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64 Beiträge • Seite 4 von 5
Beitragvon Gentleman-88 » 18 Feb 2009 19:29
Hallo!

Habe die Diskusion von euch sehr interresiert verfolgt.
Da ich selber mein Becken mit ADA Aqua Soil eingerichtet habe
und dieses noch am Einlaufen ist.

Jedoch bin ich aus den Aussführungen die hier bereits abgegeben wurden, nicht ganz schlau geworden! :oops:
Ab wann würdet ihr raten bei diesem Bodengrund zu Düngen und was wäre zu empfehlen?
Habe auch an ADA Dünger gedacht.

Danke schon mal im Vorraus

Tino
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Beitragvon Fuzzelmann » 18 Feb 2009 20:31
Hi Tino,

dazu bräuchte man mal deine Ausgangswerte des Wassers, das du benutzt zum Wasserwechsel.
mfg Fuzzelmann aka Toby :winke:
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Beitragvon Gentleman-88 » 18 Feb 2009 20:34
Hallo Toby,

da das Becken ja erst seit einer Woche eingerichtet ist schwanken die Wasserwerte noch.
Die KH liegt etwa bei 4-5 und der pH- Wert um 7.

LG Tino
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Beitragvon Fuzzelmann » 18 Feb 2009 20:46
Hi Tino,

ich meine dein Ausgangswasser, das aus der Leitung kommt. Mischt du dies noch mit Osmosewasser?
mfg Fuzzelmann aka Toby :winke:
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Beitragvon Beetroot » 18 Feb 2009 23:21
Hallo Tino,

also in der Einlaufphase Osmose zu verwenden ist bezüglich der Enthärtung in den ersten Wochen ja überflüssig. Wenn es doch nötig ist wegen irgendwelcher Verunreinigungen im Leitungswasser sollte man wohl auch am Anfang aufsalzen.

Bei einem gut bepflanzten richte ich mich momentan nach folgender Richtlinie die hier empfohlen wurde:

- Kalium 2mg/l täglich, schon ab ersten tag möglich
- Mikro nach 1-2 Wochen 1ml pro 50L täglich, z.B. Ferdrakon o. Aqua Rebell Mikro Basic
- Makro (evtl. vorerst nur PO4) wenn nötig nach 6-10 Wochen, z.B. PPS Pro, EI, Aqua Rebell Makro NPK o. EI (Aqua Rebel Makro Phosphat (PO4))

Also ob man nun frühestens ab 6. Woche Stickstoff düngen muss hängt wohl davon ab wie lange das Aquasoil noch NH4, NO3 liefert. Ob sonst noch irgendwelche Punkte in der Nährstoffgrundlage zu berücksichtigen wären zeigen die Werte deines Versorgers, der Einsatz von Osmose und eben der Verlauf der Zeit.

P.S. Auf Seite 2 findet man auch den Link zur Beschreibung des ADA Düngesystems. :wink:

Gruß
Torsten
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Beitragvon Gentleman-88 » 19 Feb 2009 09:44
Hi Toby

habe jett mal das Leitungswasser hier gemessen
pH 7-7,5
KH 12-14

ausserdem mache ich jeden zweiten bis dritten tag ein Wasserwechsel mit ungefähr der Hälfte an Volumen.

LG Tino
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Beitragvon Tobias Coring » 19 Feb 2009 10:05
Hi Tino,

Düngung bei den ADA Produkten ab dem ersten Tag mit Brighty K. (Alternative Aqua Rebell Makro Basic Kalium).

Ab der 2.-3. Woche anfangen mit Green Brighty Step 1 (Alternative Mikro Basic mit 1/4 Dosierung). Brighty K oder der Kaliumdünger werden weiter dosiert.
Wenn Powersand unter dem Aqua Soil ist, dann muss man sich bzgl. Makronährstoffen nicht so die Gedanken machen. Die Osmocote im Powersand unterstützen das Nährstoffniveau im Substrat.
Wenn kein Powersand genutzt wird, würde ich mit einer moderaten Makronährstoffdüngung beginnen. Bei mehr Licht sollte diese ggf. auch etwas üppiger ausfallen, so dass der Nährstoffbedarf der Pflanzen gedeckt wird.

