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Postby Trizonas » 18 Feb 2020 20:31
Hallo,
da ich mir gerade eine Osmoseanlage für mein Aquarium zugelegt habe und "nur" 1x wöchentlich ein TWW durchführe, bin ich auf die Idee gekommen, warum nicht Trinkwasser parallel damit herstellen? Die Membran dürfte sich freuen (auch wegen der evtl. verkeimung)
Zum Kern meiner Frage - da mir das "reine" Osmosewasser zu weich/Leer ist, würde ich es mit meinem Aufhärtesalz SaltyShrimp Gh/Kh+ leicht aufhärten wollen. Kann mir jemand sagen, ob das dann als Trinkwasser zu gebrauchen ist? Also konkret - sind da (in dem Verhältnis) schädliche Stoffe drin oder wäre das so bedenkenlos trinkbar?

vielen Dank schon mal :)
Tobi
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Postby Thumper » 18 Feb 2020 20:36
Moin,

da ist nichts drin, was nicht auch im Trinkwasser vorkommen kann. Ich zweig mir auch hin und wieder für Kaffee da Wasser ab, teilweises war das aufgesalzen.
Grüße,
Bene


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Postby Trizonas » 18 Feb 2020 21:13
Danke :smile:
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Postby Olli73 » 18 Feb 2020 21:16
Hallo Tobi,

ich habe mir damals meine OA von Anfang an sowohl für meine Aquarien wie auch für meinen Tee gekauft. Tee schmeckt definitiv besser, na ja, bei unserem Berliner Betonwasser auch keine Kunst. Wasserkocher entkalken fällt natürlich auch weg.
Grüße aus Berlin,

André

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Postby Lixa » 18 Feb 2020 21:28
Hallo Tobi,

Das Einzige was passieren könnte wäre eine Belastung durch Mikroorganismen. Bei Tee, Kaffe und allem was erhitzt wird ist das kein Problem.
Wer möchte könnte auch damit Wäsche waschen.

Viele Grüße

Alicia
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Postby Haeck » 19 Feb 2020 00:41
Moin

Trizonas wrote:Zum Kern meiner Frage - da mir das "reine" Osmosewasser zu weich/Leer ist, würde ich es mit meinem Aufhärtesalz SaltyShrimp Gh/Kh+ leicht aufhärten wollen.


Osmosewasser lässt sich auch ohne Zusätze bedenkenlos trinken, da die benötigten Mineralien, dem Körper aus der aufgenommenen Nahrung hinzugefügt werden. Im Netz gibt es dazu ausreichend Infomaterial.

Grüsse
André
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Postby Trizonas » 19 Feb 2020 21:48
Haeck wrote:Moin

Osmosewasser lässt sich auch ohne Zusätze bedenkenlos trinken, da die benötigten Mineralien, dem Körper aus der aufgenommenen Nahrung hinzugefügt werden. Im Netz gibt es dazu ausreichend Infomaterial.

Grüsse
André


Hallo Andre,
ja, das habe ich auch schon gelesen, so ganz 100% mag ich das aber noch nicht glauben, wenn man sich im "Netz" dahingehend informieren möchte, stößt man auf eine 50:50 Meinung.
Das SaltyShrimp wollte ich hauptsächlich dazu nehmen, um den Geschmack etwas zu "verbessern", so ohne alles find ich s nicht so dolle und ein paar Mineralien können doch auch nicht schaden?

gruß Tobi
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Postby Öhrchen » 20 Feb 2020 09:49
Hi,
es gibt doch garantiert auch Mineralmischungen aus dem Lebensmittelbereich zum Aufbereiten von Osmosewasser.
Viele Grüße
Stefanie

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Postby Trizonas » 22 Feb 2020 10:27
Öhrchen wrote:Hi,
es gibt doch garantiert auch Mineralmischungen aus dem Lebensmittelbereich zum Aufbereiten von Osmosewasser.


Hi,
das klingt ja fast wie eine Skepsis ggü. dem Aufhärtesalz zum trinken? :shocked:
Ich wollte natürlich in diesem Zusammenhang die Sachen nutzen, die ich habe und nicht noch mehr Dinge Anschaffen, deshalb meine Frage.
Ich habe bis jetzt folgendes feststellen können (reines UO Wasser):
-Wir müssen deutlich öfters auf Klo rennen
-Tee schmeckt definitiv besser
-Kaffee schmeckt "anders", aber nicht besser
-Wasser bzw. Schorlen schmecken etwas "luftig", da fehlt was

Gruß Tobi
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Postby Öhrchen » 22 Feb 2020 11:21
Hi,
ich wäre in der Tat skeptisch gegenüber einer Mineralmischung, die auf Aquarienbewohner und Pflanzen ausgelegt ist. Schaden wirds in der Menge nicht, aber ich kann mir vorstellen, daß es mit einer Mischung für den Lebensmittelbereich auch besser schmeckt - in Richtung Tafelwasser.
Viele Grüße
Stefanie

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Postby Wuestenrose » 22 Feb 2020 12:16
Mahlzeit…

Trizonas wrote:da ich mir gerade eine Osmoseanlage für mein Aquarium zugelegt habe und "nur" 1x wöchentlich ein TWW durchführe, bin ich auf die Idee gekommen, warum nicht Trinkwasser parallel damit herstellen? Die Membran dürfte sich freuen (auch wegen der evtl. verkeimung)

Wenn Du die UOA nur für die Aquaristik betreibst, brauchst Du die Filter erst dann zu wechseln, wenn die Leistung der Anlage nachläßt. Meine Anlage hatte auch nach zwei Jahren die Leistungsdaten wie am ersten Tag.

Zur Trinkwassergewinnung müssen die Filter alle 6 Monate getauscht werden, weil sie dann als verkeimt gelten.

Die Aufsalzung kannst Du Dir sparen. Die Inuit trinken seit Äonen Schmelzwasser, ohne daß sie ausgestorben wären. Auch in Deutschland gibt es Weichwassergebiete, wo das Wasser mit < 100 µS/cm aus der Leitung kommt. Irgendwelche diesbezüglichen Panikmachen im Internet ist der Tatsache geschuldet, daß manche zwar viel plappern, aber keine Ahnung haben. Wie André bereits schrieb: Menschen beziehen ihre Mineralien aus der Nahrung, nicht aus dem Wasser.


Viele Grüße
Robert
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Postby Aquanaut » 22 Feb 2020 16:17
Im Prinzip alle Segelboote auf Langfahrt, auch als Blauwassersegler bekannt, versorgen sich mit fast allem autark.
Der Wind sorgt für Vortrieb und Strom, und Solarzellen und Akkus helfen ebenfallls u.a. Trinkwasser mittels Wassermacher (Osmose/ Entsalzungsanlagen) herzustellen. Außer Proviant ist über Monate nichts anderes notwendig.

Das ist seit Jahren so üblich und keine Probleme bekannt.
Grüße
Andre
Um zu verstehen, warum manche überall (ungefragt) ihren Senf dazugeben, musst du lernen, wie eine Bratwurst zu denken.
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Postby Trizonas » 23 Feb 2020 17:16
vielen Dank für Eure zahlreichen Meinungen! :smile:
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