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Postby SebastianK » 30 Oct 2009 11:05
Hi Ingo,
Bratfisch wrote:Was nutzen qualitativ hochwertige Strahler wenn das Licht "nichts" taugt? Was mich überhaupt zu der Frage bringt: Warum kauft man sich ein Weißglasbecken? (Abgesehen von seinem materiellen Erscheinungsbild.)
Ingo

was meinst du mit das Licht taugt nichts? Das musst du mal genauer ausführen.
Und um das materielle Erscheinungsbild gehts auf jeden Fall nicht primär, allerdings auch. Wer stellt sich gerne irgendeinen Schrott ins Wohnzimmer, wo er sich täglich drüber ärgert, wie schlecht die Verarbeitung ist!? (und man auch nicht wenig für bezahlt hat) Man geht ja nicht hin und sagt: "Sehr her ich habe ein GG Becken, kniet nieder!" ;) Es geht darum, dass ich hohe Qualität schätze! Wozu geht man täglich zur arbeiten!? Spare nun schon was länger und denke ich habs mir verdient ;)

Gruß

Sebastian
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Postby chaosboxer » 30 Oct 2009 11:26
Hi,die Becken die ich bisher von Aqua art gesehen habe waren super verarbeitet,hab aber natürlich den Vorteil se mir vor Ort auch anzusehen :D

MfG Nico
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chaosboxer
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Postby Alex M. » 30 Oct 2009 11:39
Hi Sebastian ,

gute wahl :top: wenn es mal bei dir angekommen ist wirst du erstmal 1 Stunde nur auf leere Glas gucken so war es bei mir :shock: :D , man glaubt nicht wie schön so ein GG Opti Becken auch leer aus sieht :P . Und falls doch was schief laufen sollte einfach bei den 2 Brüdern melden die haben immer ein 1a service :top: .

@Hans
sorry aber wenn man 2300€ für ein Aquarium bezahlt und man doch bei der übergabe , lieferrung oder wie auch immer dan sieht das die Qualität mies ist und trotzdem seinen Segen gibt ist man irdendwo selber schuld . Oder kamen die Mängeln erst später ?


mfg Alex
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Alex M.
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Postby Bratfisch » 30 Oct 2009 12:20
Hallo Sebastian.

Sebastian wrote:Was meinst du mit das Licht taugt nichts? Das musst du mal genauer ausführen.


Naja, Licht hat drei mögliche (Haupt-) Eigenschaften:

1.) seine Quantität. Also hell oder dunkel.

2.) seine Wuchslicht-Qualität: Funktionalität des Spektrums in bezug auf sein Entgegenkommen den biologischen Bedürfnissen der angestrahlten Objekte.

3.) seine Sehlichtqualität: Farbverfälschung / Farbtreue (Maßstab: Sonnen- bzw. Tageslicht)

Daneben hat Weißglas gegenüber üblichem Floatglas die (optische(n)) Eigenschaft(en):

- dem durchgehenden Licht eine geringere Eigenfärbung aufzuprägen als Floatglas bzw. das Licht insgesamt weniger zu dämpfen.

Geht man nun hin und kombiniert genannte Qualitäten und Eigenschaften so ist die reine Lichtdurchlässigkeit KEIN Argument für Weißglas und die Wuchslichtqualität des eingestrahlten Lichtes ebenfalls nicht weil es diese gar nicht beeinflußen kann, es sei denn es läge als Abdeckscheibe auf dem Becken und damit im Weg des Lichtes.

Bleibt übrig also nur die Veränderung der Sehlichtqualität.

Da jedoch praktisch alle aquaristisch verwendeten Lichtquellen eine mehr oder weniger deutliche farbverfälschende Wiedergabe bedingen, ist es, zumindest unter Einbeziehung des horrenden Aufpreises für Weißglas, recht witzlos bzw. unlogisch für viel Geld mit der ultima ratio eines farbneutralen Glases zu arbeiten bei gleichzeitiger Verwendung eines Lichtes welches schon grundsätzlich farbverfälschend ist und die Objekte nicht in der natürlichen Konsequenz zeigt wie echtes Tageslicht es tun würde und wo in dieser dünnen Luft dann tatsächlich der Einsatz eines Neutralglases Sinn machen würde.

Mir fiel das nur gerade ein weil ich seit ~ zwei Wochen ein Leuchtmittel über meinem Becken betreibe welches (außer einigen im wissenschaftlich-technischen Bereich verwendeten und nicht zu bezahlenden Spezial-Lichtquellen) als einziges kommerziell erhältliches echte Tages- / Sonnenlichtqualität besitzt (CRI 99+) und wo ich selbst bei meinem 4 mm Glas nun zum ersten Mal mir wünsche, bzw. überhaupt wahrnehmen kann!, dass ein normales Floatglas irgendwie stört. Mit den üblichen Vollspektrum-Leuchtstoffschlampen, selbst bei deren recht hohen CRIs (92 bis 98) und erst recht mit HQI hat das ürbingens nix zu tun. Es handelt sich um ein echtes kontinuierliches Spektrum ohne peaks und Senken, praktisch deckungsgleich mit Sonnenlicht.

