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Postby nomisol » 14 Jul 2016 19:36
Hallo zusammen,

ich würde die im Betreff genannte Frage gerne mal an die erfahrenen Bucepfleger hier stellen, da ich bisher noch keine Antwort darauf gefunden habe .

Ich habe den Eindruck das es Pflanzen(Bucephalandren), die in der Strömung stehen, deutlich besser geht wie denen die in ruhigeren Ecken stehen. Wachsen schneller und bilden auch viel häufiger Blüten. Hat da jemand vielleicht schon mal ähnliches beobachten können? Ich hänge auch mal ein Bild von meinem Becken an. Strömungsreicher ist bei mir die linke Seite, da bilden aktuell vier verschiedene Sorten Blüten(zwei blühen quasi durchgehend), während in der Mitte und rechts aktuell nichts blüht, dort hat bisher auch nur eine einzige mal eine Blüte gezeigt. Bei der Lichtmenge gibt es auf jeden Fall keine großen Unterschiede.
Der aktuelle Aufbau steht zwar so erst seit neun Wochen, die Bucen sind aber teilweise schon seit einem guten Jahr bei mir und mir ist schon beim vorherigen Setup aufgefallen das es denen links besser geht.

Ursprünglich kommen sie ja aus strömungsreicher Umgebung. Aber das Strömungsdruck alleine ausreicht um sie zum blühen zu animieren...? Glaube ich habe mal von Tom Barr gelesen das durch kurzzeitiges trockenstellen die Blüte "provoziert" werden kann. Das ist ja auch durchaus nachvollziehbar, aber das habe ich bisher noch nicht bewusst ausprobiert. Allerdings ist die bisher einzige Blüte auf der rechten Seite kurz nach dem restart erschienen, während des Umbaus standen die Pflanzen auf dem trockenen und sind nur feucht gehalten worden.

Würde mich wirklich sehr interessieren ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat!



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LG
Thomas
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Postby Conrad27 » 14 Jul 2016 20:02
Hallo Thomas,
zufälligerweise habe ich kurz zuvor einen Thread erstellt mit der Frage, welchen Standort ich für meine neue Bucephalandra wähle. Da es meine erste Bucephalandra ist, kann ich Dir Deine Theorie leider nicht bestätigen. Aber ich würde es jetzt bei meiner Entscheidung mit einbeziehen und einen Strömungsreicheren Platz auswählen. Mein Erfahrungsbericht folgt dann in ein paar Monaten :lol: Es kommt mir sicherlich jemand zuvor.

Hättest Du nicht noch einen Ratschlag für mich, ob ich einen "sonnigen" oder schattigen Bereich für die Bucephalandra wählen soll?

Beste Grüße
Conrad
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Postby nik » 14 Jul 2016 20:27
Hallo zusammen,

meine Bucen scheinen mir nicht sonderlich blühwillig, das kann auch am knappen Phosphat liegen und wenn sie blühen, dann emers. Zurzeit blüht eine. Gestern war ich der Meinung, heute ist die Blüte in Bestform, aber dann war sie schon rum. Ist ihr wohl emers zu trocken, das sieht man auch am Moos. Es ist ein Cube mit Abdeckscheibe, das reicht nicht. Kommt noch dazu, dass der ungeheizt ist, also kaum Wasser verdunstet. Die steht übrigens voll im Licht, d.h. 15cm unter 2x18W Kompaktleuchtstofflampen.

Was es für eine ist, weiß ich nicht. Die hatte ich vor Jahren von Matz mitgebracht bekommen, er wusste es auch nicht und ich hatte die Hoffnung, der Buce mittels der Blüte auf die Schliche zu kommen.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Conrad27 » 14 Jul 2016 20:59
Dann scheint sie gut mit viel Licht umgehen zu können. Beim auspacken habe ich festgestellt, dass es 2 Rhizom sind. Das größere steht jetzt in einem gut belichteten und strömungsreichen Gebiet. Das Kleine in einem schattigeren, strömungsarmen Bereich. Ich bin schon sehr auf die Entwicklung gespannt.
Viele Grüße
Conrad
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Postby nomisol » 16 Jul 2016 08:40
Moin,

