Post Reply
5 Beiträge • Seite 1 von 1
Beitragvon Hydrophil » 03 Jan 2013 20:02
Hallo zusammen,

ich habe hier jetzt schon öfter gelesen, dass zum Versenden bei entsprechend niedrigen Temperaturen Heatpacks eingesetzt werden. Außerdem sollen die Pflanzen natürlich schön in Luftpolsterfolie eingewickelt werden. Da die Heatpacks laut Bechreibung bis zu 60°C warm werden sollen, frage ich mich jetzt, wie und wo ihr die in der Sendung dazupackt. Gibt man sie direkt zu den Pflanzen und umwickelt alles, wird das dann nicht zu warm? Oder wickelt man die Pflanzen ein und macht das Heatpack außen an die Polsterfolie, dann kommt die Wärme ja nicht bis zu den Pflanzen. Oder reicht das trotzdem bzw. wird das Heatpack nicht so heiß, dass man es direkt dazupacken kann? :? Und ist in einem Maxibrief überhaupt Platz für alles, oder funktioniert das nur im Paket richtig?
Ich weiß, im Moment sind die Temperaturen nicht so tief, aber nächste Woche soll es ja wieder kälter werden.
Da ich am Wochenende gärtnern will (sehr große Portion H. micranthemoides und M. umbrosum, sowie ein paar Stängelpflanzen) und die Pflanzen natürlich unversehrt ankommen sollen, würde ich mich über ein paar erklärende Worte freuen :D
Oder mache ich mir da zu viele Gedanken und es ist in der Regel überhaupt kein Problem bei diesem Wetter und entsprechender Luftpolsterverpackung Grünzeug zu verschicken. Bis zu welcher Temperatur verschickt ihr eure Pflanzen mit/ohne?
____________________________________________________
Viele Grüße aus der Pfalz, Christoph
Benutzeravatar
Hydrophil
Beiträge: 593
Registriert: 23 Dez 2012 12:37
Bewertungen: 228 (100%)
Beitragvon omega » 03 Jan 2013 22:46
Hallo Christoph,

wegen der u.U. recht hohen Temperaturen würde ich die Pflanzen vom Heatpack isolieren, z.B. mit einer oder mehrere Lagen Luftpoltsterfolie. Die Pflanzen würde ich auch nur im Karton versenden, und so verpackt, daß nichts darin umherfallen kann, den Karton also auspolstern. Papierknäuel sollten reichen. Kuverts werden eher mal gequetscht.
Und den Pflanzen möglichst Luft zum Atmen lassen. In der Dunkelheit brauchen sie Sauerstoff. Also nicht in Küchenkrepp einwickeln, dann in die Platiktüte geben und Luft raussaugen, sondern Luft in der Tüte lassen. Feucht reicht vollkommen, keine Nässe. Läuft evtl. nur aus und wird von der Post dann ggf. entsorgt.

Habe letztens im Karton mit Heatpack ohne Isolation Pflanzen erhalten. Die mit kaum Luft in der Tüte haben's nicht überlebt, die luftiger verpackten schon. Die Luft mag auch die Hitze des Heatpacks abgehalten haben. Das läßt sich hinterher aber nicht mehr feststellen.

Grüße, Markus
Benutzeravatar
omega
Beiträge: 2478
Registriert: 12 Sep 2012 20:53
Wohnort: München
Bewertungen: 9 (100%)
Beitragvon Acciola » 04 Jan 2013 10:51
Hi Christoph,

ich verschicke solange es frostfrei ist ohne Heatpack und hab bis jetzt noch nix negatives von meinen "Kunden" gehöhrt.
Am liebsten verschicke ich in Luftpolsterumschlägen, dann noch gut ausgepolstert (so, das der Umschlag versteift wird) glaub ich auch nicht, das da was zu sehr gequetscht wird.

Da Breife idR. am nächsten Tag zugestellt werden und beim Transport ja nicht draussen liegen, glaube ich, man könnte sogar bei leichten Minusgraden (nachts) ohne Heatpack verschicken. Dann sollte der Brief aber selber zur Post gebracht werden, damit er nicht im Briefkasten liegt.

Wenn man Heatpacks verwenden will, dann so wie von Markus geschrieben, im Päckchen, von den Pflanzen getrennt und alles gut gepolstert damit nix verrutscht.

Die Aquasabi-Jungs packen die Pflanzen in Styro-Boxen, darin sind Löcher und das Heatpack kleben sie von außen auf die Löcher. Hab noch vor Weihnachten ein Paket bekommen, das war glaub ich 5 Tage unterwegs, alles Tip Top!

Ich hoffe das hilft Dir weiter :wink:
30er Cube "Cribbed Roots"
Beste Grüße,Olaf
Benutzeravatar
Acciola
Beiträge: 567
Registriert: 12 Dez 2011 16:28
Bewertungen: 61 (100%)
Beitragvon Plantamaniac » 04 Jan 2013 12:08
Hallo, für Pflanzen habe ich noch nie einen Heatpack verwendet. Da warte ich lieber auf frostfreies Wetter.
In Garnelenpaketen kann man einen Eierkarton nehmen, Löcher in die Füße machen und da den Heatpack reinlegen.
Dann bekommt er gut Luft und wird nicht zu heiß für die Garnelen. Luft ist in so einem großen Paket auch genug.
Aber auch hier ist frostfreies Wetter die sichere Seite.
Pflanzen wird man ehr weniger im Paket, sondern ehr im Maxibrief versenden. Darin ist es für einen Heatpack zu eng.
Der kocht ja den Inhalt auf...also ich finde es kontraproduktiv.
Maxibrief/Großbriefkartons sind wohl auch das schnellste, wenn man keinen Overnightexpress nimmt, was ja für Pflanzen etwas übertrieben ist.
Chiao Moni
Benutzeravatar
Plantamaniac
Beiträge: 3293
Registriert: 28 Mai 2012 18:19
Bewertungen: 30 (100%)
Beitragvon Hydrophil » 04 Jan 2013 18:51
Hallo ihr Drei,

vielen Dank für die ausführlichen Antworten. So ähnlich hab ich mir das schon gedacht. Mit dem Transport und der Lagerung von Pflanzen habe ich schon Erfahrungen, meist ist zu viel Feuchtigkeit ja schädlicher als weniger Wasser. Nur mit der Plazierung der Heatpacks war ich mir unsicher.
Zumindest bei uns hier soll es ja bis Ende nächster Woche noch keinen Frost geben, also müsste ein gut gepolstertes Päckchen genügen. Auch kommerzielle Pflanzenbestellungen sind ja meist ohne Heatpack, zumindest die, die ich bisher bekommen hab.
Dann mach ich doch mal gleich ein paar Bilder und melde mich wieder.

Viele Grüße,

Christoph
____________________________________________________
Viele Grüße aus der Pfalz, Christoph
Benutzeravatar
Hydrophil
Beiträge: 593
Registriert: 23 Dez 2012 12:37
Bewertungen: 228 (100%)
5 Beiträge • Seite 1 von 1

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast