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Beitragvon vonZorn » 19 Jun 2017 10:52
Servus,

ich hatte meine Kafis lange Zeit auch in Leitungswasser, allerdings bei GH 11. Irgendwann hab ich aber da auch auf Osmosewasser umgestellt, da ich die Anlage ja sowieso hatte wegen meiner Garnelen. Einen Unterschied bei den Fischen oder Pflanzen habe ich damals nicht bemerkt, hatte aber auch keine anspruchsvollen Pflanzen drin.
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, gibt es für den Aquael Pat Mini Filter auch ein Düsenstrahlrohr zu kaufen. Das kannst Du im Bettabecken gegen die Rückwand ausrichten und hast somit sehr wenig Strömung.
Grüße,
Tobias
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Beitragvon Öhrchen » 19 Jun 2017 11:17
Hallo,

ich schreib's vorsichtshalber, manche wissen es wirklich nicht - bitte niemals Brita gefiltertes Wasser fürs Aquarium nehmen. Die Silberionen sind giftig zumindest für Garnelen.
Umgekehrt, wenn du eine Osmoseanlage mit Lebensmittelzulassung nimmst, kannst du das Osmosewasser schön für Kaffee oder Tee benutzen :D

Probier es doch erstmal mit deinem Leitungswasser. Wenn es dich dann reizt, ein bißchen zu panschen, kannst du immer noch überlegen, auf weiches Wasser umzustellen. Wenn man das nach und nach dazumischt, stellen die Tiere und Pflanzen sich gut um.
Viele Grüße
Stefanie

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Beitragvon phlnx » 19 Jun 2017 15:13
Bei GH 15 würde ich auch zur Osmoseanlage raten und stumpf 50/50 mit Leitungswasser mischen. So mache ich das auch gerade in meinem 60er. Im Sommer steigt die GH bei mir auch auf 15 bis 16.
Eine kleine Anlage kostet ja nicht viel.
MfG Frederick
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Beitragvon Hummel128 » 25 Jun 2017 11:13
So, bei uns wurde gestern noch mal beratschlagt und hin und her überlegt.
Da mein Mann an meinem 2. favorisierten Platz kein Nano haben möchte wird es erst mal nur den 30er Cube geben. Aufgrund des Layouts, was mir so im Kopf rum schwirrt, werde ich auf den Kafi (zu seinen Gunsten) verzichten, stattdessen werden dort die Neocaridina einziehen.
Wann es los geht weiß ich aber noch nicht.
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Beitragvon Hummel128 » 20 Sep 2017 09:32
Mein Nano steht leider immer noch nicht.
Es kommt immer etwas anderes, vor allem wichtigeres, dazwischen und an 2 Terrarien sitze ich auch noch.
Die Zeit bis es dann endlich mal los geht versuche ich damit zu nutzen, mir Gedanken darüber zu machen, wie das Becken dann mal ausschauen soll.
Ich möchte die Abdeckscheibe des Cubes weg lassen, damit ich eine größere Wurzel rein stellen kann, deren Äste zumindest zum Teil aus dem Cube ragen. Ich dachte dabei an eine schön verzweigte Fingerwurzel, wird natürlich auch noch spaßig genau diejenige welche zu finden, die mir im Kpf rum schwebt :irre:
Zu der Wurzel soll es auch noch ein paar, nicht zu viele, Steine geben. Entweder Drachensteine oder irgendwas rundes, da bin ich mir noch unschlüssig.
Auf Soil werde ich verzichten, stattdessen kommt entweder heller Sand oder feinkörniger, schwarzer Kies rein. Tendenz geht zum Sand, weil ich das einfach als natürlicher empfinde, wobei ich den Kontrast von dem schwarzen Kies und den roten Garnelen auch cool finde.
Am meisten Kopfzerbrechen macht mir noch die Bepflanzung.
In meiner aquaristischen Vergangenheit war ich immer schon recht faul, was das gärtnern angeht. Mich hat es einfach genervt Pflanzen zu beschneiden, das eine Pflanzenteil dann raus zu zupfen und das andere an dessen Stelle wieder einzusetzen. So hatte ich dann eigentlich nur noch Cryptocorynen, Anubias, Vallisnerien, Echinodorus usw. Eben Pflanzen die man nicht schneiden muss oder wenn, dann eben einfach nur mit einer Schere die Länge kürzen musste und gut war es. Optisch hat mir das natürlich auch immer sehr gefallen.
Deswegen hätte ich in meinem Nano-Becken natürlich auch am liebsten wieder nur Pflanzen, wo ich nicht ständig rum gärtnern muss. Cryptocoryne muss auf jeden Fall rein, aber ansonsten bin ich noch vollkommen ratlos. Soll ja dann auch irgendwie mit der Wurzel harmonieren.
Ich hatte mir auch mal überlegt was einzusetzen, was dann emers weiter wächst, allerdings wird das einzige Licht von der Aquarienlampe kommen, sonst gibt es an dem Standort keine Beleuchtung und auch mit Tageslicht ist da nicht viel. Ob das dann so funktioniert, weiß ich nicht.
Moos für die Wurzel fände ich natürlich auch schick, allerdings fände ich es schon wieder zu viel, wenn das Moos die gesamte Wurzel bewachsen würde. Ich möchte schon noch Holz. Mit Moos habe ich auch noch so gar keine Erfahrung, muss ich gestehen. Klebt man das an oder bindet man das an Wurzeln? :?

