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Beitragvon troetti » 27 Jan 2014 07:51
Hallo zusammen,

ich bin auf ein Video gestßen, dass ich Euch auch gerne zeigen möchte.
DAS würde mich sehr interessieren und wäre vielleicht sogar eine echte Alternative zu meinem Becken. :wink:

Video von : youtube.com
Gruß Eddy
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troetti
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Beitragvon Anja87 » 27 Jan 2014 08:01
Tolle und es wäre mal eine Alternative zu unseren, mit Wasser gefüllten Becken :thumbs:
Und die Frösche sind noch niedlich dazu
Gruß Anja
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Beitragvon nik » 27 Jan 2014 08:53
Hi Eddy,

tolle Sache! Zu Zeiten meines Paludariums hatte ich intensiv über Dendrobaten nachgedacht. Da ich ja einen ausgeprägten Wasserteil hatte und auch HQI Strahler drüber, hatte ich es aus vielen Gründen sein gelassen. Ein wichtiger war z.B. , dass hartnäckig behauptet wird, sie können nicht schwimmen. Total interessant, die Viecher. Allerdings habe ich sie in der Haltung sehr aufwändig in Erinnerung. Aber das ist auch schon über 10 Jahre her.

Wenn ich sowas sehe, komme ich schon ins Grübeln. Paludarium ist mir sowieso sehr reizvoll und ich muss derzeit mein 90x45x45 umziehen und merke, ich habe gar keinen Zug mehr auf so ein Riesenbecken. :D Die zwei Nanos, die ich stehen habe, reichen mir, dann will ich noch mit ein paar Glaskolben aus dem Chemiebereich spielen, ein paar Pflanzenhälterungsbecken, reicht mir aquaristisch völlig. :cool:
Für sowas ginge das Becken, es hätte auch schon eine geschlossene Abdeckung. Ein schönes Grün, wie das gezeigte mit starken Anleihen aus dem Aquascaping, mit ein paar D. pumilio (das "Erdbeerfröschchen" ist wohl der bekannteste Dendrobates) oder D.azureus oder D. terribilis, der gezeigte mit Gelb war einer, wäre ein echtes Highlight. Ich könnte das Becken sogar weg von der Wand in den Raum stellen. Muss ich mal drüber nachdenken...

Gruß, Nik
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Beitragvon vetzy » 27 Jan 2014 09:49
Hallo,

schönes Terrarium. Und super in Szene gesetzt. Mal schauen ob das ein neuer Trend wird.
Wichtig bei den Fröschen, sie sind meldepflichtig. Daher muss man sich schon etwas damit auseinander setzen. Hier mal eine Kopi von dem in was man sich einlesen sollte:
- das Bundesnaturschutzgesetz
- die Bundesartenschutzverordnung
- das Washingtoner Artenschutzabkommen (CITES oder WA)
- die EU-Artenschutzverordnung Nr. 338/97
- die Naturschutzgesetze der einzelnen Bundesländer

Und im Oktober könnte die Sache noch mal anders aussehen. Die Bundesregierung bespricht ja immer noch die Positivliste.

Gruß Christian
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Beitragvon Pan » 27 Jan 2014 10:03
Hallo, ich muss sagen ich finde das richtig klasse.
Würde mich freuen wenn jemand hier aus dem Forum mal so ein Projekt in Angriff nimmt und zeigt wie man sowas Stück für Stück aufbaut.
Würde es nicht gleich so groß machen aber ein reitz ist da schon vorhanden.
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Beitragvon matzepatze » 27 Jan 2014 10:28
Hey ho

Ja die Pfeilgiftfrösche und die dazugehörenden Becken sind auf Jedenfalls ne tolle sache aber zum einen wie der vor Redner schon sagte sind sie melde pflichtig und nicht gerade "preiswert" zum anderen was bei dir aber nicht so das Problem sein sollte brauchen die schon echt Fingerspitzengefühl Luftfeuchte Wärme die Pflanzen zum ablaichen und vor allem auch Futter die sind da schon nicht einfach. Sehr zeitintensiv.

Ich hab schon mit diesen Tieren gearbeitet. (Zootierpfleger) und wen da das Budget nicht stimmt oder zeitmangel vorliegt kann das schon echt übel enden.

MFG Matti
Stillstand ist der Tod von Gestern.
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Beitragvon Pan » 27 Jan 2014 11:22
Hallo, jetzt mal abgesehen von den Fröschen, finde ich die Gestaltung echt mega klasse.
Ist irgendwie wie ein Stück kleiner Regenwald :smile:
Könnte mir sowas anfänglich in einem 30er cube oder so in der Art vorstellen (natürlich ohne Tiere).
Erst einmal Erfahrung mit der Gestaltung sowie der Bepflanzung sammeln.
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Beitragvon Acciola » 27 Jan 2014 11:49
Hi,

wirklich ein sehr schönes Becken.... Ich hatte sowas auch mal, allerdings im Hochformat und mit Wasserfall. Da kann man schon tolle Sachen machen.
Leider ist das sehr Pflegeintensiv, es darf nicht zu feucht oder zu trocken werden, eine Beregnungsanlage und gute Drainage im Boden sind Pflicht.
Die Frösche selbst sind auch nicht ganz so einfach, wie ja schon gesagt wurde.
Ein Tag ohne Futter geht noch, danach wird es teilweise schon kritisch, die haben einen sehr schnellen Stoffwechsel.
Da hauptsächlich mit Fruchtfliegen, Springschwänzen & evtl. Micro-Heimchen gefüttert wird, hat man die meist auch im Zimmer rumlaufen. So gut kann man das Becken nicht abdichten :wink:
Ich hatte damals Phyllobates terribilis, die werden etwas größer, vertragen teils auch größeres Futter, neigen dann aber leicht zum Verfetten.
Die hier gezeigten Dendrobates leucomelas & Epipedobates tricolor (der mit den Kaulquappen auf dem Rücken) gehören aber auch zu den "Anfänger-Arten".

