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Beitragvon Plantamaniac » 11 Jan 2019 08:53
Hei, das ist teuer und nicht in kleinen Mengen zu bekommen.
Ich denke, mit in der Sonne gezogenen grünen Schwebealgen, kann man genauso Omega3Fettsäuren generieren.
Auch die Meerwasseralge läßt sich einfach in Flaschen vermehren.

Die kann man so in Läden mit Meerwasserabteilung kaufen.
Dort erhält man auch paar Liter Wasser, um damit ein Aufzuchtbecken anzuimpfen.
Dann gibt es noch eine Art Plankton in Flaschen aus dem Meerwasserbereich, das man bestellen kann, fällt mir nur grad der Namen nicht ein. Das war nicht sooo teuer.
Damit haben auch einige problemlos Amanos aufgezogen.
Chiao Moni
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Beitragvon unbekannt1984 » 11 Jan 2019 11:25
Hallo Moni,

bei deinem Link bin ich irgendwie am Amselweg gelandet... Das ist in Sümmern, also ziemlich weit weg.

Jedoch gibt es wohl zumindest einen Analyseauszug (ziemlich weit unten auf der Seite).
Die Streuung der Werte z.B. für Calcium spricht mal wieder für ein ziemlich großes Netz mit vielen unterschiedlichen Brunnen. Im direktem Vergleich zu meinem Leitungswasser fällt dann gleich ein niedriger(er) Natrium-Gehalt auf (bei mir rund 71mg/l).

Naja, immerhin hat man mit den Wasserwerten schon einmal eine Basis für Versuche.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon moskal » 11 Jan 2019 13:47
Hei, das ist teuer und nicht in kleinen Mengen zu bekommen.

ich habs noch tiefgefroren im Gefrierfach als Backup falls die Schwebealgen zusammenbrechen. Grundel und Regenbogenfreaks machen ab und wann eine Sammelbestellung, da habe ich mich für nen 10er beteiligt.
Aber meine Meinung: Was auch immer da im Süßwasser nachgezogen wurde, Caridina japonica waren das nicht. Es gibt Massen an irgendwelchen Zwerggarnelenarten, irgendwelche Caridina spec. die wirklich ähnlich sehen und auch schon den Weg hierher gefunden haben. Kann sein daß solche sogar als Amanogarnele importiert wuren aber die echte hat nun mal das Planktonstadium im Meer und auch wenn das irgendwie doch im Süßwasser klappen soltte, spätestens am Futter für die winzigen Larven die praktisch nichts selbst generieren können wird es im normalen Aquarium scheitern.

Gruß, helmut
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Beitragvon unbekannt1984 » 11 Jan 2019 14:22
Hallo Helmut,

moskal hat geschrieben:Aber meine Meinung: Was auch immer da im Süßwasser nachgezogen wurde, Caridina japonica waren das nicht.

wie gesagt: Es ist etwa 15 Jahre her, zu der Zeit hat man im Handel kaum Garnelen außer Amanos (Caridina multidentata - früher japonica) gefunden.
Nach der Zeit kann ich aber auch einen Irrtum meinerseits nicht ausschließen.

Dennoch würde ich die Amano-Zucht im Süßwasser - gerade auch nach Benes Beiträgen - nicht als Ding der Unmöglichkeit abtun (auch wenn ich damit der Garnelenfibel der Logemänner, sowei Berichten von GarnelenTV,... widerspreche).

Interessant wären natürlich auch die Wasserwerte von den Flüssen, wo Amanos hunderte Kilometer im Landesinneren gefunden wurden.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Plantamaniac » 11 Jan 2019 14:37
Hei, wenn man Lust hat, kann man das durchaus versuchen.
Aber es verspricht keinen Erfolg. Es is schon schwer genug sie in Brackwasser aufzuziehen. Aber das ist wenigstens mehrfach dokumentiert.
Es gibt ja auch Leute die Fangreisen durchführen, Wasserproben entnehmen und Lebensweisen studieren.
Wie zb. Werner Klotz.
Am Biotop der Amano waren sie ganz bestimmt schon und es gibt sicherlich auch die Wasserparameter und sonstiges irgendwo nachzulesen.
Das die sich irren, ist relativ unwarscheinlich :roll: .
VG Monika
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Beitragvon unbekannt1984 » 11 Jan 2019 16:27
Hallo,

Thumper hat geschrieben:...das Problem liegt wohl im Futter / Alge.

wenn man das im Zusammenhang mit der Amano-Vermehrung bei dem Händler nimmt, dann war das typische Garnelenfutter vor 15 Jahren Spirulina...
Ansonsten kommt bei der Vermehrung in den Händlerbecken alles mögliche an Futterresten und Aufwuchs in Betracht.

Dagegen ist im Bericht von GarnelenTv (ja, im Brackwasser) Spirulina und Liquizell von Hobby (Dohse-Aquaristik) verfüttert worden.

Plantamaniac hat geschrieben:Es is schon schwer genug sie in Brackwasser aufzuziehen. Aber das ist wenigstens mehrfach dokumentiert.

Also ich kann dir nicht versprechen, das du riesigen Erfolg bei der Amano-Zucht hast, wenn du das Iserlohner Wasser nachkochst. Ein Versuch in die Richtung kann aber nicht schaden.

