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Postby flipperfish » 30 Jan 2010 18:06
Hallo Flowgrowler

hm ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll, hoffentlich sagt ihr nicht dass es absolut hoffnungslos ist.

Also ich habe einmal ein 150x50x50 cm und ein 100x45x50 cm Becken mit jeweils zwei und drei Axolotln. Die unbedingten Wasserbedingungen für eine Artgerechte Haltung sind:
Temperaturen: 16-18° optimal, 18-21° kurzfristig höhere Temp° = Krankheit und Tod der Tiere.
Bodengrund: feiner Natursand - bis Naturkies maximal 3mm.
Filter: HMF Eckfilter für beide Becken
Wasserwerte: PH 7-7,5, GH: 21
Licht: Im Winter - 7-8 Stunden, im Sommer 9-10 Stunden - durchgehend.

...und jetzt kommts: jegliche Art von DÜngung außer durch Pflanzen ist für meine Tiere tödlich. Das ich kämpfe fast wöchentlich mit braunen und gelben Pflanzen, schwarzen Wurzeln, hohen Nitrat und Amonium Werten.
Mache mittlerweile im großen Becken 2xwöchentlich Wasserwechsel wegen den schlechten Werten und stecke eine Menge Geld in den Pflanzenkauf was ich eigentlich überhaupt nicht habe.

Glaubt Ihr es gibt Möglichkeiten: vielleicht verschiedene Kombination von Boden? Cilitstein? bestimmte Pflanzenarten? eine gewisse Menge an Pflanzen? bestimmte ANordnungen von speziellen Pflanzen um wenigstens ein halbwegs schönes Pflanzenbecken zu gestalten was sich auch hält?

Bittschön, sagt mir was positives. :beten:

Danke
LG Brigitte
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Postby Jan S. » 30 Jan 2010 19:19
Hallo Brigitte.
Diese Tiere kenne ich nicht , hole ich jetzt aber sofort nach !
Hoffnungslos gibt es bestimmt nicht :-)
Den Ammoniumwert solltest Du aber eigentlich durch geeignete Filterung in den Griff bekommen , das Nitrat wäre als Nährstoff
für die Pflanzen ja schon mal vorhanden ( wenn auch im Überschuß ).
Wahrscheinlich wirst du Pflanzen brauchen , die :
- mit den niedrigen Temp. kein Problem haben
- mit Düngekugeln ( Mikros ) über den Bodengrund versorgt werden
Ich hab keine Ahnung von der Düngerempfindlichkeit dieser Tiere , höre ich zum ersten Mal.
Das klingt aber so interessant , das Dir hier bestimmt geholfen wird !
Aber , wie Peter schon schrieb - besser Du bringst noch paar Details...
Gruß Jan
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Jan S.
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Postby flipperfish » 30 Jan 2010 19:48
Grmpf jetzt hab ich alle Fragen beantwortet, Fotos eingefügt dann klick ich Trottel mich aus der Seite.
Ok also alles nochmal von vorne

Bis gleich
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Postby flipperfish » 30 Jan 2010 20:21
:bonk: wiiiieee
Jetzt hab ich wieder alles geschrieben, lade Bilder Hoch, will das Bild schließen und klick mich schon wieder raus :bonk: :bonk: :bonk: :bonk: :bonk: auch noch nicht dagewesen im meinem Leben

wie kann ich ihn wo editieren?

bitte danke
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Postby Bender » 30 Jan 2010 20:22
Hallo Brigitte,

diese interessanten Schwanzlurche sind halt keine Tropischen Weichwasserfische :D Mit einem schönen Pflanzenaquarium wie es hier oft zu sehen ist wird das also nichts.
Die Becken sind ja eigentlich recht größzügig für 2 und 3 Tiere gewählt, die Wasserqualität solltest du also mit geigneter Filterung und regelmäßigen Wasserwechseln in den Griff bekommen können (zum Verständnis, die Becken werden bei diesen Tieren nur ca so hoch befüllt wie das grösste Tier lang ist, oder etwas mehr).
Ich würde auf jeden Fall den Filter so einstellen, dass genügend Sauerstoff ins Becken kommt.
Dann kannst du eine schöne Steinlandschaft einbringen, dass bringt bei so einem Becken auch eine Menge flair finde ich, außerdem kommt es dem ursprünglichen Lebensraum der Tiere ja entgegen.
Bei der Pflanzen musst du dich natürlich expliziet an anspruchslose Kaltwasserpflanzen halten, diese Brauchen eigentlich auch keinen extra Dünger, wobei ich glaube geringe Konzentrationen an Volldünger bringen deine Tiere auch nicht um.
Mir fallen da jetzt zuerst die üblichen Verdächtigen wie Wasserpest Arten, Hornkraut, javamoos etc. ein, hier hast du mal eine Auswahl http://www.wasserpflanzen-freunde.de/ca ... c-103.html .
Mit ein paar Schwimmplanzen kannst du das Becken zusätzlich abschatten und dem Wasser Makros entziehen.
Lass den Tieren aber besser ein paar freie Stellen.

