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Postby dali » 28 Feb 2018 20:44
ok.....jetzt muss ich mir das mal durchdenken und meinen Weg finden.
Testen würd ich schon irgendwie gerne weil ich mir einbilde so mehr zu verstehen und ein Gefühl für Düngen und mein Ausgangswasser zu bekommen, da hat man halt ein sichtbares Ergebnis nach dem Düngen.
Ich ruf morgen mal bei den Stadtwerken an und frag die mal wie die das sehen mit dem KH und berichte.
Ach so HCC ist bis 18 super ...fange gerade erst an Pflanzen zu lernen, damals im Studium hatte ich keine submersen Pflanzen :-).
dali
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Postby Erwin » 28 Feb 2018 21:14
Biotoecus wrote:Moin Erwin,

Ich sehe gerade das Du noch editiert hast.
Da dort nun neue Sachen stehen die keinen Bezug zu meinem Beitrag haben ändere ich meinen Beitrag lieber.

Beste Grüße
Martin


Hallo Martin,

Ja, wegen einer Minute......
Habe den edit ja gekennzeichnet und eigentlich nur die Umrechnung aus meinen früheren Notizen hinzugefügt.

Aber schade, dass man beim Senden von editiertem nicht auf zwischenzeitliche Antworten hingewiesen wird.Hätte es sonst gelesen und nach dir extra geantwortet.
Ich muss mir angewöhnen, immer erst alles zusammen zu suchen. Dann brauchts kein edit mehr. Oder halt immer neu zu antworten.

MfG
Erwin
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Postby Biotoecus » 28 Feb 2018 21:27
du wirst vermutlich auch noch über beiträge stolpern die dir sagen das pflanzen kein co2 brauchen, keine düngung, wenig licht und das zeugs sowieso in jedem händlerbecken mit nur genug fischkacke wächst.
das wirst du dann eine gewisse zeit glauben bis am ende des geldes keine blümchen mehr übrig sind.
du wirst dir im laden einen sbv test kaufen den erwin sbk wert nennt und der die kh messen soll und damit einen co2 gehalt errechnen wollen mit einem ph wert der von einem lakmuspapier stammt.
du wirst dir keine uoa kaufen weil die karbonathärte für wasserpflanzen eine nur unerhebliche rolle spielt. du wirst den leitwert bestimmen wollen und eigentlich die leitfähigkeit meinen.
und bis du damit durch bist wirst du viel gemessen haben und nicht einen hauch weiter sein mit deinen pfanzen.
und das alles nur weil du das wesentliche aus den augen verlierst: die pflanzen.
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Postby Biotoecus » 28 Feb 2018 21:39
Moin Erwin,
vermutlich haben sehr viele (fast alle Wasserversorger) Fehler auf ihren Seiten wenn sie die Säurekapazität bis pH 4,3 im mmol angeben und sich die ebenfalls angegebene Karbonathärte mit dem Faktor 2,8 abbilden lässt und die Ergebnisse korrellieren.
Beste Grüße
Martin
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Postby Wuestenrose » 28 Feb 2018 21:52
'N Abend...

Erwin wrote:Von dem Faktor 2,8 bin ich nicht überzeugt.

Das macht nix, richtig ist er trotzdem.

Warum?

Weil es im HÖLL, 6. Auflage, auf Seite 150, im GEISLER, Seite 11, außerdem hier, da und dort so steht :D .

Und woher kommt der Faktor 2,8?

Gemäß alter Definition (siehe HÖLL, 6. Aufl., S. 245) ist die Karbonathärte die in CaO umgerechnete Menge der Erdalkalihydrogenkarbonate, wobei 10 mg/l CaO 1 ° Gesamthärte entsprechen. CaO besitzt die Molekülmasse 56, also entsprechen 5,6 °dGH 1 mmol/l CaO. In einem Mol Erdalkalihydrogenkarbonat stecken 2 Mol Erdalkalien (weil das Hydrogencarbonat 1-, die Erdalkalien aber 2-wertig sind, also braucht man für 1 Grad Karbonathärte 2/5,6 mmol CaO. Fertich :gdance: ...

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Postby Erwin » 01 Mar 2018 00:21
Wuestenrose wrote:'N Abend...
Erdalkalien aber 2-wertig sind, also braucht man für 1 Grad Karbonathärte 2/5,6 mmol CaO. Fertich :gdance: ...

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Manches verstehe ich jetzt, aber warum 2/5,6?


