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Postby Stella Ria » 02 Nov 2011 14:41
Hallo.

Ich habe dieses Moos im Uferbereich eines Tümpels gefunden. Es bildet ziemlich große Rasen von mehreren Quadratmetern. (Schade, hatte keine Kamera dabei.)
Wer kennt es? Kann man es eventuell aquaristisch verwerten?

16719 16720

Ich habe mal probehalber ein Stück auf einen Stein gebunden und im Aquarium versenkt. Mal sehen, was draus wird.
Ansonsten ist es fast so eine Art Rasen, den man gut in Form bringen und auslegen kann, z. B. habe ich jetzt damit die Erde einer meiner Bonsai-Töpfe bedeckt.
Liebe Grüße.
Stella
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Postby epinephrin » 02 Nov 2011 15:18
Hallo, ich denke das ist Perlenmoos :) das kannst du unter Wasser verwenden.

Gruß Daniel
Viele Grüße

Daniel
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Postby Sumpfheini » 02 Nov 2011 21:24
Hi Stella und Daniel,

als "Perlenmoos" werden im Hobby und im Handel ganz verschiedene Moose bezeichnet, vor allem Plagiomnium-Arten (gehören zu den Laubmoosen) und beblätterte Lebermoose wie Heteroscyphus zollingeri (siehe Pflanzendatenbank).
Das Moos vom Tümpel ist auf jeden Fall ein Laubmoos. Mit den krallenartig gebogenen Blättchen und Triebspitzen könnte es eine Drepanocladus-Art (Sichelmoos) sein, aber es gibt noch andere ähnliche Moosgattungen.
Mit dem Makrophytenschlüssel, den ich schon im letzten Bestimmungsthread gepostet hatte: http://www.mugv.brandenburg.de/cms/deta ... .416666.de könnte man es vielleicht bestimmen, aber das geht nur mit Mikroskop. Am besten jetzt, wo es noch nicht in Kultur weitergewachsen ist, eine Probe als Herbarbeleg trocknen (nicht pressen) und in einer Papiertüte o.ä. aufheben, bis sich mal eine Gelegenheit bzw. jemand zum Bestimmen findet.
Interessant wäre noch, was für ein Tümpel es war, weil es je nach Nährstoffreichtum und Kalkgehalt typische Moosgesellschaften gibt.
Ob es aquariengeeignet ist, weiß ich nicht, aber falls es Drepanocladus aduncus ist, dann auf jeden Fall (das reinste Unkraut :wink: ). Aber ich glaube, dass eine ganze Menge von Sumpfmoosen submers gut wachsen kann.

Gruß
Heiko
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Postby Stella Ria » 22 Nov 2011 15:07
Hallo Flowgrower :smile:

Ungefähr drei Wochen ist es nun her, seit ich das Moos und seine Geschwister in mein Aquarium versenkt habe.

16803

Einen anderen Teil des Mooses habe ich in einen Behälter mit Sand getan und schaue mal, was daraus wird. (halb submers, halb emers)

Beim umwickeln der Steine mit Moos, stellte ich fest, dass das Moos einen ziemlich seltsamen Geruch entwickelt. Nicht faulig, oder so, sondern sehr eigenartig. Irgendwie eisen-artig, als wenn man auf eine Münze beißt. Doch auch unangenehmer, als mit der Münzen-Probe.
(Tut mir leid, ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben könnte.)

Wie ist es nun mit dem Moos weiter gegangen?
Wie angekündigt hatte ich ja ein Stück probehalber im Aquarium versenkt.
Allerdings packte mich die Ungeduld und ich umwickelte noch ein paar weitere Steine, zwei Bambusröhren und auch noch mehrere Steingutscherben (als Wels- und Garnelen-Behausungen vorgesehen) mit dem Zeug.

@ epinephrin:
Ob es Perlenmoos ist, wissen wir ja noch nicht genau.
Aber unter Wasser zu verwenden ist es jedenfalls ganz sicher. Zuerst dachte ich, da passiert ja gar nix. Jedoch seit drei oder vier Tagen wuchert es und sieht ganz gut aus. (siehe Bild)

16804


Gerade heute ist mir das besonders aufgefallen, dass die Moose sich in die Höhe recken und ganz viel "zugelegt" haben.

