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Postby Redfire » 03 Jun 2012 11:15
Hallo zusammen

So, morgen kann ich den Sand abholen und finde evt. auch noch passende Steine.
Ich habe aber noch eine Frage zum Filter: Ich weiss noch nicht so recht, wie hoch der Wasserstand sprich das Wasservolumen sein wird. Ich rechne bis jetzt aber mal mit ca. 200 Litern. Mein Fluval 404 schafft aber 1300L/h (netto 850L laut Hersteller). Wäre das schlimm, wenn ich den jetzt auf die 200L anwenden würde? Ich meine von den Pflanzen her, das würde ich Nährstoffe ja quasi "ausschwemmen", und vielleicht wäre manchen Pflanzen die Strömung auch zu stark. Könnte das wirklich so sein, oder mach ich mir da unnötig Gedanken?

Noch etwas anderes:Obwohl mein Becken 60cm hoch ist, sind nur 48cm davon Glas, der Rest ist ein "Plastikrand". Und da ich gerne Fische einsetzen möchte, bräuchte ich schon einen Wasserstand von 25-30cm. Das heisst aber, dass mein emerser Teil dann nicht so hoch wird, wie ich es gerne möchte. Darum folgende Idee: Könnte ich den emersen Teil auch höher als das Becken anlegen? So hätte ich zwar immer noch einen schwarzen "Streifen im Bild", aber sehe ja dann auch mehr, wenn ich von oben reinschaue. Wie sieht es dann aber mit der Luftfeuchte aus? Ist die über dem Becken noch hoch genug?

Bilder vom Landteil werde ich einstellen, insofern ich fündig werde.

Grüsse
Pascal
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Postby Redfire » 09 Jun 2012 08:20
Hallo zusammen

Ich habe wegen dem Landteil, also dem Aufbau mit Steinen, eine andere Idee: Ich habe mir gedacht, dass ich vielleicht mit Backsteinen den groben Aufbau machen kann (die kann ich mir ja auch etwas zurecht hauen), und dann vorne nur ein paar schöne Steine setze, um die Backsteine zu verbergen und optisch noch etwas zu machen. Was haltet ihr davon?

Grüsse
Pascal

PS:Sand und Steine kommen noch nicht, ich musste erst noch bestellen, da es ein Missverständnis gab... :nosmile:
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Postby moss-maniac » 09 Jun 2012 10:40
Ja Ziegelsteine und sogar Pflanztöpfe finde ich sehr praktisch... dann kann man das "Mobiliar" bei Bedarf leichter umgestalten...

Schöne Grüße
diesmal aus Amrum :boot:
von Ev
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Postby -serok- » 09 Jun 2012 10:52
Moin moin!

Redfire wrote:Wäre das schlimm, wenn ich den jetzt auf die 200L anwenden würde? Ich meine von den Pflanzen her, das würde ich Nährstoffe ja quasi "ausschwemmen"

Quatsch. Nährstoffe ausschwemmen?! Wie soll das funktionieren? Der Filter ist schon ok, viel Strömung ist für die Nährstoffverteilung sogar wichtig.
Redfire wrote:Obwohl mein Becken 60cm hoch ist, sind nur 48cm davon Glas, der Rest ist ein "Plastikrand"

Dann hat dein Becken dieselben Maße wie das Becken, in dem ich mein Riparium hatte. 20cm Wasserstand reichen für kleine Fische und Garnelen. Genügend Platz ist doch durch die größere Fläche gegeben. Oder welcher Fischbesatz schwebt dir vor?
Redfire wrote:Wie sieht es dann aber mit der Luftfeuchte aus? Ist die über dem Becken noch hoch genug?

Ich behaupte mal, daß die dann im Eimer ist. Wenn du das Becken oben offen machst (was bei einem Becken mit festgeklebten, schwarzen Deckel nicht berauchend aussieht) wirst du mehrmals pro Tag befeuchten müssen. Beregnungsanlage bauen?
Redfire wrote:Ich habe mir gedacht, dass ich vielleicht mit Backsteinen den groben Aufbau machen kann (die kann ich mir ja auch etwas zurecht hauen), und dann vorne nur ein paar schöne Steine setze, um die Backsteine zu verbergen und optisch noch etwas zu machen.

