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Beitragvon Wuestenrose » 27 Mär 2018 19:14
'N Abend...


Pelle hat geschrieben:Und wenn Du Robert, etwas brauchst für Deine "Forschung", kannst Dich auch melden.

Danke, daß du "Forschung" in Gänsefüßchen setzt. Ich forsche nicht, habe auch gar nicht die Möglichkeiten dazu, Tests in statistisch signifikanter Anzahl und in irgendeiner Art und Weise verblindet durchzuführen. Ich bin nur interessierter Laie.

2014 habe ich eine Erdbeere unter von mir konzipiertem Licht und mit von mir gemischtem Dünger (Makro und Spuren) vom Samen


bis zur Ernte


gebracht. Ohne Zinn, Vanadium oder anderen Schlangenöl- (nicht -Gift :wink: ) Zusätzen. Ganz so falsch kann ich also nicht liegen.

I.d.S.
Robert
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Beitragvon Erwin » 27 Mär 2018 20:58
Hallo Robert,

Hast paar Bilder vergessen?

Beim Samen kommt ein Bild von Setzlingen und bei der Ernte nur ein unrealistischer Blütenstand.

MfG
Erwin
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Beitragvon Wuestenrose » 27 Mär 2018 21:03
'N Abend...

Es tut mir ja ehrlich und von Herzen leid, hochgeschätzter Erwin, daß meine Bilder deinen Ansprüchen nicht genügen. Mein Ziel war es allerdings auch nicht, möglichst viele Bilder zu machen, sondern mal eine Erdbeere zu kultivieren.

Vielleicht zeigst du uns ja einfach deine Bilder deiner Erdbeerpflanzen, dann haben wir einen Vergleich, nicht?

I.d.S.
Robert

PS. Und was, bitte, soll an dem Blütenstand "unrealistisch" sein? Weil die Blüten nicht weiß sind? Nicht alle Erdbeersorten haben weiße Blüten...

PPS. Ich hab doch noch eins gefunden, da waren zwar die ausgesäten Tomaten gekeimt sind, aber die Erdbeeren noch nicht.:

Ich befürchte allerdings, das wird dir wieder nicht gefallen, weil man nicht erkennt, daß das mal Erdbeeren werden sollen. Naja, sei's drum... Wenn du tatsächlich glaubst, ich habe die Bilder 2014 nur gemacht, um 2018 das Flowgrow hinter's Licht zu führen, dann ist das dein Problem, nicht meins...
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Beitragvon nik » 28 Mär 2018 09:58
Hallo Uli, hallo zusammen

Pelle hat geschrieben:Zur Sinnhaftigkeit im Dünger gibt es unterschiedliche Meinungen. Kann es schaden?

Beim Selen und anderen SE halte ich das für die wichtigere Frage. Man kann natürlich den Standpunkt haben, wie ihn Robert einnimmt. Setzt allerdings voraus sicher um "essential & beneficial elements" Bescheid zu wissen. Da lässt sich auch der Standpunkt einnehmen, dass schlicht nicht alles zugehörige bekannt sein könnte. - Und wenn es dann kein Aufwand ist, kann man solche SE beigeben und später immer noch weglassen.

Das hätte auch noch einen weiteren Aspekt. Solange SE in der Natur verfügbar sind, stellen sie sowohl für Konstruenten, als auch Destruenten und auch Konsumenten eine mögliche Ressource dar, die üblicherweise genutzt wird. Man düngt also nicht nur die Pflanzen, sondern das Aquarium mit allem was drin ist.

Es gibt auch Unterschiede bei den SE, mit Kobalt muss ich z.B. nicht umgehen. Das ließe ich beim Selberbrauen weg.

Gruß, Nik
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Beitragvon Pelle » 28 Mär 2018 17:55
Hallo zusammen,

es ist ja nicht so, dass diese Minimengen nicht ins Aquarium kommen, in manchem Fischfutter sind diese teils als Futtermittelsupplement enthalten. Über den Kot kommt da bestimmt auch was zusammen.

