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Beitragvon inspi » 16 Jul 2013 11:03
Hallo,

Als erstes suche ich ein Umzugsunternehmen bzw. "Aquarienumzugsservice" in der Nähe von Jena oder Leipzig. Falls da jemand eine Info für mich hat, bitte Bescheid sagen :)


Außerdem wollte ich mal nach der Machbarkeit eines geplanten Aquarienumzugs fragen.
Die Entfernung beim Umzug beträgt ca 100km.

Das Becken ist 95x45x45cm, hat 8mm Glasstärke und knapp unter 200l Volumen. Es hat einen Unterschrank und soll nach Möglichkeit nur bis auf 1/3 bis 1/4 leer gemacht werden, da man die Tiere (Pseudomulgils und hunderte Garnelen) nicht annähernd alle gefangen bekommt und das Aquarium ziemlich dicht bewachsen ist.
Man könnte Stengelpflanzen und die große Wurzel links (also den riesigen Pflanzenhaufen) herausnehmen, der Rest, insbesondere die Bodenbedecker und der Boden, sollte drin bleiben.

Da ich noch mit keinem Becken über 30l umgezogen bin, wollte ich mal nach ein paar Tipps fragen, insbesondere weil es eben nicht ganz leer gemacht werden soll.

Viele Grüße
Silvio

Hier noch ein Bild des Beckens:
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Beitragvon inspi » 18 Jul 2013 18:33
Hallo,

hat keiner einen Rat? :-/

VG
Silvio
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Beitragvon ThorstenSt » 18 Jul 2013 18:49
Hallo,

bei mir steht auch bald ein Umzug an und möchte mein 112l Aquarium auch nicht abbauen.
Es wäre beim Umzug auch einfach keine zeit alle pflanzen neu zusetzten...ganz zu schweigen davon hunderte Garnelen heraus zu fangen ;)
...wobei ich um das heraus fangen eventuell herum kommen werde....das sinnvollste ist es wohl das Wasser komplett rauszulassen! Macht einmal viel am Gewicht und es kann nichts schwappen und die Gefahr das der Bodengrund verrutsch obwohl er stark durchwachsen ist sind drastisch.

Würde dann nach dem ablassen des Wassers (komplett oder bis auf einige cm) das Becken auf eine passgenau zugeschnittene OSB Platte Stellen die Rechts und links ca. 50cm übersteht und ein Langloch rein geschnitten wurde welches als griff dient.
Dann werde ich rechts und links 2 kurze Dachlatten vors Becken schrauben damit es sich nicht verschiebt.
Vorne vor kommt dann auch noch eine OSB Platte damit es nicht zur Seite rutschen kann.

Ich denke das ist eine gute Lösung für den Transport. Hoffe es ist verständlich geschrieben ;)

lg
Thorsten
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Beitragvon uruguayensis » 19 Jul 2013 13:29
Hallo Silvio und Torsten, bei kleineren Aquarien kann man das Aquarium auf ein Holzbrett stellen und beim Treppen steigen mit zwei Mann horizontal halten. Damit kann man verhindern das der Kies verrutscht. Bei größeren Aquarien wird das viel schwieriger bei mehr Kilogramm an Kies und Aquarium, man kann es theoretisch berechnen aber ob es überhaut machbar ist wird sich in der praktischen Aufgabe zeigen, ob sich das Aquarium mit dem Gewicht überhaupt von der Stelle bewegen lässt. Ich hab schon mal ein 50 cm Becken und 60 cm Becken alleine von der 2 Etage auf die 1 Etage die Treppen runtergetragen mit ca. 3 cm Wasserstand, Kies und Fische. Ein 100 cm mit hohen Bodengrund konnte ich dagegen nicht von der Stelle bewegen ohne den Kies leerzuräumen. Das wird sich dann zeigen in der praktischen Aufgabe und vor allem wer es alles tragen soll. Vielleicht hat jemand schon mit zwei Mann ein größeres Becken getragen und kann dazu Berichten und Tipps geben.

MfG
Emrah
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Beitragvon inspi » 19 Jul 2013 23:50
Hallo,

interessant wird es auf jeden Fall.

Das mit dem Brett wollte ich auch so machen. Ich hab nur irgendwie Bedenken wie man das Becken denn nun auf das Brett kriegen will.