Bei der Fütterung am besten mit Pinzette füttern und regelmäßig nichtgefressendes Futter absaugen, das fängt sonst natürlich an zu gammeln gerade bei der Menge an tierischem Futtter, die Axolotl fressen in der Regel auch nichts was auf dem Boden liegt, weil sie es gar nicht orten können.

Hoffe, dass hilft dir einwenig weiter.

Gruss Bender
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Postby flipperfish » 30 Jan 2010 21:10
Also jetztnocheindrittesmal zu den Fragen von Peter :D

Wasserwerte aus dem Hahn (frischwasser)
Nitrit 0, Nitrat 0, PH 7,5 optimal für Axolotl 7,5 - 8, GH 22 gut für Axls, KH 14, Phosphat 0,2, Ammonium 0,4, Eisen & Kupfer 0
Wasserwerte im Becken (eingelaufen 7 Monate, z.Zt. TWw ca 1 fünftel alle drei Tage, sonst Schaum, dicke Kahmhaut und Tiere zeigen Stress), Bodenreinigung 1x wöchentlich (Mulmsauger)
Nitrit 0,5, Nitrat 0,8, PH & GH & KH wie oben, Phosphat 1,0, Ammonium ? Test grad aus, Eisen und Kupfer 0.
Temperatur: Winter 16-17°, Sommer 18-21° je kälter desto besser deshalb keine Heizung, Temp aus dem Hahn z. Zt. 15-16°.
Becken 150x50x50 steht im Wohnzimmer
Einrichtung: Nur noch zwei Höhlen, musste alles andere Raustun weil Einrichtungsgegenstände von Braunalgen befallen wurden.
Blubberstein musste ich rausnehmen, hat die Wasserqualität mehr verschlechtert (Blubberblasen platzten nicht mehr, jede Menge Bakkis an der Oberfläche.
Pflanzen - nur Kaltwasserpflanzen drin. Keine Wasserpest, zerfällt nach ein paar tagen. Rest siehe Foto (kommtgleich)
Licht - Dennerle, Tropical Plant deluxe, 120 cm, 1 Röhre liegt auf, 36 Watt, 3000 Kelvin, 3350 Lumen, ca 1800 Lux abstand zum Wasser ca 20 cm.
Filter: HMF- Eckfilter 50cm hoch, Schenkellänge 20cm.
Pumpe: Aquael Circulator Powerhead, V/Hz 230/50, Nennaufnahme 6, Max. Output 650, max. Durchfluss 180.
Boden: Rand ca 7 cm, innen ca 12 cm, Naturkies 2-3mm,
Die Tiere vertragen weder Wasseraufbereiter, noch Düngemittel etc. Folgen: Nierenschäden bis Zusammenbruch des Immunsystems und sicherer Tod. Normales Alter 16-20 Jahre.

So das war jetzt der erste, technische Teil. Des schick ich jetzt mal ab.
Dann kommen noch Bilder und die Antworten auf die anderen Beiträge. Vielen Dank für die schnelle Reaktion.

Heute ist voll Vollmond
Liebe Grüße
Brigitte
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Postby Zeltinger70 » 30 Jan 2010 21:36
Hallo Brigitte,

zu Kaltwasserpflanzen wurde Dir ja bereits geraten.

Meines Wissens nach buddeln die Axolotl, sodaß die Pflanzen nicht dauerhaft halt finden.

Wenn das auch ein Problem bei Dir sein sollte, probiere folgendes:

Pflanzen-Tontöpfe mit der Öffnung nach unten als Wurzel-/Ausbuddelschutz verwenden. Sie quasi verkehrt herum ins AQ stellen - gut im Bodengrund versenken - nahezu bis auf die Bodenplatte des AQs. Zuvor natürlich die Pflanzen durch das Wasseraustrittsloch des Topfes stecken. Mit etwas Übung kann man die Löcher auch vergrößern.

