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Postby chrisu » 24 Oct 2010 20:41
Hallo,

ich persönlich dosiere den Hybrid ziemlich sparsam und gebe dafür täglich einige Tropfen ADA Eca hinzu was bisher gut zu klappen scheint.
Was mich an diesem Experiment am meisten freut ist das meine Hemianthus micranthemoides, die mich seit Jahren wegen ihres Krüppelwuchses zur Verzweiflung brachte, nun so gut wie schon lange nicht mehr wächst! Vielleicht waren ja hohe Kaliumgehalte für den Krüppelwuchs verantwortlich?
Ich versuche jetz jedenfalls allgemein sehr magere Werte zu fahren und das scheint den Pflanzen sehr zu gefallen.

Mfg Christian
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Postby Tobias Coring » 24 Oct 2010 20:44
Hi Christian,

ich denke es wird, wie auch schon Olli geschrieben hat, nicht unbedingt am Kalium liegen, sondern eher an dem Spezial N. Gerade Heminathus-Arten scheinen diese Stickstoffformen sehr gut anzunehmen. Meine H. micranthemoides wächst auch total "unverkrüppelt" seit dem Spezial N.
Ich hatte sie eigentlich schon vor einiger Zeit aus dem Becken geworfen, jedoch taucht sie immer mal wieder hier und da im Becken auf und sieht dann sehr gesund und großblättrig aus.

@Alex
Hattest du auch den Spezial N bekommen oder dir nur den Hybrid gewünscht?! Ich denke die Kombination macht es da eher. Der Hybrid ist sicher nicht der pefekte "Allrounder", der zu jedem Becken passt.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby AlexDozer » 24 Oct 2010 20:59
Hallo Tobi,

ich habe nur den Hybrid.

Mit Ammonium, Urea etc. möchte ich nicht mehr düngen. Hab mir mal mit Eudrakon N den halben Bestand weggefegt durch Nitrit-Peak, obwohl in dem Becken ein HMF war. Seitdem dünge ich nicht mehr solche Sachen und der HMF ist seitdem auch gestorben.

Gruß Alex
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Postby chrisu » 24 Oct 2010 21:07
Tobi wrote:ich denke es wird, wie auch schon Olli geschrieben hat, nicht unbedingt am Kalium liegen, sondern eher an dem Spezial N. Gerade Heminathus-Arten scheinen diese Stickstoffformen sehr gut anzunehmen. Meine H. micranthemoides wächst auch total "unverkrüppelt" seit dem Spezial N.

Es kann nur an Kalium oder der besser verwertbaren Stickstoffform liegen. Hab kurz bevor ich vom SpezialN erfuhr mit Ammonium experimentiert und da sah man schon eine wesentliche Besserung.

Mfg Christian
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Postby Japanolli » 24 Oct 2010 22:12
Nach meinen Erfahrungen kann es eigentlich werde am Kalium, noch an Urea oder Ammonium liegen.
Wie schon geschrieben, habe ich vorher auch nicht mehr Kalium eingetragen und davor Eudrakon N als tägliche Stickstoffquelle genutzt. Dieser enthält auch Urea (beich gleichem Stickstoffeintrag sogar mehr als durch den Spezial N) und einen Teil des Stickstoffs durch Ammonium, welches im SN nicht enthalten ist.
Den Eudrakon N habe ich auch seit ca. Einem Jahr im Einsatz (im neuen Setup zwei Monate) und ich kann deshalb mit Gewissheit sagen das es definitiv einen Wachstumsschub durch Hybrid und SN gab, kann mir aber nicht erklären warum.
Ich werde jetzt erstmal den Hybrid ersetzen und beobachten, dann (wenn ich endlich mal an Cacium- und Magnesiumnitrat komme), mische ich mir einen Mix aus diesen zusammen ohne Urea und Amonium, danach bin ich vielleicht schlauer ;-)
Gruß
Olli

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Postby GeorgJ » 27 Oct 2010 08:55
Huhu,

ich teste ihn auch ;)

Bei mir hat bis jetzt nur Elatine tiandra etwas Kaliummangel gezeigt, ansonsten bin ich äußerst zufrieden - Hcc geht auch ganz gut ab ;) - das Ergebnis ist hier zu sehen: aquarienvorstellungen/touch-t13054.html
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Postby guenther36 » 04 Nov 2010 20:21
Hallo !

Meine Trübung und algen kamen nach langen suchen nicht vom Dünger sondern von der neuen Wurzel die zwar

gewässert wurde jedoch hinten am ende wo ich es nicht sah zum faulen begann.

