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Postby blandinn » 29 Aug 2011 15:31
Liebe VDA-Mitglieder,

der Deutsche Tierschutzbund hat unter dem link:
http://www.tierschutzbund.de/wtt_2011.html eine online-Umfrage gestartet.
Diese Umfrage dient wohl dazu, die Mitglieder des Deutschen Tierschutzbundes zu zu legitimieren, ein neues Tierschutzgesetz zu fordern. Was das für eine Gesetz ist, wissen wir von B90/Den Grünen. Dass es den Tierschützern dabei nicht um Detailfragen geht, sieht man schon an der Fragestellung. Es geht einfach darum, ein Zeichen zu setzen.
Setzen wir ein Zeichen dagegen, indem wir mit "Nein" stimmen. Und wenn wir es tatsächlich schaffen, dass über 50% mit "Nein" antworten, können wir auch mal bei Gelegenheit den Tierschützern klarmachen, dass auch wir in unserem Hobby aktiven Tierschutz betreiben, jedoch nicht der Meinung sind, dass es noch mehr Gesetze braucht, die unser Hobby weiter beschneiden.
Und wir können mal den Tierschutzorganisation klarmachen, dass nicht sie alleine die Gutmenschen sind und alle anderen die bösen. Vielleicht kommen dann auch mal die Politiker zu unseren Veranstaltungen, wenn wir sie einladen, mit uns zu diskutieren und sagen nicht einfach kurz vorher ab.

Also, auf die Seite http://www.tierschutzbund.de/wtt_2011.html gehen und mit "Nein" stimmen. Weitersagen - Ich zähl auf Euch!

Dr. Stefan K. Hetz, VDA-Präsident
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Postby Schrottkopp » 29 Aug 2011 16:14
Hi,

also ich hab ganz klar mit JA gestimmt weils dabei nicht nur um die Aquaristik geht... kann deshalb nicht verstehen wie du auf die dumme Idee kommst dass eine Neuerung der Gesetze nicht notwendig ist... Schonmal gesehen wie Nutztiere misshandelt werden? Aus diesem Grund esse ich auch seit 7 Jahren kein Fleisch mehr.

Gruß

Lukas
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Postby jgottwald » 29 Aug 2011 16:17
Hallo !
ehrlich gesagt ist eine Überarbeitung des Tierschutzgesetzes schon lange fällig. Ich möchte hier mal den §11 Schein des VDA anführen, an den sich eigentlich keiner hält.
mfg
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Postby chewing » 29 Aug 2011 16:18
Ahja.
Man betreibt mit Aquaristik Tierschutz?
Um auf den Gedanken zu kommen muss man aber schon um einige Ecken denken und vieles dabei ignorieren.
Scusi, aber auch ohne mir genau die Seite angesehen zu haben denke ich, dass Zeichen genau das sind, was unsere Zeit brauch und den nachfolgenden Generationen geben sollte.
Dieses neue Tierschutzgesetz zum Beispiel hinsichtlich REACH wäre meiner Meinung mehr als nur willkommen.

Beste Grüße
Marco
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Postby Silvio » 29 Aug 2011 18:07
Ich würde es für "sinnvoll" halten, wenn man sich erstmal für die Einhaltung und Durchsetzung "bestehender" Gesetze engagieren würde, anstatt ständig neue Gesetze zu fordern. Deutschland wird doch schon von seiner eigenen und der europäischen Regierung mit einem kaum noch zu durchblickenden Wust von Gesetzen und Regelungen malträtiert. Aber gut, es ist natürlich einfacher das Brett an seiner dünnsten Stelle zu bohren und nach neuen Gesetzen zu rufen.
Gruß, Silvio
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Postby kurt » 29 Aug 2011 20:35
Hallo zusammen,

