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Postby Askania » 06 Mar 2017 16:32
Hallo zusammen,

ja ich weiß dieser Beitrag von mir ist schon sehr alt, aber es geht immer noch um das gleich Thema.

Was soll ich sagen, ich bin immer noch nicht weiter gekommen, und stehe kurz davor alles abzubauen und mir ein neues Hobby zu suchen.

Ich habe jetzt sämtliche versuche hinter mir und weiß jetzt echt nicht mehr weiter.

Ich versuche mal zusammen zu fassen was ich alles versucht habe.

Kurz vor ab, alles was ich gemacht habe, habe ich min 1 Woche so laufen lassen, meist aber 2 Wochen.

Mg/Ca Verhältnis 1/4, 1/3, 1/2, 1/3, usw.

Bei jedem einzelnen Mg/Ca Verhältnis auch mit dem Kalium gespielt von 0mg/l bis 15 mg/l in 5mg/l schritten

NO3 habe ich auch mit experimentiert. Das Becken verbraucht ca. 15mg/l in 7 Tagen.
-NO3 auf 10mg/l eingestellt und leer laufen lassen
-NO3 auf 10mg/l eingestellt und konstant gehalten
-auf 15mg/l eingestellt und leer laufen lassen
-auf 15mg/l eingestellt und konstant gehalten
-...... das ganze habe ich dann bis 25mg/l weiter so getestet.

PO4 quasi das selbe spiel von 0,0mg/l bis 2,0mg/l in 0,5 schritten

Eisenvolldünger habe ich natürlich auch verschiedene Dosierungen getestet.
Ich habe den von AR und habe von 0 ml bis 25ml Stoßdüngung getestet, sowie das Tägliche Düngen. Natürlich auf die Tage runter gerechnet.

Das Selbe habe ich mit Dem AR Flowgrow gemacht.

Auch das kombinieren von den beiden habe ich durch. Dazu habe ich 15ml AR Eisenvolldünger, und Täglich 3ml Flowgrow genommen.

Diese Einstellung fand ich an den Pflanzen rein optisch für mich am besten.

-NO3=20mg/l auf Stoß
-PO4=0,5mg/l auf Stoß
-K=10mg/l
-Mg= 15mg/l
-Ca= 46mg/l
-Täglich 4ml Flowgrow
Wöchentlich 50% TWW

Nur die Symptome von den verdrehten Blättern sind einfach nicht weg zu bekommen.

Selbst in meinem 54l Becken mit der 15W Leuchtstoffröhre treten jetzt diese Verkrüppelungen auf. In diesem Becken hatte ich noch nie irgend ein Problem. Ich dünge da nur ab und an mal Eisenvolldünger und mache einen Wöchentlichen TWW von min 50% meist aber über 70%

Letzte Woche war ich mal wieder bei meinem Zoofachgeschäft in meiner Stadt. Dort habe ich mal wieder bei den Pflanzenbecken geschaut ob er was neues da hat. Was sehe ich da? Auch da an den meisten Pflanzen Verdrehte und Knittrige neue Triebspitzen. Das kann doch kein Zufall sein. Für mich muss es mittlerweile irgendwie mit unserem Trinkwasser zu tun haben. Anders kann ich es mir nicht mehr erklären.

Ich habe nur noch eine Sache die ich gerne Testen möchte und das ist Calcium mal zu erhöhen.
Muss mich da aber erst mal weiter zu einlesen, wie das jetzt ist mit dem Gips. Welchen man da nehmen kann usw.

Wie gesagt ich stehe kurz davor, alles aufzulösen und das Handtuch zu schmeißen. So macht es einfach keinen Spaß.


Vielleicht hat jetzt noch jemand von euch einen Tipp für mich. Kann ja auch sehr gut möglich sein das ich irgendetwas übersehen habe.

Ich werde die Tage mal neue Bilder von den Pflanzen machen. Vielleicht hilft das ja auch nochmal.