Von der Unterkante an hab ich ca 7-8cm Bodengrund drin. Wenn man dann so 12-15cm Wasser drin lassen will, dann wiegt der Spaß mit den paar Pflanzen und Boden vielleicht 60kg.
Hinzu käme das Leergewicht vom Becken. Bei ca. 17l Glas sind das nochmal 40kg.
Halleluja...

Ich frag dann lieber doch mal bei Umzugsunternehmen an. Die haben sowas ja vielleicht schonmal gemacht :roll:

VG
Silvio
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Beitragvon gartentiger » 20 Jul 2013 15:47
Sers Silvio,

bei der Beckengröße macht komplett leerräumen mehr Sinn und die Gefahr von Zerstörungen ist deutlichst geringer. Hab nun schon 3 Umzüge mit Becken um 250l hinter mir und ich hab jedes Mal ein leeres Becken am neuen Ort hergerichtet und dann erstmal Pflanzen und Tiere eingelagert. Danach hatte ich dann Zeit und Ruhe, das eigentliche Becken vernünftig herzuräumen.

Was auch bei der Beckengröße noch gut geht ist komplett Wasser ablassen und dann das Becken mit Folie abkleben. Müssen vorher aber def. alle Tiere rausgefangen sein..

lg Chris
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Beitragvon Yacimov » 20 Jul 2013 22:45
Hi Silvio,
was du da andenkst ist nicht einfach aber auch nicht unmöglich. Es gibt schon ein paar "Spinner", die das so machen und auf die Weise z.B. fertige Scapes auf Messen fahren. In der Zeitschrift "The Aquatic Gardener" vom Juli 2010 (Volume 23 Number 3) ist zum Bleistift ein Bericht von Ole Pedersen, der mit drei 250 Litern Becken von Tropica in Dänemark zur Interzoo nach Nürnberg gefahren ist. In den Becken war nur noch sehr wenig Wasser; die Pflanzen sind mit feuchtem Zeitungspapier feucht gehalten worden. Aber ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich das selber so nie trauen würde!
Falls du z.B. irgendwelche Treppen rauf oder runter musst, am besten noch ums Eck, wirds echt schwierig. Mit deinen 60 kg für Kies und Wasser hast du dich glaub ich auch vertan, ich komme auf das doppelte Gewicht.
Und ob du in Jena (geile Stadt!) oder Leibzig (noch besser!!) ein Umzugsunternehmen mit Erfahrung in diesen Dingen findest, puh, äh, ich wäre überrascht... Von wo nach wo geht's denn?
Bin gespannt wie das hier weitergeht - viel Erfolg jedenfalls! :bier:
Cheers, Basti
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Beitragvon uruguayensis » 21 Jul 2013 01:22
Hallo, währen keine Treppen im Spiel, Treppen mit 2 Mann bei so viel Kilogramm. Wenn da ein Unglück passiert, das ganze Gewicht mit Glas kombiniert ist gefährlich, vor allem für den, der dann hinten ist und die Treppen auf oder absteigt. Das ist mir erst klar geworden als ich versucht habe das 100 cm Becken zu bewegen, ich wollte zuerst einen zweiten hohlen. Dann habe ich lieber darauf verzichtet es erst zu versuchen, nur aus diesem Grund. Davor habe ich mir dass auch einfach vorgestellt gehabt. Ein 50 cm und 60 cm Becken wahr schon schwerer als ich mir das je vorgestellt hatte. Vielleicht müsste man in Zukunft ein Kies entwickeln der aufgebläht und dadurch porös und leicht ist.
MfG
Emrah
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Beitragvon gartentiger » 21 Jul 2013 10:38
Hallo Emrah,

es gibt ja durchaus leichte Bodensubstrate.

Zum einen die diversen Soilböden, JBL Manado und ähnliche "Aquasubstrate" sowie diverse "Eigenmischungen".

Mein 250er mit Aquasoilaufbau hab ich schon inkl. Besatz umgestellt. Unterschrank auf einer Seite anheben, Möbelroller drunter und mit der anderen Seite gleich verfahren. Vom Gewicht her bekomm ich das bei dem Becken noch gut hin, mit meinem 300er und 10mm Glasscheiben und überwiegend Kies siehts schon deutlich unangenehmer aus. Da muss ich dann erstmal den Kies rausbringen, bevor sich was bewegt.