Gegen Algen in der Einlaufphase sollte man generell Algenfresser nach ca. 1-2 Wochen einsetzen. (Amano Garnelen, Otos, Geweihschnecken, Rennschnecken usw.)
Algen müssen sofort im Kein "erstickt" werden bzw. abgesammelt oder weggefressen werden. Gerade Algenfresser sind ein wichtiger Bestandteil bei dem "Konzept algenfreies Becken ;)"
Die Düngung sorgt dann noch zusätzlich dafür, dass die Pflanzen kräftig wachsen und gute Konkurrenz zu den Algen darstellen.

Ab dem 2.-3. Monat kann man dann Green Brighty Step 2 nutzen. Alternativ den Mikro Basic auf 1/2-volle Dosis erhöhen.

ECA, Green Gain und Green Bacter setzt man in der gesamten Zeit ein und unterstützt hiermit die Eisenzufuhr und Mikronährstoffzufuhr. Hier kann man natürlich auch Stoßdüngungen mit dem Mikro Basic vornehmen oder auf reine Eisendüngerpräparate ausweichen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon Beetroot » 23 Feb 2009 02:30
Hallo zusammen,

Gegen Algen in der Einlaufphase sollte man generell Algenfresser nach ca. 1-2 Wochen einsetzen.

Wenn sicher ist dass der Nitritpeak vorbei ist, meine Empfehlung zumindest! Habe nun seit über 4 Wochen mit Amazonia I mein 20er am einlaufen, 2 x WW die Woche von min. 50% und Amtra Pro Cult nach den WW's seit der zweiten Woche. NH4 hatte sich am letzten WE noch nicht abgebaut, und heute NO2 >5mg/l und NO3 >100mg/l, glaube da hätts wen dahin gerafft.

Algen müssen sofort im Keim "erstickt" werden bzw. abgesammelt oder weggefressen werden.

Ohne viele Helfer natürlich schwieriger. Bei mir machen sich doch deutlich die ersten Grünalgen bemerkbar, trotz 8 Std. Beleuchtung bisher. Vielleicht sollt ich mal die PO4 Düngung anfangen, messbar ist ja so gut wie nichts davon. :?

Gruß
Torsten
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Beitragvon Tobias Coring » 23 Feb 2009 08:39
Beetroot hat geschrieben:Hallo zusammen,

Gegen Algen in der Einlaufphase sollte man generell Algenfresser nach ca. 1-2 Wochen einsetzen.

Wenn sicher ist dass der Nitritpeak vorbei ist, meine Empfehlung zumindest! Habe nun seit über 4 Wochen mit Amazonia I mein 20er am einlaufen, 2 x WW die Woche von min. 50% und Amtra Pro Cult nach den WW's seit der zweiten Woche. NH4 hatte sich am letzten WE noch nicht abgebaut, und heute NO2 >5mg/l und NO3 >100mg/l, glaube da hätts wen dahin gerafft.


so macht es Amano zumindest. Nach einer Woche kommen Algenfresser rein. Er nutzt aber natürlich Bacter 100 + Green Bacter. Da wird der Nitritpeak nicht mehr so stark ausfallen bzw. nicht mehr vorhanden sein.

Beetroot hat geschrieben:
Algen müssen sofort im Keim "erstickt" werden bzw. abgesammelt oder weggefressen werden.

Ohne viele Helfer natürlich schwieriger. Bei mir machen sich doch deutlich die ersten Grünalgen bemerkbar, trotz 8 Std. Beleuchtung bisher. Vielleicht sollt ich mal die PO4 Düngung anfangen, messbar ist ja so gut wie nichts davon. :?

Gruß
Torsten


Ohne Powersand und die restliche ADA Düngung muss man natürlich individuell auf die Situation reagieren. Gerade PO4 ist ohne Powersand nicht im Substrat vorhanden und sollte leicht zugedüngt werden.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon Beetroot » 23 Feb 2009 10:28
Hallo Tobi,

Er nutzt aber natürlich Bacter 100 + Green Bacter. Da wird der Nitritpeak nicht mehr so stark ausfallen bzw. nicht mehr vorhanden sein.


ob das so viel besser ist wie das Pro Kult? Da es im Kühlschrank gelagert werden muss dachte ich es ist mit das beste an Startkulturen was man bekommen kann. War ja selber schon verwundert das locker 2 Wochen, trotz Zugabe nach jedem WW, nichts von der Arbeit der Bakties zu bemerken war.

Jetzt fällt mir was auf, evtl. habe ich das Pro Kult zu gering dosiert. :roll: Da werde ich mal schauen, hätte vielleicht am Anfang mehr hinzugeben müssen.