Liebe Grüße Daniel
Askania
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Postby strauch » 06 Mar 2017 17:34
Hallo Daniel,

das Ganze ist ja 1,5 Jahre her. Was hast du denn die meiste Zeit für Wasserwerte gehalten oder bis jetzt irgendwas in 1-2 Wochen Rythmus getestet? Hast du vielleicht auch mehr Bildmaterial? Auf dem eine Bild ist nur schwer was zu erkennen. Auch finde ich 1-2 Wochen zu kurz, ich würde eher 1-2 Monate testen.

Grüße

André
strauch
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Postby Askania » 06 Mar 2017 19:25
Hallo André,

Also ich habe mindesten 1 Woche lang etwas getestet, meist aber doch eher 2 Wochen lang.

Wenn ich größere Sprünge gemacht habe, oder einfach nur in eine ganz andere Richtung gegangen bin, lief es auch oft mehrere Woche dann so biss ich wieder etwas an den Nährstoffen geschraubt habe.

Die Nährstoffe wo ich das Gefühl hatte, die Pflanzen sehen am besten so aus, habe ich ja schon geschrieben.
Diese Einstellung lief auch schon über 3-4 Monate und es hat sich nichts an dem Hauptproblem geändert.

Natürlich habe ich das Wasser auch oft zu 100% ausgetauscht um besser nachvollziehen zu können was passiert.

Ich habe aber auch schon versucht mal 4 Wochen überhaupt keinen TWW zu machen.

Was ich auch vergessen habe zu erwähnen, ist das ich mittlerweile auf Sand umgestiegen bin und den Filter nur noch mit einem Stückchen Schwamm betreibe. Der Filter läuft jetzt 14 Monate schon so, und der Sand ca. 6-7 Wochen

Ich sage ja ich habe fast alles durch was man versuchen kann.

Bilder versuche ich Morgen mal neue zu Machen.

Liebe Grüße
Daniel
Askania
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Postby Aquariophilo » 06 Mar 2017 20:29
Hallo Daniel,

-NO3=20mg/l auf Stoß
-PO4=0,5mg/l auf Stoß
-K=10mg/l
-Mg= 15mg/l
-Ca= 46mg/l
-Täglich 4ml Flowgrow
Wöchentlich 50% TWW


Hast Du hier nur den Flowgrow gedüngt oder auch den AR Mikro Basic auf Stoß?

Kennst Du diesen Thread hier? Der ist leider mittlerweile etwas lang geworden, vielleicht kannst Du da etwas für Dich rausziehen, ich spiele an ähnlichen Problemen auch schon seit 3 Jahren herum. Ich habe aber auch Chlorosen und nicht nur verdrehte Blätter :P

Was bei mir gegen verdrehte Blätter definitiv hilft ist weniger NO3 (d.h. NO3 < 5 mg/l) und wenig PO4 (d.h. Stoßdüngung < gleich 0,5 mg/l. Ansonsten verlinke ich Deinen Thread mal im "Verkrüppelungsthread".
Liebe Grüße
Stefan

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Postby spezzeguti » 06 Mar 2017 21:02
Hallo Daniel,

zuerst mal, wir haben nicht nur den Vornamen gemeinsam :wink: Auch ich kämpfe hin und wieder mit Verkrüppelungen :bier:

Ich glaube mit einer Erhöhung von Calcium könntest Du Erfolg haben, also bevor Du hinschmeißt bitte das noch probieren und hier berichten :tnx:
Ich teste das auch, aber erst seit ein paar Tagen. Kann also dazu noch nicht viel sagen.

Es gibt im APC-Forum jemanden, der mit einer Ca-Erhöhung wohl dauerhaft Erfolg hatte.
Hier der Link, Beitrag #71.
Grüße von der Müritz
Daniel :smile:
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Postby Askania » 06 Mar 2017 21:12
Hallo Stefan,

Nein ich habe nur den Flowgrow genutzt. Mit den Mikro Basic kamen zu viele Algen. Hauptsächlich Pinselalgen und Grüne Scheiben.

Hauptsächlich hab ich das Problem an 2 Pflanzen.
-Nymphoides sp. 'Taiwan' ('Flipper')
-Ludwigia "Rubin"

Die Flipper ist mir aufgefallen, dass wenn viel PO4 im Wasser ist, komplett durchsichtige Blätter bekommt.
Bei der Pogostemon erectus und der Rotala rotundifolia bekommen nur noch kleine Blätter.
Die erectus Wächst ein Stück und hört auf. Dann bilden sich nur noch kleine Blätter und es Bilden sich viele neue Seitentriebe.