Diskussion mit Ende???
Probleme entstehen durch Nichtwissen, oft sind es auch finanzielle Gründe (Gewinnstreben).
Ist der nötige Respekt den Tieren gegenüber vorhanden, das nötige Grundwissen zur Haltung gegeben,
(immer ) wäre man schon einen großen Schritt weiter.
Wer sich mit dem jeweiligen Thema nicht ernsthaft befassen möchte/ will sollte Tierhaltung besser sein lassen.
Das Internet ist mittlerweise eine viel genutzte Informationsquelle, Voreiligkeit ist nach gelesenem aber nicht angebracht.
In den jeweiligen Foren-Themen ist gut herauszulesen wie unüberlegt und Oberflächlich Tierhaltung oft betrieben wird.
Die Bereitschaft sich weit /ernsthaft in die Thematik einzuarbeiten ist nicht immer erkennbar.
Ist der Aufwand im Nachhinein gesehen zu groß - Unterschätzung von Komplexibilität der jeweiligen Aufgabe Ursache?
Ps.
Schwarze Schafe,
zu dem wie man ist… wird man gemacht, warum führt zu weit, (normal müssten die 10 Gebote reichen/ altes Testament),
...mehr Gesetze= prima /oder= mehr verdrehen???...
Gruß Kurt
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Postby Eichi » 29 Aug 2011 21:35
Hallo Kurt,

ich habe den Thread nicht gelesen oder verfolgt, aber bin über deinen Post gestolpert. Und ich habe ihn zwei Mal gelesen und es tut mir Leid.. was wolltest du uns sagen? :)
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Bastian

Bitte sendet mir keine geschäftlichen Anfragen als private Nachricht.
Gerne helfen wir dir telefonisch unter +49 531 2086358 (Mo.–Fr. 9–17 Uhr) oder per E-Mail unter huhu@aquasabi.de weiter.

Lass es wachsen!

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Postby blandinn » 30 Aug 2011 08:17
Ich gehe mal davon aus, dass man die gegebenen Gesetzt in erster Linie durchsetztem muss und das mit aller Härte, dann sollte man evaluieren ob ggf, Gesetze angepasst oder neue gesetzte geschrieben werden müssen.
Gesetzte wie in anderen Ländern (z.B. Aquarienfische erst ab 80cm Kantenlänge halten zu dürfen) würden als Erweiterung sicherlich nicht schaden. Jedoch ist es doch immer so, dass ein Mensch welcher seine Freiheiten nicht in der Lage ist sinnvoll auszuschöpfen mit Gesetzen gebremst werden muss. Dies leider immer zum Nachteil der "vernünftigen" welche dann meist unter zu übertriebenen Gesetzen leiden müssen und in der Sache das Interesse verlieren.
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Postby kurt » 30 Aug 2011 09:23
Hallo zusammen,

Eichi wrote:ich habe den Thread nicht gelesen oder verfolgt, aber bin über deinen Post gestolpert. Und ich habe ihn zwei Mal gelesen und es tut mir Leid.. was wolltest du uns sagen? :)

nun… mehr lesen, bis man es versteht.

blandinn wrote:Gesetzte wie in anderen Ländern (z.B. Aquarienfische erst ab 80cm Kantenlänge halten zu dürfen) würden als Erweiterung sicherlich nicht schaden.

Welche Kriterien bestimmen die sinnvolle Beckengröße, Delfin im Zoo passt nicht besser.

blandinn wrote:Jedoch ist es doch immer so, dass ein Mensch welcher seine Freiheiten nicht in der Lage ist sinnvoll auszuschöpfen mit Gesetzen gebremst werden muss.

das passt…mit wie vielen Gesetzen wäre die Frage.
Gruß Kurt
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Postby Heiko-68 » 30 Aug 2011 10:35
Hallo,

solche Diskussionen mußten ja mal kommen. Ein Rezept zur Lösung gibt es nicht, da viel zu viele Sachen eine Rolle spielen. Und in meinen Augen stochert der Tierschutzbund auch nur herum und kann letztlich nichts Ändern.

Ich gebe Kurt recht, denn als erstes ist der Mensch an seine Pofitgier ("Gewinnstreben") schuld an den ganzen Verhältnissen.