Gruß u. viel Erfolg.

Wolfgang
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Postby flipperfish » 30 Jan 2010 21:54
Ok

also erst mal das große Becken wie es jetzt aussieht -Mein Kummerbecken -
ganz links ist derHarry, 4 Jahre alt 33 cm, daneben kaum sichtbar in der Ecke die Sally. Leider musste ich ja erst mal bis auf die Höhlen alle Einrichtungsgegenstände rausnehmen.

Dann die anderen 3 Bewohner im kleineren Becken.

Die waren bisher zu klein da konnte ich sie nicht zu Harry und Sally tun. Ende Februar kommen sie alle zusammen, ABer bevor ich Pflanzen und Wasser nicht im Griff habe ist gar nicht dran zu denken. :x :x :x :x :x :x :x :x :x
Dabei möchte ich so gerne viele Pflanzen eine große Wurzel einfach eine schöne mexikanische Unterwasserlandschaft dann machen.

Ja die Sally gräbt manchmal ne Pflanze aus oder wenn sie balzen, aber das ausgraben hält sich sehr in Grenzen.

Ne DÜngekugel kann ich nicht ins Wasser tun. Hm habt ihr schon mal was von einen ich glaub der heißt Cilitquarzstein gehört?
Oder von diesem neuen selbstreingendem Sand? Oder soll ich für den Boden ein Moos besorgen und ihn überwuchern lassen?

Sind LED lichtleisten wirklich so Pflanzenwachstumsfördernd?
So viele Fragen :?: :?: :?: :?: :?:

Liebe Grüße
die Brigitte
Last edited by flipperfish on 30 Jan 2010 22:19, edited 2 times in total.
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Postby flipperfish » 30 Jan 2010 22:13
Hei Servus des ist aber lieb dass du dich gleich so damit besschäftigt hast.
Ich geh gleich direkt in deinem Beitrag rein da kann ich gezielter antworten. Hoffe das ist ok! Habe Harry und Sally die beiden großen schon knapp 4 Jahre, die Kurzen ein knappes Jahr. Die Probleme fingen eigentlich erst im großen Becken an grmpf.
Kann doch nicht sein, da gibts Menschen die haben größere Becken und es funzt!

Bender wrote:Hallo Brigitte,

diese interessanten Schwanzlurche sind halt keine Tropischen Weichwasserfische :D Mit einem schönen Pflanzenaquarium wie es hier oft zu sehen ist wird das also nichts. oh echt nicht? ich hab so gehofft :cry:
Die Becken sind ja eigentlich recht größzügig für 2 und 3 Tiere gewählt, Ja aber Ende Februar sollen alle 5 Tiere zusammen kommen die Wasserqualität solltest du also mit geigneter Filterung und regelmäßigen Wasserwechseln z.Zt. 2 mal pro Woche, auf die Dauer ein bisserl viel bei knapp 300 l Wasser) in den Griff bekommen können (zum Verständnis, die Becken werden bei diesen Tieren nur ca so hoch befüllt wie das grösste Tier lang ist, oder etwas mehr). Harry hat 33 cm, der Wasserstand liegt bei 41cm.
Ich würde auf jeden Fall den Filter so einstellen, dass genügend Sauerstoff ins Becken kommt. Hmmm die Düsen sind unter Wasser als keine luftblasen. ABer es ist kein Deckel drauf. Blubberstein hat die Qualität seltsamerweise verschlechtert.
Dann kannst du eine schöne Steinlandschaft einbringen, dass bringt bei so einem Becken auch eine Menge flair finde ich, außerdem kommt es dem ursprünglichen Lebensraum der Tiere ja entgegen. Ja aber sie lieben Pflanzen um drauf zu chillen, Eier darin aufzuhängen und sich dahinter so zu verstecken dass sie mögliches Futter kommen sehen :D
Bei der Pflanzen musst du dich natürlich expliziet an anspruchslose Kaltwasserpflanzen halten ja das tu ich schon immer, diese Brauchen eigentlich auch keinen extra Dünger, wobei ich glaube geringe Konzentrationen an Volldünger bringen deine Tiere auch nicht um (leider macht sie auch ne geringe Dosis auf Dauer krank).
Mir fallen da jetzt zuerst die üblichen Verdächtigen wie Wasserpest Arten, Hornkraut, javamoos etc. ein, hier hast du mal eine Auswahl http://www.wasserpflanzen-freunde.de/ca ... c-103.html .
Mit ein paar Schwimmplanzen kannst du das Becken zusätzlich abschatten und dem Wasser Makros entziehen. Die Schwimmpflanzen gehen leider genauso ein wie die unteren - irgendwas stimmt nicht!
Lass den Tieren aber besser ein paar freie Stellen.

