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Beitragvon Plantamaniac » 13 Jun 2018 05:31
Ok, das könnte die Lösung sein, warum meine Ludwigia Meskania nichtmehr gut macht.
Das probiere ich heute gleich mal aus. Solange sie überhaupt noch da ist.
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Beitragvon Julian-Bauer » 13 Jun 2018 08:20
Plantamaniac hat geschrieben:Ok, das könnte die Lösung sein, warum meine Ludwigia Meskania nichtmehr gut machti


Servus Moni,

hast du uns vielleicht ein schnelles "Vorher-Bild" damit wir den möglichen Erfolg selbst begutachten können? :)

Grüße
Julian
Gruß Julian

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Beitragvon Frank2 » 13 Jun 2018 08:31
Dieselbe Rotala. Erstes Bild KH 6, drittes Bild KH 2. Düngung und Licht idenditsch. Bei KH 2 wurde sie unten immer kahler, ich habe sie irgendwann entfernt. Auch der bogige Wuchs wurde immer stärker, zudem begann sie zu vergeilen.

Zweites Bild Ludwigia Repens Rubin. Stets bis ans Substrat runter belaubt bei KH5.

Alle drei Pflanzenbilder unter Schwachlicht (< 20 Lumen). C02 ~ 10.

Im Dritten Bild kann man rechts eine L. Sessiflora sehen. Auch diese vergeilte fürchterlich. Normalerweise wachsen die Internodien dicht an dicht. Das hat NICHTS mit dem Licht zu tun. Zuallererst natürlich C02 Menge.

Andererseits gibt es natürlich auch einige der neueren Pflanzen, wo es sich umgekehrt verhält und man von KH 0-2 ohne Frage profitiert. Aber es gibt nicht nur die eine Wahrheit.

Gruß
Frank

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Beitragvon Frank2 » 13 Jun 2018 08:43
moskal hat geschrieben:Hallo Frank,

Aus neuerer Zeit Rotala Green. Jeder kennt diese gruseligen Bilder, wo die Green Luftwurzeln bildet und rumkriecht.

unten das Foto eines Biotopes mit den riesigsten Rotalla Beständen, manche grün, manche nicht, die ich jemals gesehen habe. Ab 50cm unter der Wasseroberfläche ist alles komplett grün/rot mit den schönsten Stängelpflanzen. Luftwurzeln gibt es erst dort, wo kein Licht hinkommt. Und es ist ein Karstgebiet mit wirklich hartem Wasser.
Dort ist es häufig bewölkt und das Wasser ist im Jahresmittel eher kühl. Ein riesen Quellgebiet mit ständig langsam fliesendem Wasser.

Gruß, helmut


Danke für die Bilder und die Infos Helmut. Seltsam nur, dass uns bspw. die Green immer als Pflanze für weiches Wasser verkauft werden soll? Bei der Green ist mE wichtig, dass man Co2 zuführt (In Maßen reicht). Bei uns im Baumarkt war ein Schaubecken mit einem überdimensionalen und dichten Green-Busch. Kerzengerade und dicht, nicht eine Luftwurzel. Bis 50 cm. Makrodüngung Fisch, Mikro ab und an Pflanzenelixier. Die haben sehr hartes Wasser. Kann ich mir aber eigentlich auch nicht erklären?
Gruß
Frank
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Beitragvon Plantamaniac » 13 Jun 2018 08:46
Hallo, aktuell habe ich nur Vorherbilder, als noch alles gut war :lol:
Hier letztes Jahr auf der linken Seite




