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Postby Anthropos Goticus » 03 Feb 2017 18:23
Hallo,

Als Eyecacher Suche ich nach einem Holz, welches eine möglichst dunkle Farbe, fast schwarze Farbe besitzt, bin aber durch Google Suche nicht wirklich weiter gekommen. Vielleicht könnt ihr mir ja Anregungen geben.

LG Anthro
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Postby HK1997 » 03 Feb 2017 18:47
Hallo Anthro,

Ich habe das schwarze Holz, nach dem du suchst, jedoch habe ich keine Ahnung wie es heisst. Meine Mutter hat es mir aus Taiwan mitgebracht und es als versteinerte/s Holz/Holzkohle beschrieben. Meine Suche nach einer Quelle war bis jetzt vergeblich.

Gruß,
Daniel
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Postby Anthropos Goticus » 04 Feb 2017 22:47
Hallo...

...und vielen Dank für deine Antwort.
Das Stück sieht ja schonmal sehr interessant aus, da ist es ja schon fast schade, dass du nicht weißt, wies heißt, aber da kann man wohl nix machen.
Ganz besonders interessieren mich natürlich einheimische Hölzer, die man in der Natura somit auch selbst ersammeln kann.

Das Holz soll später im Becken für einen intensiven Kontrast zum hellen Bodengrund und den satt grünen Pflanzen bilden.

Ich hoffe, dass es noch jemanden gibt, der eine heiße Spur hat. (Gerne auch zum Bild von Daniel)

LG Anthro
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Postby eheimliger » 05 Feb 2017 08:12
Hallo,
auch wenn es nicht weiter hilft. :pfeifen:
Ich habe das Holz von Daniel live gesehen, das kommt auf dem Bild nicht so richtig rüber, das war noch schwärzer und sah wirklich toll aus.
In den Vertiefungen meinte ich ein glitzern oder spiegelungen zu erkennen, wirklich so wie bei Holzkohle.
Gruß, Frank
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Postby Scapen00b » 05 Feb 2017 11:04
Hallo,

wie wäre es mit japanischer Steinkohle bzw. Binchotan Kohle.

33790

Allerdings nicht ganz günstig und nicht so leicht zu bekommen.

Gruß
Sascha
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Postby cmon » 05 Feb 2017 12:33
Hallo!
Uch weiß zwar Herr Knott Binchotan in einem seiner Scapes mal verwendet hat aber hält sich das Zeug wirklich lange genug?
Liebe Grüße,
Simon
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Postby Anthropos Goticus » 05 Feb 2017 14:29
Äußerst interessant!

Mir stellt sich aber die Frage inwiefern bei Kohle schädlich sein kann für die Aquarienbewohner. Immerhin könnte ich mir gut vorstellen, dass höhere Konzentrationen an Schwermetallen enthalten sind aufgund der hohen sorptiven Eigenschaften von diesen stabilisierten organischen Verbindungen.

LG Anthro
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Postby Scapen00b » 05 Feb 2017 15:23
Ich kenne nur das Beispiel aus dem Knott Buch. Blauäugig hätte ich jetzt gesagt dass er das nicht ins Buch genommen hätte wenn es nicht funktionieren würde.


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Postby HK1997 » 05 Feb 2017 15:59
Danke für die Info zum Holz Sascha! In der Tat sind meine Kamerakünste nicht die besten, aber ja es ist an Bruchstellen auch glänzend. Ich war immer davon ausgegangen, dass das Problem mit Schadstoffabgabe bei Aktivkohle im Filter besteht und nicht bei einem nicht-aktivierten Klotz im Becken.

Beste grüße,
Daniel
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Postby Anthropos Goticus » 08 Feb 2017 00:39
Ich weiß es nur aus meinem Studium, dass eben organische Verbindungen hohe sorptive Eigenschaften besitzt. Als "nicht-aktiven Klotz" würde ich das gute Stück daher nicht bezeichnen. Das besondere an Aktivkohle ist nur die große Oberfläche durch feine Mikroporen, was natürlich diese Reaktive Oberfläche um ein vielfaches vergrößert. Aber Holz hat natürlich auch Risse und auch kleine Poren, die die Oberfläche erhöhen, auch wenn diese nicht an die Oberfläche mediziner Aktivkohle herankommt.
Dennoch so mancher Beckenbewohner reagiert ja empfindlich auf so manches Metalliönchen.

Wenn ich mich korrekt belesen habe handelt es sich bei dieser Binchotan Kohle um anthropogene Holzkohle und besitzt somit keinen geogenen Eintragspfad von Schwermetallen, ist also "sauber". Daher fungiert die Kohle wohl eher als etwas ineffizienter Austauscher im Becken.
Im laufe der Zeit könnte es aber zu Akkumulation von Sm und anderen Stoffen kommen durch infinitesimale Mengen im Leitungswasser, Dünger, Medikamenten o.ä. ;-)

LG Anthro

Nachtrag:
Eben habe ich einen Link gefunden, in dem die Binchotan Kohle auch als "Aktivkohle" tituliert wird.
http://www.purenature.de/binchotan-aktivkohle-ersatzfilter
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Postby HK1997 » 08 Feb 2017 10:13
Hallo Anthro,

Danke für die Fülle an Wissen und Informationen! Ich werde das AQ mit Holz genauer beobachten und bei Anzeichen rausschmeissen.
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Postby MarWin » 09 Feb 2017 13:05
Hi,
Wie ist es Holz an der Oberfläche mit einem Gasbrenner zu oxidieren ?

