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Postby Kejoro » 19 Apr 2019 14:02
Hi Marco,

das halb offene Glas steht jetzt offen und das andere bleibt so. Ein Markierungsstrich zeigt den Anfangsfullstand an.

Was mich wundert, ist der Test... Der hat mich aber schonmal veräppelt und das bekam den Tieren nicht so gut.
Die 11°dH an KH stelle ich in Frage, kann aber auch nicht näheres dazu sagen, was nun wirklich in Lösung ist. Vielleicht reagiert das Carbonat auch weg, keine Ahnung.

Hast du den Filterauslauf versuchsweise wieder zurückgesetzt?

Schöne Grüße
Kevin
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Postby Nightmonkey » 19 Apr 2019 14:24
Hi Kevin,

Hast du den Filterauslauf versuchsweise wieder zurückgesetzt?


Jaein, da meine Fische aufgrund es höheren Co2 Gehalt oft an der Oberfläche nach Luft geschnappt haben, habe ich den Auslauf etwas zur Oberfläche hin geneigt und den Filterdurchfluss wieder erhöht um die Wasseroberfläche wieder stärker zu bewegen.
Ist zwar nicht das alte Setup aber von den Auswirkungen her das gleiche, Oberfläche wurde dadurch wieder trüber.
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Postby Nightmonkey » 19 Apr 2019 14:31
Nochmal Hi an alle,

ich werde bei dem WW morgen mal ein paar Fotos machen.
Ich will darstellen wie die Oberfläche vor dem WW und nach dem WW aussieht.
Weiterhin versuche ich zu zeigen wie sich die Kalkschicht an der Glaswand "abzieht", man kann mit bloßem Auge erkennen wie sich in dem Wasser, das an der Wand verbleibt, kleine Partikel (vermutlich Calciumcarbonatkristalle) hin und her bewegen.
Ich hoffe das mir da Bilder gelingen die das für euch sichtbar machen.

Gruß Marco
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Postby kurt » 19 Apr 2019 18:25
Hallo zusammen,

Nightmonkey wrote:Durch die Verdunstung Konzentriert sich die Lösung weiter, der quasi an der Oberfläche zurück bleibende Kalk kann sich durch die Grenzflächen - oder Oberflächenspannung nicht mehr im Wasser absetzen, ist dort festgesetzt und verteilt sich von außen her gleichmäßig über die Oberfläche.
Die Grenzflächenspannung des Wasser zur Gefäßwand ist ja letztendlich dafür verantwortlich warum bei der Verdunstung ein Kalkrand an den Wänden zurückbleibt, gäbe es diese nicht würde der Kalk einfach mit dem Wasser nach unten sinken.

@ Marco,
Was an der Wasseroberfläche sichtbar wird ist wirklich Kalk?
Bei mir gibt es Probleme (Wasserwerte KH 2 / GH 7 / PH 6,5) mit Kalkringen/Flächen nur wenn Wasserspritzer an der Mittelstrebe bzw. Abdeckscheibe abtrocknen.
Wenn ich diese nicht regelmäßig reinige kommt es zum Kalk Fraß und die Scheiben werden trübe,
werden praktisch (Zeitfrage) unbrauchbar wegen der Verringerung der Lichtdurchlässigkeit.
Da hilft dann auch keine 33% Salzsäure oder aufpolieren mehr.
Ich werde mal die Wasseroberflächengrenze an meiner Glas PH-Elektrode überprüfen,
mal sehen ob da Ränder entstehen, dann einen Abstrich machen,
Mikroskopisch untersuchen und gucken was sich da findet.
Gruß Kurt
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Postby Nightmonkey » 19 Apr 2019 20:15
Hallo Kurt,


@ Marco,
kurt wrote:Was an der Wasseroberfläche sichtbar wird ist wirklich Kalk?

Im Moment spricht, für mich, alles dafür.
An der Wasseroberflächengrenze in meinem Becken bildet sich mit der Zeit eine starke Kalkkruste die ich dann mit einer Klinge abschaben muss.
Filterauslauf und Ansaugrohr muss ich mehrere Stunden in Essigsäure einlegen um den Kalk abreiben zu können.
Daher meine Theorie mir der Grenzflächenspannung und der Verdunstung (Mein Becken ist offen).
Und durch den verringerten Co2 Austrieb ist die Oberflächentrübung auch deutlich zurück gegangen, das lässt auf eine geringere Calciumcarbonat - Bildung schließen.

kurt wrote:Ich werde mal die Wasseroberflächengrenze an meiner Glas PH-Elektrode überprüfen,
mal sehen ob da Ränder entstehen, dann einen Abstrich machen,
Mikroskopisch untersuchen und gucken was sich da findet.



