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Postby Sabine68 » 15 Sep 2007 11:41
Hallo Mario,

dein Plan hört sich sehr gut an und ist erfolgsversprechend. :wink:
Bei der Echi kannst du die Blätter ruhig abschneiden. Lasse vielleicht ein Blatt stehen, damit du beruhigt bist :wink:

Du kannst kh2po4 und KNo3 in der Apotheke bestellen (mit KNo3 könnte es Schwierigkeiten geben) oder bei
http://www.omikron-online.de oder wenn du nicht selbst anmischen möchtest, bietet DRAk ( http://www.drak.de) Eudrakon N für NitratI und Eudrakon P (Phospat) an.
Kostet dann entsprechend mehr, als wenn du dir die Chemikalien selbst anmischst.

Mit Dennerle Daily NPK käme ich in meinen Becken auch nicht weit. Die Menge deckt bei weiterm nicht meinen Verbrauch an Makros
Viele Grüße
Sabine


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Sabine68
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Postby Tobias Coring » 15 Sep 2007 16:12
Hi Mario,

ich würde wie folgt vorgehen:

1. Möglichst alle Algen manuell entfernen. (dies alle paar Tage wiederholen)
2. Die NPK Düngung beginnen + Spurenelemente natürlich auch nicht vergessen
3. paar weitere schnellwachsende Pflanzen einbringen
4. Gute große Wasserwechsel machen (so 2-3mal die Woche)
5. CO2 Zufuhr optimieren

Mit diesem Vorgehen solltest du dein Becken wieder in Schwung bringen, ohne das du deine gesamten Pflanzen verlierst.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby MaD » 15 Sep 2007 16:43
Hallo, ich nochmal :)

Punkt 1, 3 und 4 habe ich fürs erste schonmal erledigt. Ich werde aber wohl nochmal ran müssen, habe noch nicht alle Algen entfernen können. Die ganzen Echinodorusblätter möchte ich auch lieber erst dann entfernen, wenn ich mit der NPK-Düngung beginne. Ich werde mal in der örtlichen Apotheke wegen den Chemikalien nachfragen, bei omikron muss man ja für mindestens 23,- bestellen. Kann ich für die Düngung der Spurenelemente dann das Dennerle System weiter nutzen?
Punkt 5 bereitet mir im Moment auch Kopfzerbrechen. Ich habe mich mal im Internet, vorwiegend bei Ebay nach CO2-Anlagen umgesehen und bin jetzt bei drei Angeboten hängen geblieben. Könnt ihr mir eines empfehlen?

Angebot 1
Hier fehlt anscheinend der Ständer für die CO2-Flasche, dabei soll die doch gerade stehen und nicht irgendwo rumliegen.

Angebot 2

Angebot 3
Das teuerste Angebot, dafür habe ich über den Verkäufer nur gutes gehört.

Der Reaktor ist hier übrigens unwichtig, üch würde den schon vorhandenen Mini-Flipper verwenden.

Gruß
Mario
MaD
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Postby Tobias Coring » 15 Sep 2007 16:48
Hi,

die ganzen Angebote sehen recht ähnlich aus und scheinen alle ganz Ok zu sein. Jedoch möchte ich behaupten, dass bei einem 60er Becken Bio CO2 ohne Probleme ausreicht. Mach einfach etwas mehr Hefe in die Zuckermischung, damit du genügend CO2 produzierst.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby MaD » 15 Sep 2007 17:00
Hallo,

und wie lange hält so eine Mischung dann? Und wie lange dauert die "Übergangsphase", wenn eine neue Mischung angesetzt werden muss? Ich denke mit einer richtigen CO2 Anlage kann man die CO2 Menge einfach besser einstellen und es ist auch sofort verfügbar, quasi auf Knopfdruck. Ich tendiere doch stark zu einer CO2-Anlage.

Gruß
Mario
MaD
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Postby Tobias Coring » 15 Sep 2007 17:07
Hi Mario,

natürlich lässt sich mit einer CO2 Anlage alles besser regulieren und genauer einstellen. So gesehen ist eine CO2 Anlage eine sehr gute Wahl.

Bei Bio CO2 muss man schon so alle 3-4 Wochen die Gärlösung erneuern.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby Goborg » 15 Sep 2007 17:26
Hi.

mir fiel auf, dass du einen HMF besitzt. kann es evtl. auch an dem liegen, dass deine nährstoffe so gering sind ? meine mich erinnern zu können, dass ein falsch dimensionierter HMF sowie zu hoher und zu niedriger wasserdurchfluß entscheidenden einfluß haben können auf die wasserhömöostase.

ansonsten würde ich auch nicht sofort alles rausschmeissen. manuell die algen entfernen, den rest optimieren und schaun, was passiert.
Gruß,

Christian




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Postby MaD » 15 Sep 2007 17:33
Hallo Christian,

ich denke nicht, dass es am HMF liegt. Ich habe mich damals weitgehend an die Berechnungen von Olaf Deters gehalten. Und mein Algenproblem trat auch erst nach dem Ausbau meiner Beleuchtung auf.
MaD
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Postby Tobias Coring » 15 Sep 2007 17:56
Hi Mario,

war garnicht auf deine Frage bezüglich der Spurenelemente eingegangen. Natürlich kannst du deine Dennerle Dünger weiter nutzen, lediglich NPK sollten etwas zusätzlich erhöht werden.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby MaD » 15 Sep 2007 18:28
Hallo,

na dann ist ja gut. Ich hatte schon Angst, mir schon wieder neuen Dünger kaufen zu müssen :roll:

Was mir noch aufgefallen ist: Die Glossostigma ist bei meinen 1W/l immernoch in die Höhe gewachsen. Schnurgerade nach oben, ohne neue Wurzeln an den Blattansätzen. Kann das an dem Algenbefall bzw. der schlechten NPK-Versorgung liegen, oder stimmt eventuell auch mit der Beleuchtung etwas nicht?
Gruß
Mario
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Postby addy » 15 Sep 2007 19:12
hi mario
bezüglich deines glossos: durch massiven algenbefall im becken kann das wasser eine "grünliche tönung" bekommen. dieses kann die lichtmenge die unten ankommt massiv herabsetzen.
mit sicherheit kann ich aber nicht sagen ob das bei dir der grund dafür ist. :wink:
mfG André :hippy:

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Postby MaikundSuse » 15 Sep 2007 20:39
Hallo!