Von dortaus schickte sie sich an, das Becken zu entern und zwar vollständig :keule:
Heute sind nurnoch paar kahle Stängel übrig, die ich gerade versuche zu reanimieren.
Das Becken hat einen sehr instabilen PH und Kh.
Mußte mehrmals schnell Wasserwechsel machen, weil die Garnelen sich versteckt haben.
Das machen sie immer wenn der PH nach unten wegrauscht.
Der Wasserwechsel wird mit meinem üblichen Mix von Regenwasser:Leitungswasser 1:1 gemacht.
Das hat KH 3, Gh 7, PH 6,8-7,2
Wenn die Garnelen sich verstecken, ist der PH zitronengelb auf dem Teststäbchen :shock:
Deswegen habe ich kleine Netzbeutel mit Korallenbruch reingelegt.
Gefiltert wird mit dem Eheim Biopower und mit einem Bodenfluter der 3cm 1-2mm hellen Kies drauf hat.
Der ist nur deswegen drin, weil das Becken im Keller neben einem Zuluftschacht steht und es sonst von unten zu kalt wird. Der ist aber auch seit Anfang an drin und es gibt keine großen Mulmmassen.
Was noch möglich wäre, wär das die Lampen durch sind. Aber eigentlich sind die erst nächstes Jahr fällig.

Im Moment versuche ich ein paar klägliche Stängelreste draußen emers zu reanimieren. Wird aber nicht leicht, weil sie schon ziemlich fertig sind :(
Das Moos hatte sich auch fast vollständig verabschiedet, ist aber gerade wieder am Kommen.
Javafarne, die ich darin großziehen wollte, sind Bonsaijavafarne..die Blätter werden nicht größer als 1,5cm
Dabei habe ich eigentlich nichts anders gemacht??? Mehr Dünger hat nix gebracht, weniger Dünger auch nicht.
Filter putzen hilft etwa 1 Woche sichtbar...dann gehts wieder rückwärts.
Dafür fühlt sich im Moment
Myriophyllum cf. aquaticum "Roraima"
in Semiemers pudelwohl. Ein paar Echinodorusjungpflanzen dümpeln noch drin rum...und jede Menge Vietnamesische Kardinalsfische..ok, die hab ich darin aufgezogen...das kann es aber auch nicht sein. Außer das sie den Filter ordentlich beschäftigen.

Also gibts mal ein Foto vom Becken und den nächsten Wasserwechsel mache ich 1:2 Regen/Leitungswasser.
Mal sehen, was alle Beteiligten dazu meinen
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Beitragvon Julian-Bauer » 13 Jun 2018 09:14
Hi Moni,

ich habe auch einige Ludwigia in einem Glas emers herauswachsen lassen, das funktioniert sehr gut. Unten bisschen Kies oder Soil, dann Die Pflanze rein und dann auffüllen mit Wasser. Die Pflanze füllt dann schnell das Glas und kommt automatisch oben raus irgendwann. Vielleicht ist das ne Lösung um die letzten Reste nicht dem Risiko des Vertrocknens auszusetzen?

Grüße
Julian
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Beitragvon Frank2 » 13 Jun 2018 09:27
Schönes Becken Moni. :thumbs: :thumbs: :thumbs:

Da fühlt sich das Getier wohl. :smile:

Gruß
Frank
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Beitragvon Plantamaniac » 13 Jun 2018 10:23
Ja, ich leg sowas in eine flache schale mit Wasser, damit es von selber rauswächst. Wenn die Pflanzen noch fit sind, geht das recht schnell...

Ähm richtig...das ist keine Vallisneria Nana, die liegt unten drunter
So gehts auch

in dem Fall..naja, mal abwarten :sceptic: .
Auf jedenfall geb ich mal etwas mehr Leitungswasser mit rein..vielleicht hilft es ja?

