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Beitragvon Julia » 07 Jan 2017 16:32
Hallo,

in letzter Zeit verliert meine Bucephalandra 'Mini Catharinae' immer mehr Blätter.
Ich bin mir nicht sicher, ob die Blätter sich von alleine auflösen oder ob die Posthornschnecken Geschmack dran gefunden haben.

Was meint ihr? Die restlichen Bucen sehen alle OK aus und wachsen auch schön.




CO2 Test ist grün/hellgrün mit der 30mg/l Lösung, Licht ist mehr als genug vorhanden, Kalium dünge ich auf 6 mg/l auf.
Zum Aufhärten meines Osmosewasser benutze ich Saltyshrimp GH+ laut Anleitung auf 200µs , sollte von dem Mg/Ca Verhältnis genau passen.

Ich habe eher die Schnecken in Verdacht, leider habe ich meine 3 Raubschnecken seit dem Einsetzen nie wieder gesehen.
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Beitragvon eheimliger » 07 Jan 2017 18:17
Hallo Julia,
das sieht mir aber auch sehr verdächtig nach fraßspuren aus, ein auflösen sollte anders aussehen und die Blätter sehen doch sehr vital und gesund aus.
Eine Schnecke herausfangen und separieren, ein Blatt dazu und Du hast Gewissheit.
Gruß, Frank
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Beitragvon Sassi » 07 Jan 2017 21:42
Hallo Julia,

das sind eindeutig Fraßspuen. Bei mir hatten sich letztens an einer Buce die Garnelen dran vergriffen.
Vlt. hatte ich zu wenig gefüttert.

VG
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Viele Grüße
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Beitragvon strauch » 07 Jan 2017 22:05
Hallo Julia,

sitzt da auf dem 2. Foto dann nicht auch der Übeltäter in schwarz? :-)

Grüße

André
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Beitragvon Plantamaniac » 07 Jan 2017 22:13
Hallo, ja, wunderbares Schneckenfutter :thumbs:
Bei mir kommen sie auch immer nur ins Helenenbecken.
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Beitragvon Julia » 07 Jan 2017 22:53
strauch hat geschrieben:sitzt da auf dem 2. Foto dann nicht auch der Übeltäter in schwarz? :-)


Neeeein, die Garnelen halte ich für unschuldig ;) Selbst wenn sie es wären, die sind mehr wert als die Buce ;).

Dann werde ich anfangen die Posthornschnecken auszurotten. Die Helenen sind anscheinend weich gezüchtete, ich hatte die als ganz andere Fressmaschinen in Erinnerung ;). Komischerweise gehen die Posthörner im anderen AQ überhaupt nicht an die Gleiche Buce.
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Beitragvon uruguayensis » 08 Jan 2017 00:26
Hallo, wenn es nicht Garnelen u. Schnecken sind.. vielleicht Motten (Unterarten, Arten) , wenn die in einen oben offenen Aq. ablaichen bauen sich die Raupen von denen aus Pflanzenteilen Sonnenblumenkern große Gehäuse die auf der Wasseroberfläche schwimmen, in denen sitzen die grünen Raupen dann drinnen. Die Reste von der Buce müssten dann auf der Wasseroberfläche schwimmen in dem die Raupen sitzen. Kann auch unterhalb der Wasseroberfläche sein das Gehäuse. Wenn Motten einmal im Wasser ablaichen dauert es Wochen bis der Spuck dann vorbei ist, wie eine Alien Invasion. Hoffe mal das es nicht so ist..
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MfG Emrah
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Beitragvon Plantamaniac » 08 Jan 2017 07:41
Hallo, das sind schon die Posthörner. Das Problem habe ich, seit ich Bucen habe :hechel:
Vielleicht kommt es etwas drauf an, wie gut es der Buce geht? Pflanzen geben ja irgendwelche Stoffe ab, die melden, das die Pflanze lebt um Frassfeinde abzuwehren. Das merken Schnecken und Garnelen und gehen nicht dran. Beim füttern mit Brennesseln, Spinat und Löwenzahn kann das ein Problem sein. Die Tiere gehen erst dran, wenn sie sicher"tot" sind.
Bucen, Pogo helferi, Wolfsmilch und Barcleyea scheinen Das nicht mitbekommen zu haben, weil die immer gleich zjm Schneckenfutter mutieren.
Wer absolut unschmackhaft ist, ist Persicaria. Ich hab vor 2 wochen emerse echte Sao paulo versenkt, wo die untern Blätter schon tot waren. Die frisst niemand, weder Bakterien, Schnecken, noch die Garnelen. Bei andern Pflanzen wird sofort gründlich aufgeräumt und die toten Blätter entsorgt.
Vieleicht sind es einfach zu wenige Helenen? Die fressen ja auch gerne Futter.
Chiao moni
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Beitragvon Julia » 08 Jan 2017 11:26
Plantamaniac hat geschrieben:Wer absolut unschmackhaft ist, ist Persicaria. Ich hab vor 2 wochen emerse echte Sao paulo versenkt, wo die untern Blätter schon tot waren. Die frisst niemand, weder Bakterien, Schnecken, noch die Garnelen.

Vieleicht sind es einfach zu wenige Helenen? Die fressen ja auch gerne Futter.


