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Postby Andreas S. » 20 Oct 2009 22:31
Andreas S. wrote:Hallo Harald, Hallo Liste,

(...) allerdings schreibst du auch, dass du kein co2 verwendest und mit hcl (salzsäure) die kh senkst ? bei diesem prozess entsteht doch co2, oder nicht ?

Die CO2-Düngung habe ich *garnicht* beschrieben. Ich düng(t)e via Hefegärung auf Werte zw. 30-40mg/freies CO2 (abzgl. 2mg/l DOC-Blindwert).
Ich habe mind. 6 J. lang HCl-Entcarbonisierung bei TWW-Praxis betrieben, bis ich anfing, keinen TWW mehr zu machen, da es den Pflanzen (nicht mir !!!) nicht notwendig erschien (350g Biomasse /Wo/250l-AQ /Abtropfgewicht (auf Zeitungspapier): Pflanzen bar jeglichen Mangels. Von da an habe ich nur noch N/P/K (nach Bedarf und Zehrung) und SE "gedüngt". Eine Praxis, die ich noch heute anwende.

mit CaNO3 erhöhst du nicht nur den NO3 wert, sondern eben auch den Ca (Calcium) wert nicht K (Kalium); CaNO3 ca.19%Ca 16%NO3. Ca (Calcium) ist Teil der GH; dein wasserversorger liefert dir keine konstanten wasserwerte, sondern diese können erheblich schwanken. hast du dadurch vielleicht unbeabsichtigt den ca anstatt k wert erhöht ?

Nein.
Der Wasserversorger lieferte mir in den vergangenen 18J. 365T./J annähernd konstant das selbe Wasser, was sich -wenn man die Hauptkationen/Anionengößen kennt und gegen die offizielle Analyse gegengemessen hat (geht natürlich nur mit den Parametern, die sich mit bewährten (s. meine Angaben) aquaristischen Tests auch messen lassen) nur um wenige micros./cm (25°C) Differenz bestätigte (10-20micros. I.d.R. verzichtete ich darauf, das Wasser auf 25°C zu erwärmen. Das war dann schon die Rechnungsdifferenz). "Gegengemessen" wurde über Jahre (bis ich es aufgab) alle 3 Monate. Das war zu Zeiten, als ich noch gerne gemessen habe. Das ist heute anders- ich sehe einfach in das Aqarium!

(...) mit nitratwerten von 5mg (messgeanuigkeit unbekannt) tut sich beim mir gar nichts.


Wenn dir die Messgenauigkeit (Reichweite) deines Messkits *nicht* bekannt ist, was misst du dann bitte ? Ich bitte freundlich um Erläutertung, weil ich das sonst nicht verstehe!
über calcium ist recht wenig bekannt, aber es gibt wissenschaftliche untersuchungen z.b. über den (hohen) calciumbedarf von citrusgewächsen.

Erläutere bitte "recht wenig" !
In den von dir erwähnten (...) "wissenschaftl. Untersuchungen"(...) meine ich, das es genug für uns sachdienliche Hinweise über die Rolle des Ca gibt.
(S. bitte den Buchthread).

bevor ich mich an spurenelemente mache, versuche ich zuerst die haupt (n,p,k)- und sekundärnährstoffe (ca,mg) zu optimieren.

Ich würde dich im Sinne der interessierten Mitleser darum bitten, deine Definition deiner o.g. Stoffe mit denen der naturwissenschftl. Lit. abzugleichen, damit hier (in diesem Forum) keine Missverständnisse auftreten (können), die einer Diskussion abträglich sein könnten. Ich zumindest verstehe unter (...) "Haupt(n,p,k) -und sekundärstoffe(n)(ca,mg)" etwas anderes und bin ob deiner Aussagen verwirrt.