Das mit der Rotala Green ist interessant..die will bei mir auch garnicht :ops:

Aber wer unheimlich gut geht in Soil, Bodenfilter, Luftbeblubbert, KH0/GH5/PH 6, also Regenwasser mit Bienensalz und Envisoil das ist Thors Hammer und Cardimine Lyrata. Für meinen Geschmack und das 12 Literbecken etwas zu arg :irre:


Also wer in einem größeren Soilbecken einen Wucherheimer braucht, ist da gut beraten :lol:
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Beitragvon Frank2 » 13 Jun 2018 12:44
Moni - die green ohne C02 ist mE nicht zufriedenstellend machbar. Sie schaut aber auch in etlichen Becken mit viel C02 gruselig aus, wo alles en masse vorhanden ist. Ich vermute in diesen Fällen eine mangelhafte Aufnahme von Nährsalzen. Wie bei (nahezu) allen anderen Stängelpflanzen, die sich luftwurzelbildend durch das Aquarium winden.

Gruß
Frank
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Beitragvon Plantamaniac » 13 Jun 2018 13:38
Hallo, nur weil ich keinen künstlichen C0² Krückstock besitze, heißt das noch lange nicht, das kein Co2 in meinen Aquarien vorhanden ist. Da gibt es sicherlich andere limitierende Faktoren.
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Beitragvon Haeck » 13 Jun 2018 15:05
Frank2 hat geschrieben:Moni - die green ohne C02 ist mE nicht zufriedenstellend machbar. Sie schaut aber auch in etlichen Becken mit viel C02 gruselig aus, wo alles en masse vorhanden ist. Ich vermute in diesen Fällen eine mangelhafte Aufnahme von Nährsalzen. Wie bei (nahezu) allen anderen Stängelpflanzen, die sich luftwurzelbildend durch das Aquarium winden.


Ja, auch das könnte ich in Kiesböden mit reiner Düngung über die Wassersäule zum Bspl. an der L. arcuata, R. green und R. Nanjenshan, unter n. n. KH beobachten. Die Luftwurzelbildung verschwand, trotz den vorhandenen 16 mg/l No3, mit zunehmender Düngung von Urea, was mich daraus mit Obacht schlussfolgern lässt, das gewisse Pflanzen unter bestimmten Bedingungen eine zusätzlich schnell verfügbare Stickstoffquelle benötigen. Die Bedingungen unter denen sich hier ausgeprägte Luftwurzelbildungen darstellten, waren...

KH: n. n.
GH: 6 - 7
Ca: 36 mg/l
Mg: 12 mg/l
No3: 16 mg/l
Po4: 0.5 mg/l
K: 4-5 mg/l
Fe: 0.03 - 0.05 mg/l
Temp: 28,5 Grad
Co2: 30 mg/l
Lichstrom: 4000 lm

Lg
André
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Beitragvon Frank2 » 13 Jun 2018 15:43
Hallo Andre,

es ist aber durchaus interessant, dass das durch die Urea Zudüngung wieder verschwand.?! Wie war die Rumkriecherei? Die bessert sich ja meist auch mit ausbleiben der Luftwurzelbildung. Die Green sollte im oberen Drittel sicher "wavy" sein, aber das, was wir hier oft sehen - das Kriechen am Substrat - ist eine Mangelerscheinung und nur indirekt durch das Licht begründbar. Nanjeshan habe ich ja nicht mehr, die war bei mir in KH 2 toll, eigentlich eine meiner absoluten Lieblingspflanzen. Aber die mag es wirklich KH-arm und sauer, das kann ich ihr nicht mehr bieten derzeit. Also ist sie weg.

Bei mir kommt der Großteil des No3 über reichlich Fische, sollte eigentlich doch genug gut verfügbares N03 vorhanden sein? Rätsel über Rätsel bei manchen Pflanzen. :lol: Die Verfügbarkeit des NO3 ist so oder so ein gewichtiges Thema. KNO3 ist denkbar ungeeignet, ich habe das letzte Flascherl schon lange entsorgt,

Deine Beboachtung würde im Umkehrschluss ja bedeuten, dass das NO3 ursächlicher Faktor war. Interessant!!
Mit Urea habe ich noch nie gedüngt. Wäre mal einen Versuch wert bspw. im kleinen Zuchtbecken. Das ist momentan leer und hat eigentlich kaum noch Wasser, alles zugewuchert mit Hygro Polysperma (ich dünge das Becken mit Wechselwasser aus einem anderen Becken, da ist alles drin an Nährstoffen). Das könnte ich auf KH NUll setzen und mal wieder praktische Versuche machen. Dann muss die Hygro aber raus, das überlebt sie nicht.