Werde in naher zukunft denn test wieder starten.
Lg Günther !
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Postby Tobias Coring » 06 Nov 2010 11:41
Hi,

ich wollte mal bezüglich einer Zusammenfassung eurer Erfahrungen bitten, da ich mich dann mal an die reguläre Produktion des Düngers machen würde.
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Tobias

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Postby GeorgJ » 06 Nov 2010 11:53
Huhu Tobi,

Zusammenfassung auf Pflanzenbasis, welche im Becken stehen ;):

E. tiandra schwächelt leider sehr stark unter der Testdünger-Zugabe, ist aber auf dem aufsteigenden Ast dank extra Kalium Zudüngung.
Hcc geht echt gut ab - sehr schönes Wachstum zu beobachten.
Die roten Farben der P.palustris und R. mexicana werden von Tag zu Tag immer schöner, ebenfalls ein gutes Wachstum.
Die Eleocharis ist recht nervig im Zurückdrängen, die schiebt nämlich die ganze Zeit Triebe nach vorn
Elantina hydropiper macht sich leider nicht so gut bzw zeigt gar kein Wachstum, geht jedoch auch nicht kaputt.
Blyxa japonica schaut gut aus, denn sie zeigt sich im vion mir gewünschten Grün.
Fissidens fontanus wächst in dem Becken nicht mit der Geschwindigkeit, welche ich aus anderen Becken kenne, sondern etwas langsamer was ich momentan als angenehm empfinde.
Pogestemon erectus zeigt ebenfalls ein etwas langsameres Wachstum als maximal möglich wäre - sehr angenehm! ;)

Insgesamt eine sehr schöne Düngekombination! :top:
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Postby Matz » 06 Nov 2010 12:49
Moin Tobi :D ,
nach etwas längerer Zeit möchte ich dann auch mal meinen versprochenen Bericht abgeben.
Zuerst hatte ich die beiden "Neuen" in meinem Pflanzen-Park-Becken" ausprobiert, was aber Mangels vieler Stängelpflanzen eher kontraproduktiv war, hätte ich gar nicht erst machen sollen :bonk: , da sich darin zu der Zeit fast nur Moose und Farne befanden (das Becken hat kein Substrat, wird auf etwa 40l nur mit 1x15W T8 und einer 9W T4-Lampe beleuchtet). Na ja, es entstand fast direkt eine grüne Algenblüte und auch die Scheiben wurden direkt grün.
Hab' das dann sofort wieder abgebrochen, ein paar mal Wasser gewechselt, jetzt isses wieder halbwegs klar, allerdings sind jetzt Fadenalgen übrig geblieben, die vorher nicht da waren (CO2 wird zugeführt, allerdings sparsam).
Danach habe ich die Neuen im Moos-und Mehr-Becken eingesetzt( 54 L, 2x54W :bonk: ), bis jetzt etwa 6 Wochen (oder 7? :oops: weiß nicht mehr genau).
Es machte sich nach 2 Wochen ein deutlicher Kalium- und Fe-Mangel bemerkbar: Elatine triandra bekam Löcher in die Blätter, wurde richtig gelblich (anstatt hellgrün), auch die neuen Blätter der Anubias barteri nana wurden total hellgelb.
Daraufhin habe ich zusätzlich zu den tägl. ca. 6 ml Spezial N und den ca. 4 ml Hybrid noch zusätzlich etwa 2-3ml AR-Kalium und 2 ml AR Microbasic verabreicht. Dies hat für ein Abklingen der Mängel gesorgt.
Auch vor der zusätzlichen Düngergabe sind Rotala indica und HCC besser gewachsen, als zuvor mit den normalen AR-Düngern.
Moose, Pogo. erectus, Ranunculus papulentus und Blyxa jap. haben in der Wuchsgeschwindigkeit nachgelassen (im Vergleich zu vorher). Auch jetzt nach Ergänzungsdüngung haben sie noch nicht wieder so losgelegt, wie ich das vorher gewöhnt war.
Ich bin bislang immer davon ausgegangen, dass ich in meinen Becken einen richtig fetten Kalium-Überschuss hätte (immer mehr als 25mg/l, gemessen mit Anton's K-Test, mal mit, mal ohne Photometer).
Scheinbar wird bei mir zumindest annähernd dieser hohe Wert aber auch gebraucht, denn sowohl im großen Becken (welches mit AR-Einzeldüngern und MicroBasic gedüngt wird), alsauch im kleinen Becken machten sich nach Reduzierung der Kaliumgabe recht schnell Mängel bemerkbar.
Für mich muss ich sagen, dass ich dies so nicht erwartet hätte, da bei vorheriger Verwendung des AR-NPK immer sehr hohe K-Werte da waren und der Wuchs nicht richtig gut war und auch Krüppelwuchs an den neuen Trieben bemerkbar war-> daraufhin umgestiegen auf die Einzeldünger und K immer weiter reduziert-> es wurde besser für einige Zeit, aber dann stagnierte alles-> K wieder hochgefahren-> bis jetzt ist es gut, scheine die richtige Menge für mein Becken gefunden zu haben (etwa zwischen 15-20mg/L).
Da ich mit den beiden Neuen bis auf HCC und Rotala indica jetzt keine besonderen Vorteile für meine Becken erkennen konnte, werde ich wieder zur vorherigen Düngung zurückkehren.
Allerdings steht ja im nächsten Jahr (hoffentlich) ein neues Becken an, in dem ich gerne mal eine größere HCC-Fläche realisieren will und das mit 4x54W T5 auf 300l auch recht fett beleuchtet werden soll. Dort möchte ich die Neuen auf jeden Fall mal von vorneherein in Kombination mit dem FG-Spezial und Amazonia1 ausprobieren :top: .
Ich hoffe, ich konnte ein wenig zur Beurteilung beitragen, auch wenn ich jetzt nicht gerade in Lobeshymnen ausgebrochen bin :roll: .
Ich wünsche euch allen noch ein schönes Wochenende,
bis bald,
:bier:
PS: Spezial N ist jetzt leer, Hybrid noch ein bisschen da, den werde ich mal im Großen zusätzlich zum MicroBasic verabreichen
Grüssle :-), Matthias
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Postby Tobias Coring » 06 Nov 2010 12:59
Hi,