@Sumpfheini:
Eine Probe von dem Moos habe ich nun schon seit 3 Wochen in der Trocknung.
Allerdings gibt es niemanden in meiner Umgebung, der sich mit Moosen befasst. Wo könnte ich die Probe also hin schicken? Zu Dir etwa?
Falls Du Dich damit auskennst, würde ich die Probe gerne zu Dir schicken, um Näheres dazu zu erfahren. Falls Du einverstanden bist, schick mir bitte Deine Adresse per PM.
Mir selber fällt es schwer, gerade Moose bestimmen zu wollen. Einerseits fehlen mir dazu die Grundlagen, und mein Mikroskop ist auch nicht gerade up_to_date.
Bevor ich mich da eingearbeitet habe, hat vielleicht schon jemand anhand des Habitus' erkannt, worum es sich bei dem Moos handelt.

Sumpfheini wrote:(das reinste Unkraut :wink: ).

Stimmt. Nun muss ich aufpassen, dass ich es immer mal wieder kurz schneide, sonst nimmt es überhand. (Wie gesagt, in den ersten beiden Wochen passierte gar nichts. Ich wollte es schon wegwerfen.)

Sumpfheini wrote:Interessant wäre noch, was für ein Tümpel es war, weil es je nach Nährstoffreichtum und Kalkgehalt typische Moosgesellschaften gibt.

Da bin ich echt überfragt. Ich wusste gar nicht, dass man Tümpel in Arten oder Sorten einteilt.
Aber ich kann es ja mal beschreiben:
Von der Größe her schwer zu bestimmen. Ich sage mal, wenn der Tümpel voll wäre, dann maximal 100x100m. Tiefe weniger als 1/2m. Rings um den Tümpel ist Rasen und Wiese, also kein Wald, sondern viel Licht. Nur ein paar Sträucher ringsum.
Am Ufer ist so ein weißer Matsch (Ton?). Außer dem Moos und der anderen Pflanze, die ich gefunden habe (Du weißt), wächst da nur noch irgendein Gras.

... Ach so, Bilder (Tut mir leid für die bescheidene Qualität. Ich übe noch.)

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Würde mich freuen, wenn auch andere Leute hierzu etwas beitragen.

Liebe Grüße.
Liebe Grüße.
Stella
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Postby Sumpfheini » 22 Nov 2011 16:26
Hi Stella,

ok, das könnte wirklich sehr gut Drepanocladus aduncus sein!
Ich habe zwar ein nicht allzu dolles Mikroskop, mit dem ich die wichtigsten Merkmale noch erkennen kann, aber werde wohl zeitl. kaum zum Bestimmen kommen. Werde mich mal umhorchen, bzw. mir fallen 2 Leute in Göttingen und in Berlin ein... werde sie mal fragen und dir ggf. die Anschrift per PN schicken.

Tümpel: ok, hört sich nach irgendwas "normalem" nährstoffreichem an, dort kann man D. aduncus vermuten. Schwierig und moosmäßig vielfältig wird es in nährstoffarmen Flachmoor- oder Hochmoortümpeln.

Perlenmoos: wie gesagt, im Handel und Aquarienhobby werden damit ganz verschiedene (Laub- und Leber-)Moose bezeichnet, so dass die Bezeichnung kaum aussagekräftig ist. Aber die werden wegen runder Blätter "Perlenmoos" genannt, dein Moos hat lanzettliche, spitze Blätter - m.E. kein "Perlenmoos".