Langer rede kurzer Sinn: Ich fragte mich also: "Warum sind die Leute bloß scharf auf so dermaßen aufpreisige Neutralglasbecken wenn sie doch grundsätzlich schon mit einem Licht arbeiten welches bereits mehr oder weniger weit von einer Neutralität bzw. Farbechtheit entfernt ist oO?

---

Ingo
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Postby SebastianK » 30 Oct 2009 13:12
Hi Ingo,
Bratfisch wrote:Hallo Sebastian.


Naja, Licht hat drei mögliche (Haupt-) Eigenschaften:

1.) seine Quantität. Also hell oder dunkel.

2.) seine Wuchslicht-Qualität: Funktionalität des Spektrums in bezug auf sein Entgegenkommen den biologischen Bedürfnissen der angestrahlten Objekte.

3.) seine Sehlichtqualität: Farbverfälschung / Farbtreue (Maßstab: Sonnen- bzw. Tageslicht)

Daneben hat Weißglas gegenüber üblichem Floatglas die (optische(n)) Eigenschaft(en):

- dem durchgehenden Licht eine geringere Eigenfärbung aufzuprägen als Floatglas bzw. das Licht insgesamt weniger zu dämpfen.

Geht man nun hin und kombiniert genannte Qualitäten und Eigenschaften so ist die reine Lichtdurchlässigkeit KEIN Argument für Weißglas und die Wuchslichtqualität des eingestrahlten Lichtes ebenfalls nicht weil es diese gar nicht beeinflußen kann, es sei denn es läge als Abdeckscheibe auf dem Becken und damit im Weg des Lichtes.

Bleibt übrig also nur die Veränderung der Sehlichtqualität.

Da jedoch praktisch alle aquaristisch verwendeten Lichtquellen eine mehr oder weniger deutliche farbverfälschende Wiedergabe bedingen, ist es, zumindest unter Einbeziehung des horrenden Aufpreises für Weißglas, recht witzlos bzw. unlogisch für viel Geld mit der ultima ratio eines farbneutralen Glases zu arbeiten bei gleichzeitiger Verwendung eines Lichtes welches schon grundsätzlich farbverfälschend ist und die Objekte nicht in der natürlichen Konsequenz zeigt wie echtes Tageslicht es tun würde und wo in dieser dünnen Luft dann tatsächlich der Einsatz eines Neutralglases Sinn machen würde.

Mir fiel das nur gerade ein weil ich seit ~ zwei Wochen ein Leuchtmittel über meinem Becken betreibe welches (außer einigen im wissenschaftlich-technischen Bereich verwendeten und nicht zu bezahlenden Spezial-Lichtquellen) als einziges kommerziell erhältliches echte Tages- / Sonnenlichtqualität besitzt (CRI 99+) und wo ich selbst bei meinem 4 mm Glas nun zum ersten Mal mir wünsche, bzw. überhaupt wahrnehmen kann!, dass ein normales Floatglas irgendwie stört. Mit den üblichen Vollspektrum-Leuchtstoffschlampen, selbst bei deren recht hohen CRIs (92 bis 98) und erst recht mit HQI hat das ürbingens nix zu tun. Es handelt sich um ein echtes kontinuierliches Spektrum ohne peaks und Senken, praktisch deckungsgleich mit Sonnenlicht.

Langer rede kurzer Sinn: Ich fragte mich also: "Warum sind die Leute bloß scharf auf so dermaßen aufpreisige Neutralglasbecken wenn sie doch grundsätzlich schon mit einem Licht arbeiten welches bereits mehr oder weniger weit von einer Neutralität bzw. Farbechtheit entfernt ist oO?

---

Ingo


vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag.
Tatsächlich bin ich nicht wirklich unbedingt scharf auf ein Weissglasbecken, sondern eher auf ein qualitativ bedingungslos verarbeitetes Becken.
Sehr interessant, was du da über die farbverfälschung ausführst, in diesem Umfang war mir das nicht bewusst.
Ziel dieses Threats war es herauszufinden, ob ein GG Weissglasbecken tatsächlich seinen horrenden Mehrpreis wert ist, auch im Vergleich zu Becken mit den gleichen Maßen anderer Hersteller.
Mich würde auch nicht der grüne Schimmer der Kanten stören... Die Verarbeitung ist von der selben Qualität, daher denke ich, dass ich mir die ~100€ spare und lieber in andere Technik investiere.
Kann man ein Weissglasbecken als "farbecht" in der Farbwiedergabe oder als "optimal farbwiedergebend" bezeichnen?
Deine Erfahrungen mit dem neuen, sonnenlichähnlichem Leuchtmittel hören sich interessant an, worum handelt es sich da genau und inwiefern empfindest du das 4mm Floatglas als störend?