Conrad - ob hellere oder dunklere Standorte bevorzugt werden... Ich weiß es nicht. Habe immer versucht sie an hellere standorte zu setzen. Auf der linken Seite habe ich eine auf dem größeren Stein die relativ nah an der Oberfläche steht, und ich habe auch oben auf dem großen, rechten Stein eine sitzen. Wie schon geschrieben läufts auf der linken Seite ,die auf dem rechten Stein ist eine recht klein bleibende Art und ist wirklich langsam... Habe die bestimmt schon ein Jahr, und habe immer noch das Gefühl das sie noch nicht richtig angekommen ist. Deswegen auch die Entscheidung sie beim neustart näher ans Licht zu setzen. Wirkt auf mich so das sie nun langsam in die Gänge kommt. Ob das mit dem neuen Standort zu tun hat? Keine Ahnung, vorher saß sie mittig auf mittlerer Höhe. Würde mich freuen ob du Unterschiede feststellen kannst. Auch wenn das sicher ein wenig dauern wird, da die Schätzchen ja nicht die schnellsten sind ;) Habe bei mir auf jeden Fall auch zum Restart Ableger meiner Dauerblüherin(sollte eine Brownie Ghost sein) rechts plaziert und bin mal gespannt was da so kommt. Die Ghost ist die im Vordergrund.



Und Nik, ob das Phosphatlevel etwas damit zu tun hat kann ich nicht beurteilen. Ich gehöre ja zu den wenig - bzw garnichtmessern und dünge nur rechnerisch nach den Angaben meines Wasserverteilers, und auch nach Gefühl, auf. Bekomme seit einer Weile 1,05mg/l Phosphat aus der Leitung, woran ich auch nichts ändere. Läuft ganz gut, und ich bin ja ein Fan des "Never change a running system" Mottos - also schraube ich da auch nicht rum solange es keine Probleme gibt. :wink: Finde dein Pflänzchen echt hübsch! Wie groß sind die Blätter in etwa? Ich habe sie ja selbst noch nie emers gehalten, werde ich früher oder später aber auch mal angehen.

Würde mich über weitere Erfahrungen freuen - hier sollten doch einige unterwegs sein die diese Perlen schon länger pflegen :wink:

Wünsche euch ein schönes Wochenende! :bier:
LG
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Postby nik » 16 Jul 2016 11:46
[Hallo Thomas,

Und Nik, ob das Phosphatlevel etwas damit zu tun hat kann ich nicht beurteilen. Ich gehöre ja zu den wenig - bzw garnichtmessern und dünge nur rechnerisch nach den Angaben meines Wasserverteilers, und auch nach Gefühl, auf. Bekomme seit einer Weile 1,05mg/l Phosphat aus der Leitung, woran ich auch nichts ändere. Läuft ganz gut, und ich bin ja ein Fan des "Never change a running system" Mottos - also schraube ich da auch nicht rum solange es keine Probleme gibt. :wink:

Phosphat fördert Wurzel- und Blütenbildung und ich fahre im Vergleich zu den hier üblichen Pflanzenbecken sehr phosphatarm. Das ist ein guter Grund für die Blühunwilligkeit. Ich kenne es auch anders herum, mehr will ich damit gar nicht sagen. Du hast eine Pflanzengesellschaft, nicht nur die Bucen nach meinem Geschmack. Die ist mir attraktiv und überwiegend langsamer im Wuchs. Ist dann ein Wermutstropfen, wenn ich Algen an solchen ausdauernden Schönheiten, wie sie Bucen sind, sehe. Algen sind mitnichten erforderlich. ^^

Finde dein Pflänzchen echt hübsch! Wie groß sind die Blätter in etwa? Ich habe sie ja selbst noch nie emers gehalten, werde ich früher oder später aber auch mal angehen.

Wenn ich deine Amano sehe, dann ist sie von der Größe entsprechend deiner Dauerblüherin. Submers bildet die am mind. dreifingrigen Rhizom rötlichere und geringfügig kleinere Blätter. Ein Teil ist rausgewachsen, mind. zwei Stränge blieben submers. Die Gesamtpflanze hat schon Umfang und nimmt eine ovale Fläche mit längstens 20 cm ein. Die ist schon drei Jahre in dem Cube und knappe zwei Jahre an dem Platz.
Ich bin ausgesprochener Fan von Bucen! Gilt auch für Cryptocorynen. Mit C. kann ich aber weniger anfangen, weil die mir oft zu groß sind und den ganz kleinen mit ihren linealischen Blättern das cryptohafte fehlt. Bei den Bucen gibt es viel mehr der mir attraktiven kleineren Sorten.

