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Beitragvon Olaf D. » 03 Jan 2011 08:41
Guten Morgen.

Die Diskussion finde ich spannend. Zumindest nehme ich für mich daraus mit, dass ich fürderhin keine Fotos mehr von den Aquarien in Hannover machen werde. Auch nicht, wenn sie für einen Bericht der Veranstaltung gedacht waren. Mir ist das Risiko zu groß an einen juristischen Erbsenzähler zu geraten. Und selbst wenn juristische Schritte gegen den Fotografen aussichtlos wären, er hätte erstmal Ärger am Hals und das wäre mir zu doof. Nicht dafür.
Das Aquascaping u.a. durch solche werbenden Artikel bekannt wurde, scheint man ja gerne zu vergessen, aber das muss mich ja nicht berühren. Es ist allerdings schade, dass die ganze Geschichte zunehmend einen merkwürdigen Beigeschmack bekommt. Alleine die Idee die freie Fotografie zu unterbinden war ungeschickt und hat ein schlechtes Licht auf die Szene geworfen. Das sollte sich rumsprechen und wird es auch.

Die Lösung für den Veranstalter könnte so aussehen, dass die Freigabe der Bildrechte (so sie denn überhaupt existieren) eine Teilnahmebedinung wäre. Dann bleiben die Leute halt weg die meinen, dass ihre Aquarien nicht fotogen genug sind. Ganz einfach. Wer seine Aquarien öffentlich zu Schau stellt muss ansonsten halt damit rechnen dass sie fotografiert werden und wer das nicht mag, der soll seine Aquarien zu Hause lassen. Damit wäre es durch.

.Olaf
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Beitragvon MarcelD » 03 Jan 2011 09:32
Guten Morgen Olaf.

Olaf D. hat geschrieben:Das Aquascaping u.a. durch solche werbenden Artikel bekannt wurde, scheint man ja gerne zu vergessen, [...]

Das stimmt nicht:

MarcelD hat geschrieben:Bei der Veröffentlichung in Printmedien ist es ja so, dass man als Scaper zum einen persönlich noch eine gewisse Publicity bekommt und auch die gesamte Szene. Eine namentliche Erwähnung wäre dann aber definitiv angebracht. Da ist der Zusammenhang zu einem Produkt ja auch nicht gegeben, zum Anderen schwingt da noch ein wenig der Allgemeinheitsgedanke bei mir mit. Wenn ich hier Bilder einstelle, mache ich das ja auch kostenfrei. Die Verlage wiederum verdienen mit sowas Kohle, deren Leser allerdings freuen sich evtl. über nette Beckenbilder... naja, zweischneidig halt.




Olaf D. hat geschrieben:Dann bleiben die Leute halt weg die meinen, dass ihre Aquarien nicht fotogen genug sind.

:rofl:



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Marcel.

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Beitragvon Olaf D. » 03 Jan 2011 10:48
Hallo,

MarcelD hat geschrieben:
Olaf D. hat geschrieben:Das Aquascaping u.a. durch solche werbenden Artikel bekannt wurde, scheint man ja gerne zu vergessen, [...]

Das stimmt nicht:
..


ich spreche davon, dass mir persönlich das Risiko zu groß wird, weil auch ein Bericht in einer Zeitschrift ist eine kommerzielle Nutzung und darum geht es doch gemäß Titel.

Gruß
Olaf
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Beitragvon MarcelD » 03 Jan 2011 10:54
Hi Olaf,

warum schreibst du dann, dass wir sowas vergessen würden?

Außerdem solltest du rausgelesen haben, dass die meisten durchaus wenig bis keine Problem(e) damit haben, wenn die Bilder in Printmedien auftauchen. Eine namentliche Nennung des Erstellers des Beckens vorausgesetzt (so zumindest bei mir).



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Beitragvon Wuestenrose » 03 Jan 2011 11:05
Hallo,

was ist denn so schlimm daran, wenn der Fotograf, sofern er für eine Zeitschrift, Agentur, whatever arbeitet, mit dem Besitzer des Aquariums eine Vereinbarung träfe, für welche Zwecke die Fotos verwendet werden dürfen? Ich wiederhole mich: Bei Personenfotografie, selbst im Amateurbereich (VHS-Kurse) ist sowas gang und gäbe.

Viele Grüße
Robert
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Beitragvon nik » 03 Jan 2011 11:09
Hallo Olaf,

du bist auf der falschen Baustelle. Der Kern der Sache ist, dass ich z.B. mein Aquarium ohne Einfluss zu haben nicht im Zusammenhang mit einer Werbung für irgendeinen Dünger sehen will, der nicht einmal verwendet wurde. Da steht eine - Achtung - "gefühlte", missbräuchliche, kommerzielle Komponente im Vordergrund!