Hast du etwa an den Scheiben keinen Kalkrand?
Dichtet die Abdeckscheibe soweit ab das nur geringe Mengen Wasser verdunsten?

Gruß Marco
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Postby moskal » 20 Apr 2019 07:33
Hallo Kurt,

auf deine Ergebnisse bin ich sehr gespannt, zum einen weil bei mir die Menge Rand gefühlt mit der Menge verdunstetem Wasser und dessen Inhaltstoffen nicht zusammenpasst. andersrum gibt es in meinen KH/gH 0 Aquarien keine Ränder. Ich tippe auf eingetrockneter Biofilm mit grob gesagt Kalk. Im sinne vonn alles was auf der Oberfläche treibt wird per Oberflächenspannung in Richtung Wasserrand gezogen.

Hier noch das foto eines Nymphoides aquatica Blattes das für bestenfalls 2 Tage teilweise unter Wasser war. Die Pflanze ist kerngesund, biogene Entkalkung sehe ich sonst nirgends, KH/pH im Becken machen auch keine Faxen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß es nur Kalk ist.

Gruß, helmut
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Postby nik » 20 Apr 2019 09:57
Hallo Robert,
Wuestenrose wrote:Das Soil kann nur dann Ca++ und Mg++ abgeben, wenn es entweder gleichzeitig auch die Ladungsäquivalenz an Anionen mit abgibt, oder die Ladungsäquivalenz an Kationen aus dem Wasser aufnimmt.

Andernfalls wäre die Ladungsneutralität nicht gewahrt, was gar niemals nicht geht.

Überdenke deine These einfach nochmal, Nik.

I.d.S.
Robert

Stellt doch niemand in Frage, leider ist das aber nicht immer so bit-tig wie das bei dir den Eindruck erweckt . Es ist sogar eine ausgesprochen interessante Geschichte. Tonkolloide sind( in Europa) überwiegend negativ geladen, dann gibt es kaum den reinen, von kolloidalen organischen Bestandteilen freien Ton, was ebenfalls Bindungsfähigkeit beeinflusst.
Schau mal nach dem Stichwort spezifische Bindung. Die geht mit dem Verlust der Hydrathülle einher und ist ensprechend stärker. Das geht z.B. mit Kalium und Ammoniumund und auch mit Phosphat! Das kann nicht jeder Ton gleich gut, das aquaristisch bekannte Montmorillonit kann es. Und obwohl das von kommerziellem Interesse und entsprechend untersucht ist, werden in der Medizin Tone verwendet mit einer zuordenbaren Wirkung, ohne dass man wüsste wie es funktioniert.
Ich finde es schon mit den Hinweisen eine nette bis kaum lösbare Denksportaufgabe, warum Ton Anionen, am Beispiel Phosphate, in nicht unerheblichen Mengen binden kann.

Gruß Nik
nik wrote:
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Postby kurt » 20 Apr 2019 15:00
Hallo zusammen,

Nightmonkey wrote:Hast du etwa an den Scheiben keinen Kalkrand?
Dichtet die Abdeckscheibe soweit ab das nur geringe Mengen Wasser verdunsten?

@ Marco,
nein, ich habe keinen Kalkrand.
Durch meine Abdeckscheiben (nur seitlich 12mm Luftspalt) verdunstet weniger Wasser, ist ja auch Sinn der Sache.
Ein kleiner hilfreicher Überblick zu Kalk

moskal wrote:Ich tippe auf eingetrockneter Biofilm mit grob gesagt Kalk. Im sinne vonn alles was auf der Oberfläche treibt wird per Oberflächenspannung in Richtung Wasserrand gezogen.

@ helmut,
ist naheliegend,
So einen weißen Oberflächenbelag wie auf deinem Bild habe ich noch nie gesehen.
Anderseits hat eine Wasseroberfläche immer einen Belag und sei es nur Staub.
Ein Oberflächen Belag oder auch Kahmhaut wird sich jedenfalls auf den Scheibenrand auswirken.

Hier mal die Kalkmenge CaCO3 verdeutlicht um ein 400l Aquarium um eine DGH zu erhöhen.

