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Beitragvon Christian » 04 Jun 2011 13:16
Hi,

meine Frage - "inspiriert" von dem Unglück mit der CO2-Anlage von Flo (willflow)
aquarienvorstellungen/my-way-to-red-rock-t15524-15.html#p143742
:(

Was war der bisherige größte Reinfall in Verbindung mit euren Aquarien?

Wichtige Technik versagt? Tiere überraschend gestorben? 1000 Liter auf dem Parkett? Vielleicht sammeln sich in diesem Thread ja auch ein paar Tipps an, wie man die größten Katastrophen verhindern kann?

---

Mein persönlicher größter Aufreger waren bisher ein dutzend Corydoras hastatus, die ich ziemlich lange gesucht habe und die dann in meinem Becken der Reihe nach innerhalb von ein paar Wochen verstarben. Becken war eingefahren, Wasserwerte angeblich in Ordnung, den Funkensalmlern, Garnelen und Schnecken im gleichen Becken gings prima. Nur die Corys haben sich nacheinander verabschiedet. :-( Von großen Algenplagen bin ich bisher zum Glück verschont geblieben. Becken sind alle dicht, kein Filter hat versagt.

Bin gespannt auf eure Storys!


Gruß,
Christian
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Beitragvon CrazyJohannes » 04 Jun 2011 13:27
Hallo,

also bei mir war das so,

ich hab am Sonntag mein becken gereinigt mit so einem Ceranfeldkratzer und hab dabei wahrscheinlich das silikon so geschnitten bis außen an den rand. So weit so gut, Becken auber nix tropft alles wieder voll, alles gut :top:.

Am nächsten morgen wache ich auch und was sehe ich da, oh eine kleine Pfütze neben dem becken, gasagt getan, Lappen geholt, aufgewischt und am Becken nachgeschaut ob was kaputt ist, aber gesehen habe ich nichts...

Als ich dann am Nachmittag aus der Schule kam und in mein zimmer ging war wieder eine Pfütze aber einen viel größere und dann sah ich plötzlich das unten an der Ecke nein stück fehlte... etwa kugelschreiberkopf groß :shock: (sah ich am morgen wahrscheinlich nicht wegen dem dunkeln Bodengrund) .. das becken war natürlch leer, zum glück war es nur ein 12 liter becken und kein großer schaden auf dem PVC-Boden, geschockt war ich trotzdem!

Und was lernte ich daraus? Ich verwende nur noch alte Kredietkarten oder eine Schwamm zum Scheiben sauber machen, seit dem ist nix mehr passiert

mfg Johannes
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Beitragvon Microsash » 04 Jun 2011 13:35
Hi ihr !

Mein Rio400 nachdem es sich ins Wohnzimmer entleert hatte :evil:



Gruß

Sash
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Beitragvon -serok- » 04 Jun 2011 13:39
Tach auch!

Lang, lang ist's her... mein erstes Becken mit 12-13 Jahren. Mein kleinster Bruder (damals 4 Jahre alt) wollte immer die Fische füttern, ich hab's ihm verboten. Eines Morgens schaue ich ins Becken und sehe... eine einzige, zusammenhängende, braune Brühe. Alle Fische tot. Mein Bruder hat die Fische gefüttert... mit einem Pfund Lakritze. :bonk:

Bei meinem letzten Umzug ist mir der Boden des "112l Pflanzenparkbecken" geplatzt... in der neuen Wohnung, für die wir noch keinen Mietvertrag unterzeichnet hatten. Meine Vermieterin (im 7 Monat schwanger) hat alles aufgewischt. Das war richtig übel, da ging's mir schlecht. Zumal ich den Vermietern versichert hatte, daß ich weiss was ich tue. Da passiert nix.

Bei einem Tanganjikabecken hatte ich am Filterauslass eine Venturidüse angeschlossen. Der Schlauch, über den die Luft angesaugt wurde hing an der Rückseite, ausserhalb des Beckens, runter. Eines Tages kroch eine ausgewachsene Apfelschnecke auf den Auslass, machte diesen quasi dicht. Das Wasser suchte sich natürlich den einzigen verbleibenden, freien Weg... über den Luftschlauch. Ca. 100l Wasser ergossen sich in mein Wohnzimmer bevor ich es bemerkte.
Greetz Andy

Keep on scaping!
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Beitragvon Christian » 04 Jun 2011 13:40
Hi,

@Sash: weswegen ist das gebrochen? Es sieht so aus, als ob es am Boden in der Mitte zu stark belastet war. Machst du jetzt irgendetwas anders?