Ein wirklich faszinierendes Hobby aber Aquaristik ist viel Urlaubsfreundlicher :lol:

Grüße,
Olaf
30er Cube "Cribbed Roots"
Beste Grüße,Olaf
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Beitragvon aquapunk » 27 Jan 2014 12:00
Hier mal ein Becken, dass ich vor einiger Zeit für D. tinctorius eingerichtet habe. Durch die extreme Luftfeuchtigkeit, die die Tiere brauchen, kann man perfekt mit Sumpfpflanzen arbeiten. In dem Becken sind Anubias, Lobelia, Ludwigia, Staurogyne etc.
Und ja, die Tiere können nicht schwimmen! Wenn nicht überall ein Stock oder Stein ist, den die Tiere direkt erreichen können, wird das eine teure Schwimmstunde. Noch dazu darf man die Becken nicht zu groß (!!!) wählen, da die Tiere sonst verhungern können! Drorsophila als Futter sind auch kein Spaß. Die Biester sind überall.
Noch dazu muss man aufpassen, welche Arten man vergesellschaftet. Denn Arten, die sich optisch ähneln unterdrücken sich gegenseitig was zum Tod durch zu viel Stress führt. Für den unerfahrenen Dendrobatn Halter ist das oft gar nicht erkennbar.
Tolles Thema, aber sehr komplex!

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Beitragvon Zinnus » 30 Jan 2014 20:07
Hey,

Wirklich sehr interessantes Thema, hab dieses Video noch zum Becken gefunden:


http://www.youtube.com/watch?v=G7ptkOqQI1s

LG
Finn
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Beitragvon epinephrin » 30 Jan 2014 20:21
ich finde das becken klasse, ich habe selber diverse frösche und geckos gepflegt.
Ich bin zu fischen übergegangen weil:

1. frösche quaken, pfeifen und trillern^^
2. die sch**** heimchen kriechen selbst durch kleinste ritzen -.-


trotzdem sehr schön
Viele Grüße

Daniel
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Beitragvon channaobscura » 30 Jan 2014 21:10
Hallo zusammen,

hatte vor vielen Jahren mal eine kleine Glaspagode mit Rotbauchunken. Hat sehr viel Spaß gemacht, denn die kleinen Krabbler sind ruhig, pflegeleicht und echt putzig. Aber:
epinephrin hat geschrieben:2. die sch**** heimchen kriechen selbst durch kleinste ritzen -.-

Haha, jawoll ja. Da kenne ich auch was von: stundenlang mit dem Staubauger hinter dem Kühlschrank auf der Lauer liegen um das zirpende Mistvieh zu erwischen. Oder nachts um drei Gips anrühren, um ein kleines Wandloch am warmen Heizungsrohr zuzuspachteln. Könnt ihr euch vorstellen, was für einen Krach ein Heimchen macht, das die Resonanzfähigkeit eines Heizkörpers nutzt?
Bitte immer dran denken, wenn ihr was mit Reptilien plant... :D

Viele Grüße,
Werner
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Beitragvon aquapunk » 30 Jan 2014 21:47
Ich hab nachts um vier mal alle Fussbodenleisten abmontiert. Seitdem: Heimchen, die zierpen nicht, oder Heuschrecken bei entsprechend großen Reptilien. Bei Dendrobaten gehen ja durchaus auch Springschwänze oder Bohnenkäfer. Kann man problemlos selbst züchten und nützlich sind die auch noch. Drosophila sind leider genauso eine Plage wie Grillen...
Und wer denkt Dendrobaten wären laut (Hallo, die sind Tagaktiv!), der sollte sich mal Riedfrösche oder Baumhöhlenkrötenlaubfrösche halten ;-) Da brauchst du auch im Einfamilienhaus echt tollerante Nachbarn.
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Beitragvon Pan » 31 Jan 2014 13:33
Hallo, es wird doch sicher eine Möglichkeit geben das das Futter im Terrarium bleibt.
Wenn man solch ein hohes Becken nimmt wie im Video und die Abdeckscheiben mit einem U-Profil versieht und dort noch eine Gummidichtung verbaut sollte es doch gehen oder?
Auch könnte man wie Matze schon schrieb eine vertraeglichere Futterart wählen.
Wenn die Frösche quaken hört man das andere gequake nicht mehr :lol:
VG Hendrik
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Beitragvon epinephrin » 31 Jan 2014 14:37
Pan hat geschrieben:Hallo, es wird doch sicher eine Möglichkeit geben das das Futter im Terrarium bleibt.
Wenn man solch ein hohes Becken nimmt wie im Video und die Abdeckscheiben mit einem U-Profil versieht und dort noch eine Gummidichtung verbaut sollte es doch gehen oder?
Auch könnte man wie Matze schon schrieb eine vertraeglichere Futterart wählen.
Wenn die Frösche quaken hört man das andere gequake nicht mehr :lol:


...das Heimchen findet einen weg...

Ich habe die Theorie, dass Heimchen durch Glas diffundieren können :D
Viele Grüße

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