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Postby omega » 07 Jan 2018 19:28
Hallo Martin,

Biotoecus wrote:http://www.aquaristik-normal.de/Video/Luftheber%20vs%20CO2.mp4

könnst mal die Scheiben wischen.

Grüße, Markus
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Postby omega » 07 Jan 2018 19:33
Hallo Kevin,

Kejoro wrote:Das beantwortet auch die Frage, warum Pflanzen in "CO2-losen" Becken wachsen.

schon, ja, in meinem 23l Fluval Edge mit der mickrigen LED-Leuchte funktioniert das ja auch, aber nicht in meinem Markus' 130er

Grüße, Markus
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Postby TilmanBaumann » 07 Jan 2018 19:42
Hier mein pH Wert während ich im Urlaub war.
Die ganze Zeit hat min Überlauf gezischt und gefaucht weil der Notüberlauf Luft gezogen hat.
Also viel Geblubber und Luftdurchmischung.
Der Zacken nach unten ist als ich nach Hause gekommen bin um alles wieder einzustellen.

Man muss dabei bedenken daß CO2 über einen pH-Regulator gesteuert wird. Das heiß bei dem Anstieg reden wir von einer Situation wo die Leistung des Reaktors nicht reichte um den Verlust auszugleichen.

Cold hard data.
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Postby MarkusG » 07 Jan 2018 20:04
Alles Klar,

dann wird es mit den Lufthebern wirklich schwierig :D , muss es eben ohne Co2 funktionieren

Danke !

Lg
Markus
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Postby Wuestenrose » 07 Jan 2018 20:30
'N Abend...


Kejoro wrote:Das beantwortet auch die Frage, warum Pflanzen in "CO2-losen" Becken wachsen.

Hm :? ... Laß mich raten... Weil - grob gepeilt - etwa die Hälfte der in unseren Aquarien gepflegten Wasserpflanzenarten in der Lage ist, ihren CO2-Bedarf direkt aus dem Bikarbonat zu decken ("biogene Entkalkung")?


Grüße
Robert
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Postby Kejoro » 07 Jan 2018 21:07
Hi,

Wuestenrose wrote:Weil - grob gepeilt - etwa die Hälfte der in unseren Aquarien gepflegten Wasserpflanzenarten in der Lage ist, ihren CO2-Bedarf direkt aus dem Bikarbonat decken können ("biogene Entkalkung")?
Mein Post war hauptsächlich auf Monis Praxis bezogen.
Plantamaniac wrote:Nach der Co2Gemeinde dürfte darin garnichts wachsen. Wenn man die Becken komplett düngt, wächst es aber trotzdem gut :grow:
Das wollte ich nur um einen Gedanken erweitern. Biogene Entkalkung ist nur ein Faktor. Hat Monika allerdings eine Pflanze, die keine biogene Entkalkung beherrscht und dennoch in "CO2-losen" Wasser wachsen kann, wäre das eine Erklärung. Soweit ich weiß, hat sie auch keinerlei Kalkablagerungen an Pflanzen und/oder Glas, was gegen die biogene Entkalkung spricht. Dazu kann sie uns aber mehr sagen als ich :lol:
Biotoecus wrote:KH 6
pH 6,18
Martin, wie VIEL CO2 gibst du zu? Alle Tabellen sagen >100mg/l.

Viele Grüße,
Kevin
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Postby Biotoecus » 07 Jan 2018 22:49
Öh, ja..... da muss ich mal gucken wegen KH. :lol:
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Postby Biotoecus » 08 Jan 2018 00:05
omega wrote:Hallo Martin,

Biotoecus wrote:http://www.aquaristik-normal.de/Video/Luftheber%20vs%20CO2.mp4

könnst mal die Scheiben wischen.