Gruß
Andreas
Last edited by Andreas S. on 20 Oct 2009 22:54, edited 2 times in total.
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Postby Andrej » 20 Oct 2009 22:42
Hallo Michael,

K und Mg Test's habe ich gerade gekauft und noch nicht gemessen. Bis jetzt waren es ausgerechnete Werte, die habe ich von hier http://www.drak.de/vb/wasserpflanzenduenger/1330-aquarium-will-einfach-richtig-funktionieren.html#post7686. Einfach K2SO4 und MgSO4*7H2O im Wasser lösen und in kleineren Portionen Täglich (am besten) zugeben. Da aber jeder Aquarium etwas anders ist habe ich etwas mehr dosiert.

Woher kommt deine Eimschätzung, dass er an der Grenze ist. Ich nehem an an der minimum Grenze.
Weil die Pflanzen "krank" sind haben aber noch keine löcher (bei K-Mangel). Und Minimum Grenze, weil ich glaube nicht an die Überdosierung. ;)
Und alles was Mg angeht habe ich durch ausprobieren festgestellt.
Ca steht in einem bestimmtem Verhältnis zum Mg, daher darf nicht fehlen und sollte in sehr kleineren (weil kaum verbraucht wird, außer wenn man sehr viel Schnecken hat) Dosen zu dosiert werden.
Nitrat sollte nach meine Meinung (möchte auch diesbezüglich mit niemandem diskutieren :P) im Bereich 20-30 mg/l seien.

Meine Werte (rein rechnerisch)
ca. 25 mg/l K
ca. 10 mg/l Mg
Ich habe ähnliches Becken aber fast doppelt so starke Beleuchtung. Deswegen dürfen die Werte bei Dir etwas kleiner seien.
Andrej
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Postby fosorom » 20 Oct 2009 23:06
Hallo Andrej,

Andrej wrote:Hallo Michael,

K und Mg Test's habe ich gerade gekauft und noch nicht gemessen. Bis jetzt waren es ausgerechnete Werte, die habe ich von hier http://www.drak.de/vb/wasserpflanzenduenger/1330-aquarium-will-einfach-richtig-funktionieren.html#post7686. Einfach K2SO4 und MgSO4*7H2O im Wasser lösen und in kleineren Portionen Täglich (am besten) zugeben. Da aber jeder Aquarium etwas anders ist habe ich etwas mehr dosiert.

Woher kommt deine Eimschätzung, dass er an der Grenze ist. Ich nehem an an der minimum Grenze.
Weil die Pflanzen "krank" sind haben aber noch keine löcher (bei K-Mangel). Und Minimum Grenze, weil ich glaube nicht an die Überdosierung. ;)
Und alles was Mg angeht habe ich durch ausprobieren festgestellt.
Ca steht in einem bestimmtem Verhältnis zum Mg, daher darf nicht fehlen und sollte in sehr kleineren (weil kaum verbraucht wird, außer wenn man sehr viel Schnecken hat) Dosen zu dosiert werden.
Nitrat sollte nach meine Meinung (möchte auch diesbezüglich mit niemandem diskutieren :P) im Bereich 20-30 mg/l seien.

Meine Werte (rein rechnerisch)
ca. 25 mg/l K
ca. 10 mg/l Mg
Ich habe ähnliches Becken aber fast doppelt so starke Beleuchtung. Deswegen dürfen die Werte bei Dir etwas kleiner seien.

Vielleicht verstehe ich dich ja nicht aber meine Frage bezog sich auf mein Becken. Woher willst du wissen wieviel K und MG tatsächlich in meinem Becken ist.
Wie man die Massen berechnet und aus den Ausgangstoffen egal ob nun Kaliumsulfat oder Kaluimcarbonat über die Molaremasse auf die Anteile kommt weiß ich. So sind ja die Werte, die ich weiter oben gepostet habe berechnet. Was fehlt ist die Information wieviel K mein Becken eigentlich verbraucht. Wenn ich mich nicht ganz schwer irre kann ich dass letzlich nur durch entsprechende Messungen heraus bekommen.
Durch die aktuelle tgl. Düngung wird meinem Becken pro Tag 2mg/l K, 0,2mg/L Mg, 0,02mg/l Fe und in Spuren weiter SE zugefügt. Kontrollmessungen zeigen, dass Gh konstant bleibt und die Fe Werte zwischen 0,1 und 0,2 mg/l. was ich, wie schon gesagt, nicht weiß ist wie sich der Kalkiumwert verhält.