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Postby Erwin » 01 Mar 2018 00:31
Biotoecus wrote:Moin Erwin,
vermutlich haben sehr viele (fast alle Wasserversorger) Fehler auf ihren Seiten wenn sie die Säurekapazität bis pH 4,3 im mmol angeben und sich die ebenfalls angegebene Karbonathärte mit dem Faktor 2,8 abbilden lässt und die Ergebnisse korrellieren.
Beste Grüße
Martin

Hallo Martin,
Die Spazialisten der Wasserlabore machen die Fehler und der normale Aquarianer soll aber dann durchblicken?
MfG
Erwin
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Postby Wuestenrose » 01 Mar 2018 07:35
Morgen…

Nochmal: 10 mg/l CaO ergeben 1 ° deutscher Gesamthärte. CaO besitzt die Molekülmasse 56, also ergeben 1 mmol/l Erdalkalien (Calcium und Magnesium, die anderen kann man üblicherweise vernachlässigen) 5,6 ° dGH. Kannst du selber leicht anhand deiner eigenen Trinkwasseranalyse nachrechnen: Calcium besitzt eine Atommasse von 40,038, Magnesium eine von 24,305. 61/40,038 + 24/24,305 = 2,5; 2,5 × 5,6 = 14. Q.e.d.

Bei der Karbonathärte kommt noch ein Schritt dazu, denn gemäß (inzwischen längst obsoleter Definition) ist die Karbonathärte die in CaO umgerechnete Menge der Erdalkalihydrogenkarbonate. In einem Mol Erdalkalihydrogenkarbonat stecken aber zwei Mol Hydrogenkarbonat, also kommt da noch ein Faktor 2 dazu - oder weg, je nachdem, in welche Richtung man guckt. Und deshalb ist bei der Karbonathärte der Umrechnungsfaktor 2,8. Falls du das nicht nachvollziehen kannst, dann nimm's bitte als gegeben hin. Genausogut könntest du anzweifeln, daß 1 Meter genau 1 Meter lang, oder 1 Kilogramm genau 1 Kilogramm schwer ist.

Erwin wrote:Die Spazialisten der Wasserlabore machen die Fehler…

Jaja, isschorecht :taetschel: . "Ein Geisterfahrer? Nein, Hunderte!"…

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Postby nik » 01 Mar 2018 08:38
Hallo Erwin,

Erwin wrote:Warum wollt ihr jedem Neuling gleich Osmosewasser aufdrängen?
Im ganzen Alpenvorland gibt es genug Leute die auch ohne UOA gut wachsende Pflanzen und schöne Aquarien betreiben.

weiß ich doch, aber wenn du mich jetzt als Osmosewasser aufdrängend beschreibst, dann fühle ich mich schon ungerecht behandelt. ^^ Mir ging es primär darum aufzuzeigen, dass teure Tests entbehrlicher sind als eine Wasseraufbereitung.
Wir können natürlich diskutieren was mit weichem bzw. hartem Wasser so alles geht. Das ist dann schon nötig um zu erklären, warum beinahe jeder halbwegs engagierte Pflanzenaquarianer dann doch entsalztes Wasser verwendet.

Aber um das explizit erwähnt zu haben, Pflanzenaquarien gehen auch mit KH 14° dH.

Mir geht es primär um die unselige Wasserwertemesserei! Gerade Anfänger versprechen sich von der Verfolgung der Wasserwerte eine Sicherheit ein Aquarium erfolgreich aufgleisen zu können, die schlicht nicht gegeben ist.
Die Trinkwasseranalyse, eine eventuell sinnvolle Wasseraufbereitung und eine darauf basierende rechnerische Düngung bei ausreichenden Wasserwechseln ist so gut, dass das sehr viele erfahrene Aquarianer so machen. Und die Erfahrung ist nichts weiter als zu wissen, dass das völlig genügt!
Aber du hast schon Recht, wir wissen nicht, ob er in die Theorie der Aquaristik so einsteigen möchte wie Du oder ich oder den Schwerpunkt schlicht auf die praktische Aquaristik legt und von den hier gegebenen Informationen partizipiert, das schwerpunktmässig "einfach" betreibt. Wenn ihm danach ist, kann er das beliebig verkomplizieren. Ich für meinen Teil habe bei 5 Aquarien das gesamte letzte Jahr nicht ein einziges Mal irgendeinen Wasserwert gemessen. Und das nicht etwa, weil ich so ein großartiger Pflanzenflüsterer bin, sondern weil die rechnerische Düngung so einfach und so gut ist. Da kann man sich wichtigeren Dingen zuwenden.

