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Beitragvon Tobias Coring » 24 Mär 2010 15:23
Hi,

ich habe mich mal daran gesetzt und einen doch recht umfangreichen Artikel übersetzt. Dem ein oder anderen verzweifelten Algengeplagten hilft er ggf. weiter.
Es ist eben ein konträrer Ansatz und meine kurze Vorstellung im Forum ging ja schnell unter bzw. driftete in "Tierquälerei" Thematiken ab.

Für alle Interessierten ist jetzt der vollständige Artikel hier zu finden:

Methode der kontrollieren Ungleichgewichte

Algen als Bioindikatoren für ein algenfreies Aquarium. Alles in allem ein simples Konzept, dass nur so viel zudüngen will, wie wirklich vom Becken verbraucht wird. Auf Phosphat wird hierbei weitestgehend verzichtet.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon Tobias Coring » 24 Mär 2010 16:30
Hi,

also ich persönlich halte den Ansatz mit den Algen als Bioindikatoren für sehr interessant. Einiges bezüglich der "Voraussetzungen" halte ich dagegen für total abstrakt. Gerade in Bezug auf Licht steht da einiger Kram, der so nicht wirklich haltbar ist ;).

Pflanzen brauchen nicht 0,5 Watt pro Liter um zu überleben. Mit 0,5 Watt pro Liter kann man so gut wie jede Pflanze halten. Mit 0,5 - 1 Watt pro Liter sollte jede rote Pflanze ihr bestes Bild zeigen. Über 1 Watt pro Liter wird es immer schwieriger ein Gleichgewicht zwischen CO2/Nährstoffen und dem Licht herzustellen.

Auch sind meiner Meinung nach PLL nicht die Top Wahl. T5 sind hier viel besser und sind mit Einzelreflektoren echt eine sehr gute Wahl.

Bezüglich CO2 kann ich aber nur zustimmen. Hier muss man sich an das individuelle maximum herantasten, um möglichst wenig Probleme zu haben :).
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon Schlawiner_68 » 24 Mär 2010 17:41
Hallo Tobi,

vielen Dank für die Übersetzung des Artikels. Hast Dir einen haufen Arbeit gemacht. :beten: .
Ich denke, dass muss ich mir mindestens 3x durchlesen, um es wirklich zu verstehen.

Off Topic:
Was mir aufgefallen ist, dass hier von einer extra Kaliumdünung abgeraten wird. Ich hatte mir über die Düngung mit Easy-Life Pro fito und der selbstgemischten NPK 1/0,1/1 auch einen erheblichen Kaliumüberschuss eingehandelt.
Welche Erfahrungen hast du bzgl. "Kaliumverbrauch2 relativ zu dem "Nitratverbrauch".

Viele Grüsse
Reiner
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Viele Grüße
Reiner
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Beitragvon Tobias Coring » 24 Mär 2010 17:51
Hi,

also ich mache mir pers. über Kalium keinerlei Gedanken und dünge nur mit KNO3. Hatte mal bei anspruchsvolleren Pflanzen noch etwas Urea gedüngt, jedoch momentan nicht mehr.

Durch Urea bekam ich zudem immer grüne Staubalgen.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon nik » 24 Mär 2010 20:16
Hi,

konkret krass! Mit der Mg-Betonung überholt er mich rechts und das mit hoher Geschwindigkeit. :D Mit manchen Sachen habe ich schon Schmerzen, ohne diese im Zusammenhang als untauglich ausschließen zu können. Das muss ich mir mal genau zu Gemüte führen.

Gruß, Nik
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Beitragvon Beowulf » 24 Mär 2010 21:52
hi Tobi,

sehr interessanter Artikel, ich hab ein paar Mal große Augen bekommen.

Ich muss ihn mir zwar auch noch das eine oder andere Mal durchlesen, aber bis dahin, danke für die Übersetzung.
Gruß
Norbert
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Beitragvon Roger » 25 Mär 2010 01:42
Hallo,

hier mal ein paar Gedanken von mir zu dem Artikel.

Zum Beispiel liest jeder über das Calcium:Magnesium Verhältnis (Ca:Mg) von 4:1. Dieses Verhältnis resultiert aus Untersuchungen von Landpflanzen. Unter Wasser produziert dieses Verhältnis mehrere Probleme bzgl. Algen. Das besser funktionierende Verhältnis ist genau das Gegenteil 1:4 (Ca:Mg).