Gruß
Heiko
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Postby moss-maniac » 22 Nov 2011 17:05
Sieht aus wie mein Stringy Moss vom Bachufer, Stella -
das wuchs bei mir auch erst mal so schnurgerade in die Höhe, als es ins Aquarium kam.
Inzwischen verzweigt es sich schon - aber sehr "unordentlich". Sehr wüchsig, das Zeug.

http://www.flowgrow.de/pflanzen/Leptodictyum-riparium-einheimische-Form-400.html

meint die Ev
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Postby moss-maniac » 22 Nov 2011 18:54
Nachtrag:
Es handelt sich um eine recht formenreiche Art, die aber (zumindest bei mir) am Anfang immer so "mickrig" dünn und aufrecht wächst, bevor die Pflanze dann dichter wird und sich verzweigt und hängende Triebe bekommt.
http://www.google.de/search?q=Leptodictyum+riparium&hl=de&prmd=imvns&source=lnms&tbm=isch&ei=guHLTsuIIIbMhAeYp-DADQ&sa=X&oi=mode_link&ct=mode&cd=2&ved=0CBEQ_AUoAQ&biw=1016&bih=633
Grüße Ev
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Postby Sumpfheini » 22 Nov 2011 20:49
Hi Ev,

bei mir haben sich Drepanocladus aduncus und echtes Leptodictyum riparium (so von mir bestimmt) im Aq. so verhalten:
-D. aduncus: immer aufrecht im "stringy-style", ziemlich locker beblättert, Blätter am Stämmchen spiralig (um das Stämmchen herum verteilt) angeordnet. Jüngste Blätter zu einer meist etwas sichelförmig gebogenen Spitze zusammengelegt. In der Natur habe ich es bisher nur in stehendem Wasser, Tümpeln (wie Stellas Moos) gefunden.

-echtes L. riparium: teilweise chaotisch in alle Richtungen, insgesamt aber eher horizontal ähnlich Javamoos. Dichter und abgeflacht beblättert, soll heißen, fast in 2 Reihen entlang des Stämmchens. Jüngste Blätter an der Stämmchenspitze stärker auseinandergespreizt als bei D. aduncus. (So wie auf meinem L. riparium-Foto in der Pflanzendatenbank, hatte es aus einem Friedhofsgießwasserbetonpott gefischt) Habe es sowohl an Bächen und Flüssen als auch in und an stehendem Wasser gefunden. Emers oft kaum wiederzuerkennen, weil sehr dicht beblättert.

Übergangsformen zwischen beiden habe ich bisher nicht beobachtet.

Gruß
Heiko
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Postby Sumpfheini » 22 Nov 2011 22:16
Hi noch mal,

kleines Sumpfmoosgruselkabinett :roll: :
http://rbg-web2.rbge.org.uk/bbs/Resourc ... e/menu.htm
Wenn ich dort die Unterscheidungsmerkmale etwa zwischen Drepanocladus-Arten sehe... auweia.
Aber trotzdem interessant, und macht mich neugierig, ob und wie sich andere "nasse", aber vielleicht deutlich seltenere Moose aus Gattungen wie Scorpidium, Warnstorfia oder Calliergon im Aquarium machen würden. Dort sind sogar jeweils pH, Leitfähigkeit und Calciumkonzentrationen der natürl. Standorte angegeben.

Gruß
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Postby moss-maniac » 22 Nov 2011 22:40
Ahso, das Drepanocladus aduncus wächst immer so aufrecht unter Wasser Heiko?

Nun zum Vergleich, meins wächst auch so javamoosartig, mit unregelmäßig langen Seitenästchen, und eher doch flach beblättert.
Ja und die Blättchen der Zweigspitzen sind aufgespreizt. Außerdem ist dieses Moos vom Bachufer vor meinem Haus. Halte es schon seit einem Jahr submers und es vermehrt sich recht schnell.