Diese halbemerse Betriebsweise hatte sich über das Hardscape, eine Steinsäule ergeben und es gefällt mir einfach, wenn Pflanzen aus dem Wasser wachsen können. Aus solchen Anfängen war mein Paludarium entstanden. Der Cube ist langsam, d.h. es sind nur Bucen, Nana "Petit", C. parva und ein Moos, das ich an einem eher sehr kleinen Gelbbauchunkengewässer eher emers als submers wachsend fand.Submers ist es mir sowieso zu schnell und auch nur mäßig attraktiv vom Wuchs. Emers ist es schick, aber dem ist die Luft auch zu trocken. Ich frickel mir gerade ein weiteres kleines Aquarium 25x25x40 zurecht. Das wird auch vor allem kleine Bucen beinhalten.

Gruß, Nik
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Postby Lilith Winter » 16 Jul 2016 17:30
Hallo,

Meine Erfahrung ist genau andersrum.

In der Strömung und sehr hell wollte sie überhaupt nicht blühen, sie wurde schwarz und verlor alle Blätter. Zeitgleich war die gleiche Pflanze, hatte gleich zwei davon gekauft, an einer ruhigen und dunkleren Stelle voll mit Blüten und bildete viele neue Seitentriebe.

Jetzt sind sie in einem anderen Becken, nur Tageslicht, keine Blüten, dafür aber schöne kräftige Blätter und neue Seitentriebe. Ich lasse sie langsam aus dem Wasser heraus wachsen.

Lieben Gruß,
Michaela
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Postby nomisol » 17 Jul 2016 10:09
Hallo zusammen,

Ohja Nik, die lieben Algen... Wenn sie nicht zu präsent auf dem Hardscape sitzen finde ich sie meist ganz schön da das dem ganzen doch einen urigen,wilden Charkter verleihen kann. Auf den Pflanzen tut es mir meist auch weh. Jetzt nach dem Restart hat es leider die ein oder andere Buce erwischt, und auch meine noch kleine Anubias pinto sah nicht gut aus, aber mittlerweile sind sie wieder auf dem Rückzug. Und mit den Cryptos bin ich ganz bei dir! Habe mit den kleineren bisher allerdings noch keine großen Erfahrungswerte, aber gestern ist aber die Hobbit bei mir eingezogen, bin gespannt wie sie sich entwickeln wird. Bei den Bucen weiß ich noch nicht so recht ob mir klein oder groß besser gefällt - bin generell hin und weg von denen. Mal betrachte ich staunend eine größere und bin dann wieder fasziniert von den irren Details die so ein Winzling zu bieten hat. Wünsche mir bloß manchmal das sie mal zwei oder drei Blätter die Woche schieben würden und nicht immer nur eins oder anderthalb :lol:

Und Michaela - Danke das Du meine komplette Hypothese mal eben so über den Haufen geworfen hast! Spaß beiseite :smile: Finde ich echt interessant, das es auch anders laufen kann. Aber konntest Du das nur an einer Pflanze(also eine rBucenart) beobachten, oder war dies bei mehreren der Fall?

LG
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Postby eheimliger » 17 Jul 2016 14:45
Hallo zusammen,
meine Bucen blühen fast ständig durch, im alten Becken genauso wie im neuen.
Ich habe jedoch bei der Buce die im Licht steht ein schadbild an den Blättern, das ich mir nicht erklären kann, ich weis nicht was ihr fehlt.
Gruß, Frank
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Postby nik » 17 Jul 2016 16:07
Hallo Frank,

düngst du immer noch den EI?

Gruß, Nik
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Postby eheimliger » 17 Jul 2016 18:48
Hallo Nik,
Das Becken ist gerade 3 Wochen alt und ich dünge gerade sehr wenig, bin ja noch in der einlaufphase aber das schadbild und die dauernden Blüten der Buce(kedagang) habe ich aus dem altem Becken übernommen, der Wuchs und Änderungen am Blattbild ist ja auch sehr langsam und nur in Wochen beschreibbar.
Es kommen bei mir aber seit dem ich sie habe mehr Blüten als Blätter, würde mal sagen 2 Blüten für ein Blatt, werde das mal beobachten da es interessant ist.
Ich tippe vom Schadbild her auf FE-Mangel, kann das aber nicht bestimmen da ich nur den Flowgrow habe der nie nachweisbar ist und andere Pflanzen wachsen ohne sichtbaren Eisenmangel, daher bin ich mir nicht sicher.
Als Makro nehme ich im Moment bei ca 50Liter 1ml Spezial N und EI im täglichem Wechsel, jeden Tag 0,5-0,7ml Flowgrow, alle 3-4 Tage 1ml Phosphat.
Algen sind null, hatt mich überrascht, zwei Tage kam ein anschein von Fadenalgen, danach bis jetz absolut nichts und auch kein Belag an den Scheiben oder sonstwo.
Ein Problem hat man scheinbar immer :lol:
Gruß, Frank
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Postby nik » 18 Jul 2016 05:43
Hallo Frank,