Wieso diese Lösung? Aus Kostengründen? Du kannst doch auch die "Front" deines Landteils gestalten und den dahinterliegenden, freien Teil mit Lavabruch o.ä. aufschütten. Ich für meinen Teil wäre mir zu unsicher, ob Baumaterialien nicht irgendwelche Inhaltsstoffe enthalten, die man nicht unbedingt ins Aquarium einbringen will bzw. auf die Wasserwerte einfluss nehmen.
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Postby Redfire » 10 Jun 2012 07:08
Guten Abend zusammen

Du hast also keine Probleme mit irgendwelchen abgegebenen Stoffen, Ev? Ich habe kurz mal gegoogelt, Zusammensetzung ist:
33% Tonmineralien, 40% Kalk etc. Könnte der Kalk sich im Wasser lösen, obwohl mein pH über 7 ist? Das hat ja wohl nix mit der Säure zu tun, oder? Sonst werd ich halt einfach ein paar Steine mehr kaufen, oder irgendwie aufschütten (danke für den Tipp).

Das Becken werd ich also abdecken, muss mal schauen, ob ich irgendwo passendes Glas finde. Oder dann eine Beregnungsanlage basteln. Was bräuchte ich da alles fürs selber Bauen? In der Schweiz sind sie für mein Schüler-Budget leider etwas teuer...

Besatz wird Richtung Südostasien gehen (evt. Oryzias woworae/Marosatherina ladigesi/Aplocheilichthys/Melanotaenia), von dem her auch nicht die "grossen Brocken". Und da es ja praktisch alle Oberflächenfische sind, sollten 20-25cm Wasserstand reichen, denke ich.

Grüsse
Pascal

PS:Nochmals eine Frage;soll ich, wenn es mit der Einrichtung etc. richtig losgeht, einen neuen Thread speziell für das Becken erstellen?
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Postby Redfire » 10 Jun 2012 09:13
Noch etwas vergessen:Wenn ich die Lücken mit einem groben Substrat (evt. Lavasplitt) auffülle und darüber Kokosfasern (Terri-Substrat) tue, ist das für die Pflanzen geeignet, oder sollte ich ein anderes "Decksubstrat" verwenden?
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Postby moss-maniac » 10 Jun 2012 21:42
Stimmt, ich habe keine Probleme mit neuen oder unbenutzten Ziegelsteinen (also ohne Mörtelreste) oder neuen unverkalkten Tontöpfen im Becken.
Benütze sie teilweise schon seit Jahren.

Schöne Grüße Ev
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Postby Redfire » 13 Jun 2012 18:00
Hallo Ev

Okay, ich werd die Backsteine für den Grundaufbau verwenden.

Sand ist da, Steine aber immer noch nicht. Darum hab ich mir gedacht, ich mach es mal ohne allzu viele Steine:
Ich habe vor, mir eine "Bodenstruktur" aus Styropor und Backsteinen zu basteln und das Ganze zuwuchern lassen. So kann ich auch viel besser Kies aufbringen.
Was denkst du, wäre das eine Alternative?

Ich habe mir auch noch gedacht, dass ich vom Filter einen Teil des Auslasses von hinten in 2-3 kleinen Rinnsalen runterfliessen lasse. So sind die Wurzeln immer feucht genug gehalten. Gibt es irgendetwas wie einen "Verteiler" für an den Filterauslass, damit ich einen Teil eben runterfliessen lassen kann und den andern normal ins Wasser tun kann? Oder dann muss ich für eine kleine Springbrunnenpumpe schauen (wird zwar dann für die 1.5m etwas knapp)?

Wenn das alles nicht geht, mache ich wie "Schalen" auf verschiedenen Höhen. So kann das Wasser nicht hinunter fliessen, die Wurzeln haben wieder feucht genug. Wäre das auch eine Alternative zum Filter anzapfen?

Grüsse
Pascal
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Postby moss-maniac » 13 Jun 2012 21:33
Das Pflanzsubstrat saugt sich doch sowieso voll, so dass die Wurzeln nass stehen? :?

fragt sich die Ev

Beim Styropor muss man halt aufpassen, dass es nicht aufschwimmt. Pflanz"Schalen" kann ich mir sowieso recht praktisch vorstellen - ob mit oder ohne Abfluß, weil dann das Substrat nicht so leicht abrutscht.