Bei der Fütterung am besten mit Pinzette füttern mach ich schon immer und regelmäßig nichtgefressendes Futter absaugen :D Glaube mir, da bleibt nix aber auch gar nix übrig :D , das fängt sonst natürlich an zu gammeln gerade bei der Menge an tierischem Futtter, die Axolotl fressen in der Regel auch nichts was auf dem Boden liegt, weil sie es gar nicht orten können. Haha da kennst du meine Bande nicht!

Hoffe, dass hilft dir einwenig weiter.

Gruss Bender


noch irgendwelche Ideen? Vieleicht Natürliche Materialien?

Liebe Grüße

Brigitte
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Postby Bender » 30 Jan 2010 22:34
Hi Brigitte,

also du hast das jetzt so furchtbar beschrieben, mir gefällts eigentlich ganz gut!
Wie gesagt, man muss sich halt schon entscheiden, ob man interessante Tiere halten möchte oder ein Pflanzenaquarium betreiben will. Bei dir ist da, denke ich auch kein Kompromis zu machen, die Tiere gehen nun mal vor.
Du musst halt ein paar Pflanzen ausprobieren, welche mit den Bedingungen klar kommen.

Aber du kannst ja ein weiteres Becken als Pflanzenaquarium einrichten :D .

Oder du versuchst halt ein Stein/Holzbecken mit wenig Pflanzen, hier ein sehr schönes Beispiel aus einem anderen Forum: http://www.naturaquaristik-live.de/nal_ ... i7ll2d.jpg

Gruss Bender
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Postby Jan S. » 30 Jan 2010 22:35
Hi Brigitte,
Hab mich über die Molche grad mal belesen , Du hast die Wasserwerte beigesteuert.
Probleme sehe ich eher bei Temperatur und Lichtbedürfnissen der Tierchen.
N03 und PO 4 hast Du schon , brauchts bloß noch K.
Ich kann mir nicht nicht vorstellen, daß noch paar Mikros die Tiere umbringen.
Also " Leben ohne Dünger "würde ich nicht mehr so stehen lassen :-)
Ich würde Ihnen den Biotop bieten , den sie brauchen - daneben eine Stoffwechselinsel per Spot beleuchtet mit
schnellwüchsigen Pflanzen.
Gruß Jan
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Postby flipperfish » 31 Jan 2010 11:48
@ hi Bender,
Hm, seufz ja das Wohl der Tiere geht vor. Die Idee mit Stein Holz ist gut aber Holz geht auch nicht, weil das unter den Bedingungen schnell gammelt. Habe ich schon versucht (Mangrovenwurzel) Ergebnis, die Sally war 5 Wochen lang ziemlich krank.

Ja das mit dem Pflanzenaqua, hm wenn die Kurzen ins große Becken kommen möchte ich die Garnelen und Guppies ins 100erter Becken tun, vielleicht geht das als Pflanzenbecken. Da kann ich wenigstens das Wasser wärmer machen. Dünger und Aufbereiter gehen zwar auch nicht weil ich immer wieder welche davon ins große Becken tue und die werden dann früher oder später verspeist, aber ja vielleicht geht das! Muss ich mich aber erst einlesen. Dankeschön hat mich definitiv weitergebracht
ich such nicht mehr weiter, ich bleib hier:D

@ Servus Jan
Ich würde Ihnen den Biotop bieten , den sie brauchen - daneben eine Stoffwechselinsel per Spot beleuchtet mit
schnellwüchsigen Pflanzen.
Gute Idee, bevor ich alle zusammensetze,plane ich folgendes: Das ganze Becken ausräumen, 2 drittel der Pflanzen sind eh völlig hinüber (schwarze Wurzel, Braunalgen befallene Blätter, also weg damit. in eine Hälfte des Beckens kommt feiner weißer Sand die andere Hälfte den ausgewaschenen Naturkies der jetzt schon drin ist. Dann die 5 Höhlen und eine große künstliche Wurzel. auf den Teil wo der Kies ist Moos?! auf den Kies und große Pflanzen Inseln. Frage: Ist Spotbeleuchtung besser als Röhren oder eine LED Leiste?