Gruß

Michael
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Postby Andreas S. » 20 Oct 2009 23:12
Hallo Sabine,
(...)
Ich fahre leitungswassbedingt mit sehr hohen Kaliumwerten. D Seinerzeit lag Kalium rechnerisch, wie Nik schon schrieb so um die 40 mg/l und Nitrat bei 0 bis max 20mg/l


Ich bitte um die Erläuterung: "rein rechnerisch"!
K lässt sich via Testkit seitens der Fa. Macherey-Nagel bequem und halbquantitativ per Trübungsmessung sicher bestimmen !
Die Novelle der Trinkwasserverordnung (2001) sieht zwar nach wie vor keinen Grenzwert für Kalium vor, aber was heisst hier eben "hoch" (aus dem Leitungswasserhahn gemessen) ?
Nitrat(NO3) erscheint mir aquaristisch ebenfalls zu ungenau erhoben ("0-20mg/l"), als das man Rückschlüsse erlauben könnte.
Was die Pflanzenspec., um die es in diesem thread (...) geht, sind das m.E. nach Größenordungen, die über Gedeih und Verderb entscheiden können.
Gruß,
Andreas
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Postby Andrej » 21 Oct 2009 05:37
Hallo Michael,

Vielleicht verstehe ich dich ja nicht aber meine Frage bezog sich auf mein Becken. Woher willst du wissen wieviel K und MG tatsächlich in meinem Becken ist.
Mach es bitte nicht komplizierter als das ist. Du hast Bilder und Werte gezeigt und gefragt was da fehlt. Viele habe Antwort gegeben und Du stellst immer noch die Frage "warum?". Probiere es einfach aus...
Du hast recht, die Werte kann man mit Test's feststellen. Die hat man aber nicht immer bzw. sind zu teuer. In solchen Fällen fügt man in kleineren Dosen das was vermutlich fehlt und beobachtet wie es sich entwickelt.
Andrej
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Postby Sabine68 » 21 Oct 2009 07:56
Andreas S. wrote:Hallo Sabine,
(...)
Ich fahre leitungswassbedingt mit sehr hohen Kaliumwerten. D Seinerzeit lag Kalium rechnerisch, wie Nik schon schrieb so um die 40 mg/l und Nitrat bei 0 bis max 20mg/l


Ich bitte um die Erläuterung: "rein rechnerisch"!
K lässt sich via Testkit seitens der Fa. Macherey-Nagel bequem und halbquantitativ per Trübungsmessung sicher bestimmen !
Die Novelle der Trinkwasserverordnung (2001) sieht zwar nach wie vor keinen Grenzwert für Kalium vor, aber was heisst hier eben "hoch" (aus dem Leitungswasserhahn gemessen) ?
Nitrat(NO3) erscheint mir aquaristisch ebenfalls zu ungenau erhoben ("0-20mg/l"), als das man Rückschlüsse erlauben könnte.
Was die Pflanzenspec., um die es in diesem thread (...) geht, sind das m.E. nach Größenordungen, die über Gedeih und Verderb entscheiden können.
Gruß,
Andreas



Hallo Andreas,

dann lies dir bitte den von mir genannten Thread durch, da stehen genauere Werte.

Kalium kam damals mit 26mg/l aus der Leitung. Aufgrund massiven Nitratschwunds wegen Filterung habe ich seinerzeit massiv mit Kno3 aufgdüngt und so kamen rechnerisch die 40 - 50mg/l K zusammen.

K lässt sich via Testkit seitens der Fa. Macherey-Nagel bequem und halbquantitativ per Trübungsmessung sicher bestimmen !


Warum sollte ich - o.g. Probleme sind schon 2 Jahr her.
Da gebe ich mein Geld lieber für sinnvollere Dinge aus.