Trockenmasse 10g CaCO3
Meine angesetzte Suspension besteht aus 7g CaCO3 auf 0,5l Wasser.
Ein Aquarium verbraucht Calcium und muss regelmäßig gedüngt werden.
Da aber im Leitungswasser meistens genügend oder zu viel vorhanden ist steht es nicht so auf der Tagesordnung.

Schauaquarium.

Die Beläge an den Schläuchen sind über einen Zeitraum von 6,5 Jahre entstanden (keine Reinigung),
im Grunde ist fast nur im Trockenbereich was zu sehen.

Auch in meinem Test Aquarium gibt es so gut wie keine Ränder,

Leitfähigkeit zur Zeit 500 µS/cm, keine Kahmhaut.
Habe schon Monate nichts mehr gemacht, nur verdunstetes Wasser nachgefüllt, die letzten mit VE Wasser.
Gruß Kurt
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Postby Wuestenrose » 20 Apr 2019 15:38
Mahlzeit…

nik wrote:Stellt doch niemand in Frage, leider ist das aber nicht immer so bit-tig wie das bei dir den Eindruck erweckt .

Soweit die Theorie. Und nun zur Praxis :D

Ich hab' noch'ne Viertelpackung ADA Amazonia rumliegen. Wenn ich aus'm Urlaub zurück bin, probier ich's einfach aus. Das Augsburger Wasser sollte mit seinen 14 °dGH hart genug sein, damit man was merkt.

I.d.S.
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Postby moskal » 20 Apr 2019 15:41
Hallo Kurt,

okay, die Menge an Calciumcarbonat ist eindrucksvoll.

Die Fotos oben sind auch aus einem Aquarium das am Fenster steht und außer einer zusätzlichen Beleuchtung und der Heizung technikfrei läuft. Beides ist eigentlich nur wegs Winter installiert.

Ich habe per Wäscheklammer einen Objektträger an der Aquarienscheibe/Wassergrenze befestigt und bin gespannt, was da in ein paar Tagen unter dem Mikroskop bei rauskommt. Ganz besonders was die Struktur bei verschiedener Beleuchtung betrifft. Ich vermute ein lockeres Gefüge mit vielen Hohlräumen und ein paar Kristallen.

Gruß, helmut
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Postby Nightmonkey » 20 Apr 2019 16:23
Hallo zusammen,

ich habe mir heute die Mühe gemacht und den Wasserwechsel mit der Fotokamera begleitet um euch zu zeigen wie das alles aussieht.


Das ist die Oberfläche bevor ich den Co2 - Austrieb, durch tiefer legen des Filterauslaufs, reduziert habe.
Das war vor dem letzten WW vor 8 Tagen.




Das ist der Ausströmer, dadurch das er zum Teil über Wasser lag hat sich eine harte Kalkkruste gebildet.


Ausströmer in Essig, es fing sofort zu sprudeln an. Nach 3 Stunden hatte sich der Kalk aufgelöst.
Auch schön zu sehen, rote Pinselalgen, Kieselalgen und Grünalgen.



Das ist die Oberfläche vor dem Wasserwechsel, ohne Strömung.
Am besten erkennt man den Unterschied wenn man auf die Spiegelungen achtet.




Oberfläche nach dem ablassen das Wassers, deutlich aufgeklart.





Das sind die Rückstände der Oberfläche die sich an der Scheibe abgsesetzt haben.
Ich habe die Scheibe vor dem ablassen des Wassers gereinigt.
Alles was man sieht ist also von der Oberfläche.



Gruß Marco
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Postby Nightmonkey » 20 Apr 2019 19:19
Hallo Kurt,

Hier mal die Kalkmenge CaCO3 verdeutlicht um ein 400l Aquarium um eine DGH zu erhöhen.
Trockenmasse 10g CaCO3
Meine angesetzte Suspension besteht aus 7g CaCO3 auf 0,5l Wasser.


das hat aus Interesse ein kleines Rechenspiel bei mir ausgelöst.
Bei meiner GH 22 mit 114mg/l Ca habe ich in meinem 140 Liter Becken ca 16g Ca gesamt.
Das wären bei 400 Liter ca. 45g Ca gesamt.
10g CaCo3 werden für 1°dH benötigt, also 220g um auf GH 22 in 400 Liter zu kommen.
220 - 45 = 175
Sind die restlichen 175g Kohlenstoff?
Oder hat das Pulver noch andere Bestandteile?