Die Pflanzen sehen aus der Nähe betrachtet so aus :oops: Ähem die Wurzel, da kann ich davon ausgehen dass sie verfault ist - oder? diese Pflanze ist gerade mal 6 Wochen drin
Die Blätter der Pflanzen
So sieht das Blatt der Pflanze nach 2 Wochen aus, sie lässt alles hängen, ringelt sich und fällt ab :!: :?:.

Gibt es denn keine natürlichen Mittel, Blätter, Steine, bestimmte Moose, Bodengrund die zum Wohl der Pflanzen beitragen können?
Benutzt jemand von euch diesen CO Aqua Aktiv (selbstreingender) Kies?

LG
Brigitte
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Postby flipperfish » 31 Jan 2010 13:34
Aloha
Also ich habe jetzt mittlerweile die Sufu benutzt und bin zu dem Schluss gekommen dass ich den Boden austauschen muss entweder Quarzsand oder Granatsand
und definitiv liegt es auch an meiner Beleuchtung. Boah :shock: da stehn hier so viele Infos, da brauch ich wohl noch ein bisserl um die non plus ultra optimale Beleuchtung für mein Becken zu finden, noch dazu wo ich auf technischer Seite ein absoluter Schnarchzapfen bin :cry: . Aber ich bin jetzt überzeugt wenn ich diese zwei Aspekte im Griff habe gehts auch den neuen Pflanzen gut zumindest viel besser :-).

Hab eure Aquas angeguckt und kann nur sagen, riesen Kompliment an alle - echt der Hammer was ihr da gemacht habt, traumhaft. Chapeau - bin zutiefst beeindruckt!!! :top:

Happy sunday

Brigitte
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Postby Adamski » 31 Jan 2010 13:35
Hallo Brigitte,

ich hätte andere Vorschläge. Kannst ja drüber nachdenken...

Zunächst finde ich für deine Temp., Wasserwerte, etc. hast du völlig falsche Pflanzen! Deiene brauchen zu viel Eisen, Wasser zu kalt!
An deiner Stelle würde ich in Richtung Teichpflanzen wechseln. Sehr empfehlenswert speziell für deine hohen Nitratwerte sind z.B. Hornblatt (Ceratophyllum), deine Wasserpest ist ok (würde ich aber nicht in den Boden stecken), Armleuchteralge (Chara).
Das sind alles schnellwachsende Nitrtliebende und einfache echte Wasserpflanzen.
Um paar Akzente zu setzen kannst du z.B. Mooskugeln (Cladophora) nehmen, eventuell Vallisneria, Sagitteria.
Auf jeden Fall würde ich auch Lemna auf die Oberfläche legen und vielleich mit Muschelblume probieren (könnte zu kalt sein).
Ebenfall würde ich zusätzlich eine Außenfilter anschließen (z.B. Ehein 2224) "Ferrei" bestückt, d.h. Ehein Bio Mech unten Filtermatte und Eheim Substrat Pro, Vlies. Das um eine möglichst große Baterienfläche zur Ansiedlung zu schaffen. HMF kannst z.B. dann einen der beiden entfernen. Der Eheim wird mit der Zeit auch Nitrat und Phosphat abbauea oder ausfällen und sorgt für gute Wasserbewegung.
Wurzln wie Mopaniholz Wurzel oder Savannenholz gammeln nicht!
Alle anderen sind da schon anfälliger.

Gruß

Adam
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Postby Anja » 31 Jan 2010 13:39
Hallo Brigitte,

die Wahl Quarzsand oder Granatsand ist schon mal super.
Im Kies kommt es oft zu Fäulnisgeschichten.
Also Beleuchtung würde ich dir 865er Röhren empfehlen und mit Reflektoren aufpeppen.
Sind deine Axolotl Lehmkompatibel?
Das könnte man als natürlichen Dünger nehmen.
Was mich etwas wundert, dass bei dir Nitrit messbar ist.
Wie lange steht das Aquarium schon?
Viele Grüße
Anja
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