...Dafür hat meine Achateulen-Raupe Persicaria mit Vorliebe gefuttert ;)

Ich glaube mittlerweile, dass die Helenen nicht mehr existieren. So groß ist das AQ auch nicht, wenigstens eine müsste man finden können. Habe gestern Nacht noch mal gesucht, nichts!
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Beitragvon uruguayensis » 08 Jan 2017 16:43
Hallo, Posthornschnecken.. aha jetzt habe ich es vorher sie stammen, ich hatte in Erinnerung das es exotische Schnecken sind die auch in den Tropen vorkommen und hatte ganz vergessen wo her ich das habe das sie in den Tropen vorkommen, als ich im Nachhinein immer wieder gelesen habe das Posthornschnecken in Europa und Sibirien vorkommen, hatte ich die Lust an den verloren. Von Flowgrow hatte ich das, habe nochmal nachgelesen. Die in Aquarien vorkommt u. bunt sein kann kommt aus der neuen Welt auch in den Tropen und ist somit exotisch.
:thumbs: MfG Emrah
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Beitragvon Sumpfheini » 08 Jan 2017 17:29
uruguayensis hat geschrieben:ich hatte in Erinnerung das es exotische Schnecken sind die auch in den Tropen vorkommen und hatte ganz vergessen wo her ich das habe das sie in den Tropen vorkommen, als ich im Nachhinein immer wieder gelesen habe das Posthornschnecken in Europa und Sibirien vorkommen, hatte ich die Lust an den verloren. Von Flowgrow hatte ich das, habe nochmal nachgelesen. Die in Aquarien vorkommt u. bunt sein kann kommt aus der neuen Welt auch in den Tropen und ist somit exotisch.
Diese Info stammt letztlich aus Aquarienliteratur, dort werden vor allem die Gattungen Planorbella und Helisoma genannt (Nord- bis Südamerika). Genaue Artbestimmung ist aber offenbar schwierig. Daneben gibt es noch weitere sehr ähnliche Planorbiden im tropischen Asien und Afrika, wie Indoplanorbis und Biomphalaria, und man kann wohl nicht ausschließen, dass die sich ebenfalls, aber unerkannt, in Aquarien tummeln. "Die" heimische, eurasische Posthornschnecke ist Planorbarius corneus.

Gruß
Heiko
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Beitragvon uruguayensis » 09 Jan 2017 13:53
Hallo Heiko, das stimmt die Aquarienposthornschnecke wird nur höchstens so groß wie ein Euro stück. Planorbarius corneus wird fast Handgroß: https://www.flickr.com/photos/blackartz/5976902129, doppelt so groß und das bei sehr kühleren Temperaturen. War mir garn nicht aufgefallen der unterschied, Danke. MfG Emrah
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Beitragvon uruguayensis » 09 Jan 2017 15:26
Hallo Julia, nur wenn Nahrungsmangel auftritt, frisst sie auch lebende Pflanzen steht bei der Lebensweise.
https://de.wikipedia.org/wiki/Posthornschnecke Die auf den Bild im Aquarium u. darunter sind unterschiedliche, wie von Heiko beschrieben. Verhalten kann eventuell gleich sein. Das erklärt auch wieso, die in einen Aq. von Dir nicht an die Pflanzen gehen (Kein Mangel) und dort an Pflanzen gehen ( ein Mangel) wie von Monika beschrieben
( Posthörner fressen die Buce) . Abhilfe schaffen würde bestimmt wie gedacht überbrüter Salat oder ähnliches. Bei Mangel an Grünfutter raspeln sogar Otocinclus Welse an großblättrigen zarten Wasserpflanzen, meist bei den Jungtrieben, wenn ein Mangel an Grünfutter auftritt. Das sind so die extreme. Bei einigen Schnecken ist es vielleicht auch so, die größer sind.
Die Garnelen lassen wahrscheinlich den nichts mehr übrig, das die verhungert sind und sich an die Buce vergriffen haben. Alle Posthörner rausnehmen würde auch abhilfe schaffen in dem Fall, wenn die Posthörner schuldig sind. MfG Emrah
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Beitragvon Julia » 09 Jan 2017 19:10
Hallo Emrah,

also die Posthörner extra füttern werde ich nicht, die werden alle nur so 0,5cm groß, größere habe ich noch nie gesehen. Ich werde sie Absammeln, dass die die Pflanzen anfressen muss nicht sein!

Grüße
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Beitragvon Frank-20011 » 10 Jan 2017 00:10
Hallo,

schon komisch!

Ich habe ja ein ähnliches Phänomen: bei mir fressen die Schnecken die Stengel von Blättern der Seerosengewächse (mit absoluter Vorliebe der neuen, nicht der alten die sich eh bald auflösen!) unten an der Basis durch...das Blatt schwimmt dann unbeachtet auf...man, ihr will/wollt es garnicht glaube wenn man es nicht gesehen hat!

Es ist aber so und genau so ist es bei dir mit den ledrigen Buche-Blättern!

Mal was anderes: du schreibst ja auch, dass die Posthörner nicht mal 10mm groß werden....bei mir ist das auch so obwohl ich weiß, dass die in freier Wildbahn, im Gartenteich auch gern mal fast 3cm messen...woher kommt denn das?


Grüße, FRank!
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