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Beitragvon Katja E. » 07 Mär 2017 15:36
Moin Moin,
ich würde mir gerne einen neuen Unterbau für meine beiden Becken 60x40x40cm und 40x40x40cm, jeweils mit feinem Sand als Bodengrund, kaufen. Liebäugeln tue ich mit diesem Sideboard:
https://www.daenischesbettenlager.de/anrichte-hanstholm-2-turen-3-schubladen-eiche-weiss
Meint ihr, dass das Ding stabil genug ist? Natürlich könnte ich noch Winkel zur Stabilisierung einbauen. In einen Teil der Rückwand müsste man natürlich noch ein Loch für die Schläuche der beiden Außenfilter und die ganze Kabellage sägen.
Viele Grüße
Katja
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Beitragvon Sunny » 07 Mär 2017 19:49
Moin Katja,
in der Beschreibung zu dem Sideboard steht:
"Die Topplatte hat eine Materialstärke von 25 mm und ist bis ca. 125 kg belastbar"
Beide Becken zusammen dürften so grob geschätzt ca. 200 Kg wiegen.
Wenn es irgenwie geht würde ich die komplette Rückwand gegen eine 16 oder 19 mm Platte austauschen.
Die neue Rückwand sollte bis auf den Fußboden reichen und mit dem Korpus gut verbunden werden.
Die Becken jeweils ans Ende des Schrankes stellen.
Bei Aquarienunterschränken ist eine stabile Rückwand wichtig damit sich der Schrank nicht in der Horizontalen verbiegt.
Ich bin nur Hobbybastler.
Frag doch mal das Forumsmitglied "moskal", der ist vom Fach und kann dir bestimmt noch gute Ratschläge geben.

LG
Jörg
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Beitragvon Katja E. » 07 Mär 2017 20:07
Hallo Jörg,
herzlichen Dank für deine Antwort. Das man den Schrank vielleicht etwas verstärken muss, Habe ich mir schon gedacht. Nur wenn man so manchen Aquarienunterschrank sieht, sehen die meist nicht stabiler aus und haben meist eine einfache Rückwand. Ich finde diese Schränke nur nicht ganz so hübsch. An den genannten Nutzer werde ich ich mal wenden. Danke für den Namen!
Gruß
Katja
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Beitragvon nik » 08 Mär 2017 09:09
Hallo Katja,

ich kann das für das Sideboard nicht sagen, habe aber eine vermutlich ähnlich aufgebaute aus der Serie Goliath/Herkules und kann dir sagen worauf du achten musst. Bei mir stehen auf dem Vollholzteil 2 Nanos und schon das macht sich bemerkbar. Meine sieht nach extrem massiven Beinen 12x12 cm aus, die hinteren sind höhenverstellbar und ein mögliches Problem. Die Einstellmöglichkeit brauchte ich um den Boden auszugleichen und dann stehen die hinteren Beine nicht mehr auf 12 x 12 cm sondern der Fläche des Verstellmechanismusses und das ist nicht mehr als ein dünnes Stuhlbein.

Ein anderes, nicht unerhebliches Problem sind die beiden mittleren Stützfüße. Die sind auf der Abbildung von meiner nicht zu sehen aber auch so angeordnet. Die tragen die Last über die mittleren Seitenwände ab. Soweit so gut, aber bei meiner sind die Stützfüße bezüglich der Tiefe nicht mittig plaziert sondern ein wenig nach vorne, zum Betrachter hin. -Und da reichten die etwa 40 kg der hinten, zur Wand stehenden Nanos um die Anrichte arbeiten zu lassen. Das sehe ich an den Spaltmaßen der Türen, die ich ziemlich mühsam genau eingestellt hatte. Bei den Nanos gleicht das die Unterlage aus. 200 kg hätte nie funktioniert. Das liegt aber an der möglichen Verwindung des Sideboards. An den Stützfüßen muss in jedem Fall was getan werden. Wenn die, wie bei meiner, bisschen nach vorne sitzen, dann reichten zwei weitere hinten um der Verwindung ausreichend entgegenzuwirken.