Gruß,
Christian
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Beitragvon Microsash » 04 Jun 2011 14:02
Hi Christian,

Man weis es nicht. Es war nichts besonders schweres etc drin. Die vermutung ist, da es gebraucht war, das es zu lange verzogen stand und dann bei mir wieder gerade gestellt...also Spannungsriss.
Die Haftpflicht/Hausrat hat aber alles bezahlt und das neue (eh kein Rio mehr) steht sicher.

Gruß

Sash
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Beitragvon Karin » 04 Jun 2011 22:46
Oh, oh ... da hab ich auch was zu schreiben.

Mein altes 200 L Becken, betrieben mit einem Außenfilter. Beim Wasserein- und -auslauf keine Schlauchschellen benutzt, nun, beim Wassserauslauf ist die Verbindung abgerutscht. Als ich von der Arbeit nach Hause kam waren da lediglich noch 10 cm Wasser im Aquarium - der Rest auf dem Teppich. Zum Glück lief in der Jahreszeit noch die Heizung, welche ich nach dem Aufwischen auf volle Pulle angestellt habe, aber ich hatte wochenlang Treibhausklima im Wohnzimmer trotz ständigem Lüften.

Der nächste Unfall ereignete sich viele Jahre später.
War der Meinung, müsste Denitrol in ein Aquarium geben, welches bereits jahrelang ohne diese Zusätze lief.
Nitritpeak vom aller feinsten. Meine damaliegen Lieblingsfische (Prachtschmerlen), bereits 15 Jahre in meiner Obhut, gehimmelt :bonk: Deshalb lasse ich seit diesem Zeitpunkt die Finger von solchen Produkten.

LG Karin
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Beitragvon imperfect » 04 Jun 2011 23:19
Huhu!

Habe hier auch so ein "unglückliches" Aquarium. 96 l bestückt mit einem HMF. Mit ursprünglich 10 Perlhuhnbärblingen, 10 Corydoras Napoensis. Gut bepflanzt. Man konnte kaum durch das Dickicht sehen. Irgendwann fingen die Pflanzen an abzusterben. Die Schnecken krochen auf dem Sand oder klebten oben an der Wasseroberfläche. Ich habe Sand getauscht, neu bepflanzt. Wieder das selbe. Bis auf 4 Perlhühner und die Napos hat nix überlebt. Die Pflanzen matsch. Das ging so schnell, dass ich nicht mehr rechtzeitig handeln konnte.
Ich habe den Sand rausgeholt und der hat gestunken wie Kläranlage pur.
Inzwischen ganz neu aufgesetzt und läuft wieder wie es sein soll. Allerdings sind die Corys abgegeben.

Vorher


Nachher



VG
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Beitragvon chrisu » 04 Jun 2011 23:38
Hallo,

ich hatte vor Jahren ein absolut perfekt laufendes 180l Becken. Irgendwann kam ich auf die Idee aus verzinktem Gitter eine Mooswand zu basteln.
Tja die Mooswand ist auch wirklich schön geworden nur alle anderen Pflanzen sind eingegangen :bonk:

Ein paar Tage nach diesem Bild waren alle Pflanzen bis auf das Javamoos tot!

Mfg Christian
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Beitragvon JessicaV » 05 Jun 2011 07:53
Hallo zusammen,

da kann ich auch was zu beitragen.
An usnerem Umzugstag hatten wir es leider nicht geschafft, das Becken abends noch zum laufen zu bringen und so mussten die Fische noch eine weitere Nacht in Eimern verbringen. Was wir jedoch nicht bedacht hatten war, dass die Eimer in der zweiten nacht im Keller auf dem Boden standen und es Anfang März ja noch saukalt war :oops:
Nunja, am nächsten Morgen hatten wir TK-Fischstäbchen. Von den 40 Neons haben nur 9 überlebt :cry:
Zum Glück ging es allen anderen gut und wir haben sie an dem Tag dann noch umgesetzt.
Ansonsten hatten wir bis jetzt Glück, sind aber auch dementsprechend versichert :D

LG,
Jessica
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Beitragvon prinzessinlillyfisch » 05 Jun 2011 08:34
Microsash hat geschrieben:Die Haftpflicht/Hausrat hat aber alles bezahlt und das neue (eh kein Rio mehr) steht sicher.