Gruß

Sebastian
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Postby Mako » 30 Oct 2009 13:26
Alex10 wrote:Hi Sebastian ,

gute wahl :top: wenn es mal bei dir angekommen ist wirst du erstmal 1 Stunde nur auf leere Glas gucken so war es bei mir :shock: :D , man glaubt nicht wie schön so ein GG Opti Becken auch leer aus sieht :P .
mfg Alex

Deswegen :D . Leeres Becken steht im Wohnzimmer, Nichtaquarianer zu Besuch gehabt: Ohh sieht das toll aus.. öhm das wird ein Aquarium?. Warum will man Glasware, ADA Styleunterschränke, gestylte (verzeiht mir) Landschaften im Becken? Wertigkeit und Design, in einigen Fällen angepasst an den persönlichen Wohnraum und Erweiterung/Aufwertung desselben. Menschen halt.

Warum Smart fahren wenn man sich eine S-Klasse leisten kann. Der eine kann es sich leisten, der andere spart, einige werden es sich nie leisten können und andere sehen es einfach nicht ein soviel Geld dafür zu bezahlen weil sie den Sinn nicht sehen.
Ist in meiner Branche ähnlich.

Zu dem Aufpreisig: Wenn die GG wirklich in Deutschland gefertigt werden und das von mehr als einem 1-Mannbetrieb, fallen eine Menge Kosten an, die aber, in meinen Augen, die Qualität der Fertigung wert sind. Genauere Kalkulationsunterlagen werden wir hier leider nicht zu sehen bekommen.

Die Ausführungen bzgl. Licht finde ich sehr interessant.
LG
Nicoletta
Es glitzert .... es ist sinnlos .... ICH MUSS ES HABEN !!!
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Postby LuckyLuke_3011 » 30 Oct 2009 13:35
Hi Folks,

ich bin gebürtiger Danziger und bin mindestens 2-3 jährlich drüben, habe mir mal so ein Opti-White Becken v. Aqua-Art dort im Fachhandel angesehen, einfach traumhaft - die Qualität war auf den ersten Blick auch überzeugend, aber der Transport ...

Mein Bekannter bringt mir evtl. im Januar ein Becken mit seinem Kombi mit im Austausch gegen mein altes Rio 300, ich freue mich schon drauf :)
Viele Grüsse,
Lukas aus Ratingen
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Postby Biotoecus » 30 Oct 2009 15:01
Hallo Ingo,

Bratfisch wrote:Hallo Sebastian.

Sebastian wrote:Was meinst du mit das Licht taugt nichts? Das musst du mal genauer ausführen.


Naja, Licht hat drei mögliche (Haupt-) Eigenschaften:

1.) seine Quantität. Also hell oder dunkel.

2.) seine Wuchslicht-Qualität: Funktionalität des Spektrums in bezug auf sein Entgegenkommen den biologischen Bedürfnissen der angestrahlten Objekte.

3.) seine Sehlichtqualität: Farbverfälschung / Farbtreue (Maßstab: Sonnen- bzw. Tageslicht)

Daneben hat Weißglas gegenüber üblichem Floatglas die (optische(n)) Eigenschaft(en):

- dem durchgehenden Licht eine geringere Eigenfärbung aufzuprägen als Floatglas bzw. das Licht insgesamt weniger zu dämpfen.

Geht man nun hin und kombiniert genannte Qualitäten und Eigenschaften so ist die reine Lichtdurchlässigkeit KEIN Argument für Weißglas und die Wuchslichtqualität des eingestrahlten Lichtes ebenfalls nicht weil es diese gar nicht beeinflußen kann, es sei denn es läge als Abdeckscheibe auf dem Becken und damit im Weg des Lichtes.

Bleibt übrig also nur die Veränderung der Sehlichtqualität.


Soweit, so gut.
In dem Moment wo aber keine Abdeckscheibe verwendet wird, ist der Weg des Lichtes: Lichtquelle, Einrichtung, Aquariumglas, Auge.
Und hier verändern Glasscheiben auch das Gesehene.

Da jedoch praktisch alle aquaristisch verwendeten Lichtquellen eine mehr oder weniger deutliche farbverfälschende Wiedergabe bedingen, ist es, zumindest unter Einbeziehung des horrenden Aufpreises für Weißglas, recht witzlos bzw. unlogisch für viel Geld mit der ultima ratio eines farbneutralen Glases zu arbeiten bei gleichzeitiger Verwendung eines Lichtes welches schon grundsätzlich farbverfälschend ist und die Objekte nicht in der natürlichen Konsequenz zeigt wie echtes Tageslicht es tun würde und wo in dieser dünnen Luft dann tatsächlich der Einsatz eines Neutralglases Sinn machen würde.


