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Postby berzen » 05 Oct 2013 07:22
Hallo alle,
Ich habe vor 4-5 Wochen macrandra buttterfly von Olaf-Peter gekauft, und seit 2 Wochen wachsen die Pflanzen nicht oder kaum mehr. Meine Vermutung war Mg oder K. Kalium kann ich messen(m-n test) aber magneseium zu messen ist schwieriger. Im Schrank habe ich von der alten Meerwasser-Zeiten Red Sea magnesium und calcium test gefunden. Diese Tests sind fur andere Konzentrationen und fur Meerwasserr gebaut, aber ich habe das ausprobiert. Wassermenge, Testflussigkeitsmengen umgerechnet, gemessen und mit Testlosungen kontrolliert. Nachher konnte ich feststellen, das man mit Red Sea Ca und Mg ungefahr 1-2 mg/l genau messen kann!
Seitdem ich den Mg Wert höher eingestellt habe, als der K Wert, wächst Butterfly wieder...
Mfg
Gabor
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Postby Andreas S. » 05 Oct 2013 14:10
Hallo Gabor!
...das "kennen" wir nun schon ;-)
Das Ca:Mg:K-Verhältnis entscheidet offenkundig eine ganze Menge.
Gruß, Andreas
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Andreas S.
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Postby nik » 05 Oct 2013 16:09
Hallo Olaf-Peter,

kiko wrote:Mit Kaliumtest sind das allerdings schon rund 120-130Euro und nun sagst du (@Nik) das liefert "halbwegs verläßliche Werte" - nur ist es in solchen Preisregionen grundsätzlich dann nicht sinnvoller direkt auf ein Photometer umsteigen? Das sollte doch dann noch genauere Werte liefern oder sehe ich das falsch bzw. haben die günstigeren Photometer ev. auch irgendeinen Haken?

das war zwar Andreas, der das geschrieben hat, aber ich verstehe worauf er vermutlich hinaus will. Wenn K von verschiedenen Leuten mit M&N bemessen wird, dann ist es der gleiche Test mit der gleichen zu erwartenden, aber ausreichend geringen Streuung. Ein anderer Test z.B. von AG erhöht die Unsicherheit bezüglich Vergleichbarkeit. Ohne Photometer ist der gleich völlig unbrauchbar.

Das Photometer von AG hatte ich vor allem wegen des K-Tests, überlege aber auch den M&N zu verwenden. Müsste ich mal mit dem Photometer eine große Testrunde mit Referenzlösungen fahren.

Gruß, Nik
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Postby kiko » 08 Oct 2013 10:39
Hi Gabor
Diese Tests sind fur andere Konzentrationen und fur Meerwasserr gebaut, aber ich habe das ausprobiert. Wassermenge, Testflussigkeitsmengen umgerechnet, gemessen und mit Testlosungen kontrolliert. Nachher konnte ich feststellen, das man mit Red Sea Ca und Mg ungefahr 1-2 mg/l genau messen kann!

Hattest du die Testlösungen verdünnt - wenn ja in welchem Verhältnis bzw. was muß wie beim messen mit den Meerwassertests genau beachtet werden?

Seitdem ich den Mg Wert höher eingestellt habe, als der K Wert, wächst Butterfly wieder...

Demnach scheinst du ähnlich wie Andreas ein kaliumarmes Ca/Mg/K Ratio zu fahren.
Wieviel mg/L hast du denn von diesen Nährstoffen im Wasser und wie steht sie dabei optisch da - ist der Blattdurchmesser größer oder eher dünner?

