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Postby kiko » 23 Dec 2013 15:35
hallo,
also, ich habe den Kaliumgehalt testweise vor Tagen begonnen runterzufahren und umso niedriger das wird, umso langsamer scheinen mir manche Pflanzenarten zu wachsen - wohingegen andere Arten wiederum (wie z.b. die Ludwigia Arcurata) damit scheinbar besser wachsen.
Eine klare Linie , sehe ich da zumindest (bislang) noch nicht.

Und offensichtlich gibt es da auch viele Sichtweisen zu und hier mal ein Auszug von der Seachem FAQ:
Frage: What should the generally accepted levels (in PPM) of dissolved Potassium, Magnesium and Calcium be in the water column for a planted tank? Which products can I use and how often to maintain the appropriate concentrations?
Antwort: Calcium and Magnesium are considered meso-nutrients. Meso-nutrients are nutrients that and are needed in "medium" amounts for plant development. Calcium should be between 15 - 30ppm and magnesium between 8 - 20 ppm. Potassium is a major nutrient and I've seen a wide range of recommended values all with good success between 30 - 120ppm. Our Equilibrium, if used at the recommended dose, will raise potassium to 50ppm.
Quelle: http://www.seachem.com/support/FAQs/Planted.html
grüße Olaf-Peter
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Postby rangersen » 23 Dec 2013 16:00
Hallo,

die Mengenangaben sind in ppm (parts per million), da dies anscheinend die gebräuchliche Einheit im angelsächsischen Raum ist. Da ich nicht weiß inwieweit man diese Angabe in mg/l umrechnen kann und ob hier wieder die Mol-Masse ein Rolle spielt, wäre ich mit diesen Angaben aktuell noch vorsichtig auch was das Verhältnis untereinander ausmacht. Persönlich ist es mir am liebsten, wenn immer in einer Einheit (hier mg/l) gesprochen wird, da man sonst zu schnell Äpfel mit Birnen vergleicht. Vielleicht kennt sich ja jemand mit der Einheit ppm und der Umrechnung in mg/l aus.

Gruß
Wolfgang
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Postby kiko » 23 Dec 2013 16:19
hi,
Die Seachem Produkte sind im Flowgrowrechner drin und die original Dosierung (1Eßlöffel) fügt demnach ca. 40mg/L Kalium zu. Und da steht "raise to" , die auf einem Löffel gehäufte Menge ist nicht immer genau gleichgroß und das paßt daher schon mit den "bis zu" 50mg/L. Davon abgesehen, stehen beim Easy Life Profito, Fosfo, Nitro usw, auch nur ppm Angaben drauf, die sich 1:1 mit den mg/L Angaben des Flowgrow Nährstoffrechners decken. (ppm = mg/l)
grüße Olaf-Peter
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Postby Wuestenrose » 23 Dec 2013 18:09
Servus…

rangersen wrote:die Mengenangaben sind in ppm (parts per million), ...

"Teile pro Million". Ein Liter Wasser wiegt eine Million Milligramm, also sind bei wässrigen Lösungen "Milligramm pro Liter" und "Teile pro Million" identisch.

Grüße
Robert
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Postby rangersen » 24 Dec 2013 10:17
Hallo,

alles klar, somit kann ppm mit mg/l gleichgesetzt werden. Laut dem Beitrag sollte somit der Ca-Gehalt bei 15 - 30 mg/l, der Mg-Gehalt bei 8 - 20 mg/l und der K-Gehalt bei 30 - 120

Calcium should be between 15 - 30ppm and magnesium between 8 - 20 ppm. Potassium is a major nutrient and I've seen a wide range of recommended values all with good success between 30 - 120ppm.


Bei Ca und Mg könnte ich es noch verstehen, aber der K-Gehalt erscheint mir sehr hoch und sollte doch bei ca. 10 mg/l liegen. Irgendwie haben wir das Geheimnis noch nicht gelüftet was ein gutes Verhältnis von Ca:MG:K ist bzw. welche Mengen von Ca, Mg und K in mg/l optimal wären? Ich würde nach Gefühl mal Ca = 35 mg, Mg = 15 und K = 10 mg/l vorschlagen.

