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Postby chrisu » 05 Oct 2016 17:20
Hallo Nik,

welchen Mg-Gehalt stellst du in deinen Becken ein?
Denkst du ein Mg-Gehalt von 5mg/l ist auf Dauer zu wenig?
Mfg Christian
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Postby nik » 05 Oct 2016 19:45
Hi Christian,

meistens in einem Bereich von 2:1. Das muss man nicht so ernst nehmen, so wie ich ich 2:1:(0,5-1) und eine geringe KH nicht so ernst nehme. Es geht auch anders.

Gruß, Nik
nik wrote:
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Postby chrisu » 05 Oct 2016 20:17
Hallo,

bisher hatte ich immer 10mg/l Mg und 40mg/l Ca im Becken. Da ich seit kurzem mit mehr Osmosewasser verschneide um die KH zu senken habe ich nur mehr 5mg/l Mg und 20mg/l Ca.
Wenns nicht sein muss würde ich gerne auf eine Anhebung des Magnesiumgehalts verzichten. Da heißt es wohl abwarten und Pflanzen beobachten.
Ich frage mich auch ob diese Werte für Red-Fire Garnelen ausreichend sind.
Mfg Christian
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Postby omega » 06 Oct 2016 00:33
Hi,

ob's Dir hilft, mußt Du wissen: ich fahre hier rechnerisch (hab's nie nachgemessen) Ca 24mg/l und Mg 10mg/l und halte darin seit Jahren Red Fires (und Amanos und Rotkopfsalmler).

Grüße, Markus
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Postby Frank2 » 06 Oct 2016 06:14
Denkst du ein Mg-Gehalt von 5mg/l ist auf Dauer zu wenig?


Christian, das hängt doch auch von der Anpflanzung ab. Wenn Du Pflazen hast, die echte Weichwasserpflanzen sind und am Naturstandort bei kh 1 und Gh3 und sehr starkem Licht stehen, sollte Mg 5 kein Problem darstellen. Bei Pflanzen aus eher hartem, alkalischen Milieu hingegen schon.

----

Zum Ca/Mg/K Verhältnis muss ich nach zahlreichen Versuchen sagen, dass bei mir am besten Mg/K mit 3-4/1 funzt, ich orientiere mich da an einer Zeigerpflanze, vielen Pflanzen ist das ja schnuppe. :D Dabei kann K bis auf 2 fallen ohne Löcher. Ich habs jetzt grad bei K=4 laufen das ist identisch wie mit K=2. Auch im mit 0,5 W/l beleuchteten Becken, die schwächer ausgeleuchteten sind da vielleicht auch kein Maßstab. Ergo kann man, wenn man nicht zu sehr mit Bittersalz aufhärten möchte, am K nach unten schrauben. Ob es bei Starklicht mit K 2-3 funzt kann ich natürlich nichts zu sagen mangels Erfahrung. Tendentiell sollte es aber gehen sofern garantiert immer K vorhanden ist.

Grüße
Frank
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Postby nik » 06 Oct 2016 07:38
Hi,
chrisu wrote:bisher hatte ich immer 10mg/l Mg und 40mg/l Ca im Becken. Da ich seit kurzem mit mehr Osmosewasser verschneide um die KH zu senken habe ich nur mehr 5mg/l Mg und 20mg/l Ca.
Wenns nicht sein muss würde ich gerne auf eine Anhebung des Magnesiumgehalts verzichten. Da heißt es wohl abwarten und Pflanzen beobachten.
Ich frage mich auch ob diese Werte für Red-Fire Garnelen ausreichend sind.

sorry, hatte ich vergessen darauf einzugehen. Kann ich nichts sicheres sagen, Red Fire hatte ich nicht und Mg <10mg/l auch nicht. Aus den Erinnerungen von Problemverfolgungen heraus fühle ich mich mit <10mg/l unwohl.
Selbst bei einer KH <0,5 hatte es eine höhere GH. Um das zusammenzufassen, Ca:Mg will ich im Bereich 3:1 bis 2:1 und Mg >= 10mg/l. Das ist mein Wohlfühlbereich und 5mg/l Mg würde ich mir genau ansehen. Kalium bin ich gelassener, das war mir in meinem Erleben bisher schlicht zu wenig konkret.