Sag mir mal eben welches AQ aus OptiWhite ist?
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Genau. Geht nicht.

Mir fiel das nur gerade ein weil ich seit ~ zwei Wochen ein Leuchtmittel über meinem Becken betreibe welches (außer einigen im wissenschaftlich-technischen Bereich verwendeten und nicht zu bezahlenden Spezial-Lichtquellen) als einziges kommerziell erhältliches echte Tages- / Sonnenlichtqualität besitzt (CRI 99+) und wo ich selbst bei meinem 4 mm Glas nun zum ersten Mal mir wünsche, bzw. überhaupt wahrnehmen kann!, dass ein normales Floatglas irgendwie stört. Mit den üblichen Vollspektrum-Leuchtstoffschlampen, selbst bei deren recht hohen CRIs (92 bis 98) und erst recht mit HQI hat das ürbingens nix zu tun. Es handelt sich um ein echtes kontinuierliches Spektrum ohne peaks und Senken, praktisch deckungsgleich mit Sonnenlicht.


Was ist denn das für eine Beleuchtung und was kostet diese um ein 60/45/45cm Aquarium vernünftig zu beleuchten, im Sinne von Pflanzenwuchs.

Langer rede kurzer Sinn: Ich fragte mich also: "Warum sind die Leute bloß scharf auf so dermaßen aufpreisige Neutralglasbecken wenn sie doch grundsätzlich schon mit einem Licht arbeiten welches bereits mehr oder weniger weit von einer Neutralität bzw. Farbechtheit entfernt ist oO?

---

Ingo


Weil tatsächlich alles irgendwie das Licht und Aussehen verfälscht und man ja mal eine Verfälschungskomponente ausschliessen könnte? :D

So wie Du das auch gerne hättest. :lol:

Beste Grüße
Martin
Biotoecus
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Postby flo » 30 Oct 2009 17:00
Hi


Martin wrote:Sag mir mal eben welches AQ aus OptiWhite ist?


Hast du beide Aquarien mit vergleichbaren Leuchtmitteln beleuchtet ? Wie dick sind die Scheiben jeweils ?


Ingo wrote:Warum sind die Leute bloß scharf auf so dermaßen aufpreisige Neutralglasbecken wenn sie doch grundsätzlich schon mit einem Licht arbeiten welches bereits mehr oder weniger weit von einer Neutralität bzw. Farbechtheit entfernt ist oO?


Weil Nicht-Weißglas trotzalledem einen leichten Grünstich aufweist, der je nach Glasdicke umso deutlicher wird. Da spielt es keine Rolle, ob die Farben vielleicht nicht exakt wiedergegeben werden. Solange man sein Becken nicht gerne grün beleuchtet nervt der Grünstich eben. Guck dir mal z.B. ein Meerwasserbecken in Grünglas und eines in Weißglas an, da siehst du einen enormen Unterschied. Da ich den Unterschied bezüglich dünnerer Scheibendicken und Süßwasserbecken nur von Fotos kenne, kann ich das für kleinere Süßwasseraquarien allerdings nicht beurteilen.


Ingo wrote:Mir fiel das nur gerade ein weil ich seit ~ zwei Wochen ein Leuchtmittel über meinem Becken betreibe welches (außer einigen im wissenschaftlich-technischen Bereich verwendeten und nicht zu bezahlenden Spezial-Lichtquellen) als einziges kommerziell erhältliches echte Tages- / Sonnenlichtqualität besitzt (CRI 99+)[...]


Erkläre mir das mal, ich habe mich mit der Beurteilung der Farbwiedergabe noch nicht wirklich beschäftigt. Jedoch habe ich gelesen, dass Glühlampen einen Farbwiedergabeindex von ~100 CRI haben. Glühlampen verfälschen meines subjektiven Empfindens nach die Farben jedoch erheblich ins Gelbliche. Von daher stelle ich den Sinn dieses Farbwiedergabeindex hiermit infrage bis mir jemand erklärt, was das soll :lol: .

lg, Flo
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Postby addy » 30 Oct 2009 20:35
HI Ingo,
ich danke auch dir für deine Ausführliche Beschreibung.
Für mich leitet sich aber eine Frage aus deiner Ausführung ab: Mit was um Gottes Willen soll ich denn mein Becken beleuchten?
Ich nehme an das du mir nicht auch so eine hübsche Leuchte wie du sie in der Arbeit hast zukommen lassen könntest?