Allerdings könnte deine, obwohl etwas kleiner, ein höheres Eigengewicht haben. Das plus 200 kg stünde dann auf 8 Beinen. Sozusagen steht und fällt das mit der sauberen, planen Aufstellung des Sideboards und dann ist immer noch nicht auszuschließen, dass der üblicherweise schwimmend verlegte Boden (Estrichplatte), gerade zur Wand hin, bei dem Gewicht "arbeitet". Das könnte bei mir auch schon der Fall sein, kann also nicht sicher sagen inwieweit der nun sichtbare Verzug des Sideboards auf die Verwindung desselben oder Veränderungen des Bodens zurückzuführen sind.

Die Rückwand bei meinem ist übrigens okay, die reichte. Eins würde ich dann drauf stellen, beide nicht.

Für beide suchte ich mir ein Sideboard mit unten umlaufendem Sockel, keine Füße.

Edit: Könnte man bei deinem Modell noch nachträglich machen, es bräuchte es nur vorne und hinten, statt der Stützfüße ebenfalls von dem Sockelmaterial um vordere und hintere Sockelleiste zu verbinden/stabilisieren.

Gruß, Nik
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Beitragvon Katja E. » 08 Mär 2017 14:41
Moin Moin,
ich befürchte, mir wird das mit dem ausgewählten Sideboard etwas zu heikel und lasse besser die Finger davon.

Nun habe ich mal ein wenig im Netz gesucht und bin auf die steingrauen Schränke von Aqualantis gestoßen. Die könnte ich mir auch noch ganz gut vorstellen. Hat jemand von Euch Erfahrung mit den Schränken?

Viele Grüße
Katja
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Beitragvon steppy » 08 Mär 2017 15:29
Hallo Katja,
ich habe so einen Schrank in 1m breite für mein 200L Aquarium (in weiß). Er ist ja ziemlich günstig und das merkt man. Ich habe den Schrank genommen weil er mit 83cm eine schöne Höhe hat und weil ich wusste, dass ich nach etwa einem Jahr umziehen werde. Nun habe ich ihn ein 3/4 Jahr.

Also der Zusammenbau war schwierig weil die Holzdübel kaum in die dafür vorgesehenen Löcher passen, zudem werden sehr viele davon verwendet (und es wird alles verleimt). Da ich den Leim aufgetragen hatte und die Bretter weder ganz zusammen, noch wieder auseinander bekommen habe musste ich den Schrank zusammen bauen und so lange drauf rumhüpfen bis alles zusammen war. Ich halte mich für Handwerklich nicht ungeschickt und habe schon oft Fertigmöbel aufgebaut. So etwas ist mir noch nicht passiert. Wenn der Schrank steht ist er aber ganz schick und stabil.
Mein nächstes Problem war die Geräuschentwicklung. Ich habe Pumpen, die ich praktisch nicht höre wenn sie laufen. In dem Schrank höre ich alles. Aus dem Innenraum könnte man eine super Bassreflex-Box machen. Kann aber auch sein, dass das kein spezifisches Problem mit dem Schrank ist, sondern nur so auftritt wie ich ihn aufgestellt habe. Je nachdem wo man sich im Raum aufhält ist die Geräuschentwicklung ganz unterschiedlich wahrzunehmen.

Leider hat der Schrank eine Eigenschaft, die ihn als Aquarienschrank in meinen Augen disqualifiziert: Er saugt Wasser wie ein Schwamm. Ich habe noch keine große Überschwemmung produziert, aber es wird im Schrank schonmal nass. Wenn Wasser an irgendeine Kante kommt wird es sofort aufgesogen und der Schrank quillt auf. Ich hatte scheinbar mal ein Leck, bei dem eine kleine Menge Wasser hinten am Aquarium entlang nach unten gelaufen ist, das hat den Schrank übel mitgenommen. Vielleicht schaffe ich es heute Abend Bilder reinzustellen. Oberplatte, Rückwand und Seitenwand sind in dem Bereich völlig hinüber. Alles ist so aufgequollen dass sogar die Oberflächen geborsten sind, ich kann das Holz mit dem bloßen Händen wegraspeln.

