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Beitragvon DJNoob » 06 Dez 2017 20:38
jgottwald hat geschrieben:Hallo Bülent
ist das der Stau oder Fliessdruck? Um wieviel sinkt der Druck wenn der Hahn offen ist?
mfg
jörg

Hi Jörg, ich vermute der Stau Druck. An der Osmose Anlage wenn ich seine Aufgabe richtig erkenne, habe ich so um die 120 PSi was etwa 8 Bar hat. Das wäre dann der Fliessdruck?
Grüße,
Bülent

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Beitragvon Kejoro » 16 Sep 2018 18:13
Hallo zusammen,

ich habe (zufällig) die selbe Anlage mit gleichen Phänomen. Wenn der Post hier nicht gewünscht ist, einfach Bescheid geben :)
Nach der Monatge unter der Küchenspüle, hat die Anlage genau die selben Symptome wie von Bülent beschrieben:
Start/Stop im Dauerbetrieb. Man hört, dass die Druckerhöhungspumpe deutlich am Arbeiten ist. Dabei springt das Manometer von nahe null auf einen anderen Wert. Das Ding ist aktuell so blöd verbaut, dass ich den Wert nicht ablesen kann. Sagen wir mal von 7 bis 11 Uhr, wobei 7 Uhr das Nullniveau ist.
Lasse ich nun Wasser durch die Spüle fließen, funktioniert es. Aber mein Abwasserverhältnis ist damit kaputt :D
Mindere ich langsam den Durchfluss der Spüle, fängt es wieder an. Wer mal den Hickup-Mode von Schaltnetzteilen gesehen hat, die Osmoseanlage kann das auch.

Kann es sein, dass der anliegende Wasserdruck für diese Pumpe zu hoch ist? Ich weiß nicht, wie das alles verschaltet ist. Auch nicht welcher Teil verantwortlich ist, die Pumpe abzuschalten.

Wenn jemand helfen kann, wäre ich sehr dankbar :bier:

Grüße,
der mittlerweile nasse Kevin
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Beitragvon DJNoob » 17 Sep 2018 09:31
Hi Kevin, ein zu hoch habe ich nicht erlebt. Will damit sagen, dass wenn es zu hoch ist, passiert dieses Phänomen nicht, nur wenn der Druck zu wenig ist. Ich habe ja extra den Hausmeister mal gerufen gehabt und da war es Eindeutig der zu wenige Druck gewesen. Die letzten male hatte ich überhaupt keine Probleme mehr, nach dem der Filter im Hausanschluss gewechselt wurde wegen zu wenig Druck. An der Anlage liegt es aber definitiv nicht.
Grüße,
Bülent

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Beitragvon Thumper » 17 Sep 2018 09:36
Hi Kevin,

bei mir hängt die Osmoseanlage unmittelbar hinter dem Hausanschluss im Keller. Da kommen 4-5 Bar an - wenn ich mich nicht vertue - und da habe ich keine Probleme mit.
Drehe ich den Wasserhahn nun aber nur ein kleines Stück auf, dann habe ich auch das permanente An/Aus/Spülen Programm. Ich nutze allerdings die "kleine" 300GPD von JG.
Grüße,
Bene


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Beitragvon Julian-Bauer » 17 Sep 2018 09:44
Servus zusammen,

Thumper hat geschrieben:Drehe ich den Wasserhahn nun aber nur ein kleines Stück auf, dann habe ich auch das permanente An/Aus/Spülen Programm.


bei Ihm ist es ja aber genau anders herum, dreht er den Wasserhahn auf, funktioniert alles wunderbar. Bei geschlossenem Wasserhahn jedoch kommt dieses Ruckeln zustande.
Gruß Julian

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Beitragvon Thumper » 17 Sep 2018 09:52
Moin Julian,

Klar, du hast recht, er muss noch den Wasserhahn dahinter öffnen, damit es klappt.
Das bringt mich auf einen Gedanken. Gibt es vielleicht an der Spüle eine Art Sparfunktion/Sicherheitsvorkehrung die den Druck mindert/abdreht, wenn nicht genug Wasser durchfließt? Beispiel: Vorbeugung Wasseraustritt bei Rohrbruch?
Grüße,
Bene


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Beitragvon Kejoro » 17 Sep 2018 10:02
Hey Leute,

an der Anlage ist nichts zu beanstanden. Die funktioniert. Nur eben nicht mit Installation zu Hause^^ von daher kann ich es Entwarnung geben, Bülent :bier:

Habe gestern 150L Permeat abgezapft. Schon ein geiles Teil :D Dazu habe ich sie unter der Küchenspüle abgebaut und an den Badewannenanschluss angeschlossen. Daran befindet sich ein Hebel mit dem ich Warm/Kalt und Durchflussmenge steuern kann.

Also kalt eingestellt und volle Durchflussmenge : An/Aus.
Lasse ich das Waschbecken gleichzeitig laufen, funktioniert es.
Mindere ich die Durchflussmenge direkt am Badewannenhebel, funktioniert es auch ohne Waschbeckenbeipass. Ging gestern super gut.