Im eigendlichen werden hier auch nicht weisglasbecken gelobt sondern einfach gut verklebte Aquarien über dessen Quallität man sich jeden Tag aufs neue freuen kann. So geht es zumindest mir.
Wo nun das Beste hergestellt wird kann ich nicht sagen. Die von Glasgarten sind aber schon extrem gut verarbeitet.
Das haben andere Hersteller auch nur fehlt meist die transparente Verklebung wie zb. bei Elos.
mfG André :hippy:

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Postby Bender » 30 Oct 2009 23:29
Hi,

ich hab leider grad nicht so viel Zeit, hab auch die letzte Seite des Threads nicht gelesen.
Als ich das erste mal in den Thread schaute, hab ich mir einen Kommentar verkniffen, aber jetzt muss ich die Becken der Franzbäckers doch mal etwas pushen!
Nicht weil ich selbst eins hab, ich will hier keine Werbung machen, sowas wiederstrebt mir, man sollte aber doch objektiv informiert werden.

Zu den gezeigten Fotos kann ich nichts sagen, ich hab mir mein Becken aber vorher angeschaut, und da standen schon einige im Geschäft und im Lager, genauso wie original ADA Becken, also aus japan reimportierte.

Keine Frage, die GG Aquarien sind jedem Zweifel erhaben, aber ich hab mich trotzdem für eines der Hausmarke oder halt AquaArt entschieden, und nochnichtmal eines aus Weissglas, weil ich nicht bereit war soviel mehr zu investieren wo ich einfach keinen Unterschied gesehen haben (ist ja auch nur 8mm Glas).
Irgendwo hab ich schon mal im Forum was dazu geschrieben, glaube auch Detailbilder gezeigt, im ADA style Unterschrank Artikel kann man es auch sehen. Die Qualität ist anständig, eine der breiten scheiben ist 1mm höher als die seitlichen Scheiben, eine Silikonaht Könnte 1-2mm höher sein.
Die Nähte sind sind schon von daher fast absolut Gleichmäßig, das eigentlich nur die Stoßkanten verklebt sind, die Naht in von innen so kaum sichtbar, das Silikon ist ja auch transparent und nicht weiss wenn dünn genug. Hier und da hab ich noch Silikonreste in hauchfünnen Fäden abgezogen, die von der Benutzung von Finger oder Spatel stammen müssen.

Letztendlich kann man das natürlich aber auch anders sehen, ich häng mir aber lieber für 200 € Glaswaren ins Becken, oder nutze Aquasoil.
Man soll halt nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, sondern muss wissen ob man das beste Preisleistungsverhältnis oder das beste Produkt haben möchte.

Kurz, kann die auf den Bildern geziegten Mängel so nicht bei mir finden, es ist aber auch nicht perfekt, Handarbeit sieht halt nicht immer gleich aus und ist nicht umsonst.

Gruss Bender
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Postby Bratfisch » 30 Oct 2009 23:42
Hallo Martin.

Martin wrote:Sag mir mal eben welches AQ aus OptiWhite ist? -> Genau. Geht nicht.


Dein Quiz ist Unsinn :- ) Ebenso könntest Du mich eine Gleichung ausschließlich mit Unbekannten "lösen" lassen, was mit der hier besprochenen Lichtsituation aber gar nichts zu tun hat. Dennoch tippe ich auf das rechte, wegen des doch sehr transparenten Seiteneinblickes bei gegebenem steilen Blickwinkel.

Es geht letztlich darum, dass es eine natürliche Lichtquelle aka Sonne gibt, welche gemeinhin als "Referenz" (DAS Tageslicht) mit seinen jeweiligen Farbtemperaturen gilt und dass es auf der anderen Seite da ein Leuchtmittel gibt welches konkurrenzlos exakt dieses Spektrum in seiner natürlichen Farbwiedergabe (und in diesem Falle Strahlwirkung, da Punktlichtquelle) nachzubilden imstande ist.

Das alles was ab Lichtquelle reflektiv oder transmissiv im Strahlengang sich tummelt das Spektrum des Lichtes beeinflußt bevor es letztendlich im Auge des Betrachters ankommt ist Stand der Dinge, ändert aber nichts an der Qualität der Primärlichtquelle und ist deshalb kein Ausschluß-Argument gegen eine solche weil ein gegebenes Gesamtszenario mit einer Top-Lichtquelle immer hochwertiger (echter) wiedergegeben wird als mit einer Gurken-Lichtquelle.

Und dies war meine Argumentation:

Für qualitativ minderwertiges Primärlicht lohnt ein teueres Neutralglas nicht ebenso wie ein guter Wein nicht in einem Pommes-Soße-Majo-Umfeld, jedoch täte die Komponente "Neutralglas" noch das Letzte aus einem Top-Licht herausholen. Einem schlechten Leuchtmittel kann man durch Investition in andere Komponenten kaum mehr zuarbeiten, einem guten allemal.

Auch ein Grund für mein Grübeln war, dass ich mich hier in einem Forum wähne wo sehr oft Wert auf höchste Qualität gelegt wird und ich mich fragte "Und warum nicht bei der Quelle des Lichtes oO?"