Gruß Ev

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Postby Sumpfheini » 23 Nov 2011 00:18
Hallo Ev,

ok, also das auf deinem Foto halte ich für das echte Leptodictyum riparium, wie in der Pflanzendatenbank beschrieben und auf meinem Foto zu sehen. Deine Beschreibung passt auch dazu. In Moosbestimmungsbüchern wird L. riparium auch immer als solch ein abgeflacht beblättertes Moos beschrieben und abgebildet. Hier die emerse Form:
http://plants.usda.gov/java/profile?symbol=LERI6
http://rbg-web2.rbge.org.uk/bbs/Resourc ... lide11.JPG => "Sometimes confused with Drepanocladus aduncus"
Unterschied zu D. aduncus u.a. auch in der sogenannten Blattflügelzellgruppe: http://rbg-web2.rbge.org.uk/bbs/Resourc ... lide19.JPG

Was das ganze verwirrend macht: im Handel ist ein "Drepanocladus spec. aduncus", "Aduncusmoos", das meiner Meinung nach wahrscheinlich Leptodictyum riparium ist und so aussieht und wächst wie das auf deinem Foto.

Nun ist der Name Leptodictyum riparium in der Aquaristik ja schon seit Ewigkeiten für das aufrechte "Stringy Moss" reserviert (gut dass es diese Bezeichnung für das Moos gibt, so kann man den botanischen Namen umgehen :wink: ), darunter könnte sich zum Teil das echte D. aduncus verbergen, aber es gibt anscheinend noch ein anderes, feineres, ebenfalls aufrechtes Stringy, das aber auch kein echtes L. riparium ist... :roll:
Habe von Bryan eine Probe von (wahrsch.) solchem bekommen und möchte es mal einem Bryologen schicken.

Gruß
Heiko

p.s. Ja, das, was ich als D. aduncus bestimmt hatte, wächst bei mir submers immer aufrecht. Und sieht genau so aus wie das Moos auf Stellas Bildern. Wenn an der Oberfläche, wachsen die Triebspitzen aus dem Wasser heraus.
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Postby Stella Ria » 23 Nov 2011 20:04
Hallöchen.
Es wird immer interessanter. :thumbs:

@moss-maniac
Das Leptodictyum riparium hatte ich auch schon mal im Focus. Es sieht i-wie ähnlich aus. Allerdings war ich mir damals nicht sicher, weil "meine" Blättchen mir viel kleiner erschienen. Kann aber sein, dass man das auf den Fotos nicht so genau vergleichen kann.
Zumindest ist es schon mal eine heiße Spur. :smile:

Sumpfheini wrote:Ja, das, was ich als D. aduncus bestimmt hatte, wächst bei mir submers immer aufrecht. Und sieht genau so aus wie das Moos auf Stellas Bildern. Wenn an der Oberfläche, wachsen die Triebspitzen aus dem Wasser heraus.


Meint Ihr, das Moos könnte submers anders aussehen, als emers?
Ich frage nur, weil ich die Moose ja einmal im Aquarium (untergetaucht) habe und dann auch noch in einem Mini-Becken mit submerser und emerser Zone. Da könnte man das doch ganz gut vergleichen.

Falls es interessiert:
Es ist das erste Mal, dass ich mich mit solchen Bestimmungs-Sachen auseinandersetze. Da war wohl mein Frühherbstspaziergang am Tümpel der Auslöser.
Ich möchte das gerne weiter verfolgen und habe extra von allen gefundenen Moosen und Pflanzen mehrere Exemplare in verschiedenen Behältern (Bechern, Kannen, Flaschen, Aquarien, Schüsseln) aufbewahrt.
Nun muss ich nur noch beobachten, wass jeweils draus wird.

Danke für Euer Interesse. :thumbs:
Liebe Grüße.
Stella
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Postby moss-maniac » 23 Nov 2011 22:42
Danke Heiko,

und:
ja da bin ich auch gespannt Stella - ist interessant.
Hab zwar die letzte Zeit aus Zeitmangel nix mehr bestimmt, aber ich lass mich arg schnell von dieser "Sucht" wieder anstecken :pfeifen:

Schöne Grüße in die Nacht hinaus
Ev
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Postby Sumpfheini » 24 Nov 2011 23:42
Hallo Stella,
Es ist das erste Mal, dass ich mich mit solchen Bestimmungs-Sachen auseinandersetze. Da war wohl mein Frühherbstspaziergang am Tümpel der Auslöser.
Ich möchte das gerne weiter verfolgen und habe extra von allen gefundenen Moosen und Pflanzen mehrere Exemplare in verschiedenen Behältern (Bechern, Kannen, Flaschen, Aquarien, Schüsseln) aufbewahrt.
Nun muss ich nur noch beobachten, wass jeweils draus wird.
Danke für Euer Interesse. :thumbs:

