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Postby PhillipMertens » 19 Nov 2016 21:47
Hallo Marc, danke für dein Feedback. Dazu berate ich mich zuerst mit dem Doc und melde mich. Grüße, Phillip
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Postby PhillipMertens » 19 Nov 2016 22:55
Hallo Marc, kurzfristig folgende Einschätzung:

Du wirst in der Anwendung des Produkes sicher keinen Fehler gemacht haben, jedoch der von dir vermutete Zusammenhang ist auszuschließen. Die Dosierung aus dem Würfel-Material ist nicht in der Lage die übrigen Wasserwerte derart zu beeinflussen. Vielmehr muss hier das verwendete Material hinterfragt werden. Ich hoffe du hast nichts entsorgt? Bitte schicke mir zunächst ein Bild des Materials mit Verpackung an: phillip.mertens@carriersystem.de oder hier im Forum wenn das mit der Bildgröße geht.

Danke.
Grüße,
Phillip
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Postby Sepp0207 » 20 Nov 2016 08:50
Hallo Marck,

MarcK wrote:Hat da jemand eine Erklärung ? Hab ich was falsch gemacht ?


meiner Meinung nach kommen da noch einige andere Ursachen in Frage:

1. Umstellung der Beleuchtung
2. Ca:Mg:K Verhältnis
3. Messgenauigkeit oder besser Messungenaugkeit bei deinen Ca-, Mg-Test
4. Wie wird K gemessen?
MarcK wrote:Der Kalium Wert lag 2 Wochen lang immer über 15 mg geschätzt war er über 20- 30.
Was denn nun gemessen oder geschätzt?
4. dauerhaft hohe Po4-Werte, kann funktionieren, muss aber nicht

Nur mal so auf den ersten Blick.

Gruß
Sebastian
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Postby PhillipMertens » 20 Nov 2016 10:16
Heute Vormittag habe ich eine weitere Rückmeldung und Erklärung erhalten: Die Beobachtungen können durch das Einbringen eines NPK Düngers mit Harnstoff Anteil erklärt werden.
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Postby MarcK » 20 Nov 2016 10:27
Hallo

Ja das Stimmt alles.

Beleuchtung wurde geändert. Von 4 xT5 54 Watt auf LED. Aber bringt LED Po4 ins Wasser ? Woher kam das Po4 ? Rückgelöst aus dem Boden ?

Kalium messe ich mit dem JBL Kalium test. Der Wert geht nur bis 15 mg/l. Um höhere Werte zu bekommen, müsste ich das ganze Verdünnen. Geschätzt deshalb und nach der Skala weiter gerätselt.

Ca/Mg/K Verhältnis ist nach dem WW 7:1:1 . Dann Dünge ich Mg mit Bittersalz auf 3:1:1 auf.

Ca test, hab ich jetzt den von MN mit 5 mg Messgenauigkeit.
Mg test, ist von Anton Gabriel.

Herr Mertens, die zwei Beutel hab ich schon Entsorgt. Ich gehe aber nacher zur Mülltone und versuche die Beutel zu finden.
Aha Harnstoff könnte das Verursacht haben ? Dann war es Vermutlich doch mein Fehler. Da ich letzten Sonntag nach dem WW, 4 g Urea gedüngt habe.

Das würde das dann Erklären. Aber warum verträgt sich Harnstoff mit dem Evolution Dünger nicht ?
:?


:smile:
Schöne Grüße Marc
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Postby PhillipMertens » 20 Nov 2016 11:06
Die Menge Urea scheint viel zu hoch und könnte zum Säuresturz geführt haben. Das würde die Reaktion deiner Tiere erklären. Ich hoffe du findest die Beutel, denn die können weiter verwendet werden, einfach abspülen.

Jetzt fehlt nur noch eine Phosphat-Erklärung. Ich suche dazu noch aber vlt kann jemand aus dem Forum schon aus den vorhandenen Informationen etwas dazu sagen.
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Postby Wuestenrose » 20 Nov 2016 12:54
Mahlzeit…

MarcK wrote:Da ich letzten Sonntag nach dem WW, 4 g Urea gedüngt habe.

4 Gramm :shock: ? Auf Dein 360er?

Das entspräche, wenn da auch 360 Liter Wasser drin wären, einem Nitrat-Äquivalent von 23 mg/l :shock: ! Damit hast Du definitiv die Nitrifikantenflora überfahren. Mich wundert, daß der Nitritwert nicht noch weiter angestiegen ist.

