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Postby Miral » 07 Dec 2018 10:23
Hallo.

Ich möchte mir demnächst eine Osmoseanlage anschaffen und dann das Wasser auf die optimalen Werte aufhärten. Da ich noch Anfänger bin, fühle ich mich etwas überfordert, was die unfassbar große Anzahl an Produkten zum Aufhärten (und eigentlich auch für alles andere beim Aquascaping) angeht... ich hoffe, ihr habt einen Rat für mich.

Ich habe gesehen, es gibt Produkte die GH aufhärten, aber auch welche die KH UND GH aufhärten. Wann ist was am besten geeignet?
Was sind überhaupt die optimalen KH/GH-Werte? Ich habe hier verschiedenes gelesen, und das Gefühl bekommen, dass KH 3 und GH 6 wohl ganz gut sein soll? Wann ist ein kleineres KH/GH-Verhältnis angebracht (was ja dann den Einsatz von Produkten begründen würde, die nur die GH erhöhen)?

Und könnt ihr mir vielleicht ein konkretes Produkt empfehlen? Ich würde mir da etwas wünschen, was sich gut und schnell löst und bereits Ca/Mg im optimalen Verhältnis für die Pflanzen enthält. Leider finde ich bei den meisten Produkten keine Angaben zu Ca/Mg...
Habe gelesen, dass das Duradrakon (oder so ähnlich) wohl ein gutes Ca/Mg Verhältnis hat, sich aber schlecht löst? Das wäre für mich dann nicht so optimal und im Shop ist bei dem Produkt auch nur KH/GH von 1:1,2 angegeben...

Ihr seht, ich grübel hier ganz schön, was das passende Aufhärtesalz für mich sein könnte. Ich hoffe, ihr könnt mich etwas beraten.

Gruß
Ulrike

P.S. Ich habe übrigens ein 200l Gesellschaftsbecken mit Sandboden. Eine Tüte Bittersalz habe ich auch noch rumliegen, die evtl. auch mit zum Einsatz kommen könnte (aber dann wird die genaue Dosierung wohl wieder ganz schön kompliziert?)
Miral
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Postby Fred59 » 07 Dec 2018 18:20
Hallo Ulrike,

gibt es einen bestimmten Grund, warum du erst entsalzen und dann wieder aufsalzen willst?
Wenn es um Fische geht, dann könnte ich es verstehen, dass man versucht den Heimatbiotopen der jeweiligen Art recht nahe zu kommen.
Wie sehen deine Wasserwert des Wasserversorgers aus?
Wenn dort irgendwelche Substanzen fehlen, bzw nicht ausreichend vorhanden sind, kann du ja gezielt nachdüngen, - wenn deine Pflanzen nicht wachsen.

LG,
Fred
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Postby copalethri » 07 Dec 2018 23:25
Hallo Ulrike,
also mit Duradrakon bekommst Du alles was Du anstrebst auf die Reihe und die Löslichkeit ist idR unproblematisch. Entscheidend ist, was Du unter "Gesellschaftsbecken" verstehst. Bezüglich Fischbesatz geht die Spannweite von Schwarzwasserbecken bis Tanganjikabecken…
Ich war jahrelang im Malawibereich unterwegs mit besonderem Augenmerk auf Karbonathärte - bei meiner Neuorientierung auf pflanzenbetontes Südamerikabecken habe ich hier gelernt, dass diese fast vernachlässigbar ist und fahre nur wegen Schnecken und Amanos eine GH von 6-7...Diese habe ich vor Ewigkeiten mit Duradrakon GH-Plus eingestellt, da stimmt auch das Ca/Mg-Verhältnis... :pfeifen:
Viele Grüße, Kay.
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Postby Miral » 10 Dec 2018 08:52
Hallo Fred,
Hintergrund ist, dass ich massive Algenprobleme hatte. Als ich dann Rat hier im Forum gesucht habe, wurde mir gesagt meine Wasserwerte seien "total daneben" und "jenseits von gut und böse", vor allem eben auch, was das Ca/Mg-Verhältnis betrifft... meine Leitungswasserwerte stehen hier (WW Mühlenscharrn): https://www.wag-schwerin.de/home/privatkunden/wag_startseite/schweriner_trinkwasser/trinkwasserqualitaet/. Silikate sprengen übrigens auch die Messskala des Tröpfchentests. Zwischenzeitlich hatte ich auch mal ganz seltsame Ablagerungen am Javafarn, die wie eine Kalkschicht aussahen... :shocked:
Klar, ich könnte massiv Mg düngen um das Verhältnis ausgewogener hinzubekommen, aber da ich eh schon bretthartes Wasser habe, ist das wohl eher suboptimal.
Mein Algenproblem habe ich durch Düngung übrigens halbwegs in den Griff bekommen, obwohl viele in dem damaligen Topic gesagt haben, ich soll am Besten alles einreißen und von vorne anfangen. :wink: Das macht mich schon ein bisschen stolz :D . Und ich muss zugeben, dass ich dadurch auch ein bisschen Spaß dran bekommen habe, mich mit Wasserwerten usw. zu beschäftigen und ein bisschen zu experimentieren. Der "Durchbruch" in Sachen Pflanzenwuchs ist aber bislang noch ausgeblieben. Alles wächst nur gaaanz langsam so vor sich hin, mehr oder weniger, und ich habe auch noch etwas ein Problem mit grünen Punktalgen (an Bucephalandra und Cryptocorynen). Ich bin schon sehr gespannt, was sich durch Osmosewasser, dass man dann ja wirklich genau einstellen kann, alles machen lässt.

Hallo Kay,
In meinem Becken tummeln sich übrigens Sumatrabarben und Sternchenschmerlen. Sumatrabarben kann man wohl gut auch in härterem Wasser halten, aber die Schmerlen würden sich glaube ich schon über weicheres Wasser freuen.

Das einzige Salz was ich noch gefunden habe, wo Ca und Magnesium angegeben war (4:1), ist übrigens das Osmo Fit der Firma Hobby. Hat hier vielleicht jemand Erfahrung mit diesem Salz?
Miral
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