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Postby kiko » 16 Dec 2014 22:48
hi,
ach so, vergessen zu erwähnen - nicht jeder Eisentest kann jedes starke Chelat vollständig aufbrechen und nachweisen. Bei zweifelhaften Testergebnissen sonst doch eher den A.G. Fe-sensitive nehmen, der knackt alle Chelate sicher auf.
grüße Olaf-Peter
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Postby java97 » 16 Dec 2014 22:54
Hallo Olaf-Peter,
Danke für den Hinweis aber Ich messe Eisen so gut wie gar nicht mehr, sondern verlasse mich da mehr auf mein Auge und meine "Erfahrung"...
schöne Grüße
Volker
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Postby java97 » 16 Dec 2014 23:03
Hi Olaf-Peter,
kiko wrote:
Ich bilde mir aber ein, dass ich in meinem Aquarium, das ich mit reduzierten Wasserwechseln betreibe, bezüglich Rotalgen besser mit einer SE-reduzierten Düngung fahre.

Das kann gut sein, aber richtig los wird man sie so meist leider auch nicht. :-/
Ich hab auch ein reines Pflanzenbecken stehen, wo ich mir die Pinselalgenbiester mal reingeschleppt hatte.
Das aufkommen ist extrem gering, aber an den langsamwachsenden Mini Eriocaulons die höchstens paar mm / Monat wachsen, da pappen sie sich manchmal schon noch dran.
EC/H202 ist da sinnlos und löst so Probleme mit PAs bestenfalls temporär, da überleben immer welche und irgendwann sind dann wieder einzelne da. Hab da auch lang überlegt, wie man die kleinen Biester endgültig ausrotten kann - vermutlich hilft da letzlich aber nur eine Holzhammermethode, wenn man die wirklich restlos aus einem Becken ausrotten will.

Bei mir zumindest ist nur noch ein winzig kleines , einzelnes Püschelchen auf einem Cryptocorynenblatt übrig geblieben und das nur durch Düngerreduzierung/-Optimierung. Damit kann ich gut leben.
Selbst von den langsam wachsenden Farnen haben sie sich verp... :smile:

Sag mal, auf welchen Tropicadünger bezog sich Deine Aussage zur Chelatierung mit DTPA? Meintest Du die Tropica Pflanzennahrung oder den Tropica Premium Growth Fertilizer ?
schöne Grüße
Volker
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Postby kiko » 16 Dec 2014 23:13
Hi,
auf die Pflanzennahrung bezog es sich obgleich der Premium/Specialised von der Zusammensetzung identisch ist - ich vemute daher von den Chelatoren wohl auch noch - und letzlich wohl wieder einfach nur ein umgelabeltes Produkt, um es mit was zeitgemäßer klingenden Namen nun teurer wieder zu verkaufen. :kaffee2:

War früher bei denen auch schon so, da heiß der Dünger noch "Master-grow" - mit der Namensänderung auf Pflanzennahrung/Plant nutrition liquid wurd das Zeugs flugs paar Unzen teurer. Und jetzt von der Umbennung von Pflanzennahrung/Plant nutrition liquid auf "Premium/Specialised" auch wieder teurer .... nur diesmal was versteckter, indem man nicht den Preis als solchen direkt anhob, sondern statt 500ml nur noch 300ml :stumm: in die Flaschen füllt.
grüße Olaf-Peter
Last edited by kiko on 16 Dec 2014 23:16, edited 1 time in total.
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Postby Fino » 16 Dec 2014 23:16
Hi,
Das ist schon instabiler als FeDTPA, mit so Minimengen wie beim FeDPTA kommst du mit FeEDTa nicht hin.
Ist meist nach 48h zum Gro weg aus der Wassersäule.

Zu FeDTPA kann ich nichts sagen, gut möglich, dass der noch stabiler ist. Aber mein o.g. 1:1 chelatierter Fe-EDTA ist extrem stabil, wie ja schon die Konstanten zeigen. Wenn ich mein Diskusbecken (nicht reichlich bepflanzt: Riesenvallisnerien, Anubias, echinodorus) damit auf 0,10 mg/L aufdünge, kann ich da reproduzierbar nach 2 Wochen noch 7-9 mg/L messen.

@Volker
Die hohen Zahlenangaben bedeuten, dass 99,9x % des Düngers in chelatierter Form vorliegen (bei 1:1 Chelatierung). Ich beziehe mich nur auf EDTA, sind die üblichen Literaturangaben, wie man sie in (fast) jedem Chemielehrbuch findet.

Viele Grüße
Klaus
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Postby kiko » 16 Dec 2014 23:19
Hallo
Wenn ich mein Diskusbecken (nicht reichlich bepflanzt: Riesenvallisnerien, Anubias, echinodorus) damit auf 0,10 mg/L aufdünge, kann ich da reproduzierbar nach 2 Wochen noch 7-9 mg/L messen.

Das verstehe ich irgendwie nicht, wenn du auf 0,1mg/L aufdüngst - wie sollen daraus nach 2Wochen denn 9mgL/ Fe werden ??