Gruß, Nik
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Postby Neuling » 01 Oct 2017 23:20
Hallo Nik,

Beim Volldünger reicht es täglich 1/6 der Wochen-/Normaldosis zuzugeben.


Habe hierzu eine Kurze Frage, da ich es gerade nicht verstehe.
Bei der initiale Düngung, sagst du das ein Fe Wert von 0,1 mg/l anzustreben ist. Das ist mir soweit auch klar.

Bezieht sich die Tagesdüngung auf denn Wert von 0,1 mg/l Fe ?
Sprich ich Dünge das Becken bei der initiale Düngung auf eine Fe Wert von 0,1 mg/l.
Und gebe Täglich die gleiche Menge Volldünger hinzu, das ich in 6 Tagen auf einen Wert von 0,1 mg/l komme ?

Würde dann heißen. 0,1 mg/l : 6 T = 0,016 mg/l die ich Täglich noch dazu Düngen soll ?

Gruß Daniel
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Postby nik » 02 Oct 2017 15:15
Hallo Daniel,
Neuling wrote:Würde dann heißen. 0,1 mg/l : 6 T = 0,016 mg/l die ich Täglich noch dazu Düngen soll ?

ja, das passt.

Gruß, Nik
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Postby Neuling » 03 Oct 2017 14:01
Hallo Nik,

danke für deine Rückmeldung.

Ich habe mir deine Threads zur Dünung und Geringfilterung noch mal angeschaut.
Daraus ergab sich für mich eine neue Frage. Entweder habe ich es überlesen, oder noch nicht gefunden.
Wie sollte man sich Verhalten, wenn im Einlauf Stadium doch Pinsel/Bartalgen auftreten sollten ?

Die Volldüngermenge reduzieren wäre ja nicht der Richtige weg, da es ja nicht deinen Leitfaden entspricht.
Oder sehe ich es falsch, und es wäre doch der richtige weg ?

Gruß Daniel
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Postby nik » 03 Oct 2017 14:49
Hi Daniel,

hmm, so wie ich ein Aquarium betreibe, sind nach meinem Erleben Rotalgen unmöglich. Spaßeshalber hatte ich mal ein Aquarium vollständig mit den Pflanzen eines Forenmitglieds aufgesetzt. Interessanterweise zeigten sich anfangs deutliche Anflüge von Pinselalgen, die müssen bei jenem im Aquarium latent vorhanden gewesen sein und zeigten sich bei dem neuen Becken. Die waren genauso schnell wieder weg wie sie kamen. Ich schaue also total interessiert, wenn sie ausgesprochen selten, immer von außen eingebracht, mal auftauchen und wieder verschwinden. Ich habe noch nie etwas gegen Rotalgen unternehmen müssen.

IMHO sind die wichtigen Faktoren zur Vermeidung von Rotalgen eine möglichst geringe Substratfilterung und die ausreichende Versorgung mit einem Volldünger, wobei das auf die Spurenelementversorgung abzielt, die durch eine zu starke Substratfilterung beeinträchtigt werden kann. Das gilt besonders für "Hochleistungsfiltermaterielien" aus Sinterglas. Zeitweise dachte ich auch an das Ca/Mg-Verhältnis, hatte aber in meiner exzessiven Rotalgenzeit schon weiches Leitungswasser mit einem sehr geeigneten Ca/Mg-Verhältnis und CO2-Versorgung.
Rotalgen hatte ich lange, lange Jahre in einer Menge, die mich an den Rand der Hobbyaufgabe brachte. Wegen der damals üblichen Nährstoffphobien hatte ich zuviel gefiltert und zu wenig gedüngt.

Gruß, Nik
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Postby Neuling » 27 Nov 2017 10:33
Morgen Nik,

bei mir sind jetzt doch Pinselalgen aufgetreten. Und würde dich um eine Einschätzung Bitten.
Das Becken läuft genau nach deiner Beschreibung, also sollten Sie ja eigentlich nicht Auftreten.