Ich hätte schon längst mal wenigstens provisorisch herumprobiert und getestet.... :roll:
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Postby Redfire » 14 Jun 2012 11:26
Hallo Ev

Im Zoogeschäft wurde mir gesagt, dass ich besser Kies verwende, da Kokos-Humus eher schlecht geeignet ist (wohl einfach von der Struktur her). Das Styropor sollte eigentlich nicht aufschwimmen, da ich es wie eine Rückwand, einfach für den Boden, behandeln werde und es dann auch einklebe. Und das Wasser wird ja nicht darüber kommen, so sollte es eig. auch nicht aufschwimmen.

Ausprobieren wüsste ich nicht wie, ich habe leider kein leeres Becken, welches ich gebrauchen könnte...Darum dachte ich, ich frage mal direkt hier. Ich habe aber noch eine andere, evt. bessere Idee: Mit den Backsteinen und grobem Kies den Boden vorstrukturieren, darüber dann eine Plastikfolie. Erst dann kommt dann der eigentliche Bodengrund für die Pflanzen. Was denkst du? Von mir aus gesehen sollte das eher besser klappen als das Styropor. Wäre auch etwas einfach zu realisieren, v.a. von den Formen her.


Gruss
Pascal
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Postby moss-maniac » 14 Jun 2012 21:41
Mir wäre das zu umständlich und vor allem auch zu endgültig Pascal,

wenn du das Substrat so strikt trennen willst, ist es doch am einfachsten, auf die Ziegel Kunststoffgefäße zum Bepflanzen zu stellen (z. B. die durchsichtigen Gemüseschalen aus dem Supermarkt) und nach vorne einfach nur eine "Sichtverblendung" aus mit Silikon verklebten Natursteinen zu machen. Selbst in diesen "Wall" könnte man noch kleine Blumentöpfe mit einbauen. Die Pflanzen wuchern evtl. sichtbare Kanten schnell zu.

Mit so einem "Baukastensystem" ist bei Bedarf auch eine spätere Umgestaltung einfacher. Aufpassen, dass dir die Ziegel nicht die Aquarienwände verkratzen!

Testen geht ja auch in alten Plastikeimern oder Wannen. Bau dir doch einfach mal verschiedene kleine Prototypen, dann weißt du gleich, was für deine Bedürfnisse am besten ist.

Laß uns doch mal eine Zeichnung oder Fotos sehen, was du dir da so vorstellst...

Viel Spaß beim Basteln
wünscht dir die Ev
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Postby Redfire » 15 Jun 2012 16:38

Entwurf_450.pdf
(1.88 KiB) Downloaded 162 times
Entwurf für den Aufbau des Landteils

Hallo Ev

Oh, das ist auch ein super Tipp. Dann werde ich also mit Ziegelsteinen den Aufbau machen, evt. Plastikfolie darüber und anschliessend die Kunststoffgefässe tun. So kann ich ja dann auch etwas ausprobieren, welche Pflanze mit welchem Substrat am besten wächst. Und das Umstellen ginge so auch viel schneller, stimmt :smile:

Als Besatz für den Wasserteil möchte ich Melanotaenia-Arten, aber eher kleinere. Wäre für die ein Wasserstand von 20-25cm okay? Sind ja eher Mittelgrund- bis Oberflächenfische, und die kleineren Arten werden auch nicht so hochrückig. Mit genügend Schwimmraum wären die doch auch zufrieden, oder?

Rotbauchunken werden evt. auch noch einziehen. Die wären ja wie gemacht für ein Paludarium mit etwas tieferem Wasserstand, und durchsetzen können sie sich auch, wenn es um Fische geht. Und die Pflanzen werden sie mir wohl nicht plattdrücken...

