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Postby uruguayensis » 22 Dec 2017 19:32
Ja so was habe ich mir auch vorgestellt das würde jeder nachmachen wollen, auch wenns bisschen schlecht wird wie in Richtung Essig. Viele Pflanzenhormone bestehen auch aus Essigsäuren. MfG EMrah
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Postby Alex.T. » 23 Dec 2017 12:32
Hallo!

Nachdem wir alle über die Phosphatdünger per Blätter gelacht haben- oder auch nicht- habe ich das Erstwasser weggeschüttet und das selbe Blatt heute in der Früh mit frischen LW gewässert- nach 4 Stunden Wässerung waren jetzt nur mehr 0,2mg PO4 messbar.
Für mich persönlich kommen Blätter nur mehr nach ausreichender Wässerung ins Becken.

mfg
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Postby uruguayensis » 23 Dec 2017 12:41
Hallo Alexaner, ja super :thumbs: . Kannst auch ggf. länger wässern über paar Tage um noch weiter zu minimieren. Oder auch das nächste mal nach dem Sammeln und Trocknen komplett drei Tage wässern und anschließend trocknen bzw. schon so vorbereiten für die 12 l Aquarien. MfG Emrah
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Postby moskal » 23 Dec 2017 19:00
Hallo,
Ein Kumpel hat Langzeitversuche mit diversen bucheblaettern in Osmose gemacht. Da kamen Sachen bei raus die keine klare Aussage über P-mengen in Laub zulassen. Mal so Mal so. Und das innerhalb einer Baumart, nur unterschiedliche Standorte.
P wird aber auf alle Fälle per Blattzerfall freigesetzt. Ich kenne auch mehrere Aquarien die ausschließlich mit Buchenlaub und Osmose betrieben werden in denen sehr heikle Pflanzen wachsen. Ganz ohne CO2 und sonstige Düngung. Hein Ten Berge hat da Mal einen absolut lesenswerten Artikel in der Aquaplanta drüber geschrieben.

Gruß, helmut
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Postby Plantamaniac » 23 Dec 2017 19:22
Hallo, dann kannst Du es auch gleich ganz lassen, wenn Du die guten Inhaltsstoffe der Blätter erst rauswässerst.
Bei mir kommen die ohne abzuwaschen oder Überbrühen ins Aquarium, das hat noch nie geschadet.
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Postby uruguayensis » 24 Dec 2017 12:44
Hallo ich habe eine sehr schöne Tabelle gefunden welche Nährstoffe ein getrocknetes Blatt enthält. Laub enthält folgende Nährstoffe:
Mikroelemente:
Eisen, Molybdän, Kupfer, Zink, Mangan, Bor.
Dazu Chlor ( der Pflanzennährstoff: http://www.aqua-rebell.de/wasserpflanzen/chlor.html )
und Schwefel ( Pflanzennährstoff: http://www.aqua-rebell.de/wasserpflanzen/schwefel.html) .
Makroelemente:
Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium ( Mg wahrscheinlich wegen kalkhaltigen Böden)
und noch wie Magnesium auch noch
Calcium ( auch wahrscheinlich wegen kalkhaltigen Böden).
Buchenblätter z. B. aus kalkfreien Böden enthalten kein Mg und Ca. Verändern die Werte in bestimmten Weichwasseraquarien nicht. Für Garnelen würde Calcium und Magnesium auch zur Häutung beitragen.

https://www.easylifeaquarium.de/publikationen/pflanzenwachstum-teil-3 Dort ist eine Tabelle zu sehen in was für eine Höhe die Nährstoffkonzentrationen sind im Verhältnis zu anderen.

MfG Emrah
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Postby Wuestenrose » 24 Dec 2017 13:35
Mahlzeit…

uruguayensis wrote:Buchenblätter z. B. aus kalkfreien Böden enthalten kein Mg und Ca.

Komisch :? . Ich dachte bislang immer, Mg2+ sei das Zentralion des Chlorophylls und der Cofaktor der Rubisco. Haben Buchenblätter einen Weg gefunden, das Magnesium im Chlorophyll und der Rubisco durch ein anderes Ion zu ersetzen?

Grüße
Robert
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Postby uruguayensis » 24 Dec 2017 13:47
Hallo Robert, für z. B. Cryptocoryne bullosa ( die im Handel angebotenen sind fake ) dessen submerse Kultur bislang nicht gelungen ist verwendet man in der emersen Kultur Buchenlaubblätter die kein ( oder wenn nur ganz wenig)Calcium und Magnesium enthalten aus geeigneten Böden.