Grüße, Markus


Moin Markus,

morgen wird gefeudelt und der Spielfilm noch mal neu gedreht. :D

Beste Grüße
Martin
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Postby Plantamaniac » 08 Jan 2018 08:43
Hallo, die Becken, die bei mir ohne Co2Anlage laufen und mit Venturidüse betrieben werden, sind älter als 5-10 Jahre, haben reichlich Pflanzen und keinerlei Zeichen von biogener Entkalkung.
Ich zähme mal etwas das Gestrüpp und werde sie hier die nächsten Tage zeigen.
Scheiben putzen brauche ich eigentlich nie. Die genannten Kalkränder gibt es bei Becken mit Abdeckung durch das Kondenswasser auch nicht.
Ich kenne biogene Entkalkung in jüngeren Becken so, das die Scheiben einen grauen, trüben Belag haben, den man vor allem sieht, wenn das Wasser abgelassen ist und der sehr schwer zu entfernen ist. Algen und Kalkradierer können das allerdings mühelos.
An Pflanzen konnte ich das schon feststellen, wenn ich mal wieder vergessen habe, den Stecker in die Zeitschaltuhr zu stecken, nach Pflegearbeiten und das Licht mehrere Tage durchbrennt :pfeifen:
Mit 12 Stunden Beleuchtung, gibt es keine Probleme damit.

Eines davon habe ich vorgestern beim Wasserwechsel fotografiert.
Die Powerhead mit der Patrone ist der einzige Filter. Ähh, den sieht man jetzt garnicht..muß ich nochmal ein Foto machen im Betrieb mit laufender Venturi...

Man beachte die Scheiben..die sind blitzeblank :grow:
Die Riccia versuche ich gerade zu verscherbeln, damit die Pflanzen darunter wieder mehr Licht bekommen.

Chiao Moni
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Postby liquid » 08 Jan 2018 18:12
moin zusammen,

auch ich kenne vom Hörensagen den Satz, das bei Wasserbewegung große Mengen CO2 ausgetrieben werden. Daraufhin hab ich mal grob berechnet wie viel CO2 wird den nun ausgetrieben. Zu den Randbedingungen: 1200 L Becken mit geschätzten 950 Litern Wasser im Umlauf, mittlere Wasserumwälzung ca. 15000 L/h, ungefährer CO2 Gehalt 12-15 mg/L (kann den wirklichen CO2 Gehalt nicht genauer bestimmen), Co2 Zufuhr über Druckgasanlage mit Nachtabschaltung. Ich habe dann irgendwann mal die Zeit gestoppt, nachdem das Magnetventil die CO2-Zufuhr unterbrochen hat und der pH-Wert um 0.3 Einheiten gestiegen ist. Ich gehe davon aus, dass der Anstieg des pH-Wertes um 0.3 Einheiten den CO2 Gehalt halbiert. Unter Berücksichtigung der Messunsicherheit meiner Werte bin auf eine Spanne von 1,2 - 1,5 mg/L und Stunde gekommen. Da kann ja jeder für sich selbst entscheiden ob das nun eine große Menge ist.
Gruß Ralf
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Postby liquid » 08 Jan 2018 18:13
sorry, Gruß vergessen,

Gruß Ralf
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Postby Frank_Lugano » 08 Jan 2018 18:47
Hallo zusammen,
Ich habe seit fast zwei Jahren ein 500L Becken, welches komplett bepflanzt ist. Der PH-Wert liegt bei 6,6 und wird mittels CO2 gesteuert.
Während eines Lichtausfalls musste ich feststellen, dass meine Garnelen und Fische an Sauerstoffmangel litten und kurz davor waren zu sterben. Dass Pflanzen Nachts Sauerstoff benötigen sollte ja bekannt sein. Da die Aquarien zuvor nicht so stark bepflanzt waren hatte ich auch nie Probleme.
Nun musste ich aber eine Sauerstoffpumpe montieren. Meine Bedenken waren gross dass der Sauerstoff das CO2 austreibt. Die Pumpe wird mit einer Zeitschaltuhr betrieben und läuft nur dann, wenn das Licht aus ist. Nach 1 1/2 Jahren kann ich nun sagen, dass meine Bedenken haltlos waren. Der PH-Wert bleibt stabil, die Pflanzen wachsen und auch der CO2 Verbrauch ist nicht merkenswert gestiegen. Zudem hatte ich seither keine Probleme mehr mit meinen Fischen und Garnelen :-)
Edit Mod Team: bitte Bilder mit der foreneigenen Software hochladen. Tapatalk-Links werden entfernt.
Danke