Ich werde mal schauen, ob ich irgendwie eine Zeichnung auf den PC bringe. Wird aber wohl ziemlich stark nach einem Gekritzel aussehen... :ops:

Gruss
Pascal

So, hab kurz was gemacht. Legende:
-rötlich sind die Backsteine
-blau ist der Wasserteil
-grün die Pflanzgefässe (und später dann die Pflanzen)
-schwarz ist eine Verkleidung, wohl Steine
-gelb wird dann evt. eine Bewässerung, denke aber, dass sie in den Pflanzgefässen nicht notwendig sein wird.
-das weisse, unregelmässige ist die Plastikfolie, so wird mir der Kies nicht durch die Löcher in den Backsteinen fallen.

Die Abfolge und Höhe der Backsteine ist natürlich nur beispielhaft, die Abläufe werden etwas niedriger sein.
Was denkst du, soll ich auf die Backsteine eine Plastikfolie legen, darüber dann etwas Kies und nochmals eine Plastikfolie? So könnte ich die Pflanzgefässe unterschiedlich stark eindrücken, damit es nicht so eckig wegen den Backsteinen wirkt. Oder meinst du, dass man mit der Zeit nicht mehr viel von Backsteinen darunter ahnen wird, wenn alles mal angewachsen ist?

Hast du mir noch einen Tipp, wie ich Moos auf den Boden krieg? Dem Waldmoos wird es wohl zu feucht sein in den Pflanzgefässen. Wäre Sphagnum-Moos aus der Terraristik evt. eine Möglichkeit?


Gruss
Pascal
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Postby moss-maniac » 16 Jun 2012 00:31
Ich würde die Folie weglassen und Ziegel nehmen, die keine Löcher haben, darin sammelt sich sonst bloß Mulch Pascal.

Ziegel kann man mit der Flex passend zuschneiden aber ein paar größere Höhlen sind sicher auch gut für die Bewohner. Lochziegel wären aber z. B. für Dornaugen oder Garnelen gut geeignet, dann sollten die "Röhren" aber waagrecht liegen. Ich würde aber auch dann nur einen oder zwei Lochziegel verwenden.

Die Kunststoffgefäße kannst du bei Bedarf mit einer Heißluftpistole umformen (kosten ja nix - vorher üben!) - aber im Freien, die Gase sind nicht gerade gesund. Ich glaube aber nicht, dass es nötig ist - es gibt ja so viele unterschiedliche brauchbare Behälter aus Glas, Kunststoff oder Ton - im Grunde geht jeder Yoghurtbecher, man kann sie ja auch vorsichtig passend zuschneiden. Die Pflanzen werden sowieso alles bald überwuchert haben. Kubanisches Perlkraut könnte man z. B. mit Bubiköpfchen ersetzen.
Ich hatte auch schon so "Topf-in-Topf-Systeme" - z. B. Yoghurtbecher, in die ich dann einfach diese Miniaturfarne aus den Gartencentern (wie in Übertöpfe) reingestellt habe - so blieben sie viel länger klein. Auch sehr praktisch, wenn man wieder umgestalten oder auch nur zurückschneiden will. Außerdem brauchen oft ja nicht alle Pflanzen gleich viel Wasser. Einfach herumprobieren!

150 x 25 cm x 50 cm ist der Wasserteil oder? Weiß nicht ob das für die Tiere in Ordnung geht, vielleicht weiß ja wer anders was dazu.

Waldmoose funktionieren bei mir schon in den Töpfen. Wenn keine Wasserabzugslöcher da sind, kannst du die Substratfeuchte ja selbst steuern, weil sie sich nicht von unten vollsaugen. Das wunderschöne Sphagnum mochte es (zumindest bei mir) nicht zu nass im Topf - es ist mir (bis auf das im 1-Liter-Laborglas) nach eineinhalb Jahren leider eingegangen :( - die anderen Moose halte ich auf allen möglichen Substraten, von Blumenerde mit Sand über Gartenerde bis zu Seramis - ich bin da experimentierfreudig. Ich habe auch schon welche auf Biberschwänze gebunden und senkrecht als grüne Rückwad benutzt. Muß man oft besprühen. Ich habe aber keine Leuchten in meinen Moosbecken, so dass die Luft feuchter und kühler bleibt - bzw. ich schalte sie kaum an.