Es geht hier ja nur um deine Aussage

damit K nicht größer wird als NO3, da sonst Inhibition der N-Aufnahme erfolgt (kleine Blätter, Chlorosen obwohl NO3 mehr als 10mg/l, Fe 0,2mg/l Mg k.A.).


Es ist mir neu daß sich K so zu N verhält und kann es halt auch nicht bestätigen.
Daß es zu Problemen von Mg bei einer Luxusaufnahme von Kalium kommen kann, ist mir dagegen geläufig
Viele Grüße
Sabine


Gibt dir das Leben Zitronen, mach Limonade draus
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Postby Tobias Coring » 21 Oct 2009 08:22
Hi Andreas,

das Kalium so problematisch in bezug auf die NO3 Aufnahme wirken könnte, wäre mir auch neu, so lange man die praktische Aquaristik heranzieht.

Ein schönes Beispiel für hohe K und NO3 Werte wäre dieses Becken (Tom Barr erwähnt es immer sehr gerne in Bezug auf hohe K Werte und A. gracilis):

http://showcase.aquatic-gardeners.org/2 ... ol=2&id=18

Das Becken lief mit EI und hatte K Werte von 40-50 ppm. A. gracilis wuchs dennoch (zwar nicht knall rot, jedoch unverkrüppelt)

Ebenfalls hat hier T.Barr einige Ausführungen zu seinen Erfahrungen mit K+ niedergeschrieben. In dem Thema geht es um die gleiche Problematik wie hier:

http://www.barrreport.com/general-plant ... oblem.html

Primär wird zwar über A. reinekii gesprochen, jedoch auch A. gracilis erwähnt. Diese beiden Pflanzen scheinen vielen Personen mit dem EI Probleme zu bereiten. Einige andere dagegen halten sie problemlos (auch mit EI). Es scheint daher wohl nicht so einfach zu sein... ggf. ist es aber wie Andreas schon sagte der Umstand, dass die Personen mit Erfolg hohe NO3 Werte und K+ Werte mit diesen Pflanzen halten ggf. Stecklinge einer anderen Mutterpflanze haben. Das würde sehr simpel diese Umstände erklären.

Die Beobachtung mit:
damit K nicht größer wird als NO3, da sonst Inhibition der N-Aufnahme erfolgt (kleine Blätter, Chlorosen obwohl NO3 mehr als 10mg/l, Fe 0,2mg/l Mg k.A.).


finde ich interessant, da ich mit hohen K+ Werten genau solche Chlorosen bei mir feststellen kann. Sieht extrem nach Fe oder Mg Mangel aus, jedoch lässt es sich nicht mit der Zugabe dieser Stoffe beheben. Auch andere Personen scheinen dieses Problem mit hohen K+ Werten zu haben (kekon im APC Forum berichtete immer wieder davon, da er K+ drastisch erhöhte und danach zunächst eine Besserung seines Wuches feststellt, sich dies danach aber in Chlorosen niedergeschlagen hatte).
Ich habe eine Zeit lang auch K+ auf 30+ mg/l absichtlich aufgedüngt und eben dann diese Chlorosen festgestellt. Kann nachher nochmal ein paar Bilder nachreichen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby nik » 21 Oct 2009 12:13
Hi,

mir geht gerade durch den Kopf, dass das Verschwinden des Blattgrüns sehr gut aus einer Hemmung der Eiweißsynthese resultieren kann. Dafür verantwortlich könnten Defizite sein von Stickstoff (in seinen Formen NO3 und NH4) und Schwefel (SO4). Das Bild der hellen Triebspitzen wird von mir schon auch einem Mg-Mangel zugeordnet. Mg ist für die Chlorophyllsynthese von Bedeutung.

Für Stickstoff gibt es bezüglich dessen Aufnahme keine Konkurrenzen, ist wegen seiner guten Messbarkeit auch im Fokus und üblicherweise genügend vorhanden.

Hat man nun das Schadbild "helle Triebspitzen" dann kann es zu dem Schluss kommen, "Aha - Mg-Mangel", das behebe ich doch mit Bittersalz. Schön und gut, es wird zugegeben und es tritt tatsächlich eine Verbesserung ein - aber ...

