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Postby ScepteR » 22 Mar 2015 20:17
Hey,

ein zweiten becken habe ich nicht.

ich möchte eig. auch garnelen weiterhin halten weil es ein fluval edge ist und ich keine fische halten kann.
ScepteR
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Postby Plantamaniac » 22 Mar 2015 22:24
Hallo, man kann auch ein einigermaßen ansehnliches Aquarium ohne Co²Anlage haben.
Oder einfach wie Stefanie sagt die Tiger auslagern.
Tiger können auch zickig sein, habe ich auchschon diverse Schäge in die Magengrube bekommen und das ohne Co² Anlagen. Im Moment läuft es prächtig in einem Becken mit Monoselenum tennerum als Bodendecker, einige Anubias petit, Javafarn Windelov auf Baum und einer Buce.
Das kleine Becken ist nur mit einem spartanischen Lufthebefilter ausgestattet und mit LED beleuchtet.
Es scheint ihnen blendent zu gefallen und die Pflanzen sind auch ok :grow:
So oder so ähnlich, sehen viele Becken von Garnelenfreunden aus.
Sie düngen und begasen nichts und dennoch wachsen ihre Pflanzen :gdance:
Chiao Moni
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Postby Kohtachan » 25 Mar 2015 12:19
Hallo Scepter,

erst einmal mein Beileid zu deinen Tierchen, aber ich kann dir versichern, dass es natürlich möglich ist eine Co2 Anlage an diesem Becken zu betreiben. Ich betreibe an allen 6 Cubes von mir Bio Co2 Anlagen, welche ja nochmal etwas schwieriger handzuhaben sind, wegen der Regelung des Co2 Gehalts. Damit man dir aber helfen kann, wären einige Werte ganz interessant.

Wie ist dein PH Wert, bevor du Co2 ins Wasser hinzugibst und wie sieht dieser aus, wenn der Test auf Mittelgrün steht? Man muss bedenken, dass die KH sowie der Ph Wert und das Co2 miteinander zusammen hängen. Eine Zugabe von Co2 verändert auch den Ph Wert. Es wäre durchaus denkbar, dass bei einer zu schnellen Zugabe von Co2 der Ph Wert zu schnell absinkt.

Wie ist deine Karbonathärte? Diese ist zum Besipiel ein Puffer gegen einen Säuresturz.

Wie oft und wieviel fütterst du, und wie hoch ist dein Nitrit und Nitrat Wert?

Welche Gegenstände befinden sich im Becken und welcher Bodengrund wird benutzt?

Kannst du überhaupt ordentliche Häutungen feststellen?

Wurde Kupfer (Cu) schon durch Tröpfchentest ausgeschlossen?

Wie lange läuft das Becken, wieviel Liter hat es und konnte sich überhaupt schon ein ökologisches Gleichgewicht einstellen?

Das wären auf jeden Fall noch interessante Fragen, um den Ganzen nochmal auf den Grund zu gehen. Bezüglich des Diffusors, ich nutze in meinen Becken ausschließlich die Flipper von Dennerle. Bei diesen baut sich kein Druck auf und durch die Paffrathschale und der Falschgasenentlüftung beugst du auch der Überdosierung des Co2 vor.

Gruß Leon
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Postby ScepteR » 25 Mar 2015 20:04
Hey,

leider ist es nicht besser geworden und die Garnelen werden immer weniger.

eine Garnele hat sich heue stark rot gefärbt erst dachte ich sie wäre tot aber sie lebt noch.
Ich habe schon recherchiert aber nichts gefunden auf was für eine Vergiftung oder dergleichen hier geschlossen werden kann.



Die PH Entwicklung werde ich morgen einmal messen aber kann hier nur rel. ungenau machen da ich den tröpfchentest 3-10 habe.

Die Co2 Zufuhr habe ich schrittweise über mehrere tage erhöht, was den pflanzen ziemlich zu schaffen machte.

meine KH schwankt zwischen 5 und 7 weil ich die Minilandschaft habe und jede woche einen 50% WW mit Osmosewasser mache.

Füttern tu ich aktuell kaum weil ich nurnoch 3 garnelen habe und der boden ziemlich vermulmt ist.

Ich habe heute ein Ammonium und Nitrit Test gemacht, beides nicht nachweisbar.

Als Bodengrund habe ich gümmersand, Einrichtung ist moorkienwurzel und mini landschaft.

Haut sehe ich ab und zu schon.

Kupfer hatte ich zu anfang im becken was ich aber behoben hatte nach kurzer zeit nachdem ich eine kupfervergiftung feststellte, ist jetzt 2 wochen her.
Vielleicht ist es auch noch eine nachwirkung der kupfervergiftung von zu anfang, das würde aber den zusammenhang mit der co2 anlage nicht erklären.


Es ist ein edge mit 23 liter. es läuft jetzt 10 wochen.


Danke für eure Hilfe
ScepteR
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Postby Plantamaniac » 25 Mar 2015 20:40
Hallo, also das sich Tiger rot färben ist erstmal nicht unnormal...
Meine blauen machen das auch, vor allem die älteren Mädels.
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Postby omega » 26 Mar 2015 00:42
Hi,

EDIT:
Kupfer hatte ich zu anfang im becken was ich aber behoben hatte nach kurzer zeit nachdem ich eine kupfervergiftung feststellte, ist jetzt 2 wochen her.
Vielleicht ist es auch noch eine nachwirkung der kupfervergiftung von zu anfang, das würde aber den zusammenhang mit der co2 anlage nicht erklären.

das hast Du am 25.03. geschrieben. Diesen Thread hast Du am 09.03. erstellt. Und vor zwei Wochen hattest Du im Aq. eine Kupfervergiftung und erwähnst das erst jetzt?
Hast Du sie noch alle? Willst Du hier alle verarschen?