Alle anderen Pflanzen die ich hatte, und das selbe Problem hatten, habe ich komplett entfernt.Gerade die H.polysperma sah einfach nur noch zerknittert aus.

Das Vesicularia ferriei "Weeping Moss" und das Microsorum pteropus wachsen allerdings Wunderbar und Kräftig


Liebe Grüße Daniel
Askania
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Postby Anferney » 06 Mar 2017 21:34
Hi Daniel
nicht als Profi aber ich meine gelesen zu haben dass die verkrüppelten Blätter auch mit Spurenelementen zusammenhängen
Hier soll der V30 von Dennerle recht fett sein und eventuell helfen.
Hatte Bülent (DJNoob) (glaube ich zumindest :?) in seinem Thread geschrieben
LG
Frank
:grow:
falls ichs mal vergesse:
LG
Frank
Übrigens ist es geradegenull nau Uhr <--> keep cool, alles schon mal da gewesen ;)

The Cliff
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Postby Askania » 08 Mar 2017 09:07
Moin zusammen,
Moin zusammen,

Hier mal neue Bilder. Ich weiß die Qualität ist nicht besonders gut, aber ich habe jetzt gerade keine bessere Kamera da.
Ich weiß nicht wie ich sie die Bilder drehen kann. :?

Und noch ein Bild von der Nymphoides sp. 'Taiwan' ('Flipper') wenn zu viel PO4 im Wasser ist. Falls es jemanden interessiert.
Dieses Blatt habe ich einfach mal drin gelassen und geschaut was passiert. Das Blatt stirbt nicht ab und bekommt auch langsam wieder (Farbe?) oder wie soll ich es nennen :?

Und hier auch nochmal die Aktuellste Trinkwasseranalyse von meinem Versorger.

Wasseranalyse.pdf
(1.49 MiB) Downloaded 50 times



Das Calciumsulfat hole ich heute von der Apotheke ab, und eine neue und genauere Wage ist auch auf dem Weg. Ich bin mir nur noch nicht sicher ob ich das Ca gleich einen ganzen schlag erhöhen soll oder langsam in 5mg/l schritten.

Ich werde berichten!

Liebe Grüße Daniel
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Postby strauch » 08 Mar 2017 10:52
Askania wrote:Hauptsächlich hab ich das Problem an 2 Pflanzen.
-Nymphoides sp. 'Taiwan' ('Flipper')
-Ludwigia "Rubin"


Edit: hab noch mal geschaut doch kann eine Ludwigia Rubin sein, aber auch wenn man mal nach Bildern sucht sehen die oft so aus. Die Nymphoides sp. 'Taiwan' ('Flipper') hat doch eh verdrehte Blätter? oder Fotografier das Blatt noch mal unter Wasser und vielleicht ein Bild des ganzen Aquariums. Bist du sicher das dies "ein Problem" ist und nicht so muss? Soweit man das erkennen kann sind die anderen Pflanzen auch "normal".

Was mir auffällt, das es nach recht wenig Licht aussieht obwohl du ca. 56 Watt an LED Licht drauf gibst, kannst du genaueres zur LED sagen? Der Abstand zwischen den Blättern (mir fällt gerade der Fachbegriff nicht ein) ist ziemlich groß.

Grüße

André
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Postby Askania » 08 Mar 2017 12:07
Hey Andre

Also an Licht kann es nicht mangeln.

Es sind jetzt 5 Leisten drüber. Eine davon ist eine RGB. Die anderen sollen bei 100%, ca. 2000 bis 2200 Lumen haben. Das ganze ist auf 75% gedimmt.

Es verdrehen sich nicht alle Blätter an der Flipper so wie auf den Bildern zu sehen. Ich mache aber gerne nochmal Bilder.

Die Rotala rotundifolia Hat mal einen Gesunden Wuchs und dann auf einmal kleine und Kümmernde Blätter. Das tritt aber nicht zeitgleich bei allen Stängeln auf. Es ist bei fast jedem Stängel unterschiedlich von den Zeiten her. Auch wenn sie nebeneinander sind. Es ist aber auch egal in welcher Ecke des Beckens.