@sash...zahlt die hausrat schäden, die durch aquarien verursacht werden? muss man explizit angeben, dass man becken hat? ich dachte bisher, solche wasserschäden sind nicht im haftungsumfang enthalten :roll:



@christian...bei mir war bisher das massensterben unter den nashorngarnelen die übelste erfahrung. bakterielle infektion durch aufstocken des besatzes...heute ist der letzte tag mit medi...heute abend ist ww dran und behandlung mit EL FFM...ich hoffe, dass jetzt alles gut wird.

achja...und die erfahrung, dass man amanos nicht mit anderen garnelen in einem nano halten sollte...in bezug auf vermehrtes algenaufkommen muss man sich bei kleinen empfindlichen garnelen im becken etwas anderes überlegen. drei meiner nashörner fanden tod durch kannibalismus... :cry: die hetzjagd ging dann los, die 5 amanos einzeln wieder aus dem becken zu fischen...für den letzten hartnäckigen brauchte ich 2 stunden :twisted:

ätzend war auch die erfahrung, dass man ein 65 cm hohes nano becken nicht vernünftig beleuchtet bekommt...einzige abhilfe becken wieder loswerden und neues einrichten...was ich dann auch tat.

ansonsten ist mir bisher nur einmal wasser übergelaufen beim einlassen, weil ich die zeit vergessen hatte :shock: war aber nur etwas...ging also noch :D
beste Grüsse

Anja


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Zuletzt geändert von prinzessinlillyfisch am 05 Jun 2011 08:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Microsash » 05 Jun 2011 08:45
Hallo Lilly,

Kommt wohl auf die Versicherung an.....

Das kleinste Problem war das Becken selbst, das ist in der Glasbruchversicherung. Wasserschaden an den Möbeln etc hat die Hausrat gedeckt und Schäden am Boden (Miete) die Haftpflicht. War bei mir so weit Problemlos, im zweifelsfall aber lieber mal nachfragen.

Gruß

Sash
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Beitragvon prinzessinlillyfisch » 05 Jun 2011 08:48
Microsash hat geschrieben:Hallo Lilly,

Kommt wohl auf die Versicherung an.....

Das kleinste Problem war das Becken selbst, das ist in der Glasbruchversicherung. Wasserschaden an den Möbeln etc hat die Hausrat gedeckt und Schäden am Boden (Miete) die Haftpflicht. War bei mir so weit Problemlos, im zweifelsfall aber lieber mal nachfragen.

Gruß

Sash



ja das werde ich auf jeden fall tun. hatte erst kürzlich einen wasserschaden in der küche durch einen defekten wasserschlauch. weiß daher um die kosten und den aufwand solcher katastrofen :shock:
beste Grüsse

Anja


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Beitragvon Christian » 05 Jun 2011 12:02
Hi,

also bei mir ist es so, dass ich keine Hausratversicherung (WG) besitze, aber Schäden (verursacht durch das Wasser aus den Aquarien) gegenüber meinem Vermieter oder anderen Mietern von meiner Haftpflicht abgedeckt werden. Heißt: ich bin mir im Klaren darüber, dass das Aquarium selbst, mein Billiglaminat und der Ikea-Teppich dann mein Schaden wäre. :-)

Einfach bei der Versicherung nachfragen. Meiner Versicherung muss ich nichtmal mitteilen, dass ich Aquarien habe, die interessiert auch nicht wie viele ich habe. Das ist alles bis zu einer utopisch hohen Summe abgedeckt.


Gruß,
Christian
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Beitragvon HolgerB » 05 Jun 2011 12:44
Hallo Christian!
Mein größte Katastrophe waren Pfingsten 2003 600l in meinem Wohnzimmer in der 3 Etage eines Mehrfamilienhauses.
Der neu angeschlossene Billigfilter von Za.... der Firma Pro..... ist leider ein Auslaufmodell gewesen. Eine der Klammern ist gebrochen und in der Nacht von Samstag auf Sonntag ist das Wasser langsam bis auf Ansaugerhöhe des Filters ausgelaufen.
Meinen Schaden hat meine Hausratversicherung übernommen weil ich den Filter bestimmt "selber!" beim verschließen beschädigt habe. Den Schaden der Untermieter hat meine Haftpflicht bezahlt.
Wenn ich es nicht selber gewesen wäre hätte ich mich mit der italienischen Firma vor Gericht herumstreiten können. Hatte ich keine Lust drauf. Ich hatte aber auch eine Extraversicherung wegen dem AQ!!!
Nun hab ich immer eine Sicherheitsbohrung so ca. 1cm unter dem Wasserspiegel im Ansaucrohr die bei einem Filterausfall das Auslaufen durch abreisen der Wassersäule verhindert.
Beim Aufsetzen eines schweren selbstgebauten Beleuchtungskastens ist mir noch mal ein 800x30x40 gerissen.
Das ist mein Kumpel gewesen weil er wieder mal nicht aufgepasst hat. :wink: So was aber auch?! 8)
Gruß Holger
und immer einen grünen daumen......
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