Gruß
Torsten
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Beitragvon Tobias Coring » 23 Feb 2009 10:57
Hi Torsten,

ich habe nicht gesagt, dass Pro Kult besser ist, nur dass Herr Amano diese Bacter Sachen einsetzt und dafür sorgt, dass der NO2 Wert nicht exorbitant ansteigt. Man kann natürlich auch große Mengen an Mulm nutzen oder andere Präparate.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon Andric F. » 23 Feb 2009 13:59
Hallo ihr Aquarieneinfahrer

Beetroot hat geschrieben:
Er nutzt aber natürlich Bacter 100 + Green Bacter. Da wird der Nitritpeak nicht mehr so stark ausfallen bzw. nicht mehr vorhanden sein.


ob das so viel besser ist wie das Pro Kult? Da es im Kühlschrank gelagert werden muss dachte ich es ist mit das beste an Startkulturen was man bekommen kann. War ja selber schon verwundert das locker 2 Wochen, trotz Zugabe nach jedem WW, nichts von der Arbeit der Bakties zu bemerken war.

Jetzt fällt mir was auf, evtl. habe ich das Pro Kult zu gering dosiert. :roll: Da werde ich mal schauen, hätte vielleicht am Anfang mehr hinzugeben müssen.


Evtl. kann ich euch von meinen Erfahrungen mit meinem Bodengrund mitteilen. Verwende nur noch akadama-ähnlichen Boden, den ich, ganz individuell vordünge bzw. auch nach 1 Woche Einfahrzeit individuell über`s Wasser dünge.
Bei allen Becken, die ich damit eingefahren habe, nahm ich einfach `nen richtig dreckigen, "verrotzten" Filterschwamm aus einem eingelaufenen Becken. Natürlich aus einem, das richtig gut und stabil unverwüstlich vor sich hinläuft. Diesen Filterschwamm drück ich schlichtweg, wie einen Putzlumpen über dem neu eingerichteten Becken aus. DEr ganze "Dreck" und Mulm verteilt sich daraufhin und das Wasser färbt sich rotbraun, sodass man keinen cm weit mehr ins Becken kucken kann. Der Filter muss laufen! Sobald das Wasser wieder einigermassen klar ist kann man Garnelen, Schnecken und dann Fische einsetzen. Das ist besser als jeder andere "Bakterienschnickschnack" und funktioniert.
Dazu kann man noch in den Bodengrund (ganz unten, aufs Glas oder die erste Lage) einfach ein bisschen Erde aus dem Garten (nur ganz wenig!) aufstreuen, das impft den Boden schonmal leicht an.

Auf diese Art und Weise hab ich noch nie(!) irgendwelche Beckeninsassen aufgrund eines Nitritpeaks verloren!

Aber Achtung:
1. Erst die Bewohner dazu, wenn das Wasser einigermaßen klar ist.
2. CO2-Düngung erst starten, wenn das Wasser einigermaßen geklärt ist, da durch die starke Trübung auch noch keine Fotosynthese stattfindet!

Achja: Nicht dass jetzt jeder seine Garnelen qualweise in nitritverseuchtes Wasser setzt, aber soweit ich weiß reagieren Amanogarnelen nicht so empfindlich auf Nitrit wie bspw. Fische, da ihr Stoffwechsel und ihre Atmung anders funktioniert als bei Fischen. Oder? (Evtl. wissen da die Logemanns mehr?)
8) alte Chemikerweisheit 8) :idea:
1. Viel hilft viel!
2. Was weg is, is weg!
und 3. Von nix kommt nix!

In diesem Sinne

Gruß

Flo
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Beitragvon CarstenLogemann » 23 Feb 2009 14:41
Hallo Flo,
das ist richtig, da die Garnelen den Sauerstoff nicht über Hämoglobin transportieren ist der Nitritwert nicht gleich problematisch. Allerdings deutet ein dauerhaft hoher Wert auf Probleme im Aquarium hin und Garnelen fühlen sich nur in qualitativ gutem Wasser wohl.
Bei Deinen Tipps gibt es zu bedenken, das man nicht glauben soll man kann millionen von Bakterien in ein neues Aquarium einbringen, die sich dann genüßlich auf den Boden oder in den Filter setzen und munter weiter des Lebens freuen. Sehr viele werden eingehen und das kann das Wasser stark verschlechtern. Es kann also so funktionieren, muss aber nicht. Eine gute Einfahrzeit und somit stabile Verhältnisse sind durch nichts zu ersetzen, auch nicht durch das Einbringen von möglichst vielen Bakterien. Wovon sollen die sich auch alle in einem neuen Becken ernähren? Wahrscheinlich von den toten Kollegen, aber stabile Verhältnisse schafft man so in den ersten Tagen nicht. Es mag bei Dir alles bisher gut gegangen sein, aber glaub mir, schon Einige haben diese Bakterienschleuderaktionen bitter bereut.
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Beitragvon Andric F. » 23 Feb 2009 15:08
Hi Carsten