Bzgl. der genauen Bindungstärken FeEDTA-vs-DTPA, bin kein Chemiker und kann bzgl. auch nur auf die Quellen aus dem Link verweisen: "The bond strength Fe - EDDHA is 100 billion times stronger than the Fe - DTPA , and that is 1000 times stronger than Fe - EDTA. "
grüße Olaf-Peter
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Postby Fino » 16 Dec 2014 23:32
Hi,
wird Zeit zu Bett zu gehen: sind natürlich 0,07 - 0,09 mg/L. Da ist also so gut wie nichts weg (trotz intensiver Filterung).

Kann gut sein, dass DTPA-Fe noch wesentlich stabiler ist. "1000" times stronger ist ja bei Stabilitätskonstanten von 10^22 eh nicht die Welt. Ist ja auch die Frage, mit welchem FeEDTA da verglichen wird. Habe hier nur 2 Chemielehrbücher hier; da stehen leider nur die EDTA-Stabilitätskonstanten drin.

Viele Grüße
Klaus
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Postby java97 » 16 Dec 2014 23:34
Hallo Klaus,
Wachsen denn Deine Pflanzen auch?
Haben sie Mangelerscheinungen weil sie evtl. nicht optimal ans Eisen heran kommen?
Benutzt Du Nährboden?
schöne Grüße
Volker
Last edited by java97 on 16 Dec 2014 23:50, edited 1 time in total.
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Postby Fino » 16 Dec 2014 23:45
Hi,

ist wie beschrieben kein stark bepflanztes Becken: Wachstum normal: Vallisnerien mit üblichen Ablegern und Länge, bedecken Oberfläche, Anubias mit Blütenständen etc.. Aber wichtig: es fällt quasi nichts an Eisen aus trotz des eher höheren Phosphatgehaltes von 1 mg/L.

Viele Grüße
Klaus
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Postby UnKreativ_ » 17 Dec 2014 04:49
java97 wrote: Hi Mehmet,
UnKreativ_ wrote:Ich mische mir meinen Eisen-Mangan-Dünger mit Fe-DTPA & Mn(II)SO4 x H20 an. Ich gebe dazu noch etwas Zitronensäure. Das Verhältnis Fe:Mn liegt bei mir bei 2:1.

Warum nimmst Du kein chelatiertes Mn (Mn-EDTA)? Hat es keine Nachteile, unchelatiertes Mn zu nehmen?

Ich benutze Mangan(II)sulfat Monohydrat aus Kostengründen. Wieso mehr bezahlen für weniger wenn man mit einfachen chemischen Grundkenntnissen Mangan-Ionen in Lösung stabilisieren kann.... :roll:
Die Redoxreaktion von Mangan ist pH-abhängig. Zitronensäure dissoziiert in wässriger Lösung und bildet bewegliche Ladungsträger die die Redoxreaktion hemmen (H3O+). Zudem bildet das Salz der Zitronensäure Komplexbindungen zu Mangan(II)/Eisen(II)-Ionen (Mangan(II)citrat).
Ein solch chelatierter Dünger von den Pflanzen leichter aufgenommen.
Kurz gesagt, keine Nachteile und schont die Geldbörse.

Bezüglich der Rechnung wurde ja schon was geschrieben ^^
"Aufklärung ist die Maxime, selber zu denken." (Immanuel Kant)
Viele Grüße
Mehmet.
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Postby java97 » 17 Dec 2014 09:48
Hallo Mehmet,
Dann hast Du also sowohl relativ stark als auch sehr schwach chelatiertes Fe und ausschließlich schwach chelatiertes Mn in Deinem Dünger?
Ich wollte aber eigentlich nur gut stabilisierte Nährstoffe, die nicht so schnell ausfallen/ reagieren.
Ich habe jetzt für 7 Euro 50g Mn-EDTA bestellt.
Das ist eh so viel, dass ich damit 13 Liter Dünger herstellen kann. Also komme ich ein "Weilchen" damit aus... :wink:
schöne Grüße
Volker
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Postby UnKreativ_ » 17 Dec 2014 11:05
Grüß dich!
Okay dann werde ich mal etwas genauer :)
In der Elektronenkonfiguration besitzt das Mangan(II)-Ion eine halb besetzte d-Schale. Halbvolle und volle schalen sind energetisch stabil. Dies bedeutet dass sich um das Mangan(II)-Ion eine Hydratationshülle bildet. Also laufen kaum Redoxreaktionen ab bezüglich Mangan(II)-Ionen. Ich gehe mit der Zitronensäure einfach auf Nummer sicher. Eigentlich total überflüssig.
Um Redoxreaktionen ablaufen zu lassen bräuchten wir einen alkalischen ph Wert. Der ist durch die Zitronensäure nicht gegeben. :)
VG Mehmet.
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Mehmet.
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Postby java97 » 20 Dec 2014 17:16
Hallo,
Eine kurze Frage noch:
Schadet es den Chelaten, wenn man die Pulver (Fe-DTPA und Fe-EDTA) mit heißem Wasser anrührt?
schöne Grüße
Volker
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Postby Wuestenrose » 20 Dec 2014 19:50
Hallo,

ich bin der Meinung, daß das nix ausmacht.

Grüße
Robert
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Postby java97 » 21 Dec 2014 01:07
Hallo,
So, der Dünger ist (heiß :wink: ) angerührt und das DTPA-Eisen wird vom JBL-FE-Test erfasst.
Wie genau, muss ich noch mal in Ruhe testen aber ein paar Tropfen davon auf 1l Wasser und der Test zeigte rosa an.
schöne Grüße
Volker
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