Bei der Pogostemon erectus das selbe Spiel aber noch etwas schlimmer im ganzen. Auch hier immer an unterschiedlichen Stängeln, auch wenn Sie nebeneinander stehen oder komplett, an einem anderen Standort sind. Ich hatte erst 1x einen Stängel der so 5cm richtig gut und Groß gewachsen ist. Sonst wird sie max. 2 cm breit im Durchmesser. Von der kann ich gerade sehr schlecht ein Foto machen, da sie ganz hinten steht und die Größeren Pflanzen die Sicht versperren. Werde aber mal ein Stängel heraus holen und mal ein Foto machen.

Ich hatte auch 2 Monate lang eine extra Strömungspumpe im Einsatz. Um auch das mal getestet zu haben. Keine Veränderungen.

Licht verringert und auch erhöht. Kamen nur Algen sonst nichts.

In Meinem 20l Nano Verdrehen sich sogar die Blätter einer Cryptocoryne wendtii ''grün''. Da ist nur eine 4-5 Watt LED drüber und sonst auch nichts besonderes. Nach Sicht kommt da mal Eisenvolldünger rein, aber das war es dann auch schon. Im ganzen max 2-3 ml in 4 Wochen verteilt, wenn es hoch kommt.

Ich versuche Später mal bessere Bilder zu machen. Mal schauen ob ich an eine gescheite Kamera komme.

Ich habe mich wirklich schon sehr viel damit befasst und mir unzählige Seite Durchgelesen. Es gibt wie gesagt, fast nichts was ich nicht schon versucht hätte. Aus diesem Grund versuche ich es jetzt auch mit dem Calcium. Ich habe bis jetzt auch nicht wirklich daran glauben wollen, weil ich ja eigentlich genug Calcium im Leitungswasser habe, und ich ja auch regelmäßige TWW mache.

Nur die Symptome passen schon sehr zu einem Calciummangel so wie es beschrieben wird.

Leichter Mangel: Kleinerer und verkrüppelter Neuzuwachs. Das Blattgewebe ist reduziert, wobei jedoch die Blattadern erhalten bleiben bzw ihre eigentliche Größe behalten. Die Blätter wölben sich zudem, anstatt flach zu wachsen.

Es sieht wirklich so aus, als würde das Blattgewebe nicht mitkommen. Vor allem an der Cryptocoryne sieht es sehr stark so aus.

Libe Grüße
Daniel
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Postby Askania » 17 Mar 2017 08:39
Hallo zusammen.

Mal ein kleiner Zwischenbericht.

Ich habe das Ca um 10mg/l erhöht und muss sagen das ich deutliche Verbesserungen sehen kann.
Vor allem die Rotala rotundifolia hat richtig schöne große und gesund aussehende neue Blätter gebildet, und ist auch ein ganzes Stück gewachsen.

Die Ludwigia "Rubin" bekommt auch neue Blätter und sie sehen nicht mehr ganz so verdreht aus.

Die Pogostemon erectus schwächelt noch ein wenig aber auch bei Ihr sehe ich an einigen Stängeln deutliche Verbesserungen.

Meine Pogostemon helferi hat auch einen ordentlichen Wachstumsschub gehabt und sieht auch richtig gesund aus.


Alles im allem habe ich das Gefühl die Lösung bei mir gefunden zu haben, will mich aber noch nicht darauf festbeißen. Ich lasse das ganze jetzt noch eine Zeitlang so laufen und wenn es weiter so gut ausschaut, werde ich es auch in meinen anderen ´Becken versuchen. Sobald ich da auch diese Verbesserungen sehe, ist es für mich klar das es wirklich am Ca gelegen ha.

Ich werde weiter berichten und Melde mich sobald ich etwas neues sagen kann.

Ich bin jetzt nur mal gespannt, ob ich die restliche Düngung auch anpassen muss, da die Pflanzen ja deutlich besser wachsen und somit auch mehr Nährstoffe verbrauchen.



Liebe Grüße
Daniel
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