( Was ich noch sagen möchte für die Häutung von Garnelen würde ich trotzdem Mineralien wie Crusta Mineral von Dennerle benutzen und die Häutung nicht ganz allein dem Laub überlassen weil Calcium und Magnesium enthalten sind, da Laub ein Naturprodukt ist und sich stark unterscheiden kann. )
MfG Emrah
Last edited by uruguayensis on 24 Dec 2017 13:59, edited 3 times in total.
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Postby Wuestenrose » 24 Dec 2017 13:52
Mahlzeit…

Ich glaube, mein zugegebenermaßen launischer Beitrag ist nicht so ganz richtig angekommen, Entschuldigung dafür.

Es gibt kein Chlorophyll und keine Rubisco ohne Magnesium, Magnesium ist unersetzbarer Bestandteil der beiden. Und somit kann auch keine einzige Pflanze gänzlich ohne Magnesium leben.


Grüße
Robert
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Postby uruguayensis » 24 Dec 2017 13:56
Hallo Rober, doch ist schon angekommen. Deswegen habe ich ja, wenn dann in sehr geringeren Mengen geschrieben. MfG Emrah
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Postby Biotoecus » 24 Dec 2017 14:05
Hi,
für manche Cryptocorynen wird emers "Buchenlauberde" verwandt.
Das ist nicht zu verwechseln mit "Buchenlaub".
Und schon garnicht zu verwechseln mit "Mg und Ca frei".
Bitte in Zukunft genauer formulieren.
Gruß Martin
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Postby uruguayensis » 24 Dec 2017 14:26
Hallo, ok mit "kein" war geeignetes Buchenlaub gemeint, das die Calcium und Magnesium Werte nicht in die Höhe treibt aus geeigneten Böden mit geringerer Konzentrationen. Böden mit höheren Konzentrationen haben mehr Calcium und Magnesium auch in den Blättern von Buchen eingelagert und sind daher nicht geeignet für so eine Kultur empfindlicher Pflanzen. "Buchenlaub" ist grob gemeint es ist die Schicht auf dem Waldboden unter dem neu gefallenen Laub, das sich nicht vollständig zersetzt hat. Es ist auch keine Erde oder gar Kompost von dem Buchenlaub, sondern die Stufen davor. Man kann notfalls auch stinknormale Buchenlaubblätter nehmen aber Erde oder Kompost sollte vermieden werden, da die Nährstoffkonzentration zu hoch ist für so eine Kultur empfindlicher Schwarzwasserpflanzen wie C. Bullosa. MfG Emrah
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Postby Biotoecus » 24 Dec 2017 14:34
Hi,
argumentieren wir nun mal weiter:
In einem Buchenwald fallen seit Jahrzehnten nur Buchenblätter auf den Waldboden.
Diese Buchenblätter zersetzzen sich mit der Zeit und bilden Humus/Erde.
Das darf man aber nicht nehmen weil zu viele Nährstoffe drin sind?
Vertehe ich nicht!
Gruß Martin
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Postby omega » 24 Dec 2017 14:36
Hallo Emrah,

uruguayensis wrote:Stickstoff, Phosphor, Kalium, Magnesium ( Mg wahrscheinlich wegen kalkhaltigen Böden)
und noch wie Magnesium auch noch
Calcium ( auch wahrscheinlich wegen kalkhaltigen Böden).

wieso "wahrscheinlich"? Ob, wie und in welchen Mengen Pflanzen welche Nährstoffe einlagern etc., läßt sich nachlesen. Rumzuspekulieren hilft niemandem!

Buchenblätter z. B. aus kalkfreien Böden enthalten kein Mg und Ca. Verändern die Werte in bestimmten Weichwasseraquarien nicht.
...
Böden mit höheren Konzentrationen haben mehr Calcium und Magnesium auch in den Blättern von Buchen eingelagert

Grad war's noch Spekukation, jetzt auf einmal ist es Fakt.
Wenn Du solche Behauptungen aufstellst, mußt Du schon auch eine Quellenangabe dafür liefern. Oder saugst Du Dir die aus den Fingern?
Du solltest Dich echt mal mit dem Unterschied zwischen Wissen und Glauben auseinandersetzen.

Je grüner das Blatt, desto mehr Calcium enthält das Blatt, Quelle.

Grüße, Markus
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Postby uruguayensis » 24 Dec 2017 14:46
Hallo, nicht wahrscheinlich höchstwahrscheinlich. Stell mal alle Nährstoffe auf die Blätter enthalten. Wenn man die nicht aufstellt hilft das auch niemanden. "Spekulieren" kann man da nur bei Laub, da es ein Naturprodukt ist und immer unterschiedlich sein kann in den Nährstoffgehalten. Nichts für ungut. MfG Emrah
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