super, dass das Becken so gut einfährt. Zu dem Mangel der Buce kann ich nichts konkretes sagen. Schwach chelatiert und Substratfilterung passt nicht gut zusammen, dann kannst du noch auf Mg achten. Das wirst du vermutlich schon tun. Ich dünge immer von anfang an. Generell würde ich mir eher weniger einen Kopf machen, wenn der Rest wächst. Bucen sind von ihrem geringen Wuchstempo abgesehen unproblematisch.
Im Zusammenhang ging es mir um die Blühwilligkeit und ob sich eine Abhängigkeit zum Phosphat erkennen lässt. Die "Tageslänge" fiele mir noch als möglicherweise von Bedeutung ein. Bei den Bucen ist es ja eher nett, wenn die blühen. In der Zeit, als ich mit P-haltigem Leitungswasser fuhr, hatte ich zwar noch keine Bucen, aber z.B. einen größeren Bestand an U.graminifolia und die blühte wie blöde. Überall die Stängel fand ich recht schnell nicht mehr gut. Die könnte ich mal wieder, hätte auch ein Becken für die.
Generell gehe ich davon aus, dass Pflanzenaquarien bei der üblichen Düngung in Phosphat gestopft sind. In einem anderen Thread will Christian (chrisu) eine P- Limitierung erreichen, d.h. er will P in den Mangel laufen lassen. Er lässt seit inzwischen über drei Wochen die P-Zugabe sein und es zeigt sich noch nichts und er hat vorher nur moderat wöchentlich gedüngt.

Gruß, Nik
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Postby Lilith Winter » 18 Jul 2016 08:28
Hallo Thomas,

es waren mehrere Pflanzen. Sie hatten sich im strömungsarmen Bereich so stark vermehrt, dass ich es dann an zwei weiteren Stellen mit ihr versucht hatte. Nix, Algen, Blätter faulten ab. Ich finde sie so schön, dass ich eine Straße durch das komplette Becken ziehen wollte.

Wie gesagt, jetzt im 80er ohne Beleuchtung aber mit mittlerer Strömung, gesund und kräftig, viele neue Blätter und Seitentriebe. Strossdüngung 2 x wöchentlich und ohne co2.

Lieben Gruß,
Michaela
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Postby moskal » 18 Jul 2016 15:53
Hallo,

fast alle Bucephalandra bei mir sind irgendwo bei anderen Pflanzen mit dabei gewesen, das heißt ich habe Fundorte aber keine Namen. Die meisten blühten gleich innerhalb einem Monat nach erhalt und haben in der Zeit nicht großartig an Masse zugelegt. Nach der Blüte haben die Pflanzen dann ihre Energie in Wachstum investiert. Nach dem dann die Pflanzen gefestigt sind, blühen sie auch wieder, allerdings immer zur gleichen Zeit im Jahr. Bei mir zwischen Januar und März. Ich gehe davon aus, daß Blüte und Wachstum mit den Jahreszeiten zusammenhängt und die Blüte sonst bei starker Veränderung der Bedingungen einsetzt um den Fortbestand per Samen zu sichern.

Gruß, helmut
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Postby Frank-20011 » 19 Jul 2016 17:17
Hallo,

interessantes Thema, habe sowas ja vor 3..4 Monaten mal gefragt, also ob man das Blühen fördern könnte.
Bekam aber keine AW.

Schrieb u.a. einem Händler und der meinte das versch. Arten versch. blühfreudig wären.

Generell zu meinen kann ich sagen, ganz Unabhängig von Düngung etc. dass die Pflanzen im jew. Becken am besten aussehen die am dunkelsten stehen.

Die die hell, direkt unter der Wasseroberfläche und direkt unter der LSR stehen sind löchrig, haben teilweise weiße Blätter die sich auch mal auflösen etc. das ist sicher nicht nur dem Licht geschuldet aber wie gesagt: im gleichen Becken sehen die Pflanzen am besten aus die am dunkelsten stehen.

Ich hatte in 1 Jahr in dem ich geschätzt 100 Einzelpflanzen habe eine einzige Blüte...

Grüße, Frank!
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