LG Anke
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Beitragvon Hummel128 » 12 Okt 2017 08:25
Bei mir gibt es ja leider noch nicht wirklich viel zu berichten, trotzdem hoffe ich das der ein oder andere vielleicht noch mal hier rein schaut.
Aktuell überlege ich nämlich den Garnelen-Cube ohne Filter zu betreiben. Evtl. würde ich mir dann anstelle des Aquael Komplett-Sets die einzelnen Komponenten selbst zusammen stellen, aber das sehe ich dann.
Viel mehr interessiert mich ob ich dann eine Strömungspume einsetzen muss oder ob es sowas bei Garnelen nicht braucht? Und wenn doch, könnt ihr da was empfehlen?

LG Anke
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Beitragvon Thumper » 12 Okt 2017 08:35
Hallo Anke,

Strömungspumpe = Garnelenschredder. Um's mal kurz zu sagen. Klar, kann man da mit Siebgewebe (<0,5mm) etwas basteln, dies habe ich bei einer Tunze 6020 gemacht. Allerdings fällt mir auch keine Strömungspumpe ein, die man einigermaßen einfach modifizieren kann und die im Nano Aquarium kein Strudel erzeugt.

Meine reinen Garnelenbecken laufen mit einer Umwälzung von Beckeninhalt*7 bis Beckeninhalt*12.

Was genau brachte in die die Frage auf, ob Strömungspumpe statt Filter machbar ist ?
Grüße,
Bene


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Beitragvon Hummel128 » 12 Okt 2017 09:05
Naja, ich frage mich halt einfach, wenn ich das Becken ohne Filter betreibe ob ich dann irgendwas anderes brauche, was das Wasser irgendwie "bewegt" oder ob das bei Garnelen einfach wurscht ist?
Vielleicht war das Wort Strömungspumpe auch nur falsch gewählt zu dem was ich mir eigentlich gedacht hab...

Garnelen hatte ich noch nie und als ich noch Aquarien hatte fingen die bei 60l an. Da gab es Innen- und Außenfilter (je nach Becken), regelmäßige Wasserwechsel usw. usw.
Jetzt, wo es um das Nanobecken geht, komme ich mir vor als hätte ich absolut keine Ahnung von irgendwas... :irre:

LG Anke
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Beitragvon Thumper » 12 Okt 2017 09:37
Hallo Anke,
Wasserbewegung ist auf keinen Fall verkehrt. Ich finde die Idee mit dem Set von Aquael soweit ganz gut, schließlich willst du kein Scape bauen, wo man unbedingt mit Weißglas oder sonstigem High-Tech ankommen müsste. Was du allerdings an dem Set ändern solltest, wäre der FIlterschwamm. Denn der "normale" vom Aquael Mini Pat ist nicht Babygarnelen sicher.
Grüße,
Bene


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Beitragvon Hummel128 » 12 Okt 2017 09:54
Das Set von Aquael gefällt mir ja rein optisch schon wirklich richtig gut, vorallem weil es nicht schwarz verklebt ist.
Ich hoffe nur der Filter versaut mir nicht so sehr die Optik, weil man das Becken von 2 Seiten aus einsehen kann. Der Filter muss dadurch rechts oder links an die Seite und mir ist noch nicht so ganz klar wie ich ihn da am besten hinter Wurzeln und Pflanzen verstecke.
Das sehe ich wahrscheinlich aber eh erst richtig wenn ich alles da habe und rum probieren kann wie was wo am besten ausschaut.
Das mit dem Filterschwamm ist aber auf jeden Fall notiert, danke für den Tipp.

LG Anke
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Beitragvon nik » 12 Okt 2017 10:05
Hallo Anke,

so langsam geht es ziemlich in die Richtung wie ich meine Nanos betreibe. Ein Glas, Sand, Licht drauf, eine Seliger 150 Niedervoltpumpe zum Umrühren, meist Druckgas-CO2, muss aber nicht, langsam wachsende Pflanzen und ferddich.

