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16 Beiträge • Seite 1 von 2
Beitragvon MarcelD » 05 Sep 2011 15:12
Hi,

hier kann über Heikos Artikel "Wasserpflanzen - Hormonelle Regulierung bei der Umstellung zwischen submers und emers" diskutiert werden.



Schöne Grüße,
Marcel.

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Beitragvon -serok- » 05 Sep 2011 15:17
Hey ho!

Sehr interessant... ich find nur leider den Artikel nicht. Ist der hier zu finden?
Greetz Andy

Keep on scaping!
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Beitragvon Tim Smdhf » 05 Sep 2011 15:19
Hey Andy,

der steht im FAN!
Viele Grüße!
Tim :strand:
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Beitragvon MarcelD » 05 Sep 2011 15:31
Hi,

hab' ich doch glatt vergessen, den Artikel zu verlinken. :oops2: Ist jetzt aber im ersten Beitrag ergänzt bzw. korrigiert, sorry für die Umstände!


Schöne Grüße,
Marcel.

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Beitragvon GeorgJ » 05 Sep 2011 17:20
Huhu,

vielen Dank Heiko für den interessanten Artikel. :top:

Ich denke das anschaulichste Beispiel für die zeitige Umstellung auf "emerse" bzw. "halbemerse" Blätter dürfte wohl die Proserpinaca palustris sein - da bin ich jedes Mal überrascht, wie sehr sich Blätter in 50cm Tiefe von denen direkt an der Wasseroberfläche unterscheiden (unten filigran und weich, oben derb und unverzweigt, wie im Artikel auch erwähnt).
Keep on smiling, keep on scaping!
I :) Aquascaping

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Beitragvon Tobias Coring » 06 Sep 2011 08:43
Hi,

also ich fand auf dem Göttingen Wasserpflanzensymposium diesen Beitrag von Dierk Wanke am spannendsten. Die hormonelle Beeinflussung von submers auf emers und umgekehrt scheint auch einen extremen Einfluss auf unsere im Aquarium gehaltenen Wasserpflanzen auszuüben bzw. wenn wir sie verschicken.

Gerade beim Start des Beckens mit emersen Pflanzen loszulegen, macht es den Pflanzen scheinbar leichter sich an den submersen Lebensraum zu gewöhnen, als wenn man submerse Pflanzen nimmt, die sich schon länger an der Luft aufgehalten haben.

Wie sind eure Erfahrungen so in Hinblick auf submerse und emerse Pflanzen. Welche legen bei euch schneller und kräftiger los?!
Herzliche Grüße aus Braunschweig,

Tobias

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Beitragvon knispel » 06 Sep 2011 20:43
Hi,

also ich empfand meinen letzten Start mit emersen Gärtnereipflanzen als sehr holprig, schon fast entmutigend, ähnlich das Fluten nach dem Drystart.
Allerdings kann ich das nur mit meinen eigenen submeren Pflanzen vergleichen. Diese sind logischerweise nie lange an der Luft, zumindest nicht länger als z.b. beim Wasserwechsel und machen keine Probleme.
Zu Bremer Zeiten habe ich viel mit Christian getauscht, dort gab es ebenfalls keine Probleme, wobei die "Lieferzeiten" auch immer sehr kurz waren. Damals dachte ich eher daran, dass es am gleichen Wasserversorger liegt, dass dies problemlos möglich ist (keine Umstellung, kein "Reiz" einer Milieuänderung?)
Allerdings kann ich dem Artikel nicht grundsätzlich widersprechen, denn mir ist allerdings auch schon diverse Male aufgefallen, dass viele zugetauschte, submerse Pflanzen erstmal ihre Blätter verkümmern lassen/abwerfen und nur die neuen Austriebe wirklich gut aussehen, speziell bei Farnen ist das ganz extrem (Clorosen etc.).
Stängelpflanzen wachsen eigentlich immer ohne diese Symptome weiter.
mfg Jan :bier: :bier:
Mfg Jan
Hat wer meine Signatur gesehen?
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Beitragvon amano_fan » 24 Sep 2011 18:20
Hallo zusammen,

ich fand den Artikel sehr interessant und finde es schön, das sich hier auch mit der Biochemie auseinander gesetzt wird.
Freut mich als Biochemiker natürlich sehr!
Beruflich komm ich hin und wieder auch mit Pflanzenleuten und da merke ich immer wieder das Pflanzen was den Stoffwechsel und Sekundärstoffwechsel (zB Hormone und Abwehrstoffe) sehr divers und vorallem sehr interessant sind.