Wenn da einer das Becken ablichtet, einfach privat, nur zum Sehen, geht das völlig in Ordnung. Wenn damit aber schon ein Fotograf sein Blättchen oder sich am Leben erhalten will, dann ist das ebenfalls komerziell - das kann man schon als grenzwertig betrachten und eröffnet die Frage nach Mein und Dein! Du kannst das dann in schwarz-weiß betrachten und wenn du als Resultat generell keine Contestbecken fotografierst, ist das in Ordnung. Wenn du allerdings dein Blättchen am Leben erhalten willst, gäbe es auch die Schwierigkeiten vermeidende, dich scheinbar überraschende Möglichkeit, ein Einverständnis einzuholen.

Ich habe schon mit meinem Schein in bürgerlichem Recht begriffen, dass juristische Sicht überraschend oft nicht deckungsgleich ist mit dem, was man als gesunden Menschenverstand bezeichnet.
Im speziellen Fall ist das vielschichtig und üblicherweise will ich wissen worauf ich mich einlasse. Es wird einige überraschen , dass dann Rechte woanders liegen als vermutet.

Gruß, Nik
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Beitragvon SebastianK » 03 Jan 2011 11:11
Hallo,

wollte mich hier eigentlich raushalten, da ich selber nicht betroffen bin. Ich fände es seeeehr schade, wenn den Besuchern das Fotografieren erschwert wird. 90% der Besucher haben eine Kamera dabei, gehen sogar teilweise nur wegen der Fotos auf die Messe. Ihnen das zu vermiesen finde ich falsch, auch einen Aufkleber auf den Becken halte ich für die falsche Lösung. Andere Messen regeln sowas mit einem Nutzungsvertrag auf der Rückseite der Eintrittskarte. Kann man das nicht hier auch so machen? Einfach hinten drauf, dass die Fotos nicht für gewebliche Zwecke genutzt werden dürfen und zack habt ihr eine Handhabe. Ich kann Marcels Ärger durchaus verstehen, ich würde exakt genauso reagieren.

Grüße

Sebastian
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Beitragvon Heiko-68 » 03 Jan 2011 11:18
Hallo Olaf,

jetzt muß ich doch mal zu Wort melden. Ich glaube du hast nicht den ganzen Thread mitbekommen. Hier geht es eigentlich um das Fotografieren von Aquarien, sondern um die Tatsache, dass Aquarien für eine Werbung mißbraucht wurden, ohne das eigentliche beworbene Mittel je im Aquarium zum Einsatz kam und der Gestalter seine Zustimmung gegeben hat. Es wird den Kunden vorgegaukelt, das man mit dem beworbenen Mittel solche schönen Aquarien bekommen kann. Und dies finde ich eine Vortäuschung falscher Tatsachen. Der Kunde wird in die Irre geführt. Es mag sein, das man solche Aquarien erzielen kann mit den beworbenen Mitteln, aber nicht im Fall des gezeigten Aquariums.
Es spricht nichts dagegen, wenn du deinen Betrag für die Amazonas schreiben möchtest und dabei Bilder zeigt. Ihr nennt doch auch immer den Gestalter vom Aquarium. Oder sagt (schreibst) du, das das gezeigte Aquarium bei dir zu hause steht?
Ich sehe einen Beitrag über den Contest nicht als kommerzielle Nutzung, sondern als Berichterstattung von einem Ereignis. Klar macht ihr Geld mit dem Verkauf eurer Zeitung, jedoch bezeifele ich, dass ihr den größten Absatz und Umsatz durch die Berichterstattung macht.
Ich persönlich würde es auch schade finden, wenn man erst einen Vertrag unterschreiben muß, nur um ein paar Fotos für den privaten Gebrauch zu machen. Vielmehr muß die Messe Hannover Vorkehrungen treffen falls sie es noch nicht getan hat. In botanischen Gärten hat man auch eine normale Fotoerlaubnis. Nur für die kommerzielle Nutzung (z.B. Werbung) muß eine Erlaubnis eingeholt werden. Und dies muß in der Messeordnung stehen.
Hier das Beispiel vom Botanischen Garten Berlin:
http://www.bgbm.org/bgbm/pr/about/Besucher.htm

Gruß
Heiko
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Beitragvon Olaf D. » 03 Jan 2011 11:22
Hallo,

Wuestenrose hat geschrieben:was ist denn so schlimm daran, wenn der Fotograf, sofern er für eine Zeitschrift, Agentur, whatever arbeitet, mit dem Besitzer des Aquariums eine Vereinbarung träfe, für welche Zwecke die Fotos verwendet werden dürfen? Ich wiederhole mich: Bei Personenfotografie, selbst im Amateurbereich (VHS-Kurse) ist sowas gang und gäbe.


nein, sowas ist nicht grundsätzlich üblich. Wenn ein Event stattfindet und die Pressereporter kommen, dann fragt nicht jeder Fotoreporter alle Leute die er möglicherweise fotografieren wird. Das ist m.W. im Rahmen des Presserechtes auch nicht vorgesehen, bzw. das Presserecht schützt die freie Berichterstattung sogar. Ich bin jetzt im Detail des Rechtes nicht fit, aber so glatt wie Du es darstellst verhält es sich gemäß Presserecht nicht und in dem bewegt man sich hier und wir haben es hier nicht einmal mit Personenfotografie zu tun, also dem Recht am eigenen Bild.