Der Tierschutz möchte ja keine Tiere (Fische) aus der Umwelt entnehmen für unser Hobby. Aber auch die Züchtung von Fischen in Massen wie in Asien oder Tschechien oder in Deutschland möchten sie nicht. Denn Fische brauchen Platz, Bodengrund und Verstecke. Wenn dies jeder Züchter einhalten würde, wären die Zuchtaquarien um ein vielfaches Größer und Teurer im Unterhalt, und somit wird der Fisch zum Verkauf teurer. Teurere Fische verkaufen sich schlechter und es macht die Zucht nicht rentabel. Selbst auf Fischbörsen wird dies jetzt durchgesetzt werden, mit Bodengrund, Pflanzen und Verstecke im Becken in ausreichender Größe und Sichtblenden zwischen den AQ.

Also lassen wir die Fisch da wo sie sind und die Industrie kippt ihren Sondermüll in die Flüsse. Somit sterben sie wenigstens in Freiheit (danke IBAMA in Brasielien). Als Beispiel nur mal die Goldsucher in Brasilien die bei der Suche Quecksilber in den Fluss kippen. Oder der Bau von neuen Staudämmen die den natürlichen Lebensraum zerstören. Fragt da einer was aus den Fischen wird?

Jetzt können wir Fische in unsere Aquarien "retten". Nun setzen wir auch Fische wieder zurück in die Natur? Wohin denn, wenn es keine Lebensräume mehr gibt?

Oder es werden rieseige Wasserpflanzenfelder (z.B. Crinum in Thailand) geerntet für die Aquarianer. Nur werden sie abgesammelt mit der Knolle und es bleibt nicht zurück zum Wachsen. Dafür sieht sie im Aquarium gut aus. Nur wie lange können wir sie noch bekommen bevor es in der Natur keine mehr gibt?

Was nützt es, wenn wir in Deutschland alles so streng regeln und in den anderen Ländern passiert nichts? Das Beste für die Aquaristik geht immer erst mal nach Japan dann die USA und ......irgendwann kommt auch mal Deutschland dran. Die Japaner zahlen die besten Preise, das kennt man ja nicht nur aus der Aquaristik.

Meine Meinung dazu? Man sollte erst mal in den Ländern anfangen die Fische und Wasserpflanzen exportieren. Oft sind es kleine Fischer oder Bauern die sich so den Lebensunterhalt für ihre Familien organisieren. Sie haben keine andere Chancen so schnell an Geld zu kommen. Auch das Abholzen des Regenwaldes hat aus Wirkungen auf das Leben in den Flüssen. Statt des Regenwalds entstehen große Ackerflächen, die reichlich gedüngt werden und so Gifte ins Flusssystem gelangen.

Und wer glaubt mit seinem Aquascaping ja eh nur Pflanzen zu haben und es ihm nichts angeht ist auf dem Holzweg. Vielen möchten seltene und schön aussehende Pflanzen im AQ haben. Wenn aber die Zucht für die großen Wasserpflanzengärnterei nicht rentabel ist, dann wird aus der Natur entnommen aus nur zu bekommen ist. Bis nichts mehr aus der Natur entnommen werden kann.

Dies sollen nur Denkanstöße sein. Ich verstehe beide Seiten, hab aber auch keine allgemeingültige Lösung.