Grüße
Robert
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Postby chrisu » 20 Nov 2016 13:24
Hallo,

bei mir funktioniert Ferrdrakon Evolution bestens! Dünge täglich je nach Bedarf 0,5-1mg/l Urea.
Mfg Christian
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Postby nik » 20 Nov 2016 13:40
Hallo zusammen,

das muss nicht so drastisch laufen. Als ich die Urea-Düngung anfing, habe ich versehentlich sehr,sehr reichlich zugegeben. 1 gr/100l, täglich! Beide Becken gering gefiltert. Bei einem Becken akkumulierte sich das zu nur 30 mg/l, beim anderen Becken ergab es gar nur 5 mg/l NO3.
Das war eindeutig zu heftig und würde ich sicher nicht empfehlen, aber irgendwelche Probleme zeitigte das in beiden Becken überhaupt nicht - was verwundern mag, mich inclusive.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby MarcK » 20 Nov 2016 14:59
Hallo

Der Nitrat Wert war die ganze Zeit bei 30 mg nach Zugabe von dem Urea.

Die Werte waren eigentlich bis auf Kalium und Phosphat, Unauffällig.

:smile:
Schöne Grüße Marc
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Postby PhillipMertens » 20 Nov 2016 19:19
Hallo MarcK,

zum Thema Phosphat: Der Anstieg von PO4 ist in einigen Fällen durch das Rücklösen von Eisenphosphat zu erklären. Die guten und reichlich eingesetzten Chelatoren in den DRAK Düngern können solche Rücklösungsprozesse unter Umständen starten. Eisenphosphat liegt aber nur in größeren Mengen im Bodengrund oder Filter vor, wenn schon länger entweder reichlich Phosphat vorlag und/oder in Kombination mit einem schlecht chelatiertem Dünger reichlich Eisenphosphat die Gelegenheit hatte überhaupt auszufallen.

Zusammenfassend war es richtig und notwendig den großen Wasserwechsel zu machen. Die Überdosis Harnstoff mit dem darauf gefolgtem Nitritpeak begründet deine Beobachtungen und Messungen. Der zeitliche Zusammenhang mit dem Neueinsatz des Evolution Düngers war doch mehr Pech für den Dünger wie Ursache für die Ereignisse. Daher kannst du die Verwendung des Düngers fortsetzen.

Danke an alle Supporter für die Einschätzungen und Beiträge zum Zwischenfall an MarcK`s Aquarium.
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Postby Wuestenrose » 20 Nov 2016 19:38
'N Abend Marc...

Harnstoff ändert ja auch nicht unmittelbar was am Nitratwert, er muß erst bakteriell über Ammonium und Nitrit zu Nitrat mineralisiert werden. Am langsamsten kommen die Nitritoxidierer zu Potte, deshalb hast Du einen Nitritanstieg messen können und deshalb kommt es auch zum Nitritpeak bei neu aufgesetzten Aquarien.

Was Dir geholfen hat ist, daß Pflanzen auch Harnstoff selbst (nicht alle Pflanzen) und Ammonium (alle Pflanzen) als Stickstoffquelle nutzen können. Sonst wäre der Nitritpeak noch höher ausgefallen.

Grüße
Robert
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Postby MarcK » 21 Nov 2016 06:04
Guten Morgen

Vielen Dank für Eure Einschätzungen.

Die Erklärungen Leuchten ein und ich glaube auch, das es so gelaufen ist.

Zu den Chelatoren. Hat DRAK so viel bessere Chelatoren als Dennerle und AR ? Was anderes hab ich nicht benutzt.
Ich kann mir also nicht so recht vorstellen, das so viel Eisenphosphat im Becken vorhanden war. Es könnte nur von Letztem Jahr kommen, als ich noch AR Micro Basic Täglich gedüngt habe. Seit einem halben dreivirtel Jahr, nur noch Dennerle, nach dem System.

Was mir immer noch etwas Sauer aufstößt, ist der Kalium Wert. Kalium wurde einfach nicht verbraucht und ist meiner Meinung nach, zu viel im Dünger Vorhanden.

Ehrlich gesagt, hab ich gerade keine Lust mehr, den Dünger wieder Einzusetzen. Die Ungeöffneten Beutel, hab ich zurück geschickt.


:smile:
Schöne Grüße Marc
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Postby PhillipMertens » 21 Nov 2016 09:11
MarcK wrote:Was mir immer noch etwas Sauer aufstößt, ist der Kalium Wert. Kalium wurde einfach nicht verbraucht und ist meiner Meinung nach, zu viel im Dünger Vorhanden.


Der Kalium-Anteil im DRAK Rezept hat sich seit vielen Jahren bewährt und ist auch erfolgreich in der Aquaristik praktiziert.
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Postby chrisu » 21 Nov 2016 09:33
Hallo,

ein höherer Kaliumanteil im Dünger stört mich nicht. Gegebenenfalls spare ich Kalium bei der Stickstoffdüngung ein.
Mfg Christian
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