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Postby omega » 08 Jan 2018 22:02
Hi,

Frank_Lugano wrote:Der PH-Wert liegt bei 6,6 und wird mittels CO2 gesteuert.
...
Nach 1 1/2 Jahren kann ich nun sagen, dass meine Bedenken haltlos waren. Der PH-Wert bleibt stabil, die Pflanzen wachsen und auch der CO2 Verbrauch ist nicht merkenswert gestiegen.

das beweist das, was Du schreibst, aber nicht, daß Auströmer kein CO2 austreiben. Kann ja sein, daß Deine Pflanzen weniger CO2 verbrauchen als früher ohne Ausströmer, und die Steuerung immer genug nachliefert.

Grüße, Markus
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Postby omega » 09 Jan 2018 00:04
Hi,

hab jetzt auch mal so einen Luftsprudelstein in meine ca. 1°dKH weichen 390 Bruttoliter reingehängt. Nachtsüber ist die CO2-Zufuhr aus. Mein Aq. verliert i.d.R. nachts kein CO2. Morgens ist der pH dort wo er abends zuvor war. Die pH-Elektrode wurde letzte Woche gereinigt, innen gespült, neu befüllt, 1 Tag lang konditioniert und der Controller dann mit ihr kalibriert. Der 30er Dauertest ist grün.
Start 21:50, pH 6,09
Abgebrochen um 23:52, pH 6,23. Warum mach ich so einen Blödsinn. Jeder weiß doch: so ein Sprudelstein treibt CO2 aus.

Grüße, Markus
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Postby nik » 09 Jan 2018 11:16
Ja!

Hallo zusammen,

ist doch ganz einfach, wenn es nur Wasser ist, dann wird sich über den Gasaustausch an der Wasseroberfläche bei 25° C und einem halbwegs normalen Luftdruck ein Gleichgewichts-CO2 von ~0,6 mg/l einstellen (AFAIR). Wird tüchtig Luft gesprudelt, das Wasser bewegt, dann wird durch die Blasen die Oberfläche für den Gasaustausch deutlich erhöht und der Prozess läuft entsprechend schneller ab.

Aquaristisch spielen noch ein paar weitere Dinge eine Rolle: Pflanzen (CO2-Verbrauch incl. dem durch biogene Entkalkung), Futter und auch vergammelnde organische Masse (CO2- Erzeugung durch Veratmung durch Bakterien, Fische, Schnecken, ...), und natürlich durch Zugabe von CO2-Gas.

Die 0,6 mg/l C2 sind Fakt und je nachdem wie günstig/ungünstig das mit dem Gasaustausch ist, wird sich das mehr oder weniger schnell, von mir aus auch langsam den 0,6 mg/l nähern! Der Rest ist eine Summenbetrachtung von erhöhenden und senkenden Prozessen. Gehalte von > 0,6 mg/l CO2 werden abhängig vom schnelleren oder langsameren Gasaustausch entsprechende Verluste erfahren.

@Moni ohne CO2-Versorgung kann es CO2 nur aus dem zugegebenen Futter und der vorhandenen KH geben. Spricht dafür, wie wenig CO2 genügen kann. Die den pflanzlichen Stoffwechsel beeinflussende Lichtmenge spielt sicher eine wichtige Rolle. Viel Licht, viele Pflanzen, keine CO2-Zugabe wird nicht funktionieren. Pflanzen und/oder Licht zu limitieren, ausreichende, eher reichliche Fütterung, d.h. reichlicherer Besatz halte ich für gangbar. Zeigen deine Aquarien ja.

So ganz unbeeinflusst voneinander sind der CO2- und O2-Gehalt übrigens nicht, aber für eine aquaristische Betrachtung kann man das als "nicht mehr relevant" vernachlässigen.

Gruß, Nik
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