Am Biotop der Amano waren sie ganz bestimmt schon und es gibt sicherlich auch die Wasserparameter und sonstiges irgendwo nachzulesen.

Ja, aber uns interessieren halt jetzt gerade die Populationen, Die nicht gerade in der Nähe vom Meer sind - da muss man dann schon etwas genauer schauen.
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon unbekannt1984 » 12 Jan 2019 16:16
Hallo,

unbekannt1984 hat geschrieben:Interessant wären natürlich auch die Wasserwerte von den Flüssen, wo Amanos hunderte Kilometer im Landesinneren gefunden wurden.

nachdem ich nun die Wiki-Seite Liste von Füssen in Japan kenne, muß ich die Aussage widerrufen:
Daher besitzt auch der Shinano, der mit 367 km der längste Fluss Japans ist...

Selbst wenn da ein paar Kilometer von einem Zufluss hinzu kommen, dann würden die Amano-Larven den Weg in die Brackwasser-Bereiche innerhalb Ihrer Lebenserwartung (von 4-5 Tagen im Süßwasser) auch bei mäßigen Strömungsgeschwindigkeiten überleben.

Daher spielt die Vermehrung im Süßwasser - zumindest im natürlichem Lebensraum - wohl keine große Rolle (sofern überhaupt).
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Matz » 12 Jan 2019 19:01
Moin Thorsten,
schön dass du das jetzt eingesehen hast :thumbs: :roll: .
Wer weiß, was dein damaliger ehemaliger Händler damals für Nelen zur Vermehrung gebracht hat :? .
Ich habe jedenfalls noch nie, never, irgendwo je über erfolgreiche Nachzucht von abgegebenen Larven der Amanos in Süßwasser gelesen.
Immer aufgesalzen und möglichst grün von Anfang an. Dann klappte das; mal mehr oder weniger erfolgreich.
Ist ja aber schön, dass wir mal drüber diskutiert haben (schon auf 2 Seiten :pfeifen: ). Werden ja vielleicht auch noch 3 :? .
Bis dahin,
:bier:
Grüssle :-), Matthias
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Beitragvon unbekannt1984 » 12 Jan 2019 22:56
Hallo Matthias,

Matz hat geschrieben:schön dass du das jetzt eingesehen hast :thumbs: :roll: .
Wer weiß, was dein damaliger ehemaliger Händler damals für Nelen zur Vermehrung gebracht hat :? .

Sorry, ich habe lediglich gemeint, die Amanos in Japan können diese rund 360km in 4 oder 5 Tagen schaffen (und der Rückweg ist mit mehreren Jahren Lebenserwartung auch möglich), Das heißt nicht, dass eine Vermehrung im Süßwasser ausgeschlossen ist.

Aber ich gebe ja ebenfalls zu: Ich habe keine Ahnung was Die mit dem Wasser in Ihrer Verkaufsanlage noch gemacht haben, bei einigen Händlern wird da ja wohl noch Kochsalz zugesetzt oder ähnliche Späße.
Ich habe jedenfalls noch nie, never, irgendwo je über erfolgreiche Nachzucht von abgegebenen Larven der Amanos in Süßwasser gelesen.
Immer aufgesalzen und möglichst grün von Anfang an. Dann klappte das; mal mehr oder weniger erfolgreich.

Wie oft hast du schon auf www.caridinajaponica.de nachgelesen? Also auf der Seite zum Aussehen findet sich ein bisschen:
Echte, oder unechte Amanogarnele?
...
Es soll nämlich eine Unterart aus Taiwan geben, welche sich angeblich im Süßwasser vermehrt. ...
Die Unterart aus Taiwan soll sich wie gesagt im Süßwasser vermehren, gehört aber auch dem primitiven Fortpflanzungstyp an. ...

Naja, wer Interesse hat liest nach diesen Brotkrumen sowieso auf o.g. Seite nach.
Matz hat geschrieben:Ist ja aber schön, dass wir mal drüber diskutiert haben (schon auf 2 Seiten :pfeifen: ). Werden ja vielleicht auch noch 3 :? .

Ich arbeite dran :P
Mit freundlichen Grüßen,
Torsten

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Beitragvon Plantamaniac » 12 Jan 2019 23:17
Hallo, meine letzten 15 Amanos habe ich von jemand aus Darmstadt abgekauft, der sie selber Nachgezogen hat.
Sie waren noch recht klein, aber sie können ja schon recht früh (größenmäßig gemeint) wieder zurück ins Süßwasser.
Eigentlich gleich, wenn sie aussehen wie richtige Amanos und laufen und nicht mehr schweben.
Vielleicht hat das auch nur einer in den falschen Hals bekommen.
Vielleicht hat es auch einfach nur mit dem Leitwert zu tun...
Je nach Equipment kann auch ein Süßwasserbecken einen ganzschön hohen Leitwert erreichen.
Chiao Moni


Zuerst sind die Eier dunkel...wenn sie Hell sind und lauter kleine schwarze Pünktchen (Augen) haben, kann man die Mamas schon mal Extra setzen...
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Beitragvon moskal » 13 Jan 2019 09:47
Edit weil ich glaube daß es eine sinnlose Dikussion wird
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