Martin wrote:Was ist denn das für eine Beleuchtung und was kostet diese um ein 60/45/45cm Aquarium vernünftig zu beleuchten, im Sinne von Pflanzenwuchs.


L/B/H? Oder H/L/B? Mein 5o-3o-3o Becken beleuchte ich mit einem Leuchtmittel. 4.7ooK, 36°. Das LM ~ 6o cm über der Wasseroberfläche, leicht außermittig und schräg. Das erfaßt praktisch das gesamte Becken. Außermittig und schräg, weil so ein schräg einfallendes Licht einfach besser aussieht. Für Deine Beckengröße würde ich wohl zwei LM nehmen. Was das kosten würde? Mh. Nur die LM plus Betriebsgerät und bißchen Kabel lägen knapp bei 4o Euro.

---

Hallo Flo.

Flo wrote:Erkläre mir das mal, ich habe mich mit der Beurteilung der Farbwiedergabe noch nicht wirklich beschäftigt. Jedoch habe ich gelesen, dass Glühlampen einen Farbwiedergabeindex von ~100 CRI haben. Glühlampen verfälschen meines subjektiven Empfindens nach die Farben jedoch erheblich ins Gelbliche.


Man muß unterscheiden zwischen Erwartungshaltung und physikalischer Referenz. Die Annahme einer Verfälschung, festgemacht an einer angenehmen oder weniger angenehmen oder schlicht als verfärbend empfundenen Farbtemperatur, findet aufgrund einer Erwartungshaltung des jeweiligen Betrachters statt welcher irgendwie "sein" Optimallicht im Kopf hat. Morgenuringelbes Glühlampenlicht entspricht dennoch sehr genau der (spektralkontinuierlichen) Strahlung eines idealschwarzen Körpers bei gleicher (Farb-) Temperatur und letzterer ist die Referenz.

Als idealschwarzer Körper wird die Referenz bezeichnet weil sie selbst zwar elektromagnetische Strahlung aussenden kann, alle auf sie einfallende Strahlung jedoch zu 1oo% absorbiert und somit nicht durch äußere Umstände beeinflußt werden kann. Nur sendet und nicht rückkoppelt und verfälscht.

Die Farbtemperatur sagt also per Definition nichts über die Farbwiedergabequalität einer Lichtquelle aus. Um sie zu ermittlen müßte die Lichtquelle bis zu Temperaturen von 5.ooo Kelvin mit einem schwarzen Strahler gleicher Temperatur verglichen werden.

Aber:

Für die reale Ermittlung des CRI werden nur eine begrenzte Anzahl von Testfarben verwendet. Augfrund dieses "Lückensystems" wäre es auch möglich sich mit einer nicht-kontinuierlichen Lichtquelle einen hohen CRI zu "ertricksen", denn mehr als die Testfarben den Erfordernissen des Referenzsytems entsprechend wiederzugeben muß sie nicht leisten! "Dazwischen" kann sie machen was sie will.

Umso höher muß der 99+ Index der von mir angesprochenen Leuchtmittel gewertet werden, verfügen sie doch über ein echtes kontinuierliches und nicht zusammengesetztes Spektrum.

Es gibt diese Leuchtmittel in den Abstrahlwinkeln 1o°, 17°, 24°, 36° und jeweils in den Farbtemperaturen 3.5ooK, 4.1ooK, 4.7ook und 5.oooK, wobei letzteres eine ab Werk "übertaktete" 4.7oo´er ist welche aber sogar die Erfordernisse des Normlichtes D5o erfüllt.

---

Hallo André.

André wrote:Mit was um Gottes Willen soll ich denn mein Becken beleuchten?


*g*

Ich persönlich würde immer gerichtetes Licht (also Licht möglichst einer Punktlichtquelle, wie z.B. HQI oder das einer Fadenlampe oder in Zukunft irgendwann LED?) und einen mgl. hohen CRI vorziehen, da es für mich persönlich keine Alternative zu einer Sonnenlichtatmosphäre und ihrer Lebendigkeit gibt.

Das Neonröhrenlicht mag bestimmte Vorteile haben, jedoch ist es (für mich) das atmosphärisch grausigste was die Menschheit jemals erfunden hat.

Wolkenverhangene Tage. Zwielicht. Kontrastarmut. -> Sanatorium. Ich hasse es Oo! ...

André wrote:Ich nehme an das du mir nicht auch so eine hübsche Leuchte wie du sie in der Arbeit hast zukommen lassen könntest?


Das Leuchtmittel selbst habe ich nicht in Arbeit. Das ist eine Meister- bzw. Perfektionsleistung einer anderen Firma. Da ich gewerblich einkaufen kann, kann ich es jedoch direkt vom Importeur beziehen. Ich selbst arbeite nur an einer Hausung um das LM photonen-pollutionstechnisch (ja, es produziert "Licht-Abgas" :- ) für die Aquaristik zu optimieren. Wobei ich das jedoch für mich selbst mache. Ich habe keine Lust da irgendwas tatsächlich zu produzieren.