... es könnte sein, dass gar nicht das Mg das Problem löste, sondern der Sulfatanteil des zugegebenen Bittersalzes eine schwefelmangelbedingte Störung der Eiweißsynthese behob! Muss ich mal darauf achten. Der unterschiedliche Gehalt an Sulfat im Wasser könnte einen/den Unterschied machen. Damit wären mit Ca und SO4 zwei Stoffe im Boot, von denen Lektüre immer wieder den Eindruck erweckt, sie wären von geringerer Relevanz.

Bei meiner Nessea spec. würde ich eine Stickstoffproblematik eher ausschließen. Stickstoff (-mangel/-überschuss) macht keine
Triebspitzennekrosen und N ist auch bezüglich Nährstoffkonkurrenzen unverdächtig. Bei einem (evtl. indirekten) Ca-Mangel (durch K-/Mg-Übrschüsse) wird die mögliche Nekrose der Triebspitze immer erwähnt.

Gruß, Nik
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Postby Larsmd » 21 Oct 2009 12:24
Hi Tobi,
Tobi wrote:Die Beobachtung mit:
damit K nicht größer wird als NO3, da sonst Inhibition der N-Aufnahme erfolgt (kleine Blätter, Chlorosen obwohl NO3 mehr als 10mg/l, Fe 0,2mg/l Mg k.A.).


finde ich interessant, da ich mit hohen K+ Werten genau solche Chlorosen bei mir feststellen kann. Sieht extrem nach Fe oder Mg Mangel aus, jedoch lässt es sich nicht mit der Zugabe dieser Stoffe beheben. Auch andere Personen scheinen dieses Problem mit hohen K+ Werten zu haben (kekon im APC Forum berichtete immer wieder davon, da er K+ drastisch erhöhte und danach zunächst eine Besserung seines Wuches feststellt, sich dies danach aber in Chlorosen niedergeschlagen hatte).
Ich habe eine Zeit lang auch K+ auf 30+ mg/l absichtlich aufgedüngt und eben dann diese Chlorosen festgestellt. Kann nachher nochmal ein paar Bilder nachreichen.

Das ist interessant momentan fahre ich auch mit 30+mg/L Kalium. Meine mayaca fluviatilis ist momentan sehr weiß, trotz Zugabe von 1,0 mg/L Fe jeden 2.Tag. Kann es am K liegen?
Grüße
Lars
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Postby Tobias Coring » 21 Oct 2009 12:32
Hi,

also hier mal ein paar Bilder meiner K+ 30 mg/l Zeit ;).

Heteranthera zosterifolia:





Rotala rotundifolia (sah so hell gar nicht so schlecht aus ;)):



Die Ludwigia inclinata cuba sah z.B. in der Zeit phänomenal aus. Knalligstes Orange.... absolut genial ;).

Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby Andreas S. » 21 Oct 2009 12:55
Hallo!
Ionenkompetitionen gibt es zahlreich. Man kann sich dies erlesen, aber in unserer Praxis sind diese Erkenntnisse oft wenig tröstlich, da wir vieles einfach messtechnisch nicht belegen können und somit auf Vermutungen angewiesen sind, bzw. auf Berechnungen, die wir anstellen.
Die Rolle, die hier dem Mg zugesprochen wird, halte ich für (wiegesagt) immer noch interessant, auch wenn meine Person (u.a.) dieses Metall seinerzeit ausklammern konnte(n) (Aufdüngungsversuche via MgSO4). Gerne würde ich Ammania und Nesea mal wieder pflegen wollen- aber ich betreibe einen an 15-20mg/l NO3-Sticktoff (K: 12-15mg/l) gewöhnten 350l-Tank. Wiederholt haben diese Werte den Pflanzen ("A&N"), als ich sie zwischendurch mal wieder kultivieren wollte, nicht vertragen.
Ich meine das NO3 eingekreist zu haben- was sich mit den Erfahrungen anderer AQer in meinem Umfeld deckt(e) und die seinerzeit alle MgSO4 zudüngten, um Mg -Mangel als Verursacher "checken" zu können. Seinerzeit haben wir intensiv darüber gesprochen, vor allem, weil Heteranthera ansch. eine Pflanze zu sein scheint, die auf Mg-Mangel "zeigerhaft" hindeuten kann.
Möglicherweise unterlagen wir aber auch Gedankenfehlern. Dies ist selbstverständlich möglich.
Tobis Beobachtungen decken sich- wenn ich richtig gelesen habe- mit den meinigen- Sabine hat nachweislich (s. verlinkten thread- den ich *gelesen* habe) andere Erfahrungen gemacht. M.M. nach schwierig, das unter einen Hut zu bekommen.
Noch "härter" finde ich diesen Pflanzentank (das Foto auf ADA), der verlinkt wurde und in dem beschriebene N&K-Werte bei schönem Ammannia-Wuchs zu sehen war- allerdings ohne jegliche Angabe von Wasserparametern (niedrige KH vielleicht ;-) ???), leider. Den thread dazu habe ich nicht konsultiert.
In meinem SE-Dünger befinden sich 50mg/l MgSo4, das zuzüglich zu den 10mg/l Ltg.-Wasser kommt, bzw. kam- da ich keine TWW mache, die GH aber bis heute konstant blieb (GH 10°dH). Ein Anhebung des MgSO4-Gehaltes im SE-Dünger auf 100mg MgSO4, brachte damals keinerlei Veränderung: weder positive noch negative.
@nik:
Es gibt eine Nesea spec, die in Christel KASSELMANN's "Aquarienpflanzen" (2.Aufl.1999) auf S. 374 beschrieben wird.
Wenn es sich bei deiner Pflanze um diese handelt- so wünsche ich dir sehr viel Glück und vor allem: Erfolg.
Ich habe sie nie zum Wachsen bekommen, nur sehr kurzfristig kultivieren können. Sie gilt als -dauerhaft- "nicht kultivierbar" (was das auch immer heissen möge, vor allem: von wem behauptet !?). Ich habe sie dennoch aufgeben müssen.
Jetzt noch schnell an Tobi:
tolle Fotos.
Die L.i.var.v. wächst genauso bei mir- nur unter den o.g. N/K-Werten ;-)

Grüße an die Liste,

Andreas
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Postby fosorom » 28 Oct 2009 12:46
Hallo Andreas,


Andrej wrote:Hallo Michael,

Vielleicht verstehe ich dich ja nicht aber meine Frage bezog sich auf mein Becken. Woher willst du wissen wieviel K und MG tatsächlich in meinem Becken ist.
Mach es bitte nicht komplizierter als das ist. Du hast Bilder und Werte gezeigt und gefragt was da fehlt. Viele habe Antwort gegeben und Du stellst immer noch die Frage "warum?". Probiere es einfach aus...
Du hast recht, die Werte kann man mit Test's feststellen. Die hat man aber nicht immer bzw. sind zu teuer. In solchen Fällen fügt man in kleineren Dosen das was vermutlich fehlt und beobachtet wie es sich entwickelt.


es liegt mir fern, es schwieriger zu maqchen als es ist. Aber du wirst mir zu gestehen, dass ich Vorschläge hinterfrage.
Wenn man immer gleich alles ausprobieren würde was einem im Internet so unterkommt dann würde wahrscheinlich garnichts mehr wachsen. :wink:

Das Problem ist, dass ich Schwierigkeiten habe NO3 Werte kleiner 10mg/l auf Dauer herzustellen.
Ich habe am wochenende einen großen Wassserwechsel durchgeführt, lasse NO3 jetzt mal Versuchsweise weg und habe K auf 20mg/L (rechnerisch) aufgedüngt. Ausserdem habe ich das Wasser nicht so stark verschnitten, sodaß CA jetzt bei 40 mg/l liegen müßte. MG habe ich auf 15mg/l zugegeben. PO4 0,5mg/L und FE bei 0,2mg/l. Das sind die Werte des Wechselwassers.

