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Postby kiko » 23 Dec 2013 13:17
hi,
Danke für den Rechenweg. :smile:

Ich habe angenommen, daß Du keine Submilligramm-Waage besitzt und daher die Einwage gerundet.

Also ich werde es wahrscheinlich der besseren Meßbarkeit wegen so machen, daß ich mir einen 5L Kanister destiliertes Wasser besorge und darin nur die kleineren SEs/Traces gebe. In das ganze werde ich 5g Methylparaben tuen und hoffe das es dann haltbar ist, so daß ich mir bei Bedarf 250ml abzapfen kann wo ich dann nur noch das Fe:/Mn drin lösen brauch.

Allerdings beschäftigt mich noch eine andere Frage bzgl. chelatiert vs. unchelatiert.
zum EDTA finde ich widersprüchliche Angaben, teils heißt es:
bis PH6 und bei PH 6,5 wäre 50% des FE in ungebundener Form vorliegend
woanders bis PH 6,5 stabil.

Wie ist das nun mit der Nährlösung, sollte die nicht dann auch einen möglichst niedrigen PH haben?
Falls ja, kann man dafür Zitronensäure nehmen - wenn je wieviel?
grüße Olaf-Peter
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Postby Wuestenrose » 23 Dec 2013 18:13
Servus…

Ich konserviere mein Spurenelementekonzentrat gar nicht. Unkonserviert im Kühlschrank hält es sich rund ein dreiviertel Jahr. Ich setze lediglich Ascorbinsäure zu (2 g / Liter), weil sie selbst sehr leicht oxidierbar ist und daher die Spurenelemente vor Oxidation schützt.

Grüße
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Postby kiko » 23 Dec 2013 18:33
hi,
also ich hatte schon öfter beim Freßnapfdünger (der anscheinend irgendwie nicht oder wenn nur "unzureichend" konserviert ist) , das da auf einmal ne glibbrige fädrige Masse nur noch drin war.

Nur was ist mit dem EDTA - du sagtest man sollte chelatierte Nährstoffe nehmen, nur fallen die nun über PH6 aus der Verbindung oder nicht? Falls ja, was passiert dann eigentlich mit der freien Chelatierung, bindet die sich "vielleicht beizeiten dann an irgendwas anderes" im Aquarium -oder- wird das Chelat bei Lösung unwirksam?
grüße Olaf-Peter
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Postby kiko » 27 Dec 2013 10:50
hi,
ok, nachdem ich auf einer polnischen Seite fündig geworden bin, was wie womit bei welchem PH ausfällt - habe ich trotzdem noch Fragen. :D

a.) Läßt sich eine Eisen(II)gluconat Lösung mit Fetrilon (=dreiwertiges EDTA Eisen) mischen - oder - sind im Fetrilon u.U. teils Eisenanteile nicht chelatiert, so das das dreiwertige Eisen das zweiwertige aus dem schwächeren Komplex u.U. verdrängen würde?

b.) Ist Ammonium(III)-Eisencitrat schon "quasi vorchelatiert" :? (per Zitronensäure)?
--> Falls ja, kann man Fe-Citratkomplexe mit EDTA haltigen Lösungen, Fetrilon und/oder Eisen(II)gluconat mischen?
grüße Olaf-Peter
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Postby Wuestenrose » 27 Dec 2013 10:56
Servus…

An die "künstlichen" Chelatoren wie EDTA, DPTA und andere ist das Eisen deutlich fester gebunden als an die natürlichen wie Citrat und Gluconat. Du kannst die Lösungen bedenkenlos mischen. Im Fetrilon ist das Eisen vollständig an EDTA gebunden.

Beachte, daß natürliche Carbonsäurereste wie Citrat und Gluconat im Aquarium nur Lebensdauern von wenigen Stunden haben, sie werden gierig von der Mikroflora im Aquarium verstoffwechselt.

Grüße
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Postby kiko » 27 Dec 2013 11:27
Hi,
nur das ich es auch richtig verstanden habe, Ammonium(III)-Eisencitrat wäre also schon chelatiert?

Und macht es überhaupt Sinn eine solch flüchtige Eisen(III)quelle nutzen?
Frage das weil, ich gelesen habe das Pflanzen angeblich dreiwertiges Eisen ausschließlich über die Wurzeln aufnehmen und nur zweiwertiges Eisen direkt über die Blätter aufgenommen werden kann.
Stimmt das?
grüße Olaf-Peter
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Postby Wuestenrose » 27 Dec 2013 13:14
Hallo…

Blattdüngung mit Eisen(III)-Chelaten funktioniert ganz hervorragend. Wie die Pflanze das macht, habe ich hier schon mal beschrieben.

Grüße
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