Ist mir gerade so in den Sinn gekommen .

Mit freundlichen Grüßen

Marcus
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Postby Anthropos Goticus » 20 Feb 2017 15:16
Hallo (Sorry, dass ich mich lange nicht gemeldet habe, hatte viel zu tun)
eine Oxidation mittels abbrennen würde entsprechend oxidierbare Ionen oxidieren. Allerdings vermute ich, dass eher das Holz anfangen wird zu brennen. Du oxidierst in dem Falle nicht die Metalle, sondern die äußerste Schicht des Holzes, welche dann teilweise als Co2 in die Atmosphäre gehen und die unbrennbaren Bestandteile (Metalle und Metalloxide) fallen dir als Asche zu Boden.
Ein abflammen würde also helfen, nur ist die Frage, wie oft man das machen kann, weil ja jedes mal ein Teil des Holzes verloren geht bzw. sich die Form doch teilweise in vielleicht unschöne Richtungen verändert, sodass man es dann nichtmehr im Layout haben möchte

LG Anthro
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Postby HK1997 » 20 Feb 2017 15:23
Habe mal gegoogelt und folgende Anleitung gefunden:

Wenn Sie Ihren Alkohol durch die selbe (= bereits gebrauchte) Aktivkohle geben, dann ist das Ergebnis möglicherweise sehr unbefriedigend. Grund: die bei der ersten Reinigung in den Poren festgehaltenen Stoffe werden teilweise wieder ausgewaschen. Ihr Alkohol ist also unter Umständen mit unerwünschten Stoffen mehr belastet als vor der Filtration.

Um dieses Problem zu vermeiden, müssen Sie entweder immer frische Aktivkohle für die Reinigung verwenden oder Sie müssen die gebrauchte Aktivkohle regenerieren.

Nachfolgend wird diese Regeneration beschrieben.

1. Geben Sie die Kohle in ein feines Sieb. Falls Sie über kein entsprechendes Sieb verfügen, dann müssen Sie diesen Schritt entweder weg lassen oder Sie nehmen ein gewöhnliches Sieb oder einen Trichter (z.B. die Artikelnumer 33121), dass bzw. den Sie mit Filterpapier (z.B. Typ Melitta) auskleiden.
2. Spülen Sie die Kohle mit viel heißem Leitungswasser.
3. Lassen Sie die Kohle abtropfen und geben Sie sie dann in einen Topf. Geben Sie Wasser in den Topf, bis die Kohle gut damit bedeckt ist. Bringen Sie das Wasser zum Kochen und kochen Sie so lange, bis die Kohle (der Dampf) nicht mehr riecht. Das dauert mindestens 15 Minuten. 
4. Verteilen Sie die Kohle dann auf einem tiefen Backblech. Stellen Sie es bei ca. 50 °C in das Backrohr eines elektrischen Herds, bis die Kohle trocken ist. (Sie müssen die Kohle wahrscheinlich ab und zu wenden). 
5. Bei eingeschalteter Dunstabzugshaube und teilweise geöffneter Backofen-Luke: Erhitzen Sie die trockene Kohle für 2-3 Stunden auf 140-150 °C. 
6. Lassen Sie die Kohle auskühlen. Sie ist jetzt wieder gebrauchsfertig.

Hinweis:
Die beim Erhitzen der Kohle auf 140 bis 150 °C gebildeten Dämpfe haben einen äußerst unangenehmen Geruch.

Achtung:
Die beim Erhitzen der Kohle auf 140 bis 150 °C gebildeten Dämpfe sind entzündlich. Die Kohle kann daher zu Brennen anfangen. 
Die Zündtemperaturen für die Kohle sind:
- für Aktivkohle aus Holzkohle oder Torf: ca. 200 °C
- Für Aktivkohle aus Steinkohle: ca. 400 °C.
Aktivkohle aus Steinkohle kann man daher bei höherer Temperatur als 150 °C erhitzen.

Das Erhitzen der Kohle muss unter Aufsicht erfolgen. Denken Sie an die Brandgefahr und treffen Sie Vorkehrungen zum Löschen
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Postby Anthropos Goticus » 21 Feb 2017 15:06
Also wenn man das so liest, klingt das so, dass man dann bloß keine Zigarette an machen darf geschweigedenn den Lichtschalter betätigen, weil einem sonst die Bude um die Ohren fliegt xD
und wenn sies nicht tut kann man die Bude auch so abreißen, weil man die Greüche vermutlich nie weider aus denn Wänden bekommt :P

Ein mal in ne starke Säure mit nem pH unter halb von 4 zur Lösung der Kationen könnte auch funktionieren, wenns nicht dabei das Holz auflöst :D
Natürlich danach auchsreichend wässern zur Neutralisation ;)
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