Artikel 5, GG:
"Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt."

Es ist eine öffentliche Veranstaltung.

Die Verwendung von Bildern für Produktwerbung mag eine andere Geschichte sein, aber der Threadtitel sprich eindeutig von "kommerzieller Nutzung" und da ist die pressemäßige Berichterstattung mit drin. @Nik... daher bin ich schon auf der richtigen Baustelle.

Wenn ein allgemeines Fotoverbot ausgesprochen wird, dann wird halt nicht mehr darüber berichtet. Ganz einfach.
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Beitragvon Wuestenrose » 03 Jan 2011 11:31
Hallo,

Olaf D. hat geschrieben:Artikel 5, GG:
Schwere Geschütze fährst Du da auf, Olaf :wink:. Dabei ist die Sache doch ganz einfach: Du darfst fotografieren und mit den Fotos machen, was Du willst, solange Du nicht die Rechte anderer dabei verletzt.

Wenn ein allgemeines Fotoverbot ausgesprochen wird, dann wird halt nicht mehr darüber berichtet. Ganz einfach.
Irgendwie klingt das jetzt ein bißchen nach beleidigter Leberwurscht. Umgekehrt könnten die Aussteller sagen: Wenn unsere Aquarien für Productplacement oder ähnlichem mißbraucht, oder in von uns nicht gewünschten Kontext gestellt werden, dann kommen wir zu solchen Veranstaltungen nicht mehr.

Viele Grüße
Robert
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Beitragvon Olaf D. » 03 Jan 2011 11:41
Hallo Robert,

Wuestenrose hat geschrieben:Schwere Geschütze fährst Du da auf, Olaf :wink:. Dabei ist die Sache doch ganz einfach: Du darfst fotografieren und mit den Fotos machen, was Du willst, solange Du nicht die Rechte anderer dabei verletzt.


das ist kein schweres Geschütz, es verbirgt sich dahinter nur die Frage, ob durch eine Berichterstattung in einer Zeitung schon Rechte anderer verletzt werden. Jetzt blättere mal eine x-beliebige Zeitung durch und frage Dich, ob jeder Reporter jede einzelne Person um Erlaubnis gefragt haben wird bzw. es tun muss und auch wenn bei einer öffentlichen Ausstellung Exponate fotografiert. Ich sage nicht, dass man es nicht verbieten kann, in vielen Museen herrscht Fotografierverbot.

Wenn ein allgemeines Fotoverbot ausgesprochen wird, dann wird halt nicht mehr darüber berichtet. Ganz einfach.
Irgendwie klingt das jetzt ein bißchen nach beleidigter Leberwurscht.


Nö, nur warum sollte man sich einem Risiko aussetzen.

.Olaf
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Beitragvon KpIxD » 03 Jan 2011 12:36
Olaf D. hat geschrieben:
aber der Threadtitel sprich eindeutig von "kommerzieller Nutzung" und da ist die pressemäßige Berichterstattung mit drin. @Nik... daher bin ich schon auf der richtigen Baustelle.

Wenn ein allgemeines Fotoverbot ausgesprochen wird, dann wird halt nicht mehr darüber berichtet. Ganz einfach.


Hallo Olaf,

der Titel des Threads mag unglücklich gewählt sein, das Thema der Diskusion ist jedoch klar und deutlich die bewerbung aquaristischer Produkte mittels Photo. Es war in keinem Beitrag die Rede davon das Medien durch Berichterstattung auch Geld verdienen.
Du trittst hier auf und sprichst von Erbsenzählerei, tust aber selber nichts anderes.
Wenn Du professioneller Fotograf bist versetz dich doch mal bitte in die Situation das mit einer Serie von deinen Fotos, ohne dein Wissen und Wollen, eine Camera beworben wird, welche dir gänzlich unbekannt ist und nichts mit der entstehung deiner Bilder zu tun hat.
Über Aquascaping mittels Bildern zu berichten oder mit selbigen Bildern ein Produkt zu bewerben sind UNTERSCHIDLICHE Baustellen !!!
beste Grüße, Kristian
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Beitragvon Felis silvestris » 03 Jan 2011 12:40
Hallo Olaf,

soweit ich weiß gibt es in Deutschland das Recht am eigenem Bild. Dh. im Falle von Personen hat die Person, wenn sie auf dem Bild zu erkennen ist (was auch immer das heißt) das Recht über die Veröffentlichung uä. des Bildes zu bestimmen. Die Fotografen, mit denen ich Kontakt haben handhaben das allerdings ausnahmslos nach dem Prinzip: Wo kein Kläger, da kein Richter (mache ich selbst auch so).