Euch allen einen schönen heiligen Abend
Wolfgang
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Postby kiko » 24 Dec 2013 16:41
hi,
Die Kaliumwerte von Seachem halte ich auch für zu hoch. (wollte damit auch nur sagen, daß es nicht überall so gesehen wird)
Sieht man z.b. auch hier: http://www.barrreport.com/showthread.php/7048-Excess-of-Potassium
Interessant die Eingangsfrage und keine Ahnung, ob das bei Landpflanzen so ist, das hohe Kaliumzufuhr zu einer höheren Nitrat/Phosphataufnahme führt und dadurch Böden "auslaugen" - aber vielleicht gibt es bei Wasserpflanzen ja irgendwo einen ähnlichen Zusammenhang, der erklären könnte wieso es sich mit dem Kalium jenach Becken unterschiedlich verhält.

Wie auch immer, der Kaliumwert in einem meiner anderen Nanos liegt um 18-24mg/L und das ist das Becken, wo ich den besten Wuchs bei der Rotala Mexicana Araguia, Rotala Occultiflora wie auch Mexicana Green erziele. (die anderen Arten zähle ich mal nicht, weil die meisten davon sonst auch nie sonderlich Probleme machten)
Und bei o.g. Arten sehe ich schon einen möglichen Zusammenhang zum Kalium, denn in all den Becken bei mir mit hohen Kaliumwerten wuchsen diese Arten nämlich nie wirklich gut. Woraus ich schließe, das man sich bis ~20mg/L wohl noch in einem akzeptablen Bereich (auch bei Problemarten) befinden dürfte.
grüße Olaf-Peter
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Postby rangersen » 25 Dec 2013 13:10
Hallo,

somit wäre ein K-Gehalt von 10 - 20 mg/l ein ganz guter Wert, natürlich in Abhängigkein der eingesetzten Pflanzen. Welche Werte für Mg und Ca strebst du dann an?

Gruß
Wolfgang
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Postby kiko » 25 Dec 2013 14:31
hallo,
Mit 10-20mg/L liegt man imo gut in der Mitte.
Denn rein aus dem Bauchgefühl heraus würde ich die Untergrenze bei "ca". 5mgL/ ziehen, die Obergrenze ev. 25mg/L (bei einfachen Pflanzen kann es jedoch auch höher sein) (unser LW hat 5mg/L K, 4-5mg/L Mg, 21mg/L Ca- daher weiß ich das auch so niedrige Werte gehen, nur hat man da beim K wenig Puffer)
Bei Mg ist der Vebrauch hingegen einiges geringer, aber um trotzdem Puffer zu haben kann man auch auf 10-15mg/L Mg gehen.

Das ganze kann man dann in ein 3:1 Ratio (30mg/L Ca / 10mg/L Mg) oder was auch immer so in der Richtung (2:1-4:1) setzen.

Nur das Problem was ich mit diesen Ratios habe, das es für die meisten Aquarianer mangels Tests gar nicht vernünftig umsetzbar ist. Denn das Wechselwasser nach Ratio XY bestücken, besagt ja nicht das auch im Aquarium auf Dauer dieses Ratio so ist! :wink:
(denn um da sicher zu sein, müßte man das Aquariumwasser fortwährend messen)
Daher sehe ich das was pragmatischer, wenn die GH nicht grob unter Gh5-6 liegt und die Ca/MG Verhältnisse im Ausgangswasser nicht grad übermäßig einseitg sind, sollte das in den meisten Fällen schon "irgendwo halbwegs" passen.
grüße Olaf-Peter
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Postby rangersen » 26 Dec 2013 16:56
Hallo