Mir wäre jetzt kein konkreter Fall bekannt bei dem ein Ca:Mg-Verhältniss von 4:1 zu Algen geführt hätte. Bei manchen ist das Verhältniss noch viel schlechter ohne zwangsläufig Probleme auszulösen.
Allerdings habe ich schon ein 1:1 Verhältniss probiert und das war auch problemfrei.
Was könnte passieren wenn man aber tatsächlich wie in dem Artikel vorgeschlagen weit darüber hinaus geht? Ich bin geneigt das mal zu probieren. :roll:

Kalium (K) ist ebenfalls ein Problem. Kalium (K) wird benötigt, kein Zweifel, jedoch ist viel Kalium unter Wasser nicht besser. Wenn man zu viel Kalium hinzuführt, kann der Nitratwert (NO3) 0 erreichen und man bekommt Probleme.

Das zu viel Kalium zu grünen Punktalgen führt kann ich anhand meines Beckens bestätigen, aber ist das tatsächlich bei jedem Becken nachvollziehbar?
Den Zusammenhang mit dem nicht nachweisbar werdenden NO3 kann ich allerdings nicht nachvollziehen, bzw. müßte es wohl richtiger heißen das sich Kalium übermäßig kumulieren kann im Verhältniss zum NO3.

Folgen wir wieder der Analogie des blinden Mannes, so versuchen wir wieder die grünen Punktalgen zu erreichen, da wir unter diesen Umständen genau wissen, wo wir uns befinden. Wir sind wieder an der „Häuserwand“ angelangt.

Ich halte das für eine gewagte Theorie. :roll:
Gruß
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Beitragvon Tobias Coring » 25 Mär 2010 07:17
Hi,

bzgl. Magnesium sollte einem bewusst sein, dass der MCI Autor nicht möchte, dass man bei z.B. 20 mg/l Ca Gehalt auf 80 mg/l Magnesium Gehalt aufdüngt :D.
Es geht ihm viel mehr darum sehr sehr wenig Ca im Becken zu haben und im Vergleich dazu mehr Magnesium. Zum Beispiel 2 mg/l Calcium und 8 mg/l Magnesium.

@alle
Vieles hört sich schon etwas komisch an, jedoch basiert der Text ja auf den Erfahrungen vieler vieler Aquarianer. Es ist ja nicht eine selbst ausgedachte Theorie, die nun unters Volk gebracht werden soll. Somit scheint ja schon etwas dran zu sein. Genug "Versuchskaninchen" gab es ja anscheinend schon, um dem ganzen eine wirkliche Relevanz zu geben :D.

@Roger
Grüne Punktalgen sehe ich pers. auch als Mangel an PO4 an. Warum das bei dir mit K zusammenhängt, kann ich nicht wirklich sagen.
Der Autor betont jedoch immer wieder, dass sein System nur in der Gesamtheit klappt und man sich hüten soll irgendwelche anderen Ansätze da mit einfließen zu lassen. (=> z.B. PO4 Düngung, die zunächst einmal nicht nötig wäre, außer man hat Pflanzen, die dies wirklich benötigen.)
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon SebastianK » 25 Mär 2010 08:27
Hallo zusammen,

habe mich gestern Abend mal hingesetzt und den Artikel aufmerksam gelesen. An dieser Stelle erstmal vielen Dank an Tobi fürs Übersetzen :bier:
Einige Sachen kamen mir auch komisch vor, allerdings beruhen die Aussagen ja auf die Erfahrungen vieler Aquarianer. Ich werde den Artikel die Tage nocheinmal lesen um einige Sachen besser nachvollziehen zu können.
Hi Roger,
Roger hat geschrieben:Das zu viel Kalium zu grünen Punktalgen führt kann ich anhand meines Beckens bestätigen, aber ist das tatsächlich bei jedem Becken nachvollziehbar?

das kann ich jedenfalls bestätigen. Mein Profilux war für knapp 1,5 Wochen falsch eingestellt, sodass er zweimal am Tag 20ml K dem Becken zugeführt hat anstatt 1x 20ml K und 1x 20ml Step2, mir fiel es nur an den grünen Punktalgen auf und ich machte mich auf Ursachenforschung. Nachdem ich die Algen abgekratzt hatte und den Profilux wieder richtig eingestellt sind sie nicht mehr aufgetreten. Ich wollte das ganze dann nochmal nachstellen und habe satte 15ml K mehr hinzugegeben also 35ml/Tag. Prompt hatte ich nach 6 Tagen wieder Punktalgen. Es lässt sich also nachstellen. Nachgemessen habe ich in der Zeit allerdings nicht.