Gruß
Heiko
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Postby java97 » 30 Aug 2011 10:51
Moin,

Ich würde natürlich auch mit "JA" stimmen aber die Umfrage wurde ja ausgeblendet...
Ich kann Lukas nur voll und ganz zustimmen!
Ich fände es sinnvoll, wenn sich verantwortungsvolle Züchter verstärkt um die artgerechte Nachzucht auch schwierig zu züchtender Arten bemühen würden, denn Wildfänge zu kaufen hat für mich doch immer einen bitteren Beigeschmack...
Ich denke, viele wären bereit, dafür mehr zu bezahlen. Das Thema "Wildfänge" sollte einfach mehr kommuniziert werden, um des den Menschen bewusst zu machen. Ich denke, viele verschwenden an diese Problematik kaum einen Gedanken.
schöne Grüße
Volker
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Postby Schrottkopp » 30 Aug 2011 13:41
Hi,

es stimmt schon, was bringt es wenn die Gesetzte nur in Deutschland greifen aber überall genau so weiter gemacht wird wie vorher. Dass ist doch das selbe wie mit den Atomkraftwerken, was bringts wenn Deutschland seine AKWs abschaltet aber in Frankreich zur deutschen Grenze noch haufenweise davon stehen?
Meine Meinung ist, dass irgendwann mal jemand den ersten Schritt machen muss indem man Gesetze erläst und somit den anderen zeigen kann, dass es auch anders geht. Länder die sich einen Schei... drum kümmern was mit ihrer Natur passiert werden auch irgendwann die Konsequenzen haben und dann hoffentlich mal die Augen öffnen und sehen dass die sich selber zu Grunde richten nur um Geld zu sparen. Wenn dann in ihren Ländern mal allen Menschen wegen verseuchtem Wasser die Haare ausfallen und viel schlimmeres werden die sich schon umorientieren, hoffentlich... Und dann kann man sich ja z.B. Deutschland als Vorbild nehmen.
Ausserdem geht es in den Gesetz ja auch um die Tierhaltung zur Pelzgewinnung, was meiner meinung nach eins der größten Verbrechen an Tieren ist, und wie schon erwähnt die nicht artgerechte Massentierhaltung. Von mir aus sollen die Fische ruhig teurer werden. Wem die Tiere es wert sind der wird sie trotzdem kaufen. Wer für artgerechte Tierhaltung zu geizig ist, sie sich nicht leisten kann oder keinen Platz dafür hat sollte es gleich sein lassen und sich kein Tier anschaffen. Meinem dschungarischen Zwerghamster hab ich z.B. ein "Gehäge" von 150x50x50 cm gebaut obwohl laut Fachliteratur auch viel weniger ausreichend wäre aber damit geht es dem Hamster besser und so hab ich auch mehr Spaß am Tier.

Gruß

Lukas
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Postby chewing » 30 Aug 2011 14:19
Hey,

vorbildliche Meinung von Lukas.
Wen kümmert es, dass die von uns gehaltenen Tiere teurer werden?
Das schreckt nur einige mehr ab, die sie sonst unter zweifelhaften Umständen halten würden. Wo ist also der Haken, dass die Tiere nicht zu einem Schleuderpreis verhökert werden?
Kurt schreibt doch auch, es mangelt an Respekt und Wissen den Tieren gegenüber. Ich selbst kenne Leute, die der Meinung sind, dass es weniger tragisch wäre, wenn ein Fisch das Zeitliche segnet, da er doch "nur ein paar Cent" kostet.
Sofern mir diese Gedanken auch zuwider sind, aber ich denke wenn man mehr für etwas bezahlt, eignet man sich zwangsläufig mehr Wissen darüber an.
Und auch die Diskussion um die die Gesetze ... es geht meiner Meinung nach weniger um diese selbst.
Was bringen Gesetze, die man einzuhalten hat wenn man für diese kein Verständniss hat?
Und alleine dieser Thread zeigt doch den Erfolg der Umfrage/des Planes der Durchführung der Beschlüsse.
Wir diskutieren darüber, und es bekommt ein breites Feld für Diskussionen ...
Der Naturschutz ist jung, er hat keine starke Lobby und jede Art die ihn in die Köpfe der Menschen bringt ist ein Schritt nach vorne.

Beste Grüße
Marco
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Postby blandinn » 30 Aug 2011 14:42
Hi,

jetzt wird die Diskussion endlich mal spannend und es werden wenigstens eineige greifende Argumente genannt.