Was den Ole angeht, der hatte die Becken seinerzeit sicher nicht mit Besatz transportiert.

lg Chris
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Beitragvon Aquariophilo » 21 Jul 2013 11:51
Hi,

Martin (Biotoecus) hat bei Aquaristik-Normal da ja auchmal sowas durchgeführt, vielleicht kannst Du Dir da ja auch nützliche Anregungen rausziehen.
Liebe Grüße
Stefan

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Beitragvon inspi » 21 Jul 2013 18:39
Hallo Leute,

vielen Dank für die vielen Antworten!

Also der Boden ist Ada Amazonia I. Ich glaube eigentlich nicht, dass 27l von dem vollgesaugten Zeug mit Wasser in den Zwischenräumen viel mehr wiegt als 60kg.

Ihr habt mich da echt auf ne Idee gebracht. Wenn ich den Wasserstand senke und die größeren Pflanzen rausmache muss ich die Fische (und ein paar Shrimps) irgendwie gefangen kriegen. Mit Riesenkeschern oder so :thumbs: Hab hier noch ein 54er rumstehen. Das könnte ein oder zwei Tage vorher umziehen mit den Tieren.
Wenn ich dann so viel Wasser raus bekomme wie möglich, ggf. noch leicht unterhalb des Bodengrunds, dann müsste das schon irgendwie transportierbar sein. Dann oben zukleben und hoffen, dass möglichst viele Shrimps überleben. Die kriege ich definitiv nicht alle.

Es geht übrigens von Leipzig nach Jena :gdance: In Jena ist halt leider ne Treppe mit ner netten Kurve drin. Ist zwar nur eine Etage, aber dort wirds hart. Die Sache mit dem Möbelroller o.ä. funktioniert in Leipzig (Fahrstuhl), aber in Jena sicher nicht.

Bei einem Umzugsunternehmen ist doch im Allgemeinen alles versichert, oder? Wenn man das mit denen so abklärt, dass man es so machen könnte.

Hmm. Naja, wenn hier mal eins der Unternehmen zur Besichtigung aufkreuzt, dann hau ich die mal deswegen an. Wenn da ein Brett unter dem Becken ist und so. Hab schonmal gesehen was manche in der Lage sind zu tragen. Ich hoffe.

:tnx: an alle!

Viele Grüße
Silvio
inspi
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Beitragvon uruguayensis » 21 Jul 2013 18:58
Hallo Chris, ja genau die werden auch in L verkauft und nicht in Kg wie Kies. Die sind leicht, das könnte doch für einen Mieter von Vorteil sein wenn er umzieht. Ich hatte einen hohen Nährboden und darüber Kies zusammen ca. 12-15 cm hoch mit Bodenheizung drunter, da war nichts mehr zu machen. Wenn Du schon dein 250er mit Soil umgestellt hast, ist es sicher auch machbar.

MfG
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Beitragvon inspi » 23 Jul 2013 11:51
Hallo Leute,

also 2 Unternehmen haben sich die Sache mal angeschaut. Beide meinten, dass das Gewicht kein so großes Problem darstellt.
Der zweite von denen sagte aber, dass mir der Bodengrund wohl reichlich hin und her rutschen würde wenn das Becken im LKW ist. Das sehe am Ende wohl schon ein wenig wüst aus. Böse Fliehkraft! Ansonsten sei das auch von der Statik her kein Problem sofern das Becken unbeschädigt ist.

Das waren die News :bier:

Viele Grüße
Silvio
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Beitragvon Yacimov » 23 Jul 2013 14:34
Kannst du den entstehenden Freiraum denn irgendwie auspolstern und auf die Weise auch Kies & Hardscape etwas fixieren?
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Beitragvon inspi » 23 Jul 2013 15:07
Hey,

den Gedanken hatte ich auch, aber ich wüsste nicht womit!?
Um es richtig zu fixieren müsste man da was richtig schweres drauf legen. Das widerspricht aber dem Sinn der Sache :wink:
Wenn man da jetzt irgendwas leichtes drauf legt, hält das die vielen Kilogramm Kies & Wasser nicht auf.

VG
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