Grüße

Sebastian
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Beitragvon Atreju » 25 Mär 2010 08:33
Grüß Euch !

Ein für mich hochinteressantes Thema, konnte in letzter Zeit bei perfektem Pflanzenwuchs auch phasenweise grüne Punktalgen an leblosen Gegenständen wie Glas und Kies beobachten. Und das in Zusammenhang mit abnehmenden Fischbesatz, da das Becken ja in den nächsten 1-2Monaten ausgeräumt wird.

Ich stell mir seit ich den Artikel gelesen habe die Frage ob ich wirklich Phosphat (wenn ich das richtig interpretiere) reinkippen soll, da Phosphat bei mehr Fischbesatz bei mir immer zu anderen Algen geführt hat......zum Ausprobieren wäre zumindest jetzt die Gelegenheit, da ich es sowieso ausräumen werde.

ich bin mir auch im Unklaren ob die Punktalgen mit den zahlreichen Ada Eisen und Multi Bottom zusammenhängt, die ich erstmals im Einsatz habe, zusammenhängen. Alles wächst wie verrückt, aber vielleicht war es zuviel des Guten. Mit der Düngung über die Wassersäule mußte ich etwas vom Gas runter.


Gruß

Bruno
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Beitragvon nik » 25 Mär 2010 08:55
Hallo,

die Übertragbarkeit der Nährstoffaufnahme von emersen und submersen Pflanzen hat Grenzen und man steht ständig vor dem Problem, wo sind die? Aus diesem Grund finde ich den Ansatz, (empirisch) zu betrachten was praktisch geschieht, ohne sich von der Theorie ablenken zu lassen für ziemlich ziel führend. So viel ich mich (gerne) mit Theorie beschäftige, so ist doch die Praxis das unbestrittene Maß der Dinge und ich versuche darüber die Theorie rund zu bekommen. Auf der anderen Seite liefert die Theorie öfters Anregungen, die sich praktisch umsetzen lassen. Für mich sind solche praktischen Konstrukte wie der MCI viel interessanter als viele auf irgendwelcher Theorie basierende, mehr oder weniger gut bzw. schlecht umgesetzte. Sich zu theoretischen Nährstoffabhängigkeiten auseinander zu setzen, geht gar nicht. Zu viele Variablen, das versteht keiner. Eine Beobachtung aus der Praxis ist sehr konkret, auch wenn man die Theorie dahinter häufig nicht versteht. Das ist so oder so ziemlich blind in der Gegend herum geeiert. Es wird ja gerne daraus gleich eine Theorie gebastelt - und trotz praktischer Streuung hartnäckig daran festgehalten. Gerade das Loslassen ist von Bedeutung. Wenn eine Theorie mal funktioniert, mal nicht, dann kann sie den Kern nicht getroffen haben und ist hinfällig. Solche alten Zöpfe gibt es in der Aquaristik zuhauf! IMHO lohnt es, sich intensiv mit dem MCI zu beschäftigen.

Vorsicht ist immer angebracht. Bei meinem Sohn im Becken beobachte ich bei völliger Algenfreiheit eine Neigung zu Kümmerwuchs und leichter Chlorose. Im speziellen Fall also mal messenderweise überprüft und einen P-Gehalt deutlich höher als die Messgrenze von 5 mg/l festgestellt. Ich hatte ihm einen P-freien Makrodünger angerührt, da er ein wenig, d.h. ausreichend P im Leitungswasser hat. Besatz hat er keinen, Futter ist also auch nicht, keine Ahnung wo das herkommt. Erklärt das Erscheinungsbild der Pflanzen, nicht aber die Algenfreiheit. Da vermisse ich allgemein die Berücksichtigung der Mikroflora. Bei Kieselalgen, Bakterienblüten, Cyanobakterien ist das offensichtlich. Den "Zustand" der Mikroflora vermute ich auch als Ursache für das unterschiedliche Algenverhalten bei einer Urea-/Ammoniumdüngung.