Kann Dir aber wenn das fertig sein sollte gerne so ein Dings zum Ansehen schicken. Kein Thema. Dann kannst Du ja mal Deinen Senf dazu ablassen. Vieleicht bin ich ja schon hoffnungslos verstrahlt ... :- )

Wenn ich über´s Wochende Zeit hab´ kann ich das Leuchtmittel selbst mal vorstellen. Klar könnte ich jetzt in zwei Sätzen sagen "Dies und das ist es", aber dafür ist es irgendwie zu schade. Um so ein feines Ding muß man einfach ein bißchen Papier und eine Schleife binden. :- )

---

Ingo
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Postby nik » 31 Oct 2009 00:55
Hallo Ingo,

Bratfisch wrote:Wenn ich über´s Wochende Zeit hab´ kann ich das Leuchtmittel selbst mal vorstellen. Klar könnte ich jetzt in zwei Sätzen sagen "Dies und das ist es", aber dafür ist es irgendwie zu schade. Um so ein feines Ding muß man einfach ein bißchen Papier und eine Schleife binden. :- )

ich bin auch neugierig, aber mach es, wie du es brauchst! ;)

Mit dem Licht ist die Spannweite des Erträglichen für Tier und Pflanze größer als es ein Normlicht vermuten machte.Die Komponente "persönlicher Geschmack" ist nicht zu unterschätzen und die beliebte Blaustichigkeit geht in Bereiche, die subjektiv eher schön als objektiv sinnvoll sind.
Das erinnert mich schon ein wenig an das Standardionenverhältnis irgendwelcher Wässer. Interessanterweise bedarf das - um für Pflanzen geeignet zu sein - einiger Manipulationen. Die sind beim Licht bei weitem nicht in dem Maße erforderlich, d.h. die persönlichen, vielleicht ungünstigen Vorlieben lassen sich durch eine Erhöhung der Lichtintensität weitgehend rückstandsfrei kompensieren!

Ich denke schon, das ein Weissglas bei jedem, auch weniger guten Licht was bringt. Möglicherweise spielt persönliche Empfindlichkeit eine Rolle, mir hat der Grünstich von 8mm Glas über die Jahre ziemlich gestunken! Mit 6mm Glas habe ich dagegen keine erkennbaren Probleme. Mich stört aber schon länger die "Sehlichtbetonung", d.h. der grüngelbe Bereich von 8xx und 9xx Leuchtmitteln erheblich. Eine 954 ist mir trotz des höheren CRI unangenehmer als eine 860. Und die von mir höchst selten erwähnte ;) Bio Vital (5800°K) mag wegen ihrer fehlenden Sehlichtbetonng dunkler erscheinen, aber trotzdem bin ich erstmals völlig zufrieden - ohne Weisglas, CRI von vielleicht 94, fehlender Schatten, aber mit UV-A, -B und erhöhten Dunkelrotanteilen..

Wie unterschiedlich das laufen kann, sieht man auch an den violetten Pflanzenlampen.
Die Fahne der Farbwiedergabe (bei unterschiedlichen Farbtemperaturen) hochzuhalten, ist dann doch Geschmacksache. Den Pflanzen schmeckt sowohl Farbtemperatur und Lichtintensität zur Mittagszeit eher weniger, da ändert ein optimaler CRI garnichts.

Gruß, Nik
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Postby Bratfisch » 31 Oct 2009 23:08
Hallo Nik.

Nik wrote:Ich bin auch neugierig, aber mach es, wie du es brauchst!


Ein Spitzengedeck? Hab´ ich das denn verdient? ... :- )

Nik wrote:Mit dem Licht ist die Spannweite des Erträglichen für Tier und Pflanze größer als es ein Normlicht vermuten machte.


Ja. Aber weder um das Eine noch um das Andere ging es bei dem Leuchtmittel. Es existiert mit ihm "lediglich" eine Lichtquelle welche das Sonnenlichtspektrum bzw. seine spektrale Verteilung bei den genannten Farbtemperaturen sehr genau nachzubilden imstande ist. Alles was mit diesem Licht angestrahlt wird, wirkt auf den Betrachter "echt" und angenehm, weil unsere optische Wahrnehmung auf Sonnenlicht, seine spektrale Vollständigkeit und seine natürlichen Modifikationen "geeicht" ist.