Als ich mit meinen paar Arten (Limnophilia vietnam) etwas Probleme hatte, da hatte ich zeitweise mit dem VE Entsalzer gearbeitet und folgende Grundwerte eingestellt: 18ppm Ca, 6ppm Mg, 10ppm K
Die Butterfly stand aber nicht in diesem Becken, daher kann ich da nix detailiertes zu sagen. (weil sie steht im Altwasserbecken und keine Ahnung was da für ca/mg/k Werte sind :? )
grüße Olaf-Peter
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Postby berzen » 12 Oct 2013 21:05
Hallo,
1: in einem PM kann ich erklaeren wie man mit RedSea messen kann.
2: ja ich fahre das AQ auch kaliumarm. Aktuell Ca:52mg/l, Mg:28mg/l, K: 15mg/l NO3 etwa 20, PO4 etwa 1, kh:3
Am Anfang hat die Butterly schlechter gewachsen, jetzt wachst sie besser, aber die Blaetter sehen nicht so schon aus, wie ich damals von Dir bekommen habe.

Ps: wenn ich das AQ auf diese Werte umgestellt habe, hat Dip. Diandra sofort ausgestorben...Alle Pflanzen sind braun geworden.

Mfg
Gabor
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Postby Fino » 09 Mar 2014 18:27
Hallo zusammen,
Wuestenrose wrote:meiner praktischen Erfahrung beim Düngerpanschen nach funktioniert es nicht, einfach ein Metallsalz und Natrium-EDTA in wässriger Lösung zusammenzubringen.


Fino wrote: ja, vielleicht eines der Dinge, die nur theoretisch funktionieren. Ist ja interessant. Werde ich mir mal als Versuch für die Wintermonate vormerken.

Hatte ich schon fast gar nicht mehr daran gedacht ... Hab es gestern aber doch noch geschafft, bevor der Winter auch kalendarisch zu Ende geht.

Zum Versuch: Habe die unten abgebildeten „Zutaten“ genommen und auf 0,3 L aufgelöst. Die Zutaten bestanden wie abgebildet aus 739 mg Natriumedetat, 378 mg Eisensulfat und 150 mg Kupfersulfat, wobei die Zahlen das sind, was meine Waage anzeigte (kleinere Abweichungen wird es da wohl geben). Die EDTA-Menge (Natriumedetat) habe ich so bemessen, dass diese eine 1:1 Chelatierung ermöglicht (rechnerisch liegt das EDTA minimal im Überschuss vor). Habe zunächst das Natriumedetat gelöst (Lösung blieb klar und farblos), dann das Eisen (Gelbstich) und anschließend das Kupfer hinzugegeben. Im Ergebnis ergab sich die abgebildete grünliche Lösung, die nun chelatiertes Eisen und chelatiertes Kupfer enthält. Die Zutaten ließen sich alle sehr gut ohne irgendwelche Probleme lösen und zusammenbringen. Etwaige Veränderungen der Lösung konnte ich zumindest bis jetzt (nach gut 24 Stunden) nicht feststellen.

Die Eisen- und Kupfermengen habe ich so bemessen, dass, wenn man 1 ml der Lösung auf 50 L gibt, sich der Eisengehalt um 0,005 mg/L und der Kupfergehalt um 0,0025 mg/L erhöhen (falls ich mich nicht verrechnet habe).

Viele Grüße
Klaus

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Postby Wuestenrose » 09 Mar 2014 19:05
Hallo Klaus,

danke für Deine Dokumentation. Ich weiß bis heute nicht, was bei mir schiefging, ich hatte zweimal beim Ansetzen von allerdings deutlich konzentrierteren Lösungen Ausfälle einer weißen Substanz. Ich muß das bei Gelegenheit nochmal probieren.

Grüße
Robert
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Postby kiko » 09 Mar 2014 22:41
hallo,
das zusammenbringen einer reinen EDTA-Lösung scheint ja auch zu gehen,
was aber nicht so ganz funktioniert, wenn du cu/zn/Mn mit EDTA Salz mischt und anschließend andere Fe-Chelate wie Fe-EDDHa einbringst, denn das führt zu irgendeiner Reaktion wie man im Anhang sieht und der Dünger färbt sich komplett um.

Nimmt man jedoch Cu-EDTA, Zn-EDTA, Mn-EDTA Pulver passiert diese Farbreaktion hingegen nicht.
Ergo muß da ein Unterschied zwischen den fertigchelatierten Metallen sein und den selbstchelatierten.

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grüße Olaf-Peter
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