Zum Küchensetup:
Wand - Wasseranschluss - TStück (links Spülmaschine, rechts Spüle, wobei zur Spüle hin dieses Adapterstück dazwischen hängt, um den 3/8" Schlauch anzuschließen).
Die Anlage hängt quasi direkt am Wasseranschluss. Bei Bedarf kann ich gerne heute abend ein Bild dazu hochladen :)

Ich denke für eine weitere Fehlerbetrachtung bleiben wir beim Badezimmersetup. Werde noch Daten liefern, bei wie viel PSI die Anlage das stottern anfängt.

Vielen Dank bis dahin :bier:

Schöne Grüße
Kevin
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Beitragvon Julian-Bauer » 17 Sep 2018 10:32
Hey Kevin,

ich denke interessant wäre, den Wasserhahn im Bad aus zu lassen und die Armatur in der Badewanne vom geschlossenen Zustand langsam zu öffnen, sobald die OA funktioniert würde ich mir den Druck merken, das ist dann der Druck ab dem die Anlage anfängt zu arbeiten. Stottert die Anlage bereits in diesem Betrieb bevor sie den nötigen Arbeitsdruck erreicht hat?

So nun läuft die Anlage mit einem Druck von X Bar, jetzt würde ich den Druck weiter wirklich seeehr langsam erhöhen, also Armatur weiter auf. Dabei das Manometer der OA weiter im Blick halten. Wann schaltet sich nun die Anlage ab?

Fall 1.) der Druck an der OA ist zu hoch und daher schaltet die Anlage ab, dann müsste der Druck immer weiter steigen, dann schaltet die Anlage ab und erst dann verringert sich der Druck an der Anlage

Fall 2.) die Hausinstallation verringert den Druck wie es Bene geschildert hat, dann sinkt erst der Druck am Manometer wieder unter den oben bestimmten min. Arbeitsdruck und dann fängt die Anlage wieder das Stottern an.
Gruß Julian

Colorful

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Beitragvon Kejoro » 17 Sep 2018 18:18
Hallo zusammen,

nachfolgend wird der Test beschrieben, um die Ursache des "Stotterns" herauszufinden.
Spoiler:
  • Gestrige Beobachtung konnte nicht reproduziert werden
  • zu niedriger Druck ist die Ursache

Habe im Bad an den Duschanschluss die 600GPD (GOA) angeschlossen, im angrenzenden Waschraum die 90GPD (KOA) Anlage, da ich die Belastungsänderungen am Wassernetz sehen wollte. Ein Multimeter versagt hier, trotz der gern angeführten Analogie...
An der KOA hängt ein Manometer dran. Der dadurch eingebrachte Abfluss(Belastung) der KOA kann man vernachlässigen (Erkenntnis).

Vermutung: Manometer der GOA hängt wohl an der Membran, da die Arbeit der Druckerhöhungspumpe zu sehen ist.

  1. Nominaler Durchflussdruck der KOA beträgt 3,2 bar. Das "sieht" also auch die Druckerhöhungspumpe. Manometer GOA zeigt ohne Durchfluss aber 0 PSI an (Membran drucklos).
  2. Schalte ich die GOA an, spült sie:
    GOA: 55 PSI/3,8 bar
    KOA: 3 Bar
  3. Nach dem Spülen (Dauerbetrieb):
    GOA: 95 PSI/6,5 bar
    KOA: 3,2 Bar
  4. Bei normalem Betrieb, langsam herunterfahren
    Abschaltung GOA: 80 PSI / 5,5 bar (Differenz der Pumpe: 2,2 bar)

Wenn man versucht, sich von unten an den gültigen Arbeitspunkt heranzutasten, scheitert man daran, einen definierten Druck einzustellen. Man regelt die Zuflussmenge, der Ablauf der Pumpe ist größer, als der Zulauf der Leitung. Es wird Druck aufgebaut, der kann mal bei 40 PSI liegen, mal bei 20 PSI, dann geht sie in die Knie und will erneut Druck aufbauen, dann mal auf 50 PSI. Erkenne aus dem Versuch keinen direkten Zusammenhang, vermute aber einen bei der pumpenseitig bereitgestellten Menge Wasser. Irgendwann klebt sie bei 80 PSI und hält es. Stelle ich nun noch mehr Durchfluss ein, so steigt der Druck auf 95 PSI. Gehe ich unter die 80 PSI, greift Punkt 4.

Resümee:
Es spricht sehr viel dafür, dass der Hausdruck tatsächlich nicht ausreicht. Aber es erklärt nicht, warum in der Küche und auch gestern im Bad bei voll aufgedrehter Leitung die Pumpe das Stottern angefangen hat und ich in der Küche mit laufender Spüle erfolg hatte. Dass dort eine Abschaltung seitens der Spüle vorliegt, würde ich nicht vermuten. Das hängt alles an der selben Leitung. Es gibt einen Haupthahn für jede Wohnung, wovon das Wasser verteilt wird. Dazwischen ist nichts derartiges (Bj. 1968).
Wenn es so funktionert, bin ich froh. Aber so ein "Fehler" fuchst mich und ich will's aufgeklärt haben :zensur: Ich schau die nächsten Tage mal, ob der ursprüngliche Fehler nochmal auftritt.

Vielen Dank für's Erörtern und die echt guten Ideen!

Schöne Grüße
Kevin
Kejoro
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