Gut sind auch bereits fertige moosbewachsene Steine. Manchmal findet man auch total moosbewachsene Ziegel auf iregendwelchen Schuttplätzen, etc. - alles recht brauchbar. Außerdem kann man ja Moos mit Faden auf Äste oder Rindenstücke binden und feucht halten und auch damit unschöne Lücken zudecken anstatt mit Kies. Oder mit Silikon Rinden mit Moos an die Pflanzgefäße kleben? Alles geht. Man findet fertige moosbewachsene Äste oder Wurzelstücke im Wald oder im Garten. Zweige mit Flechten sehen auch toll aus.

Ich würde schon mal kleine "Moos-Baukastenelemente" in provisorischen Treibhäusern zusammensetzen und heranziehen, damit du ein Gefühl dafür bekommst. Als Treibhaus geht jede Wanne mit einer durchsichtigen Plastikfolie oder einer Glasplatte darüber, um die Luft feucht zu halten - nur nicht in die Sonne stellen.

Viel Spaß beim Experimentieren
und viele Grüße
Ev
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Postby Redfire » 16 Jun 2012 09:16
Hallo Ev

Mh, löcherfreies Material wird wohl etwas schwierig werden, wir haben nicht so eine grosse Auswahl dort. Und Schamottsteine werden auf die Menge für mich viel zu teuer. Ich werde die Pflanzen ja in einzelnen Töpfen haben, dann sollte ja auch nicht allzu viel Mulm runterfallen. Und sonst muss ich halt alle paar Monate etwas putzen. Die Folie werd ich also weglassen, bringt ja nichts, wenn ich sowieso schon Pflanzgefässe verwende. Die Rückwand und die Seiten werde ich mit etwas Styropor gegen Kratzer schützen, 1cm ist ja nicht viel verlorener Platz. Der Boden wird ebenfalls geschützt, aber mit 2cm.

Bubiköpfchen ist mal gesetzt, im Wohnzimmer haben wir auch einen. Ich kann mir vorstellen, dass er bei genügend Licht eher nach unten wächst und so schön die Backsteine verdecken würde :smile:
Mit den Pflanzgefässen werd ich ausprobieren, die müssen ja nicht allzu hoch sein. Mal schauen, was ich finden werde.

Der Wasserteil wird 150x25x25, stellenweise breiter. Ich habe da noch eine Idee, wen ich fragen kann. Werde das gleich machen.

Danke für die Tipps mit dem Moos. Ich habe in manchen Blumentöpfen noch Moos entdeckt, werde mit dem mal ein bisschen herumexperimentieren.

Grüsse
Pascal
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Postby Redfire » 17 Jun 2012 07:29
Hallo Ev

Du, ich hab nochmals eine Frage wegen den Backsteinen: Ich bin mir nicht mehr so sicher, ob das die für mich beste Lösung ist. Irgendwie muss ich ja die Vorderseiten der Backsteine unter Wasser verkleiden, da es nur mit Pflanzen immer noch freie Stellen gäbe. Und nur Javamoos find ich eben auch nicht so schön. Zuerst dachte ich, dass ich mir grosse Kiesel oder so zusammenkleb, aber das dauert a) sehr lange und b) wenn ich mal etwas ändern will, ist das ganze dann auch für die Katz. Lava hätte ich in Deutschland gefunden, ich darf es an eine Lieferadresse von jemanden aus einem Schweizer Forum schicken, und die schickt es mir dann weiter. Aber wie mache ich es dann mit der Bepflanzung? Dann kann ich ja nicht mehr so praktisch die Pflanzgefässe verwenden, und der Kies rinnt dann evt. durch die gröbere Schicht (um die Lücken zu füllen)...

Langsam bin ich mir am Überlegen, ob ich das 450L nicht ganz den Regenbogenfischen "überlasse" und versuche, meine Eltern zu überreden, dass ich noch ein kleines 60L emers auf den Schreibtisch stellen darf. Das wäre auch eine kleine "Kennenlern"-Aktion mit der emersen Pflege...
Ich muss mal schauen, was sie dazu sagen. Ob 60 oder 450 Liter, schön kann ja beides werden. Und im 60L wäre der Aufbau auch viel einfacher, da es weniger hoch ist, denke ich.

Grüsse
Pascal
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