@dali du hast es vermutlich überlesen oder es ist dir zu viel Aufwand, aber wenn du schon den Aufwand mit der Messerei treiben willst, dann kannst du auch einen Gruß und deinen Namen unter deine Posts setzen. Wenn wir im Team auf etwas achten, dann ist das vor allem ein freundlicher Umgang miteinander und dazu gehören auch solche dir möglicherweise als kleinlich erscheinenden Freundlichkeiten. Wie du siehst, machen das alle hier und es ist auch ausdrücklich erwünscht seinen Namen unter seinen Post zu setzen. Du hast aber auch die Möglichkeit das in deiner Signatur unterzubringen. Das ist alles nicht so schwer. ^^

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Julian-Bauer » 01 Mar 2018 08:48
Morgen zusammen,

zumal eine kleine UOA in Kleinanzeigen schon für unter 50€ zu haben ist. Ich meine aus einem anderen Thread gelesen zu haben, dass das Aquarium nicht ganz sooo groß werden wird, also keine 200L. Dann ist für den Anfang auch eine kleine Dennerle die an den Waschmaschinenanschluss installiert wird noch halbwegs praktikabel und im Zweifelsfalls schnell wieder ohne Verlust weiterverkauft.
Gruß Julian

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Postby nik » 01 Mar 2018 08:54
Hi,
Julian-Bauer wrote:zumal eine kleine UOA ...

genau so sieht 's aus! Es ist AFAIR ein 60x30x36 Aquarium. Einfach mal die sinnlosen Kosten für die Wassertests dem gegenüber stellen.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Julian-Bauer » 01 Mar 2018 09:03
nik wrote:genau so sieht 's aus! Es ist AFAIR ein 60x30x36 Aquarium. Einfach mal die sinnlosen Kosten für die Wassertests dem gegenüber stellen.
Gruß, Nik


Gut ich habe dennoch NO3 PO4 und einmalig auch einen K-Test gekauft, einfach um den täglichen Verbrauch gerade bei NO3 zu bestimmen. NO3 würde ich nächstes Mal sogar den teuren von Macherey-Nagel nehmen und lieber auf PO4 und K verzichten. Bei den JBL Tests (GH/KH/NO3/PO4) kann man meiner Meinung nach auch nur die Refill kaufen, die Farbskala braucht man nicht unbedingt, spart man sich schon die Hälfte!

60x30x36 ergibt 63L, davon sind locker 13L Bodengrund und Hardscape, mit Steinen noch mehr. Heißt 50L von denen alle 7 Tage nur rund 25L gewechselt werden. Das kann man sich selbst mit der kleinen Dennerle vorbereiten. Ich nutze ein 35L Fass. Das wird nach dem Wasserwechsel direkt neu befüllt, so habe ich immer einen Vorrat um auch ungeplant schnell einen WW durchführen zu können, ohne dass das Wasser danach 6 Grad kalt ist. Außerdem härte ich in diesem Kanister gleich auf die Zielwerte KH1 und GH6 auf.
Gruß Julian

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Postby nik » 01 Mar 2018 09:19
Hallo Julian,

Julian-Bauer wrote:Gut ich habe dennoch NO3 PO4 und einmalig auch einen K-Test gekauft, einfach um den täglichen Verbrauch gerade bei NO3 zu bestimmen. NO3 würde ich nächstes Mal sogar den teuren von Macherey-Nagel nehmen und lieber auf PO4 und K verzichten. Bei den JBL Tests (GH/KH/NO3/PO4) kann man meiner Meinung nach auch nur die Refill kaufen, die Farbskala braucht man nicht unbedingt, spart man sich schon die Hälfte!

kann ja jeder gerne machen, wie er das für richtig hält. Und, was hat dir das weiter gebracht als irgendwelche Verbräuche festzustellen, die sich in ihren bekannten Bereichen auch hier nachlesen lassen?
Wenn es wenigstens noch so wäre, dass es einen schmalen Korridor an sinnvollen Nährstoffgehalten im Aquarium gäbe, dann wäre das ein Grund, es geht aber in der Nährstoffversorgung von mager bis megafett und da finde ich schon, dass darauf hingewiesen werden kann, dass rechnerische Düngung nicht nur sehr einfach, sehr praktikabel, kostenlos und auch noch genauso erfolgreich ist.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby Julian-Bauer » 01 Mar 2018 09:27
bei mir kamen die Tests nunmal auch vor der UOA! :pfeifen:
Gruß Julian

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Postby nik » 01 Mar 2018 09:40
Hi Julian,

ist das ein Grund? Nein. Ich will ja auch Niemandem seine Testeritis ausreden, aber mit einer Trinkwasseranalyse und ausreichenden Wasserwechseln lässt sich rechnerische Düngung einfach handhaben.

Wenn jemand einen Wasserwert weiß, der messtechnisch verfolgt werden müsste, dann gebe er mir bitte Bescheid. Mir muss die letzten 20 Jahre da etwas entgangen sein. :rot:

Hier geht es darum, was Martin schon angesprochen hatte, nämlich alle möglichen, unnützen Erfahrungen selbst zu machen. Das kann man sich aber definitiv sparen! Muss man natürlich nicht. ^^

Gruß, Nik
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