Grüße, Markus
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Postby Benjo » 26 Mar 2015 07:58
Hallo,

du kannst ja eingentlich nicht ausschließen das die Tiger auch ohne CO2 gestorben wären. So wie du das schilderst, stellst du kurz das Co2ab und hebst es mehr oder weniger langsam wieder an.
Wenn du vor Wochen zu viel Kuper im Becken hattest ist es wahrscheinlicher das die langsam an den Spätfolgen sterben und das mit dem CO2 zufällig zusammenpasst.
Oder es löst sich etwas aus dem Bodengrund. Eigentlich hätte das ganze Becken ausgeräumt und neu eingerichtet werden müssen....
Liebe Grüße

Bernhard
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Postby ScepteR » 26 Mar 2015 17:32
Hey,

sorry ich dachte eine kupfervergiftung ist mit einigen wasserwechseln quasi erledigt.

Da ich das Garnelensterben der letzten wochen nicht in verbindung mit dem kupfer sondern mit der co2 zufuhr sehe bzw. sah habe ich daran nicht mehr gedacht.

Das ich das ganze aquarium leermachen und neu aufsetzen sollte ist mir aber neu. habe einige leute hierum rat gefragt bezgl. kupfervergiftung aber so eine radikale maßnahme wurde dort nicht geschildert.

Leider habe ich zuhause keinen kupfertest weswegen ich den zoohändler nochmal bemühen müsste um auszuschließen das sich kupferbestandteile aus dem boden lösen.

Danke und Grüße
ScepteR
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Postby Plantamaniac » 26 Mar 2015 18:18
Hei, wenn Du Dünger benutzt und evt. auch Wasseraufbereiter, sollte Kupfer gebunden werden.
Beides enthält Chelatoren die Kupfer binden. Wenn es später in Massen rückgelöst werden sollte, dann wird es mit regelmäßigen Wasserwechseln ausgetragen...

Es gibt 1000 Gründe, warum Garnelen sterben können. Das muß nicht unbedingt Kupfer sein.
Besonders zugesetzte Filter oder falsche sauerstoffarme Reaktionen im Bodengrund können ihr Todesurteil sein.
(hohe Substratanstiege)
Dem kann man etwas vorbeugen, indem man für genug Strömung sorgt oder einen Oxydator aufstellt.
Aber auch wenn sie bereits 2 Jahre alt sind, also ausgewachsene, schöne große Tiere, kann das der Grund sein, warum eine nach der andern stirbt. Dagegen hilft nur junge oder halbwüchsige Tiere kaufen.
(Erleb ich immer bei den CPO, die Leute wollen immer die Großen, prächtigen (brutalen) Simpel...das die evt. schon ihre letzte Häutung hinter sich haben, ihre Kollegen masakriern und demnächst selber abnippeln, wollen sie nicht kapiern und wundern sich dann :irre: )

Wenn Du berichtest, das sie auf Co² reagieren, wird es schon damit zu tun haben. Und wenn auch nur indirekt.
Wenn man Garnelen der Mittelklasse vom Schwierigkeitsgrad her halten möchte, muß man sich auf sie einstellen und auf ihre Bedürfnisse eingehen.
Meld Dich mal in einem Garnelenforum an, vielleicht kann Dir dort ehr geholfen werden als hier, wo doch meistens der Focus ehr auf den Pflanzen, als auf den Garnelen liegt. Pfeif auf das HCC solange Du die Garnelen noch hast.
Tiere haben auch jedenfall immer vor den Pflanzen vorrang! Wenn Du das nicht willst, dann solltest Du keine schwierigen mehr halten, wenn die den Löffel vollends abgegeben haben.
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Postby omega » 27 Mar 2015 01:21
Hi,

ScepteR wrote:sorry ich dachte eine kupfervergiftung ist mit einigen wasserwechseln quasi erledigt.

Da ich das Garnelensterben der letzten wochen nicht in verbindung mit dem kupfer sondern mit der co2 zufuhr sehe bzw. sah habe ich daran nicht mehr gedacht.

dieses Buch schreibt von Rücklösung von Eisen- und Buntmetallhydroxiden bei Änderungen des pH-Wertes. Für die Ausfällung von Kupferhydroxid ist der pH-Wert 7,5 angegeben.
8°dKH und 8mg/l CO2 ergeben pH 7,5. Hmmm ... :?

Grüße, Markus
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Postby Benjo » 27 Mar 2015 13:28
Hallo,

das eine Neueirichtung übertrieben ist kann schon sein, bei einem so kleinen Becken hält sich der Aufwand allerdings in Grenzen.
Problem ist eher, wenn die Tiger wahrscheinlich eh schon angeschlagen sind, ist das ewige auf und ab vom PH-Wert sicher auch nicht so super, demnach bedeutet eine Neueirichtung auch wieder Stress für die Garnelen...

Wie kam das Kupfer eigentlich ins Becken und was hast du gemacht es zu beseitigen?

Was bekommen die den für Futter?
Liebe Grüße

Bernhard
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