Man könnte alle Kanten mit Silikon versiegeln aber selbst das würde nicht reichen denn selbst dort wo der Umleimer aufgebracht ist dringt das Wasser ganz leicht ein. Ich hätte gedacht, dass so ein Schrank Problemlos auch mal kurzzeitig nasse Füße kriegen darf.
Man muss sich natürlich vor Augen führen was der Schrank kostet, da ist wahrscheinlich nicht mehr drin.

Gruß
Stefan
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Beitragvon nik » 08 Mär 2017 19:20
Hallo Katja,

das gilt für alle melaminierten Pressspanschränke, die sind im Grunde das Heimtragen nicht wert! Dann gibt's noch die lackierten MDF-Schränke (M ittel D ichte F aserplatte), ich persönlich würde sie probieren, weiß aber mangels eigener Erfahrung nicht inwieweit die viel Nässe vertragen. Ich selbst habe recht gute Erfahrungen mit einem Vollholzschrank gemacht. Der hat knappe 20 Jahre unter 240 L gehalten.

Katja E. hat geschrieben:Moin Moin,
ich befürchte, mir wird das mit dem ausgewählten Sideboard etwas zu heikel und lasse besser die Finger davon.

Das von dir gezeigte Sideboard halte ich mit Sockel (weiß oder grau ;) ) für sogar ziemlich geeignet. Wenn du jemanden findest, der das machen kann und der Fußboden halbwegs plan ist, dann hält das. Das 60er Becken ist kein Problem, weil das auf einer Seiten- und einer Mittelwand zu stehen käme, das 40er wäre aber nur auf einer Seite auf einer Außenwand und dann würde ich die Deckplatte, wo das Becken steht, mit Alu-U- oder Vierkantprofilen von unten verstärken um ein Durchbiegen zu verhindern. Beim Aufbau die Rückwände verschrauben, nicht nageln und du hast einen Schrank, der viel geeigneter ist als viele der käuflichen Aquarienschränke. Das Holz ist schon lackiert/geölt, wenn ich an meinen Aquarien herumhantiere, dann habe ich sowieso ein Handtuch liegen um sofort Nässe aufzunehmen, ein weiteres für's Parkett. Geht gut.

Gruß, Nik
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Beitragvon Katja E. » 08 Mär 2017 20:24
Moin,
also zur Zeit stehen die Becken auf einem uralt Sideboard (siehe Bild und sorry für die extrem schlechte Bildqualität), welches beide Becken trägt, ohne jegliche Querstrebe von oben nach unten. Ob das stabil genug wäre, haben wir mit drei Personen und mehr oder weniger heftigem Gewackel ausprobiert. Nun stehen die Beiden seit gut einem Jahr zusammen drauf und alles lief bisher völlig problemlos.
Da ich bald umziehe, würde ich mir gerne einen neuen, attraktiveren Schrank zulegen. Aber nach dem einen Erfahrungsbericht fragt man sich schon, warum ein Aquariumschrank so empfindlich auf Wasser reagiert.
Ich denke, ich werde mir mal den Schrank vom Link aus dem Anfangspost im Original ansehen und vielleicht auch mal "probesitzen/-wackeln" :P
Viele Grüße
Katja

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Beitragvon nik » 09 Mär 2017 09:04
Hallo Katja,

kenne ich von einer ähnlich historischen Kommode mit Sockel. Darauf stand ein 60x40x50 und ein 35x35x35. Bei dem waren die Türen nur noch mit Gewalt auf- und zuzubekommen. ^^ Ich habe dann eine Mittelwand eingezogen. In Verbindung mit dem Sockel löste das das Problem. Bei deiner hätte eine Mittelwand erst Wirkung, wenn unter die noch ein Stützfuß käme.

Wenn der Fußboden taugt, stabil ist, dann tun es zusätzliche Stützfüße bei deinem angedachten Sideboard. Der Sockel ist halt günstiger für die gleichmäßigere Gewichtsverteilung. Drauf rumjuckeln hilft nicht, das wird stabil sein, aber hier geht es um einen zu vermeidenden "Allmählichkeitsschaden".

Gruß, Nik
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