Gruß Marco
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Postby Wuestenrose » 20 Apr 2019 19:55
'N Abend...

kurt wrote:Hier mal die Kalkmenge CaCO3 verdeutlicht um ein 400l Aquarium um eine DGH zu erhöhen.
Calcium.jpg

Trockenmasse 10g CaCO3

Bist Du sicher, Dich nicht verrechnet zu haben? Calciumcarbonat besteht zu 40 % aus Calcium. Calcium besitzt das Atomgewicht 40,078. Also erhöhen 10 Gramm der Substanz in 400 Litern Wasser die Gesamthärte um
10 g × 1000 mg/g × 0,4 / 400 l / 40,078 × 5,6 °dGH×l/mg = 1,4 °dGH
Die Karbonathärte erhöht sich um den gleichen Betrag.

Ein Aquarium verbraucht Calcium und muss regelmäßig gedüngt werden.

Meiner Erfahrung nach so gut wie nicht. Das Verhältnis zu Magnesium und Kalium ist wichtiger.

Viele Grüße
Robert
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Postby kurt » 20 Apr 2019 23:10
Hallo zusammen,

Wuestenrose wrote:Bist Du sicher, Dich nicht verrechnet zu haben?

@ Robert,
Mein Geschreibsel war wohl missverständlich.
Angaben nach Nährstoffrechner.
7g CaCO3 Trockenmasse für 0,98°dKH/0,98°dGH-Erhöhung auf 400 l.
Meine Suspension dazu = 7g CaCO3 auf 0,5l Wasser.
Wären bei Marco,
2,5g CaCO3 Trockenmasse für 1°dKH/1°dGH-Erhöhung auf 140 l

Wuestenrose wrote:
Ein Aquarium verbraucht Calcium und muss regelmäßig gedüngt werden.

Meiner Erfahrung nach so gut wie nicht.

Die Frage, wie groß ist der Spielraum bei den Verhältnissen?
Da bin ich noch am probieren.
Mein Kalziumgehalt von 25 bis 30mg/l halte ich schon über längere Zeit.
Kalzium Test ist von Salifert, Genauigkeit?
Mein Aquarium läuft zurzeit mit den jetzig gemessenen/abgelesenen Wasserwerten sehr gut.
Bei mir ohne Wasserwechsel (nur verdunstetes nachfüllen) muss ich schon einiges an CaCO3 zugeben,
gleicht ja zusätzlich auch verbrauchte KH aus.
Leitfähigkeit konstant 350 µS/cm.

PS.
Zum Bild, hatte zur Mengenverdeutlichung nur das von 10g zur Hand.
Gruß Kurt
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Postby unbekannt1984 » 21 Apr 2019 08:19
Hallo Kurt,

kurt wrote:Wären bei Marco,
2,5g CaCO3 Trockenmasse für 1°dKH/1°dGH-Erhöhung auf 140 l

bei den Mengen Kalk auf Marcos Fotos, ist Kalk wohl das Letzte was er sich kaufen würde.
Ein Aquarium verbraucht Calcium und muss regelmäßig gedüngt werden.

Bei Wasserwechsel ist Calcium wohl kein großes Thema, bei deinem Altwasser-Aquarium schon eher (da summiert sich der Verbrauch ja über Monate/Jahre auf). Wie oft und welche Mengen musst du denn ausgleichen?
Die wöchentliche Verdunstung war doch etwa 5l, da käme man selbst mit meinem Leitungswasser (80mg/l Ca) auf eine Zufuhr von 1mg/l, wenn man lediglich die verdunstete Menge nachfüllt.
Was an der Wasseroberfläche sichtbar wird ist wirklich Kalk?
Bei mir gibt es Probleme (Wasserwerte KH 2 / GH 7 / PH 6,5) mit Kalkringen/Flächen nur wenn Wasserspritzer an der Mittelstrebe bzw. Abdeckscheibe abtrocknen.

Wo ist Kevin, wenn man ihn braucht? Gleichgewichtsreaktionen sind ja nun die Sache auf der er immer herumreitet... Ich hatte dir dazu ja schon eine PN geschickt.
Bei deinen 25mg/l Calcium und 400l kommt man auf eine Menge von ca. 25g Kalk im Aquarium, allerdings ist dann die KH schon höher als deine 2° dKH (klick).
Entsprechend muss ein Teil des Calciums an andere Anionen gebunden sein.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

"Which mindset is right? Mine, of course. People who disagree with me are by definition crazy. (Until I change my mind, when they can suddenly become upstanding citizens. I'm flexible, and not black-and-white.)" (Linus Torvalds)
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