Die befallene Pflanze, ( eine Anubia, von Privat aus dem Forum ) ist von Anbeginn im Becken, ca. 8 Wochen.
Können die Pinselalgen importiert sein, oder liegt hier ein Fehler bei mir vor. Die Pflanze war beim erhalten Augenscheinlich Algen frei.
Die Düngung ist 1 zu 1 wie du Sie beschreibst. Im Filter befindet sich nur ein Vorfilterschwamm der Rest ist leer.

Eisenvolldünger gibt es nach einem Wasserwechsel 0,04mg/l auf Stoß, und dann Täglich 0,01mg/l.

Bisher habe ich nur den No3 Wert überprüft, alle anderen Wasserwerte sind nicht bekannt. Habe also nur die errechneten Werte aus dem Nährstoff Rechner.
Die Werte wären. Kh 1 - Gh 6 - Ca 25 - Mg 13 - K 6 - Po4 0

Es ist jetzt nicht so das ich in Panik gerate, da das Becken ja noch recht Jung ist. Würde aber schon gerne Wissen woran es liegen könnte. Da ich es selber nicht einschätzen kann.

Gruß Daniel
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Postby nik » 27 Nov 2017 11:54
Hallo Daniel,

wenn die Pinselalgen nur auf der Anubias auftauchen, dann kannst du davon ausgehen, dass die (latent) mit der Pflanze mitkamen, dann gibt es auch nichts zu tun.

Der Sansibar Dark ist mit 0,2-0,6 mm auch unverdächtig. Hast du irgendeinen Nährstoffgrund drunter?

Wieso düngst du nach Wasserwechsel auf Stoß 0,04 mg/l Fe auf?

Gruß, Nik
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Postby Neuling » 27 Nov 2017 12:17
Hallo Nik,

erstmal Danke für deine Rückmeldung.

nik wrote:wenn die Pinselalgen nur auf der Anubias auftauchen, dann kannst du davon ausgehen, dass die (latent) mit der Pflanze mitkamen, dann gibt es auch nichts zu tun.


Bisher nur auf der Anubia, werde das aber weiter beobachten.
Aber hätten die Pinselalgen nicht schon viel früher auftauchen müssen ?

nik wrote:Hast du irgendeinen Nährstoffgrund drunter?


Negativ es befindet sich nur der Sansibar im Becken. Mit einer höhe von 4-5 cm.

nik wrote:Wieso düngst du nach Wasserwechsel auf Stoß 0,04 mg/l Fe auf?


Damit ich auf die Woche gerechnet auf 0,1 mg/l Fe komme. Wie ich dich weiter oben gefragt hatte in einem Beitrag von mir, auf dieser Seite.

Wie ich aber gerade feststelle, scheint mir hier ein Lesefehler unterlaufen zu sein.
Wenn ich mir das jetzt im nachhinein nochmal durchlese.

Muss ich zum Wasserwechsel das gesamte Becken auf einen Fe Wert von 0,1 mg/l aufdüngen, und Zusätzlich die gleiche Menge von 0,1 mg/l : 6 Tage noch mal über die Woche verteilt ?

Gruß Daniel
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Postby nik » 27 Nov 2017 12:43
Hallo Daniel,

auch wenn es fett scheint, es geht schon darum, Fe auf 0,1 mg/l zu bringen und über die Tagesdüngung den Wert zu halten. Wenn du das Wechselwasser auf 0,1 mg/l aufdüngst, dann passt das schon.

Gruß, Nik
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Postby Neuling » 27 Nov 2017 13:06
Hallo Nik,

nur damit ich es Verstanden habe.
Mein Wechselwasser ( bei mir 70 Liter ) Dünge ich auf denn Wert von 0,1 mg/l Fe.
Täglich gebe ich die Menge von von 0,02 mg/l Fe hinzu das ich in 6 Tagen auf eine gesamt Zugabe von 0,1 mg/l Fe komme.

Entschuldige die Grundlegende Frage, nur hat es bisher noch nicht Klick gemacht bei mir.

Gruß Daniel
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