Zu den Algen wurde nun schon viel gesagt.
Ich würde trotz allem die Dosierung des Dennerle Düngers reduzieren.
Dennerle empfiehlt alle 2 Wochen 1 Pumpenhub V30 auf 100 Liter Wasser.
Du dosierst mit einem Pumpenhub wöchentlich auf 45 Liter Wasser (netto) die 4 fache Menge.
Dein Licht ist für die Glosso auf alle Fälle ausreichend.
Bei mir wächst die sehr gut unter 2 x 15 Watt inkl. Reflektoren.
Ich würde für das Becken auch Leitungswasser nutzen, das mache ich auch so bei einer KH von 10 und einer GH von 21 -23.
CO2 Druckgasanlage ist auf jeden Fall empfehlenswert.
Ich habe ´ne 500 g Flasche an dem Becken, die hält knapp ein Jahr.
Mir wächst die Glosso schon fast zu schnell. Die wurde erst am 03.09.07 erst gepflanzt.

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Viele Grüße
Maik
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Postby MaD » 16 Sep 2007 17:13
Hallo!

Ich kann eigentlich keine wirkliche Trübung in meinem Wasser feststellen. Durch die Torffilterung hat es diesen bernsteinfarbenen Gelbton, ist aber klar.

@Maik: Laut Verpackung soll man den Volldünger V30 alle vier Wochen mit zwei Pumpenhüben auf 100l dosieren (an jedem 30. im Monat). Zusätzlich kommt dann alle vier Wochen, also an jedem 15. im Monat eine V15 Eisentablette auf 100l. Ich dosiere genau die Hälfte, also an jedem 15. eine halbe Tablette und an jedem 30. einen Pumpenhub V30. Dazu kommt noch täglich das Daily NPK, ein Pumpenhub. Bei letzterem hast du recht, dass ich das überdosiere. Es ist schwierig, mit diesen Flaschen nur einen halben Pumpenhub zu dosieren. In meiner Unwissenheit habe ich dazu gedacht, dass mehr NPK meinem Becken nicht schaden würde. An die doppelte Ration täglicher Spurenelemente habe ich natürlich nicht gedacht... Ich könnte das A1 Daily vielleicht mal alle zwei Tage probieren, aber in erster Linie sollte ich mal anfangen, Nitrat und Phosphat ins Wasser zu bringen.
Gruß
Mario
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Postby MaD » 17 Sep 2007 13:32
Hallo,

ich habe jetzt die Chemikalien für die NPK-Düngung in der Apotheke bestellt. War eigentlich kein großes Problem, schwieriger als Kaliumnitrat war es noch, Kaliumhydrogenphosphat zu bekommen. Ich bin jetzt auf Natriumhydrogenphosphat ausgewichen, sollte doch kein großes Problem für die Pflanzen sein, oder?

Ich möchte hier kurz meine Rechnung vorstellen, damit ich nicht versehentlich zu viel Nitrat oder Phosphat dosiere (man weiß ja nie...).
Ich möchte zwei Lösungen herstellen, eine für Nitrat und eine für Phosphat. So kann ich mich einfacher an die richtigen Mengen herantasten.
Ich würde auf 1 l destilliertes Wasser etwa 65,25g KNO3 geben. Bei einem Nitratgehalt von ca.61,3% würde ich mit 1ml dieser Lösung in meiner Netto 40l Wassersäule den Nitratgehalt um 1mg/l anheben.
Natriumhydrogenphosphat hat einen Phosphatanteil von ca. 79,2%. Ich würde 12,6g NaH2PO4 auf 1 l destilliertes Wasser geben und mit 4ml dieser Lösung den Phosphatgehalt um 1mg/l anheben.

Habe ich das soweit richtig berechnet? Welche Konzentrationen sind denn anzustreben? Ich habe da in verschiedenen Foren unterschiedliche Angaben gelesen. Kann ich von ca.15mg/l Nitrat und 0,5-1mg/l Phosphat ausgehen? Wie oft muss man erfahrungsgemäß in einem stark beleuchteten Becken mit vielen Pflanzen nachdüngen?
Gruß
Mario
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Postby Tobias Coring » 17 Sep 2007 13:41
Hi,

ich würde an deiner Stelle mit 1mg/l NO3 und ~0,1 mg/l PO4 pro Tag beginnen. Dann schaust du mal wie sich dein Becken verändert. Falls sich die Situation nicht wirklich verbessert kannst du die Werte dann weiter anheben.

Pauschal geht man oft von einem NO3:PO4 Verhältnis von 10:1 aus. Dieses kann ggf. auch abgeändert werden auf 7:1.

NAH2PO4 sollte kein Problem sein, da du PO4 eh nur sehr gering dosierst und das wenige Natrium nicht viel anrichten kann.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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