Danke nochmal!
Mfg

Michi
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Beitragvon Japanolli » 25 Sep 2011 06:10
Moin,

ich hatte noch nie Schwierigkeiten mit getauschten/gekauften submersen Pflanzen.
Wobei man bei "lange an der Luft" sicher defferenzieren muss.
Ich denke das es keine Probleme gibt, wenn die Pflanzen direkt nach dem schneiden Luft- und Lichtdicht verpackt werden.
Gekaufte emerse wechseln zwar ihre Blätter, von der Entwicklung mach es eigentlich nicht viel aus in Bezug auf den "Start".
Ich kann zumindest nicht sagen das ich das "starten" mit submers/emers einfacher/unproblematischer finde.
Gruß
Olli

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Beitragvon vodaikanal » 02 Jan 2012 16:50
Hallo,

ich habe aus einem anderen Aquarium den Hammerschlag-Wasserkelch übernommen. Alle Blätter sind in zwei Tage eingegangen, obwohl Wasserwerte (PH 7, GH 11..), Düngung, Stromung etc. gestimmt hat und hat mir die Nitritwerte im Aquarium erhöht :nosmile: . Andere Pflanzen, die emers in Gewächshäusern gewachsen sind (ebenfalls Wasserkelche) wuchsen problemlos.

Die Hammerschlag Cryptocorine versucht sich jetzt zu erholen, neue Blätter wachsen nach, viele davon gehen aber ein noch bevor sie sich komplett gebildet haben. Ich schätze die Pflanze braucht noch mindestens drei bis vier Monate, bis sie sich an der neuen Umgebung akklimatisiert.

Meine Vermutung ist, dass submerse Pflanzen oft wegen der veränderten Wasserchemie eingehen.

Beste Grüße
Zahari
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Beitragvon lordc » 01 Nov 2012 21:35
Wirklich Interessant, ich hatte grad eine mündliche Prüfung über Pflanzenhormone und was diese steuern etc.

Echt mal Interessant zumindest im Ansatz zu erfahren was bei der Umstellung so vor sich geht :thumbs:

Ich denke einfach, dass die Pflanzen, welche submers wachsen nach einem Transport eingehen, weil bei ihnen das Hormon (ABA), welche für die Regulierung der Öffnungen in den Blättern (Stomata) um emers den Wasserhaushalt und die Atmung zu kontrollieren weitgehend inaktiv ist, bzw. wenig produziert wird. Es ist komplizierter dann wieder auf "emersen Betrieb" umzuschalten bzw. den Wasserverlust usw auszugleichen, der trotz Verpackung usw. passiert, als andersrum auf submers umzustellen. Diesselben Pflanzen sind von ihrem Aufbau ja auch wenn sie aus dem Wasser genommen werden nicht mehr stabil, aber Emers schon, was auch darauf hindeutet, dass emers der Wasserhaushalt sowie der osmotische Druck in der Pflanze reguliert wird, wobei das bei submers wahrscheinlich im geringeren Ausmaß passiert.
Das ganze ist natürlich komplizierter ;)

Ich finde es interessant, dass zum Beispiel (Ich versuche es grad in meinem neuen Scape) Moose halb emers und halb submers wachsen können und andere Pflanzen auch.
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Grüße Cyril


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Beitragvon Sumpfheini » 05 Nov 2012 13:26
Hallo Cyril,

der letzte Teil im Artikel mit den Vermutungen hinsichtl. Transport von submersen Pflanzen usw. ist allerdings ziemlich spekulativ. Ich muss auch zugeben, dass ich nicht so die Pflanzenphysiologie-Leuchte bin (mein Interesse ist eher Stammesgeschichte, Taxonomie & Systematik).
Ich glaube, es liegt zum großen Teil daran, dass die emers gewachsenen Pflanzen einfach mehr Energiereserven haben und damit Zeiten ohne Photosynthese besser überstehen. Zaharis Vermutung ist sicher auch richtig, submerse Blätter sind ja meistens dünner und durchlässiger als emerse und damit empfindlicher gegenüber allen möglichen Einflüssen.

Gruß
Heiko
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Beitragvon lordc » 05 Nov 2012 17:16
Ja stimmt, das scheint mir auch richtig! Ich habe garnicht daran gedacht, das emerse Pflanzen größere Reserven haben!
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Beitragvon chrisu » 09 Okt 2016 17:37
Hallo,

bei Pflanzen wie z.B. Myriophyllum cf. aquaticum "Roraima" wird immer angegeben das sie sobald sie die Wasseroberfläche erreicht haben emers Triebe bilden.
Meine Roraima wächst unter der Oberfläche quer durchs ganze Becken aber hat noch nie emerse Triebe gebildet.
Woran könnte das liegen?
Mfg Christian
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Beitragvon Plantamaniac » 09 Okt 2016 19:18
Hallo,muste evt. Bisschen nachhelfen,wenn dundas willst.
Zb. So verpackungschips aus plastik und die triebspitze mit einem gummi festmachen. Nur die spitze und auch nicht zu viel über wasser...dannhat sie halt und kann rauswachsen.
Oder zwischen andere flutende pflanzen, damit sie halt hat und nicht wieder absäuft.
Chiao moni
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