wie gesagt... es sollen objektive Berichte sein und keine Lobeshymnen :).

Eure Erfahrungen kann ich so gesehen auch bestätigen. Ich muss bei mir schon mehr Eisen + Kalium zuführen, sonst bekommt z.B. Elatine tiandra und auch die hydropiper Probleme (=> Löcher, gelber Wuchs). Auch bei der Staurogyne repens und porto vehlo kann ich dies feststellen.

HC wächst aber sehr gut und auch in Becken, bei denen HC vorher nicht gewachsen ist. Generell kann man sagen, dass der Spezial N wirklich ein Spezialdünger ist. Man muss schon eine Optimierung vornehmen, da ansonsten gewisse Probleme auftauchen können.

Marcel hat ja z.B. weniger Probleme, führt aber auch relativ viel Kalium zusätzlich hinzu (Seachem Equilibrium + Kaliumdünger)
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Postby chrisu » 06 Nov 2010 13:21
Hallo,

ich kann bis jetzt immer noch nur gutes berichten. Alle Pflanzen wachsen gleich gut bis besser als zuvor und die Farben sind insgesamt schöner.
Kaliumgehalt ist durch die kaliumarme Düngung kaum gesunken, erst durch starke Wasserwechsel, also kann man sich vorstellen wie stark sich Kalium vorher durch KNO3 Verwendund angereichert hat.

Mfg Christian
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Postby DrZoidberg » 06 Nov 2010 14:08
Hallo Tobi,
den Spezial N halte ich für durchaus serienreif, frage mich nur ob man den KNO3-Anteil nicht weglassen könnte. So wäre der versierte Anwender noch flexibler, da viele (zumindest ich :D ) noch Kalium zusätzlich über KNO3 oder Kaliumsulfat zuführen.

Meine subjektiver Eindruck ist, das Moose (und Farne) nicht besonders gut auf eine zu drastische Reduzierung des Kaliumgehalts im Wasser reagieren.

Nano mit 80% Fissidens spec.: Leichte Fadenalgen trotz 3-4mg/l NO3 mittels Spezial N täglich und die Elatine in dem Becken zeigt die gleichen Symptome wie bei meinen Vorrednern.

200l Becken mit wildem Pflanzenmix: (12ml Spezial N und 2ml Hybrid täglich)
-Das Anchormoos ist insgesamt etwas dürrer geworden, dabei aber Dunkelgrün geblieben.
-Singapurmoos hingegen hat braune Stellen bekommen, die nach einer Stoßdüngung mit KNO3 nun wieder in frischem Grün austreiben.
- Najas sp. from Roraima und Lim. aromatica präsentieren sich in nie dagewesenen Rottönen :top:

Nach anfänglicher Makrodüngung nur mit dem Spezial N, gebe ich mittlerweile wöchentlich 5-10mg/l Kalium zusätzlich hinzu, je nach Zustand der Moose, die in meinen Becken nicht gerade gering vertreten sind.
Gruß Christian :fish: :taucher: :fish:
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Postby VHH_wowi » 06 Nov 2010 14:59
Moin Tobi,

hier auch mein Beobachtungen als Anfänger. :|
Dünge zur Zeit 10ml/L Special N und 4ml/L Hybrid auf 180L Netto.
Seit ca. 2 Wochen wird kein Kalium zusätzlich gedüngt.