CarstenLogemann hat geschrieben:das ist richtig, da die Garnelen den Sauerstoff nicht über Hämoglobin transportieren ist der Nitritwert nicht gleich problematisch. Allerdings deutet ein dauerhaft hoher Wert auf Probleme im Aquarium hin und Garnelen fühlen sich nur in qualitativ gutem Wasser wohl.
Bei Deinen Tipps gibt es zu bedenken, das man nicht glauben soll man kann millionen von Bakterien in ein neues Aquarium einbringen, die sich dann genüßlich auf den Boden oder in den Filter setzen und munter weiter des Lebens freuen. Sehr viele werden eingehen und das kann das Wasser stark verschlechtern. Es kann also so funktionieren, muss aber nicht. Eine gute Einfahrzeit und somit stabile Verhältnisse sind durch nichts zu ersetzen, auch nicht durch das Einbringen von möglichst vielen Bakterien. Wovon sollen die sich auch alle in einem neuen Becken ernähren? Wahrscheinlich von den toten Kollegen, aber stabile Verhältnisse schafft man so in den ersten Tagen nicht. Es mag bei Dir alles bisher gut gegangen sein, aber glaub mir, schon Einige haben diese Bakterienschleuderaktionen bitter bereut.


:arrow: Ja, da hast du wohl vollkommen recht. In einem gänzlich "niegelnagelneuen" Aquarium funzt das so, wie ich beschrieben hab auch nicht, das verkürzt nur die Einfahrzeit bedeutend bzw. lässt den Nitritpegel nicht so hoch ausfallen.
Der Ehrlichkeit halber muss ich ergänzen, dass bei mir immer mindestens ein Außenfilter irgendwo durchläuft, den ich bei Bedarf an ein einzulaufendes Becken hänge bzw. auch kann ich von dort eingefahrenes Filtermaterial in den neuen Filter packen. Dazu dann noch die Prozedur wie beschrieben und es gab noch nie Ausfälle. Das musste ich zwangsläufig so machen, da ich in den letzten 24 Monaten mit "Becken und Kegel" verlustfrei 3mal (>200km) umziehen musste. Wichtig ist halt nur, dass die Filter nie (!) längere Zeit stillgestanden haben und nicht saubergemacht wurden. Als Futter für die Backies dienen zwangsläufig tote Kollegen bzw. ein ganz kleines bisschen Flockenfutter was ich mit ins Becken gebe. Dazu besorg ich mir dann noch ein paar Blasenschnecken (wenn nicht schon vorhanden) die mit ihren Ausscheidungen auch für Futter sorgen. Trotzdem ist es anfangs, genau wie du sagst, immer `ne wacklige Angelegenheit. Auf jeden Fall sollte frisches Wechselwasser stets bereit stehen, wobei man peinlichst genau das Becken im Auge haben sollte.
`Ne vernünftige Einfahrzeit sollte man sich natürlich auf jeden Fall gönnen, nur wenn`s nicht anderst geht, dann muss man eben zu solch drastischen Maßnahmen greifen, wie ich es beschrieben habe....... :wink:
8) alte Chemikerweisheit 8) :idea:
1. Viel hilft viel!
2. Was weg is, is weg!
und 3. Von nix kommt nix!

In diesem Sinne

Gruß

Flo
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Beitragvon Zeltinger70 » 23 Feb 2009 22:16
Hi,

Blasenschnecken sind nach meinen Beobachtungen vermutlich absolut nitritunempfindlich, außerdem hervorragende Algenfresser.
Ihre Population regelt sich später automatisch wenn die Nahrung knapp wird.
Ich hantiere momentan mal wieder (seit gestern) ebenfalls mi einer eigenen Nährsubtrat-Mixtour, teste es in einem 12 L-AQ, diesmal jedoch ohne eigens eingebrachte BS, mal sehen wie es wird - auch die Algen.
Den Bodengrund habe ich etwa zu einem Viertel mit AQ-Boden aus einem laufenden AQ gemischt, denke das sollte eine gute Grundlage sein.

Gruß Wolfgang
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