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Postby ClaRod » 19 Aug 2013 13:23
Hallo zusammen!

Also, folgendes Problem: Anfang nächsten Monats ziehe ich um :thumbs: Das gibt mir dann die Gelegenheit, endlich mein auf dem Dachboden wartendes 100x50x50 Becken aufzustellen und ein neues Scape zu verwirklichen :grow:
Eine kleine Sorge habe ich bei der ganzen Sache allerdings: Mein neuer Vermieter hat mir mitgeteilt, dass ein "schwimmender Dämmestrich in Leichtbauweise" bei der Kernsanierung des Altbaus eingebracht wurde. Jetzt meine Frage: Muss ich mir Gedanken machen, dass das 250 Liter Becken in irgendeiner Weise Schäden am Estrich hervorruft? Unter dem Estrich ist wohl eine Schicht "Styroporkügelchen" eingebracht. Könnte da der Estrich nachgeben? Wäre ja immerhin eine Belastung von gut 300 kg auf 0,5 m².
Im Netz stößt man auf Kommentare von "alles bis 500 l geht überall" bis "ab 180 kg/m² ist in der Regel Schluss". Gibt es hier jemanden, der vielleicht beruflich mit sowas zu tun hat? Dass niemand hier die Hand für seine Aussage :glaskugel: ins Feuer legen wird, ist mir absolut klar. Eine kleine Hilfestellung wäre aber trotzdem super! :gdance:

Danke schonmal!

Claudius
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Postby Squallsnext » 02 Sep 2013 13:36
Hi Clarod,
ClaRod wrote:: Mein neuer Vermieter hat mir mitgeteilt, dass ein "schwimmender Dämmestrich in Leichtbauweise" bei der Kernsanierung des Altbaus eingebracht wurde.

Wie sieht dein Unterschrank aus? Hat der Füße das es zu einer Punktuellen Belastung kommt?
Kannst du in Erfahrung bringen was für Bodenplatten verwendet wurde, also die dicke der Platte und im welchen Verbund?

Dann wäre dein weiterer Schritt, mit diesen Infos zum Boden/Estrichleger zu gehen und dort mal nach zu fragen.

Ich selber habe Stuckateur gelernt und auch schon solch ein Estrich verlegt nur ist das schon sehr sehr lange her, daher kann ich dir nur sagen was ich machen würde.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen, vielleicht hat sich das Problem ja auch schon gelöst.
MfG Ron

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Postby lemming » 02 Sep 2013 18:27
Hallo,
wenn es sich um "fermacell" handelt , sollte es 2kn tragen ,reicht also für dein Becken . (bin kein Statiker).
Grüße Andre
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Postby ClaRod » 13 Sep 2013 11:22
Hallo zusammen!
Schonmal danke für die Antworten. Inzwischen habe ich mit dem Estrichleger sprechen können, der damals bei der Sanierung den Estrich verlegt hat. Mit ernüchterndem Ergebnis -.-
Er gibt mir eine Maximalbelastung von 250 kg/m² an und rät dringend davon ab, das Becken zu stellen (es würde ja hochgerechnet gut die doppelte Last auftreten).
Selbst mein bisheriges 125l Becken könne nicht ohne entsprechendes Podest gestellt werden, da die Grundfläche für die Belastung zu klein ist -.- der worst case ist also eingetreten.
Um das Gewicht dieses Beckens abzufangen, müssten ca 20 cm Platten unterlegt werden.
Daher mein Plan und meine Frage an euch: Ich wollte mich in den nächsten Tagen mal über die Beschaffenheit meiner Wände informieren, das (100x50x50) Becken teils in der Wand verankern und somit einen Großteil der Last vom Boden nehmen. Dazu möchte ich auf die Länge des Beckens (100 cm) 4 geschweißte Winkel an der Wand verankern, welche jeweils durch 2 (oder mehr?) Gewindestangen verschraubt sind. Diese Stangen sollen mit Chemie Zement in der Wand verklebt werden.
Der Schrank soll dann auf diese Winkel “aufgeschoben“ werden (Schrank ist hinten offen) und gleichzeitig aber auch Bodenkontakt haben, sodass die Last verteilt ist.
Glaubt ihr, das könnte so gehen? Hält das? Mehr oder weniger Haltepunkte? Und hat das vielleicht schon jemand so gemacht?

Bin für jede Hilfe dankbar, da ich langsam ein bisschen verzweifel an dieser Thematik und schon spekuliere, das Hobby an den Nagel zu hängen... :(
Gruß

Claudius
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