- Pogostemon erectus : Wachstum hat sich verschlechtert. Die Pflanze wächst irgendwie
insgesamt dünner wie vorher. Ist nicht mehr so dickbuschig wie sonst.

- Pogostemon spec. : Ebenfalls sehr langsames Wachstum. Die Blattunterseiten sind
auch nicht mehr so lilafarbig. (Vielleicht sollte ich die Dosis an Dünger erhöhen)?

- Pogostemon stellatus : Der Pflanze gefällt der Dünger sehr. Sehr schönes und schnelles
Wachstum. (Mußte den "Busch" grad lichten)

- HC : Genau wie Pogostemon stellatus.

- Riccia fluitans: Ebenso sehr gutes Wachstum.

- Blyxa japonica: Wachstum unverändert gut. Wird sogar etwas rötlicher als sonst bei mir.
War vorher eher grün.

- Staurogyne repens: Vom Wachstum her gibts nix zu meckern. Nur werden einige Blätter gelblich
aber noch ohne Löcher.

Werde dann mal den Hybrid etwas erhöhen. Mal sehen ob die Mangelerscheiningen dann
weg gehen.
Das soll es erstmal gewesen sein. Vllt. konnte ich ja etwas du zu beitragen. :roll:
LG Wolfgang
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Postby MarcelD » 06 Nov 2010 16:38
Hiho...

Tobi wrote:Marcel hat ja z.B. weniger Probleme, führt aber auch relativ viel Kalium zusätzlich hinzu (Seachem Equilibrium + Kaliumdünger)


"Weniger" ist gut! Das Becken (300l) sehe ich mittlerweile als problemfrei an und ich hätte noch vor nicht allzulanger Zeit nicht gedacht, das irgendwann mal behaupten zu können. :wink:


In meinem 63l Becken kommen die beiden Dünger auch seit einer Weile zum Einsatz. Vom Wuchsbild her konnte ich nur bei Hemianthus micranthemoides eine wirkliche Änderung ausmachen. Das Kraut wirkt jetzt wesentlich vitaler als zuvor und wächst buschiger.
Die Wuchsgeschwindigkeit lässt mich allerdings so langsam wieder daran erinnern, warum ich Stengelpflanzen-lastige Becken als anstregend empfinde. :D
Es wachsen wirklich ausnahmslose alle Pflanzen darin in einem extremen Tempo:
Die Hemianthus micranthemoides habe ich vorher alle zwei bis drei Wochen getrimmt, mitlerweile müsste ich es eigentlich jede Woche machen. Rotala mexicana 'Goias' wuchs vorher wirklich langsam, so dass ich die Abstände, in denen ich sie eingekürzt habe, nicht einmal mehr weiß. Seit dem Einsatz der Dünger habe ich sie bereits zwei mal geschnitten. Ähnliches gilt für Rotala indica und Elatine hydropiper. Bei letzterer schielte ich bislang immer neidisch auf Tobis Bestände, die sich im Vergleich zu meinem geradezu explosionsartig vermehrten.
Elatine triandra wucherte vorher schon wie verrückt, eine weitere Steigerung konnte ich bei dem ohnehin schon hohen Tempo nicht wahrnehmen.

Was ich allerdings bei meinem Pflanzen bislang nicht feststellen konnte, ist die hier immer wieder erwähnte extreme Rotfärbung. Rotala mexicana 'Goias' ist einen Tick roter geworden, aber bei Weitem nicht so extrem, wie ich mir das vorstellte.

So, genug subjektives.... jetzt kommen die Fakten:
  • 3ml ADA GreenBrighty Special Lights / Tag (siehe Närhstoffrechner -> eigentlich nur nennenswert Phosphat)
  • 3ml AR Makro Spezial N / Tag
  • 1ml AR Mikro Spezial Hybrid / Tag
  • ~1mg/l Kalium per Pottaschelösung / Tag
  • Seachem Equilibrium wird nach dem Wasserwechsel zugegeben: ~1g
Alles auf 63l Bruttoliter.


Zur Verdeutlichung: in dem 63l Becken gebe ich auf die Bruttoliter gerechnet mehr als doppelt soviel Mikro Spezial zu, wie in meinem 300l Becken!
Das hilft vielleicht dem Ein oder Anderem, sich ein wenig von dieser Bezugsgröße bei der Einstellung der Dünger-Dosierung zu lösen. Entscheidend sind eben nicht (nur) die Bruttoliter.



Schöne Grüße,
Marcel.

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Lebenskunst ist nicht zuletzt die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten.
(Vittorio de Sica, 1902-1974)
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