Vielleicht habe ich demnächst mal Zugriff auf bessere Analytik, dann schick ich das Wasser mal durch High-Tech-Geräte...

edit: das (Natrium)-Selenit ist akut toxischer als Zyankali, davor habe ich mehr Respekt als Kobalt. Mit Handschuhen, Kittel und Sorgfalt ist das aber alles kein Problem.
Liebe Grüße
Uli
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Beitragvon Wuestenrose » 28 Mär 2018 19:45
'N Abend...

Pelle hat geschrieben:es ist ja nicht so, dass diese Minimengen nicht ins Aquarium kommen, in manchem Fischfutter sind diese teils als Futtermittelsupplement enthalten.

Darauf habe ich hier schon mal hingewiesen :D ... Stände ich vor der Frage Selen oder Kobalt, weil es der Kunde unbedingt will, würde ich mich wahrscheinlich für Selen entscheiden.

Mein einziger Kunde bin aber ich selbst und ich stelle keine solchen Forderungen...


Grüße
Robert
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Beitragvon Andreas S. » 29 Mär 2018 16:26
Hallo zusammen,
ich lese hier schon länger mit und: es interessiert mich!
Defakto ist es doch so, dass wir mit den jetzigen Kompositionen und v.a.: ihrer Chelatisierungen noch lange nicht am Ende der Fahnenstange sind, was einige "Düngepäpste" allerdings von ihren Rezepturen behaupten (und damit sicher eines Tages eingehen werden).
(...)das (Natrium)-Selenit ist akut toxischer als Zyankali, davor habe ich mehr Respekt als Kobalt. Mit Handschuhen, Kittel und Sorgfalt ist das aber alles kein Problem.
Ein (Luft-)Abzug fehlte mir noch; ansonsten Zustimmung. Den o.g. Schei..-Dreck, samt Co, habe ich als Selbstpantscher längst entsorgt. Offenkundig hat es mein Pflanzenbestand seit 2.J. aber noch nicht bemerkt!
Gruß, Andreas
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Beitragvon Stefan*90 » 31 Mär 2018 21:56
Hey an alle,

sorry erst mal das es immer etwas Dauert musste auch erst mal einige Zeit warten bis Herr Kremser das alles mal überarbeitet hatte.

Danke noch für die informative Unterhaltung hier hab das alles sehr interessiert verfolgt und auch Robert an herzliches Danke für die Grafiken und die Diagramme.

Momentan schaut`s so aus:

SE
Menge

[mg/l]


Mn
2000
B
500
Zn
240
Cu
120
Mo
120
Ni
40
Co
20
Li
20
Sn
20
Al
12
Cr
8
V
8

Sorry war jetzt doof zu kopieren ^^ Das währ jetzt zumindest der Stand der Lösung die Herr Kremser so jetzt anmischen würde. Er hat allerdings ergänzt das je nach Erfahrungen die wir jetzt mit der Lösung machen diese abgeändert werden kann in punkto chelatierung .... Verhältnisse der Se`s quasi bei jedem Ansetzen könnten wir so Erfahrungen einfließen lassen.

Gruß Stefan und frohe Ostern allen :wink:
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Beitragvon Stefan*90 » 31 Mär 2018 22:01
Hey,

sorry hatte was vergessen... Herr Kremser hatte ja noch etwas über Kupfer geschrieben deshalb würde er die Lösung beim ersten Ansatz jetzt so wie oben beschrieben ansetzten.

*
Kupfer steht immer im Auge der Anwender. Daß z.B. Zink häufig in den Hauswasserinstallationen, teilweise sogar im auf verzinkten Blechdächern aufgefangenem Regenwasser auch eine starke Rolle spielt, steht viel seltener im Fokus, obwohl es eigentlich dieselbe Problematik wie bei Kupfer ist. Hier hilft nur Aufklärung und das Erklären der Konzentrationsunterschiede in Größenordnungen zwischen mg/l, µg/l und ng/l - das erst häufig in Häusern mit Kupferleitungen, das zweite im Dünger, das dritte die resultierende Konzentration im Aquarium nach Düngerzugabe.*

gehöre ja selber zu den Angsthasen bei Kupfer aber ich würd`s glatt so in den Verhältnissen mal versuchen.