C. parva ist inzwischen mein bevorzugter Bodendecker, Bucephalandren sind empfehlenswerte Aufsitzer und dann gibt es noch einige sehr leckere, langsame Moose und MiniFarne. Selbst langsame kleine Stängelpflanzen gibt es.

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Die LED hat 1200 lm, das würde ich schon empfehlen. Mir ist es zu wenig. Inzwischen ist der Cube in Grünzeugs ziemlich dicht, also so alle paar Jahre muss man da mal ran. :smile: CO2 ist dran, aber so weit runtergeregelt wie nur möglich. Mit Bio-CO2 geht das nicht. Amanogarnelen und Kafi geht. Das ist ein Betta splendens "plakat". Eine kurzflossige Form, die ich erheblich attraktiver finde. Der war schon was feines, die kosten allerdings. War zur Zucht ausgemustert und verbrachte dort sein Altenteil. Wasser hole ich mir demineralisiertes und salze es geringfügig auf. Das Gestein (Irgendein "Pagode"-Gestein) härtet ein wenig auf. Ansonsten Wasserdüngung und ein Seliger-Pümpchen. Für 30 L könnte man auch eine Seliger 280 nehmen. BTW, eine kleinere Pumpe als die Seliger 150 wüsste ich nicht. Wie ich das betreibe, findest du in meiner Sig.

Gruß, Nik
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Beitragvon Hummel128 » 13 Okt 2017 08:08
Hi Nik,

danke für deinen kurzen Bericht und die Bilder.
Ich werde mir das wohl mal genauer durch lesen.
So wirklich entschieden habe ich noch nicht ob ich das Becken nun mit oder ohne Filterung betreibe. Da werde ich es wohl wirklich so machen, dass ich einfach rum probieren werde wie ich was am besten verstecken kann und wenn mir das alles gar nicht zusagt, dann kommt der Filter eben raus.

Ich hatte mich ja schon gegen einen Kafi entschieden.
Deiner ist aber wirklich hübsch.
Hast du das Becken offen? Weil mir schon dazu geraten wurde unbedingt die Abdeckscheibe zu nutzen, damit der Kafi keine kalte Luft einatmet und auch nicht raus springen kann. Und in unserem Wohnraum kann es auch wirklich schon mal recht kühl werden.
Gestern habe ich einen schwarzen Crowntail mit ein klein wenig weiß im Kölle Zoo gesehen. Eigentlich gefallen mir die Crowntails ja nicht so sehr, aber der hatte was.

Das Aquael-Set scheint von den Maßen immer noch die beste Wahl zu sein, auch wenn es durchaus noch was höher sein dürfte. Aber da ja die Wurzel(n) aus dem Becken heraus ragen sollen und ich auch nix gegen Pflanzen hätte, die aus dem Becken heraus wachsen, wird sich das ein hoffentlich ein klein wenig ausgleichen.
Bei anderen Becken habe ich meist das Problem das sie dann für den Stellplatz zu tief werden.
Bauen lassen kommt auch nicht in Frage.

LG Anke
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Beitragvon Hummel128 » 14 Nov 2017 10:30
Hallo zusammen,

so langsam scheint es bei mir ernst zu werden, im Januar kann ich damit beginnen mein Nano-Becken einzurichten.
Es wird nun definitiv bei dem Set von Aquael bleiben, ob ich es dann aber mit oder ohne Technik betreibe, weiß ich noch nicht.
Ein paar Fragen hätte ich jetzt aber noch zur Inbetriebnahme des Beckens.
Wie lange sollte ich das Nano beleuchten? Gerade am Anfang wo vielleicht noch nicht alles so rund läuft?
Meine großen Becken habe ich früher 10 Stunden täglich beleuchtet und das direkt von Anfang an.
Und die erste Zeit lieber öfter einen Teilwasserwechsel machen? Alle 2 Tage?
Wenn das Becken später mal stabil läuft genügt dann ein wöchentlicher TWW?
Und habt ihr einen Rat für mich, was die Düngung angeht, was ich unbedingt da haben sollte?
Auf Co2-Düngung würde ich gerne verzichten wollen.
Meine großen Becken habe ich immer so mehr oder weniger "frei Schnauze" gedüngt, ich kann euch aber noch nicht mal mehr sagen mit was genau. Auch da hatte ich in keinem einzigen Becken Co2, trotzem liefen die Becken immer stabil und die Pflanzen sahen auch immer sehr gut aus und sind richtig gut gewachsen.
Ich muss schon zugeben, dass ich mir total unwissend vorkomme, als hätte ich absolut Null Ahnung. Aber so ein Nanobecken kommt mir doch um einiges komplizierter vor als ein normales Standard-Becken

LG Anke
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