Gruß
Frank
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Beitragvon nik » 14 Jun 2018 13:27
Hallo zusammen,

Ist halt immer so eine Sache ob man der Bequemlichkeit, der Übersicht halber dazu neigt Ursachen monokausal zu sehen. ^^ Ich bin sicher, untere Blattverluste haben ihre Ursache vor allem darin, dass die Pflanze aufgrund einer Mangelsituation mobile Nährstoffe aus älteren Pflanzenteilen in die Triebspitze verlagert. Da ist mir weit und breit nichts zu sehen, inwiefern eine vorhandene oder nicht vorhandene Karbonathärte eine wesentliche Rolle spielen könnte! Auch mit einer KH von ~0,5° und viel Licht gehen Pflanzen tadellos, ohne Blattverluste.
Und bei den "Luftwurzeln" ist es nicht automatisch ein Nährstoffproblem. Die gleiche Stängelpflanze, die im Boden aufrecht wachsend keine Luftwurzeln bildet, wird an der Oberfläche im selben Aquarium treibend jede Menge Luftwurzeln ausbilden! Das ist bei waagrechten Trieben völlig normal, müsste man dann eher betrachten, warum eine Triebspitze, wie bei der R. "green" ganz gerne mal "abknickt". Bei der konnte ich die Güte der Nährstoffversorgung daran ausmachen in welcher Höhe sie abknickte, je höher, desto besser. Woran es dann genau lag, ließ sich nicht ausmachen, es ist eben nicht monokausal. Das Verhältnis Licht/Nährstoffe spielt eine Rolle, so wie auch die zugegebenen Nährstoffe, als auch die Mineralisation verschiedenen Faktoren der Beeinflussung ausgesetzt sind und man sollte ebenfalls im Hinterkopf behalten, dass wir viele Spurenelemente nur rechnerisch betrachten können, aber nicht überprüfen.

Mich lässt es die KH entspannter betrachten und ich stelle für mich fest, dass ich "prophylaktisch" Weichwasser fahre. Einen wirklich stichhaltigen Grund dafür habe ich nicht.

Gruß, Nik
So wenig [füge hier eine beliebige beinflussende Maßnahme ein] wie nötig.

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Beitragvon Haeck » 14 Jun 2018 15:15
Hi Frank

Frank2 hat geschrieben:es ist aber durchaus interessant, dass das durch die Urea Zudüngung wieder verschwand.?! Wie war die Rumkriecherei? Die bessert sich ja meist auch mit ausbleiben der Luftwurzelbildung.


Inklinationen waren nicht zu beobachten, sondern nur die Bildung von Luftwurzeln.

Frank2 hat geschrieben:Bei mir kommt der Großteil des No3 über reichlich Fische, sollte eigentlich doch genug gut verfügbares N03 vorhanden sein?


Die Frage ist, ob die Art des angebotenen Stickstoffes tatsaechlich dem Bedarf der Pflanze entspricht.

Frank2 hat geschrieben:Rätsel über Rätsel bei manchen Pflanzen. :lol: Die Verfügbarkeit des NO3 ist so oder so ein gewichtiges Thema.


Definitiv, aber nicht nur. Die Art des Stickstoffes kann in bestimmten Setups eine nicht unwesentliche Rolle spielen (Erfahrungswert).

Frank2 hat geschrieben:Deine Beboachtung würde im Umkehrschluss ja bedeuten, dass das NO3 ursächlicher Faktor war. Interessant!!