Genauso, wie man auf Privatgelände, auch wenn es öffentlich zugänglich ist nur nach den Richtlinien des Besitzers fotografieren darf (Beispiel Deutsche Bahn, diverse Zoos), dh. der Besitzer entscheidet ob und für welchen Zweck er Fotografien zulässt. Ich hatte oben schon nachgefragt, ob der Veranstaltungsort auch unter Privatgelände fällt, oder ob in öffentlicher Hand ist.

Aus der Sichtweise eines Fotografen verstehe ich aber nicht, was dem Einverständnis-Einholen beim "Künstler" im Wege stehen soll? Sicher mehr Arbeit und ein größerer Aufwand, aber gerade wenn man in einem Fachmagazin veröffentlichen möchte ist Kontakt zum Künstler doch durchaus als positiv zu sehen (Nachfragen möglich, mehr Details).

Es geht hier doch maßgeblich darum, das Nutzen der aufwändig gestalteten Becken im Bezug in Werbung für ein Produkt, was in keinem Zusammenhang mit dem Becken steht, zu unterbinden (als wenn man mit einem mit Canon-Produkten aufgenommenem Bild Werbung für Nikon macht :mrgreen: ). Und nicht die Veröffentlichung in Fachliteratur zu untersagen.

Oder hast Du noch Vorschläge, wie sich der Gestalter vor dieser Art des Missbrauchs schützen kann ohne der Presse das Leben schwer zu machen?

LG
Felis
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Beitragvon Mirco » 03 Jan 2011 12:45
Hallo zusammen,

was ist denn hier los? Carsten und Marcel haben auf jeden Fall den richtigen Weg eingeschlagen. Vielleicht sollten Robert, Olaf und alle anderen sich auch dazugesellen. Die Frage ist dann bloß wer bei einem Kater das Schmerzensgeld bezahlen muss. Derjenige der die meisten Runde ausgegeben hat, derjenige der sich als erstes verabschiedet hat oder die Brauerei? :bier:

Zurück zum Thema:
Ich würde es sehr bedauern, wenn man vor jedem Foto die Erlaubnis einholen muss. Meine Frau macht sehr gerne Fotos und es ist für mich immer ein Ansatz sie so zum mitkommen zu überreden.
Abgesehen davon würde ich es sehr schade finden, wenn in Zeitschriften nicht darüber berichtet wird. Andererseits kann ich Marcel auch gut verstehen. Mich würde es sehr ärgern, wenn jemand mit Bildern von meinen Aquarien Werbung für Produkte macht und ich noch nicht mal genannt werde.
Wenig Verständnis hingegen habe ich für die Firma. Wie kann man als seriöser Geschäftsmann Bilder für Werbung nutzen die nichts mit dem Produkt zu tun haben. Ich muss ehrlicher weise sagen, dass ich überlegt habe die Produkte mal zu verwenden, weil ich sie gewonnen habe und sie sowieso bei mir rumliegen. Wenn ich das hier jetzt lese sehe ich davon eher ab. Wer weiß wie Aquarien aussehen in denen das Produkt verwendet wird, wenn in der Werbung Bilder von anderen Becken bevorzugt werden. Vermutlich ist es wie bei der Garnelenhaltung und es gibt keine Eierlegendenwollmilchschweine, aber um es zu testen würde ich Geld haben wollen und nichts bezahlen.

Ich habe keine Ahnung wie die Rechtslage ist und will auch gar nicht erst anfangen laienhafte Vorschläge zu machen, aber kann das Problem nicht anders gelöst werden?
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Beitragvon Olaf D. » 03 Jan 2011 12:54
Hallo,

Felis silvestris hat geschrieben:Aus der Sichtweise eines Fotografen verstehe ich aber nicht, was dem Einverständnis-Einholen beim "Künstler" im Wege stehen soll?


Zum Beispiel, dass die Aussteller gar nicht erkennbar und oft gar nicht da sind. Da ist ein hübsches Aquarium, es steht ein Zettel mit einer Nummer, einem lustigen Titel und einem Namen daran, aber wer ist das jetzt? - Soll man jetzt erstmal eine Stunde die Person auftreiben, so sie überhaupt anwesend ist?

Oder hast Du noch Vorschläge, wie sich der Gestalter vor dieser Art des Missbrauchs schützen kann ohne der Presse das Leben schwer zu machen?


Das Risiko eines Missbrauches tragen und im Falle eines Falles juristisch gezielt tätig werden.


Ich bin gespannt welchen Weg man gehen wird.

.Olaf
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