema Pflanzen aus Urea Düngung umgewöhnen ?" oder mein Fehlverhalten ansprechen.

:kbesserwiss: Sonst Thema verfehlt setzen 6 :prost:

Ignorant.

Grüße, Markus
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