Gruß, Nik
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Beitragvon Atreju » 25 Mär 2010 09:36
Hallo Nik !

Ich stimme Dir zu, die Praxis zählt am meisten, Anregungen holt man sich aus der Theorie.
Schrieb ich schon mehrmals, hat schon zu heißen Diskussionen geführt.
Was nützt die beste Theorie, wenn man in der Praxis sieht, daß sie nur eingeschränkt funktioniert.
Eigentlich ist ein Forum da, um praktische Werte weiterzugeben. Das ganze Internet ist voller Theorien, die teilweise funtkionieren. Die Grenzen gilt es auszuloten.

Gruß

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Beitragvon DrZoidberg » 25 Mär 2010 11:01
Hi Leute,
ich finde den Artikel sehr interessant. Die meisten Ansätze bekommen meine volle Zustimmung, aber ein paar Ratschläge / Ansätze sind meiner Meinung nach komplett daneben, wie z.B. die Empfehlung zu PL-L. :roll: (eigentlich fast der gesamte Absatz zum Thema Licht)

Die Magnesiumbetonung finde ich sehr interessant. Mit dem Ca:Mg - Verhältnis will ich schon länger experimentieren, da mangelt es noch an einer UOA. :wink: Aber nach meinem Umzug im Mai wird in dieser Richtung experimentiert.

Nicht ganz nachvollziehbar finde ich die "Kaliumlimitierung". Wenn ich durch mehr Kalium noch einen Anstieg des Nitratverbrauchs bewirken kann, so besteht definitiv noch Potential den Wuchs zu steigern. :D
Auch werden hier keine Ausnahmen gemacht, wie beim NO3 (-> Glosso) und PO4 (-> Marsilea). Bei einem Moosbecken würde ich Kalium nicht nur über KNO3 zuführen. :wink:

Nicht ganz so systematisch, aber grundsätzlich ähnlich bin ich meine Algen durch die tolle Unterstützung hier im Forum auch losgeworden:

Alge XY taucht auf -> Düngung verändert -> nix passiert -> anderes Düngekonzept,....

Und nachdem ich die Algen besiegt hatte kehrte sich das Spiel durch meine Experimentierfreude um:

Düngung umgestellt -> Alge XY taucht auf -> Düngung verändert... :lol:
Gruß Christian :fish: :taucher: :fish:
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Beitragvon Tobias Coring » 27 Mär 2010 11:31
Hi,

in Bezug auf Niks Zweifel bzgl. des KNO3 Protokolls:

When you use the Kno3 generic protocol you should not add anything else (control algae approach).


you should use the "generic protocol of the Kno3". Stop fertilizing at all. Change 50% of the water. Add every day for 1 week 1 gram of Kno3 every 50 gallons until GSA appears. If after one week the GPA doesn't appears, then repeat it but 2 gram every 50 gallons and so on.



Quote:
Originally Posted by rjfurbank View Post
A couple questions:

1. During the KNO3 protocol should I continue to dose micros or potassium? (I am currently dosing both in addition to KNO3, no PO4 currently as my tests indicate that I have more than enough from feeding my fish).

No, you should stop fertilizing at all, only Kno3.
About the Po4, you should have plants with priority need of Po4. Marsilea crenata is the best choice. As soon as you have a carpet of marsilea crenata you will need to add Po4.


Es geht bei dem KNO3 Protokoll wirklich nur um KNO3, was zugeführt wird. Kein Volldünger soll zugeführt werden.
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon Maik75 » 27 Mär 2010 17:17
Da ich Probleme mit Algen (Bart- und Pinselalgen) in meinem Aquarium habe, werde ich dieses System mal testen.
Ich werde mit dem KNO3 Protokoll anfangen.

Nun mal eine Fragen...

Wie kann ich denn die grüne Punkt Alge von der grünen Staub Alge unterscheiden?
Findet man die grüne Punktalge nur auf der Aquariumglas?


Gruß

Maik

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