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Postby Plantamaniac » 27 Oct 2016 16:16
Hallo nik, wenn es dich interessiert, versuch mal dennerle carbo bio, da verfärbt nix.
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Postby java97 » 27 Oct 2016 16:51
Hallo,
Die Tendenz zur Braunfärbung des Wassers ist für mich ein Ausschlusskriterium. Bleibt wohl nur das Dennerle-Produkt als EC- Alternative...
schöne Grüße
Volker
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Postby Plantamaniac » 27 Oct 2016 18:36
Naja, das microbe lift wirbt mit huminstoffen und die hat man dann halt auch.
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Postby Nunduun » 28 Oct 2016 09:24
Plantamaniac wrote:Hallo, die Leute die keine Co2 Anlagen haben können ja mal 1/4 Teelöffel Zucker je 100 Liter in einem Becher Wasser auflösen und über die Wasseroberfläche verteilen. Es passiert nix böses, wenn das Becken stabil läuft und nicht allzufrisch aufgesetzt ist. 2/3 der Bodenfläche sollte aber schon bepflanzt sein. Und man sollte zuhause sein, um einzugreifen falls was querläuft (evt. Belüften, WW machen)
:


moin moin,

das Thema war ja schon etwas älter, aber das interessiert mich jetzt. Habe eben gerade ca. 1ml Zucker aufgelöst und ins große Becken gegeben. 1ml entspricht bei uns etwa 1/4 eines modernen Teelöffels, bei unserem alten DDR-Besteck wärens wohl um die 1,5ml. Reines Wasservolumen (also ohne Sand, Steine, Wurzeln) hats da derzeit geschätzt 140 Liter. Die Gesamthärte lag so um die 12°dGH, KH war immer um 7-8°- die letzten Messungen liegen inzwischen aber rund 2 Jahre zurück. Im Becken wird deutlich sichtbar CO2 aus der Härte geknackt, denn v.a. dort wo ein leichter Algenrasen auf einer Wurzel besteht bildet sich eine weiße harte Ablagerung und letzte Woche viel mir auch ein mineralisch glänzender hauchdünner Überzug auf den Triebspitzen vom Amano-Perlkraut auf.
(CO2-Anlagen und ich- wir verstehen uns nicht so recht.)

Werd das mal beobachten. Soll das bisserl Zucker mal ruhig die Microflora etwas füttern, laut der Athmung der Fische ist da auch gut Sauerstoff im Becken, da mach ich mir wenig Sorgen.

Btw. mir fällt eben ein, dass man bei vielen Schnittblumen auch etwas Zucker ins Wasser gibt (das in den kleinen Beutelchen ist wohl auch zum großen Teil ne Zucker-Variante) um länger was von denen zu haben. Wenn sogar Schnittbluen damit was anstellen können, wieso nicht auch AQ-Pflanzen...

Na ich bin gespannt.
"Einige zeitgenössische Künstler werden von der Angst vor einer Niederlage dazu getrieben, den Überfluß des Lebens in die Zwangsjacke der Geometrie zu pressen." Rudolf Arnheim in Kunst und Sehen S.114

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Postby Nunduun » 03 Nov 2016 00:00
Moin moin,

ich wollt kurz berichten- dass es nix bestimmtes zu berichten gibt. Das Becken lief brav weiter wie eh und je, die Fische haben ca. 4 Stunden nach der Zuckerzugabe vielleicht minnimal stärker geathmet (oder sind nur grad mal schneller geschwommen als ich mich davor gesetzt habe) und vielleicht haben die Pflanzen eine oder ne halbe Stunde früher assimiliert als sonst (oder es hat mal etwas mehr Sonnenlicht den Weg ins Becken gefunden), das kann ich aber nicht mit Gewissheit sagen. Natürlich hab ich auch keine Wunder erwartet, schon gar nicht wenn ich weniger als angegeben dosiere. Die Idee behalte ich mir aber mal im Hinterkopf und falls ich mal zuviel Zeit habe durchforste ich mal das Internet was da im Becken aus dem Zucker genau werden könnte, wie das vielleicht aufgespalten wird und was das dann eventüdel für meine Fische bedeutet, und ergo letztenendes ob ich mal einen wirklichen Test machen will. :wink:

Liebe Grüße
Lene
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Postby ellocco » 29 May 2018 21:52
Ich habe ein 200L Aquarium und filtere über den Boden (500L/h).
Das Wasser hat eine mittlere Härte von: Gesamt 15 - 17 (Wasser in Graz).
Üppiger Pflanzenbewuchs und 20 - 30 kleine Fische (unter 10cm Länge).

Ich hatte immer wieder steigende Nitratwerte und entsprechend unangenehmes
Wachstum von Fadenalgen.

Die Zugabe von Zucker wirkt sich bei mir besonders positiv auf den Nitratgehalt aus.
Nach einem Teilwasserwechsel klettern die Nitratwerte auf deutlich über 10mg/L.
Nach Zugabe von Zucker (ein gestrichener Teelöffel) sinken die Werte schnell
auf rd. 0mg/L (ich kann den Nitratgehalt mit meinem NO3-Indikator nicht mehr
nachweisen). Das Wasser erscheint sehr klar.