Die Ureaduengung ist in meinen Kiesbecken nun seit Jahren ein fester Bestandteil und praktisch nicht mehr wegzudenken. Zuvor hatte ich mit permanenten Mangelerscheinungen, trotz ausreichender Mikro- und Makroduengung, zu kaempfen. Als bestes Beispiel waere hier die L. arquata mit einem einfachem Schwierigkeitsgrad zu nennen, die, trotz des ausreichend vorhandenen No3 (16 mg/l), mit einer schwach ausgepraegten Farbbildung, sichelfoermig, schmalen Blaettern und reichlicher Ausbildung von Luftwurzeln vor sich hin wegetierte. Wachstum war vorhanden. Wat habe ich derzeit mit der KH, Co2, Po4, K, Mikros, Ca und Mg einschliesslich deren Verhaeltnisse untereinander herum experimentiert. Der woechentliche No3 Verbrauch betrug 6 mg/l, aber nichts besserte sich. Mit der Verwendung des schnell verfuegbaren Stickstoffes, aenderte sich dann die Situation zu gravierend positiv und die oben genannten Symptome verschwanden. No3 Verbrauchte sich von nun ab nicht mehr.

Lg
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Beitragvon Frank2 » 14 Jun 2018 17:15
Hallo Nik

Ist halt immer so eine Sache ob man der Bequemlichkeit, der Übersicht halber dazu neigt Ursachen monokausal zu sehen. ^^ Ich bin sicher, untere Blattverluste haben ihre Ursache vor allem darin, dass die Pflanze aufgrund einer Mangelsituation mobile Nährstoffe aus älteren Pflanzenteilen in die Triebspitze verlagert.



Das Verhältnis Licht/Nährstoffe spielt eine Rolle, so wie auch die zugegebenen Nährstoffe,


Genau aus diesem Grund beschränken sich meine Einlassungen dazu auf Becken, die in ihrem Licht, der Düngung Se sowie Makro in Nährstoffverhältnissen sowie der C02-Zufuhr NICHT verändert wurden. Es hat sich aber mit der KH Erhöhung die GH erhöht (Ca - Mg war zuvor ähnlich aufgedüngt). Das ist natürlich ein weiterer Ansatzpunkt.

Wir sehen die untenrum entlaubten Ludwigias in EI Becken, die mit Nährstoffen nur so vollgestopft sind. Da frage ich mich, was da noch für Mängel vorhanden sein sollen? Die Frage ist doch, warum bei MANCHEN Pflanzen unter ansonsten identischen Bedingungen, alleine dadurch, dass man die Wasserhärte verändert, die Nährstoffe auf einmal ausreichend sind. Wenn ich mir überlege was ich bei KH 2 bei der Green dazudüngen musste, dass die Blättchen nicht Chlorose zeigten und nach Veränderung hat ein Bruchteil ausgereicht. Natürlich kann man durch immer noch mehr Zudüngung von dies und jenem nahezu alle Pflanzen bei KH 0-2 halten, nur MANCHE werden dann anspruchsvoller, weil sie nicht aus diesen Habitaten kommen. Will man das?
Auch die hier getroffene Feststellung von Beboachtungen in Gewässern mit hartem und weichem Wasser und der Pflanzenvielfalt spricht doch eine eigene Sprache. Warum wird derartiges scheinbar negiert mit dem immer gleichen Mantra des Weichstwassers? Da findet man in den Naturhabitaten Rotalas en masse in Karstquellgebieten aber dann will man den Leuten weiss machen, dass man diese nur in Weichstwasser pflegen sollte weil die davon profitieren?
DAS ist für mich der Punkt der Diskussion. Und ich kann das ehrlich gesagt auch nicht nachvollziehen.

Ich bleibe dabei - man sollte nicht die Ansprüche ganz spezieller Nischenarten auf das Gros übertragen. Man düngt dann allen anderen Pflanzen hinterher wo eine Bruchteil an Zuwendung ausreichen würde. Ja und da bin ich in der Tat bequem. Gebe ich zu. :D

Gruß
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