Und in einem Betätigungsfeld welches offensichtlich Natur und ihre Ausschnitte bzw. Nachbildungen zum Thema hat, ist es zumindest für mich folglich DAS Licht der Wahl um die Sache rund zu machen und mir das Gefühl in´s Haus zu holen welches ganz automatisch in mir ist, schaue ich draußen bei Sonnenlicht in einen Bach, Fluß, Weiher ... oder Eimer (mit Wasser :- )

Und auch mit einem Normlicht und einem darin vermuteten Langeweilfaktor hat das nichts zu tun. Ein Normlicht D5o bedeutet lediglich das es dem Tageslicht ("D" für daylight) bei dieser Farbtemperatur entspricht UND dass es UV-Anteile enthält, die für den Menschen zwar nicht sichtbar sind, bei der Arbeit mit selbstfluoreszierenden Oberflächen (z. B. bei bestimmten Papierarten) aber wichtig sind.

Nik wrote:Die Komponente "persönlicher Geschmack" ist nicht zu unterschätzen und die beliebte Blaustichigkeit geht in Bereiche, die subjektiv eher schön als objektiv sinnvoll sind.


Um Geschmack ging es nicht. Das ist ein Faß ohne Boden und MUSS nicht diskutiert werden.

Nik wrote:Das erinnert mich schon ein wenig an das Standardionenverhältnis irgendwelcher Wässer.


Der Vergleich ist nicht korrekt. Die spektrale Verteilung des Sonnenlichtes bei den genannten Farbtemperaturen ist, so es sich um Direktlicht handelt, global verfügbar und wird lediglich situativ durch nachträgliche Filterung verändert während ein Standardionenwasser als zu verändernde Grundsätzlichkeit praktisch gar nicht vorkommt.

Nik wrote:Ich denke schon, das ein Weissglas bei jedem, auch weniger guten Licht was bringt.


Bei welchem Faktor ich mir noch nicht ganz sicher bin, ist der des Kontrastes. Wenn ein übliches Float nicht nur einen Farbstich ergibt sondern auch den Kontrastumfang mindert welcher den Betrachter erreicht, dann macht ein Weißglas oder Plexiglas auch unter minderwertigem Licht einen Sinn, denn alleine schon ein hoher Dynamikumfang ist sehr viel wert um den Eindruck von "Lebendigkeit" zu unterstützen!

Nik wrote:Möglicherweise spielt persönliche Empfindlichkeit eine Rolle, mir hat der Grünstich von 8mm Glas über die Jahre ziemlich gestunken! Mit 6mm Glas habe ich dagegen keine erkennbaren Probleme. Mich stört aber schon länger die "Sehlichtbetonung", d.h. der grüngelbe Bereich von 8xx und 9xx Leuchtmitteln erheblich.


Sehlicht hat nichts mit einer Grüngelbbetonung zu tun. Sehlicht bedeutet das dieFarbwiedergabe der eines Schwarzstrahlers oder, über 5.oooK, der spektralen Vetreilung des Sonnenlichtes entspricht. Auch ein Licht von 8 kK wäre ein Sehlicht, entspräche sein Spektrum dem des Sonnenlichtes bei dieser Farbtemperatur.

Gasentladungsautoscheinwerfer mit solch hohen Farbtemperaturen jedoch sind KEIN Sehlicht sondern eine KRANKHEIT, werden aber dennoch explizit zum Sehen verwendet. Aber wie immer interessiert dieser Hirnkrebs die Herde nicht, wie man auch beim Thema LED immer auf´s neue sehen kann. Hauptsache es ist panne hell :- )

Nik wrote:Wie unterschiedlich das laufen kann, sieht man auch an den violetten Pflanzenlampen.
Die Fahne der Farbwiedergabe (bei unterschiedlichen Farbtemperaturen) hochzuhalten, ist dann doch Geschmacksache.


Umgekehrt. Geschmack beginnt in der Modifikation des Natürlichen (des Vorhandenen / Vorgefundenen), nicht im Rückbau des Künstlichen.

Nik wrote:Den Pflanzen schmeckt sowohl Farbtemperatur und Lichtintensität zur Mittagszeit eher weniger, da ändert ein optimaler CRI garnichts.


Es ging hier nicht um Wuchslicht, sondern um Sehlicht! Wenn´s dem Gemüse an einem Ort nicht passt, soll es eben eingehen. Ein hoher CRI ist schließlich keine Gehhilfe für jemanden der generell am falschen Platz geboren ist ... Oo

Jetzt aber zu der Sonnenlicht-Schlampe ... :- )

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Ingo
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Postby nik » 01 Nov 2009 10:36
Hallo Ingo,

mit "Sehlichtbetonung" meine ich explizit die auf die menschliche höchste Lichtempfindlichkeit abgestimmte Grün-Gelbbetonung der Leuchtmittel.

Wenn man nur eine bestimmte Menge an blauen, grüngelben und roten Leuchtphosphoren in einem Leuchtmittel unterbringen kann, dann leuchtete für unser Empfinden die Lampe am hellsten, die den höchsten Grüngelbanteil hat. Das ist gängige Praxis für die meisten Leuchtmittel und das will ich nicht mehr sehen!

Ansonsten reden wir auch aneinander vorbei.

Gruß, Nik
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nik
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