Gruß Stefan
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Beitragvon Stefan*90 » 04 Apr 2018 14:14
Hey Leute,

Es kann ab jetzt Vorbestellt werden bei Herr`n Kremser. Letzter Post von mir ist die aktuelle Zusammensetzung. Mal schauen was zusammenkommt. Währe toll wenn jeder Interessent / Vorbesteller kurz ok ... schreiben würde damit auch niemand vergessen wird. Auch bitte untereinander erinnern / aufmerksam machen man ist ja doch nicht jeden Tag hier :smile:.

Grüße Stefan
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Beitragvon Kejoro » 04 Apr 2018 14:44
Hey,

ich würde das Mangan weglassen. Das Fe/Mn-Verhältnis verhaut man dadurch ziemlich. Wichtiger fände ich es, wenn man die SEs getrennt von Fe/Mn anheben könnte.
Mit zu viel an Mn kommt man in Zugzwang Fe zu erhöhen und dann können wir Eisen direkt mit rein nehmen...
Wobei ich eine "Überdosierung" von SEs ohne Fe deutlich interessanter fände (und damit auch ohne derart viel Mn).

Mich würde interessieren, ob ich mit der Meinung hier alleine dastehe...

Grüße,
Kevin
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Beitragvon Julian-Bauer » 04 Apr 2018 15:31
Kejoro hat geschrieben:Hey,

ich würde das Mangan weglassen.


Das finde ich ehrlich gesagt leider auch. Ohne Mn wäre der Dünger zusammen mit einem Fe/Mn Dünger (aquarebell Eisen) ein perfektes System um beide Mikros getrennt zu dosieren...darauf zielten wir doch auch ab?
Gen
Gruß Julian

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Beitragvon Kejoro » 13 Apr 2018 07:57
Hallo zusammen,

ich hab mal bei Dr. Kremser angefragt, ob eine Mischung ohne Mangan möglich wäre.
Es lässt sich im Herstellungsprozess einstellen, das Mangan separat zuzugeben. Also bitte im Shop bei der Bestellung vermerken, ob mit oder ohne Mangan!
Hier ein wichtiger Auszug zum Bestellen der SE-Lösung.
====================
Zwischenstand, ich bereite die Lösung dann mal am WE vor. Bestellungen gerne an info@drak.de. Für die Lösungen werde ich den selben Kostensatz wie für Ferrdrakon ansetzen. D.h.

0,25 l - 8,35 €
0,5 l - 13,25 €
1,0 l - 22,85 €
3,0 l - 49,95 €
5,0 l - 66,95 €

Unter 19 € wie im Webshop einen Versandkostenanteil bis max. 3,95 €. Wer zeitgleich über den Webshop andere Waren bestellt, erhält eine Rechnung über die Gesamtlieferung und kann damit z.B. den Versandzuschlag vermeiden oder Rabatte in üblicher Höhe erhalten.
Zahlung vorab auf eines unserer Konten (https://www.drak.de/de/zahlungsmoeglichkeiten) oder per Paypal an info@drak.de

Wer per Kreditkarte oder Sofortüberweisung bestellen möchte, kann dies auch gerne über über den Webshop machen. Dazu einfach eine entsprechende Flasche Ferrrdrakon oder Daydrakon bestellen und im Kundenkommentar rein schreiben, daß stattdessen die SE-Lösung geliefert werden soll.

Nur zur Sicherheit: Es wird mit provisorischen Etikett geliefert und Rücknahme/Widerruf ist ausgeschlossen, da es sich um eine individuell gefertigte Sonderproduktion handelt.

Das "Projekt" hat bis dahin Freude gemacht (mal wieder was Neues testen) und ich hoffe, dass die damit verbundenen Erwartungen erfüllt werden.


Ich wäre mit 1l Mn-freiem Dünger dabei. Wäre top, wenn sich die Leute hier melden, damit man die Nachfrage dafür mal abschätzen könnte :tnx:

Schönen Freitag
Kevin
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Beitragvon Julian-Bauer » 13 Apr 2018 08:02
+1 (ohne Mn)

Danke euch beiden, Stefan und Kevin :bier:
Gruß Julian

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Beitragvon eheimliger » 13 Apr 2018 14:06
Hallo,
wie sieht denn die Dosierung aus ?
Gruß, Frank
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