Zum Thema Naturentnahmen:
ich selbst kaufe keine Wildfänge, da ich dies auch als Raub an der Natur empfinde und dies nichtu nterstützen möchte. Jedoch ist es so, dass wir auch einmal neue Fische im Aquarium schwimmen haben möchten und somit zwangsläufig Naturentnahmen in gewissem Umfang für neue enddeckte Arten zugelassen werden müssen um Züchtern die Möglichkeit zu geben sie nachzuziehen.
Hier würde ich aber nicht zu den kommerziellen Züchtern gehen sondern eher zu den "Spezies" die mit Herzblut die jeweiligen Arten Pflegen und vermehren. Dann sind die Nachuchten zwar teurer aber ihr Geld wert, da sie nicht aus Massenzuchten kommen (Massenzucht = wenig Qualität und meist Tierquälerei). Zudem würde ich in der tierzucht generell den Einsatz von Hormonen zur Steigerung der Fortpflanzung verbieten 8Keine Ahnung wie sich das genau auf Menschen auswirkt, zumindest in der Nutztierhaltung).
Diesen Standpunkt kann man auch ruhig auf Pflanzen anwenden.

Zum Thema Platz:
Es müsste eine gesetzliche Richtlinie geben, wie viel Platz für welches Tier zur Verfügung stehen muss. Dies ist zwar aufwendig, jedoch realisierbar. Somit entgeht man unter Garantie, dass Nanobecken mit 20l Inhalt mit Neons und Platies gefüllt werden.

Zum Thema Aufklärung und Wirtschaft.
Was bringen alle guten Vorsätze wenn die Verkäufer (hier in aller erster Linie die Zooladenveräufer in div. Großketten (Zoo und Co, Obi etc.)) nur auf ihren Umsatz aus sind, sowieso nur Massenzuchten aus Fernost oder Tschechien anbieten und vor allem keine Ahnung von der Materie haben. Hier müsen die bestehenden Gesetze durchgesetzt werden, und das mit aller härte.
Kleine Zooläden oder spezialisierte Läden (z.B. reine Aquaristikläden) gehen ganz anders vor und haben meist das Nachsehen. Sie beraten die Leute umfangreich und vor allem RICHTIG, die Leute gehen dann zur Großkette und kaufen dann dort ein da sie ein paar euro sparen, vor allem kaufen die meiste ndann die doppelte Anzahl der im kleinen Laden empfohlenen Fische da sie ja dort billiger sind.

So lange da Profitdenken des Verkäufers auf den Geiz ist Geil Gedanken des Käufers trifft ist alle Hoffnung verloren. Da nütze auch ein neues Tierschutzgesetz nichts, die bestehenden müssen erstmal durchgesetzt werden. Auch anhand vom Stichproben durch die Behörden.

es ist doch so, dass ein neuer Zoolanden einen Veterinär kommen lassen muss der den Laden abnimmt, wenn einmal abgenommen kümmert sich kein Mensch mehr wie es in einem, zwi oder fünf Jahren dort aussieht. Unangemeldete Kontrollen in jedem Sektor wären ein Anfang um ersteinmal grob die schwarzen Schafe auszusortieren.

LG,
Frank
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Postby kurt » 30 Aug 2011 17:50
Hallo zusammen,

chewing wrote:Ich selbst kenne Leute, die der Meinung sind, dass es weniger tragisch wäre, wenn ein Fisch das Zeitliche segnet, da er doch "nur ein paar Cent" kostet.

Die Schöpfung bewahren und den Sinn des Lebens zu erfassen braucht seine Zeit,
vorher werden Werte meistens als Statussymbol oder Euro gewichtet.

chewing wrote:Der Naturschutz ist jung, er hat keine starke Lobby und jede Art die ihn in die Köpfe der Menschen bringt ist ein Schritt nach vorne.

@ Marco,
Ich liebe Weitsicht,
jede Art die ihn in die Köpfe der Menschen bringt, ein schöner Anschubser … :D
Gruß Kurt
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