deine Anmerkungen kann ich nur unterstützen. Selbst nehme ich UO-Wasser und verschneide es mit etwas Leitungswasser im Verhältnis 5 : 1. Dieses Wechselwasser versuche ich auf die entsprechenden Werte für NO3, PO4, Fe, Ca, Mg, und K zu bringen. Ich messe aber nur den Gehalt für NO3, PO4 und Fe und diese Werte werden auch mit einer täglichen Düngung bis zum nächsten Wasserwechsel konstant gehalten (zumindest wird es versucht). Bei Ca, Mg und K messe ich jedoch nicht und somit weiß ich beim Wasserwechsel auch nicht welche Werte noch im Becken sind, sondern konzentriere mich nur auf das neue Wechselwasser. Somit hängt meine ganze Betrachtung bei diesen drei Stoffen immer etwas in der Glaskugel. Ich weiß auch nicht ob es sich lohnt hier auch noch in Tests zu investieren (vorallem die K-Messung ist sehr teuer) oder einfach die Pflanzen zu beobachten und nach Erfahrungswerten diese Stoffe in Notfall zu erhöhen oder zu verringern.

Gruß
Wolfgang
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Postby rangersen » 27 Dec 2013 11:31
Hi,

ich würde aktuell mein Wechselwasser wie folgt einstellen. Die Werte vom Leitungswasser sind entsprechend auf mein Mischungsverhältnis UO : LW umgerechnet und als Basis einfach 100 Ltr genommen





Die Karbonathärte wird sich bei ca. 3 einstellen durch den Verschnitt mit Leitungswasser.

Was haltet ihr davon, vorallem auch in Hinblick auf das Verhältnis Ca:Mg:K, aber auch zu den anderen Werten

Ciao
Wolfgang
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Postby kiko » 27 Dec 2013 14:42
hi,
einfach mal einstellen und schauen, was die Pflanzen sagen und wie der Verbrauch ist.
Bei mir sind z.b. in meinem Kiesbecken binnen weniger Tage 8mg/L Kalium durchgerasselt - in meinem Soilbecken hingegen nur 5mg/L. War auch mal interessant dank KTest zu sehen - denn hätte eher mit einem umgedrehten Verhältnis gerechnet, aber hängt wohl alles von der jeweiligen Bepflanzung ab - so daß man nicht viel ableiten kann.
Daher hilft nur ausprobieren.

Falls diese 0,14mg/L Eisen ein permanent in der Wassersäule meßbarer Wert sein sollten, fände ich das persönlich auf Dauer zu hoch. Einen Nitratwert von 10mg/l in der Wassersäule hingegen zu niedrig.
grüße Olaf-Peter
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Postby nik » 27 Dec 2013 15:04
Hi Olaf-Peter,

wundert mich nicht! Da Soil K bindet, puffert es das und du kannst über die Messung nicht den tatsächlichen Verbrauch an K feststellen, da das Soil dann K freigibt.

Beim Kies/Sand misst du den Verbrauch. ;)

Gruß, Nik
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Postby rangersen » 28 Dec 2013 19:06
Hi Olaf-Peter

danke für die Antwort bzgl. meiner Berechnungen. Eigentlich versuche ich Fe auf 0,1 und NO3 auf ca. 15 einzustellen. Bei der Verwendung von FeK von DRAK komme ich bei der Einstellung des K-Wertes halt auf den Fe-Wert von 0,14 und bei NO3 werde ich die Menge etwas anheben. Sobald ich meine neu bestellte Waage habe, werde ich den K-Gehalt mit Pottasche beeinflussen und nicht mehr mit dem FeK von DRAK.

Mit welchen Test ermittelst du eigentlich den K-Gehalt?

Gruß
Wolfgang
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Postby java97 » 29 Dec 2013 08:48
Hi Wolfgang,
Sorry, dass ich mich einmische. Nimm den von Machery und Nagel! Ist zwar teuer aber gut und sehr lange haltbar.
schöne Grüße
Volker
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Postby nik » 29 Dec 2013 09:23
Off Topic Nimm den von Machery und Nagel! Ist zwar teuer aber gut und sehr lange haltbar.

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