Im Becken konnte ich am nächsten Tag dann folgendes Messen.

GH 10
KH 3
NO3 ~ 15 mg/L
PO4 ~ 0,5 mg/L
FE ~ 2mg/l
CO2 > 20 mg/L

K weiß ich leider nicht.

So, jetzt wird ersteinmal abgewartet. Der Zustand der Pflanzen hat isch übrigens etwas verbessert. Insbesondere die eine ammania gracilis und auch eine Nesea haben in den letzten Tage recht ordentliche Blätter bekommen.

Gruß

Michael
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Postby Rotmaul » 29 Oct 2009 13:31
hallo andreas,

auch wenn du über jahre hinweg scheinbar die gleiche gh hast (misst?), heisst dies noch lange nicht dass du das gleiche verhältnis der kationen hast. da wir in unserem haus beim wasserzulauf ein leitwertmessgerät haben, ist mir dies aufgefallen, dass der leitwert rel. stark schwanken kann, innerhalb von tagen bzw. wochen. auf nachfrage bestätigte der versorger, aufgrund instandsetzungsmaßnahmen an pumpeinrichtungen, etc., andere mischungsverhältnisse ins netz einzuspeisen.

d.h. unter beibehaltung deiner n/p/k werte und lediglich erhöhung des calcium gehaltes, müsstest du ein veränderung/verbesserung sehen. durch die erhöhung des calciumgehaltes müsstest du ebenfalls eine deutliche verbesserung der vor allem roten farben deiner pflanzen feststellen. durch magnesium zugabe konnte ich keine grosse veränderung feststellen, gebe jedoch täglich in folgendem verhältnis/abhängikeit zu (n,p,k,ca,mg =1/0,25/1/1/0,3) plus spuren, n/k/ca etc. 1-2mg/l täglich; (ph 6,5 +-0,5; kh 2+-1 !!).

wie bereits weiter vorne gesagt, bei stickstoffwerten unter 10 (+10) mg/l tut sich bei mir gar nichts, schließlich ist stickstoff ja auch der motor der pflanze.

@ michael, du drehst gleichzeitig an mehreren möglichen/wesentlichen einflussgrössen (ca,n,k), deshalb wird es dir schwer fallen letztendlich diejenige zu ermitteln, die eine bzw. die beste veränderung bringt.

vg
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Postby fosorom » 01 Dec 2009 15:20
Hallo,

ich möchte hier mal ein kleines Update anhängen.

Nach dem ja nun inzwischen 5 Wochen vergangen sind hat sich einiges verbessert.

Ich bin mal dem Hinweis von Andreas gefolgt und habe in der letzten Zeit den Nitratwert in meinem Becken langsam aber sicher runtergefahren. Dabei habe ich versucht (soweit mir das möglich war) die anderen Werte konstant zu halten.

Seit 14 Tagen habe ich jetzt folgende Wasserwerte:

GH 9
KH 1,5
NO3 ~ 1 mg/L
PO4 ~ 0,2 mg/L
FE ~ 2mg/l
CO2 ~ 20 mg/L

Für Kalium habe ich keine Messwerte. Kalium wird mit 20mg/L dem Wechselwasser zu gegen und tgl. 2mg/l zu gedüngt.
Gedüngt wird nur Eisen(Ferrdrakon 4ml/Tag), Kalium und Phosphat (0,05mg/l und Tag).
Ja und was soll ich sagen - es sieht alles gut oder zumindest wesentlich besser aus.
Gerade die Ammannia Gracilis, die vorher überhaupt nicht wuchs hat sich recht ordentlich entwickelt und treib gleichmäßige Blätter. Aber auch die Nesaea Pedicellata erholt sich langsam.
Meine anderen Pflanzen wachsen auch und Algenprobleme sind nur partiell vorhanden.

Gruß

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Postby Tobias Coring » 02 Dec 2009 08:29
Hi Michael,

freut mich, dass deine Plfnazen nun besser wachsen.

Die 2 mg/l Fe sind sicherlich ein Tippfehler?! 0,2?
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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