Sind die Nitratwerte erhöht (über 25 mg/L) und gebe ich statt einem, zwei Löffel
hinzu, kann es zu Sauerstoffarmut kommen (das ist mir einmal passiert) und es
kann auch zu deutlicher Eintrübung kommen, die Trübung verschwindet bei mir
jedoch schnell.

Belüften finden ich im Fall von Sauerstoffarmut nicht die erste Wahl,
besser ist, Beleuchtung länger anlassen, für mehr Bewegung an der Wasseroberfläche
sorgen.

Ganz nebenbei geben die Bakterien natürlich noch CO2 ins Wasser ab.

Den pH-Wert bekomme ich dadurch natürlich nicht abgesenkt, da müßte ich erstmal
das Wasser enthärten. Da ich aber kein Züchter bin, finde ich es eher vorteilhaft,
daß der pH bei rd. 7.4 - 7.6 gepüffert ist.

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Postby moskal » 30 May 2018 05:59
Hallo,

wenn bei Zuckerzugabe Nitrat verschwindet hast du sehr wahrscheinlich sauerstofffreie Zonen in deinem Bodengrund über den du filterst. Bakterien verwenden dann den per Zucker zugeführten Kohlenstoff als Energiequelle um an den Sauerstoff im Nitrat zu kommen. Das ist dann Denitrifikation. Stichworte zum Googeln sind Wodkafilter und Nitratfilter.

Gruß, helmut
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Postby Plantamaniac » 30 May 2018 06:20
Hallo, und klar, die Pflanzen nehmen den Zucker auch gerne und wenn sie wachsen, verbrauchen sie Nitrat :thumbs:
Aber alles mir Maß und Ziel. Nicht viel hilft viel :D
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Postby moskal » 30 May 2018 07:27
Es ist schade, daß es die alten Aquaplantaausgaben nicht in einem Online archiv gibt. Es gibt da spannende Artickel über Zucker und Zitronensäure als CO2 Lieferant für low-tech Becken. Gerade wo mittlerweile alles über viel Technik geregelt wird (nicht daß ich es falsch finde, auch ein Weg) finde ich solche Lösungen um so spannender. Moni, halte doch mal einen Vortrag bei uns.

Gruß, helmut
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Postby Plantamaniac » 30 May 2018 14:20
Hm...schwierig im Moment irgendwas zuzusagen..kann hier schlecht weg :?
Wenns besser wird, geb ich bescheid.
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Postby Haeck » 30 May 2018 15:07
Moin Moni,

da hat mich doch tatsaechlich die Neugier gepackt, in einem meiner Testbecken einen Versuch zu starten. Wenn das Wasser nach der ersten Zugabe eine sehr geringfuegige Truebung zeigt, gehe ich wie weiter vor ?
Absetzen bis die Truebung vorbei ist, oder mit reduzierter Dosis taeglich oder alle zwei Tage fortfahren ?

Lg
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Postby Plantamaniac » 30 May 2018 16:46
Hallo, is das Becken ganz frisch?
Ich habs bis jetzt nur in alt eingelaufenen Becken gemacht. Da wurde nie was trüb.
Aber ich reize das auch nicht bis zum Letzten aus. Dazu sind mir meine Tiere zu lieb :roll:
Wieviel hast Du denn rein, umgerechnet auf 100 Liter zwecks vergleichbarkeit?

Ich würd warten bis die Trübung wieder weg ist. Und mit verringerter Dosis weiter...
Hast Du auch noch Co2 dran?
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Postby Haeck » 30 May 2018 17:45
Hallo Moni

Code Hallo, is das Becken ganz frisch?


Ja, seit 2 Monate in Betrieb und ueppig bepflanzt.

Code Wieviel hast Du denn rein, umgerechnet auf 100 Liter zwecks vergleichbarkeit?


Ui, so genau habe ich das nicht gemessen, eher abgeschaetzt. Ich habe mich an der Dosierung von einem 1/4 Teeloeffel auf 100 Liter orientiert. Auf 20 Liter habe ich dann gestern Nacht 1 Priese vom braunen Zucker (gruener JBL Loeffel) hinzugefuegt. Heute Morgen war dann das Wasser beim genaueren Hinsehen geringfuegig trueb. Wobei das auch nur jemadem auffaellt, der taeglich in sein Becken schaut. Zum jetzigen Zeitpunkt ist das Wasser wieder klar (14:00 Uhr). Ja, Bio CO2 ist dran.

Lg
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Postby ellocco » 30 May 2018 21:01
Haeck wrote:Hallo Moni

...
Nacht 1 Priese vom braunen Zucker (gruener JBL Loeffel) hinzugefuegt.
...

Lg
André

War kein weißer Zucker zur Hand?
Oder bevorzugst Du braunen Zucker. Ich finde es ja gerade gut, daß keine zusätzlichen Elemente im weißen Zucker sind.
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Postby moskal » 30 May 2018 21:48
gib dir doch bitte einen Namen,

weißer Zucker ist weiß weil er weiß gemacht wird. Die Rückstände dießes Prozesses fände ich theoretisch bedenklicher als Zucker ungebleicht. Beides wird aber ob der Bleiche/fehlenden Bleiche nicht bedenklicher oder besser sein.

Gruß, helmut
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