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Postby Geckopaule » 15 Sep 2014 13:15
Hallo!

Seit ich das Layout meines Beckens (so um die 50 Liter netto) durch ein paar Kilo Minilandschaft verändert habe, sind GH & KH wie erwartet erstmal in die Höhe gegangen (von GH 6, KH 4 auf GH 11, KH 8; ich verwende Osmosewasser, das ich durch Verschneiden mit Leitungswasser auf GH6/KH4 bringe). Einige Tage später fing meine Pogostemon erectus an, kleine, stark verkrüppelte Triebspitzen zu bilden, welche ich zunächst als Calciummangel gedeutet habe.
--> Durch die erhöhte Wasserhärte sollte ein Calciummangel aber doch auszuschließen sein, oder? Bzw. ist mein Gedankengang der, dass durch das Gestein mehr als genügend Calcium und Magnesium abgegeben/herausgelöst wird, um den Bedarf der Pflanzen zu decken.

Ich dünge nach dem Estimative Index mittels der Lösung von AR (5ml täglich) plus Mikro Spezial Flowgrow (2 ml täglich), Kohlendioxid um die 30 mg/L (AR Dauertest grün-gelb) und um die 60 lm/L Beleuchtung. Beim wöchentlichen Wasserwechsel (50 %) gibt's noch 3g Bittersalz dazu.

Außer P. erectus sind auch noch Rotala sp. 'Green', Glossostigma, Ludwigia arcuata, Hemianthus glomeratus und Staurogyne repens im Becken. Die starken Verkrüppelungen zeigt aber nur die Pogostemon, vielleicht ein klein wenig auch die Hemianthus. Ansonsten ist das Wachstum der übrigen Pflanzen sehr zufriedenstellend.

Beim vorherigen Layout ohne jegliches Gestein und einer Wasserhärte von GH 6 und KH 4 lief alles problemlos.

Etwas genauere Wasserwerte und Fotos der Verkrüppelungen kann ich heute Abend liefern.
Ich bedanke mich vorab für eure Antworten!
Beste Grüße,
Paul
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Postby Geckopaule » 15 Sep 2014 15:47
Nachtrag: Praktiziert hier jemand die Methode, bei genügend Seiryu/Minilandschaft in seinem Becken (die das Wasser aufhärten) seine Wasserwechsel mit reinem Osmosewasser zu machen und die Wasserhärte mit dem Osmosewasser quasi wöchentlich wieder "runterzudrücken"?
Beste Grüße,
Paul
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Postby nik » 16 Sep 2014 07:21
Hallo Pawel,
Geckopaule wrote: Einige Tage später fing meine Pogostemon erectus an, kleine, stark verkrüppelte Triebspitzen zu bilden, welche ich zunächst als Calciummangel gedeutet habe.
--> Durch die erhöhte Wasserhärte sollte ein Calciummangel aber doch auszuschließen sein, oder? Bzw. ist mein Gedankengang der, dass durch das Gestein mehr als genügend Calcium und Magnesium abgegeben/herausgelöst wird, um den Bedarf der Pflanzen zu decken.

an sich ein interessanter Sachverhalt, aber du meinst man könnte das durch Spekulationen - inwieweit Ca respektive Mg durch Seiryu erhöht werden - abklären? Messen kannst du offensichtlich nicht, aber wenn du einen Ca-Mangel vermutest, dann lass das Bittersalz weg und gib Calciumsulfat zu.

Gruß, Nik
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