Freut mich :thumbs:
Mein Naturinteresse wurde auch zuerst durch Tümpel und die Viecher darin geweckt :wink:
Manchmal bieten verschiedene Naturschutz- u. ähnliche Gruppen botanische u. zoologische Exkursionen an, z.B. in Berlin der Botanische Verein Berlin-Brandenburg. Vielleicht könnte so was für dich interessant sein, so lernt man Pflanzen am besten kennen.
Wenn es speziell um dauerhaftes Aufheben von Pflanzen zwecks Bestimmen bzw. Belegen von Vorkommen geht und nicht um Weiterkultivieren, dann am besten durch Herbarisieren (Pressen, Trocknen). Kurzfristig geht auch Frischhalten feucht in Plastiktüte im Kühlschrank ganz gut.
Die Moose, die man zum Herbarisieren nur trocknen, nicht pressen braucht, entfalten sich in Wasser eingeweicht wieder zur alten Form, auch wenn sie längst abgestorben sind, und können dann zum Bestimmen untersucht werden.

Meint Ihr, das Moos könnte submers anders aussehen, als emers?
Sehr sogar, und so was macht Moosbestimmung oft besonders schwierig. Das wird schon deutlich, wenn man dein Moos direkt vom Standort (dicht beblättert) mit der submersen Form im Aquarium (lockerer beblättert) vergleicht. Gerade die beiden öfters verwechselten, ziemlich häufigen Arten Drepanocladus aduncus und Leptodictyum riparium finde ich enorm "plastisch". Habe zwar geschrieben, dass ich die im Aquarium immer auseinanderhalten konnte, aber je schlechter die Bedingungen, bsd. bei wenig Licht, desto kleiner die Blätter und umso weniger verzweigt die Triebe. Die beiden ersten Fotos im Drepanocladus aduncus-Datenbankeintrag zeigen im Freiland in Flachwasser gewachsene Triebe, in tieferem Wasser und im Aquarium sind sie meistens nicht so dicht beblättert und verzweigt.

Gruß
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Postby Stella Ria » 25 Nov 2011 03:13
Hallöchen. :smile:

Bisher ist nichts weiter geschehen.
Nun muss ich das Thema auch erst mal ein paar Tage ruhen lassen. Mal sehen, was weiter passiert. Dann gibt es neue Info.

Sumpfheini wrote:Die Moose, die man zum Herbarisieren nur trocknen, nicht pressen braucht, entfalten sich in Wasser eingeweicht wieder zur alten Form, auch wenn sie längst abgestorben sind, und können dann zum Bestimmen untersucht werden.


Sumpfheini wrote:Am besten jetzt, wo es noch nicht in Kultur weitergewachsen ist, eine Probe als Herbarbeleg trocknen (nicht pressen)...


Hab ich schon beim ersten Mal, als Du mir schriebst, gesehen, dass man Moose nur trocknen soll (nicht
pressen) und auch genau so gemacht. Manchmal lese ich auch aufmerksam mit, und "wusche" nicht nur so
drüber. :D

@moss-maniac
Gut, dass Du's interessant findest.
Um Dich völlig wieder mit dieser "Sucht" zu infizieren, könnte ich ja Dir die Probe schicken, da Heiko grad keine Zeit dafür hat.

Jetzt muss ich mich aber auch mal wieder um meine Fische kümmern, die haben nämlich auch ein Pflanzen-Problem.

Manchmal denke ich, ich habe mir mit dem Wasser-Hobby (Aquarium, Wasserpflanzen, Bonsai usw.) zu viel vorgenommen.
Naja, Rentner haben eben zu viel Zeit und wollen ausgelastet werden :smile:
Liebe Grüße.
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