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Postby haifischbecken » 19 Nov 2014 09:58
Hi Martin,

Ok, "Wasscherpantscher" ist jetzt auch nicht gerade unkomisch :lol:

Ja, da hast Du schon recht. Der Algenwuchs ist durch die Bio CO2-Anlage und durch die Umstellung von T5 auf LED (Easy LED) schon zurückgegangen. Jedoch wäre es halt gut, wenn ich einen kleiner Helfer hätte, der die Blätter ein wenig säubert. :wink:

Mit den Schnecken ist es so ne Sache. Habe fünf Clea Helenas drin. Die würden doch an die Schnecken gehen oder?

Bin gestern auf die Otocinclus macrospilus gestossen. Wäre eine Gruppe von denen vielleicht eine Alternative?

Die Hühner aufstocken wäre eine Möglichkeit. Bin aber auch noch auf den Danio tinwini - Zwergleopardbärbling gestossen. Der würde auf meine Wasserwerte wie Arsch auf Eimer passen. 12 Stück. Wäre das ein Problem mit den Hühnern?

Danke, Gruss
haifischbecken (Markus)
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Postby Wasserpantscher » 19 Nov 2014 10:26
Hallo Markus!

Habe fünf Clea Helenas drin.

Das könnte natürlich zum Problem für andere Schnecken werden. Die Rennschnecken werden relativ groß da denke ich ist es nicht so schlimm. Weiß ich aber nicht genau.

Das Lido 120 hat denke ich bei dir ein Nettovolumen von ca. 100 Liter, was nicht gerade übermäßig ist. Die Hühner sind überwiegend mittig und oben zu finden und die Corys (welche genau?) eher am Boden. Zu den Hühnern jetzt noch eine andere Gruppe in den Bereich Mitte/oben zu setzen halte ich für nicht so gut. Macht das ganze irgendwie unruhig und ist für die Fische nicht so super. Also ich würde mich auf 2 Arten beschränken und dann lieber noch eine schöne Garnelenart oder/und noch Schnecken dazu geben. Blasenschnecken sind auch wahre Algenvernichter und gute Helferlein. Und durch die Raubturmdeckel hast du auch eine natürliche Geburtenkontrolle da sich die Blasenschnecken auch mal rasant vermehren können.

Wenn du da Interesse hättest könnte ich dir einen schönen Stamm anbieten.

Man sieht so viele schöne Fische und andere Tiere die man haben möchte aber eines darf man nie vergessen. Es geht um das Leben der Tiere und denen sollte man auch gerecht werden. Dann lieber ein 2. Becken kaufen!!!! :gdance: Aber ich weiß was du meinst ich muss mich da auch immer zurückhalten. :pfeifen:
Liebe Grüße
Martin
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Postby Botia » 19 Nov 2014 13:43
Hallo,

also ich kenne die Perlhühner nur sehr stark bodenorientiert.... nix mit oben rumschwimmend... :?

LG Verena
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Postby Wasserpantscher » 19 Nov 2014 14:10
Hallo Vera,

siehe hier: http://www.aquarium-guide.de/perlhuhnbaerbling.htm (unten rechts "Beckenregion)

Meine schwimmen genau dort und eher oben.
Liebe Grüße
Martin
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Postby Botia » 19 Nov 2014 21:22
Hi,
hm, auf diese Datenbanken gebe ich nicht viel.
Ich kenne 5 Halter und habe sie auch im Laden bei mir, alle bestätigen eher Mitte/Boden.

Was aber nicht heißen soll, daß Deine Aussage falsch ist.
Wenn Deine da schwimmen, dann wird das so sein. :smile:

Werde mich da mal noch weiter informieren und mal gezielter nachfragen.


LG Verena
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Postby Sterbai » 20 Nov 2014 00:27
Hallo Martin,

das mit den Blasenschnecken ist schon richtig. Bei entsprechender Individuenzahl machen und halten die ein Becken dauerhaft frei von GRÜNalgen. Diese Schnecken bleiben jedoch mit ca. 1 cm sehr klein und deshalb braucht´s bei Deinem Becken schon eine ordentliche Menge um einen effektiv zu sein.
Aber: Selbst wenn nur wenige Raubschnecken drin sind hat das keinen Sinn, da die den Blasenschneckenbestand in relativ kurzer Zeit vernichten werden. Grund: Die Clea helena ist sehr gefräßig weshalb langsam aber stetig immer weniger Blasenschnecken zu fortpflanzungsfähiger Größe heranwachsen werden und irgendwann sind nur noch Jungschnecken vorhanden die letztendlich auch "verschwinden". Selbst vor größeren Schnecken macht C. helena nicht halt - die fallen dann zu mehreren über Ihr Opfer her (selbst schon erlebt).

Zur Algenprophylaxe kann ich fast alle gängigen Otocinclusarten (O. affinis, O. macrospilus, O. vittatus....) und Otothyropsis piribebuy empfehlen. Die sind immer eifrig am Putzen, bleiben mit ca. 3 - 5 cm relativ klein und zerstören dadurch vor allem keine Pflanzen. Eine Gruppe von mind. 10 Tieren wäre für dieses Becken ideal. Finden sie irgendwann keinen Algenaufwuchs bzw. die sich darin befindenden Kleinstlebewesen mehr, kann man sie gut mit Sprirulinatabletten oder Gurken- und Paprikascheiben ernähren.

Danio tinwini sind - sagen wir mal - äußerst aktive und rastlose Schwimmer (ähnlich D. rerio), die auch viel freien Schwimmraum benötigen. Sie werden die D. margaritatus ständig anschwimmen und auch bedrängen. Von einer Vergesellschaftung würde ich auch abraten. Dann schon eher die D. margaritatus aufstocken. Zur Algenreduzierung taugen aber beide Arten eh´ nicht.

Gruß

Norbert
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Postby Wasserpantscher » 20 Nov 2014 08:19
:kaffee2: Norbert!

Grund: Die Clea helena ist sehr gefräßig weshalb langsam aber stetig immer weniger Blasenschnecken zu fortpflanzungsfähiger Größe heranwachsen werden und irgendwann sind nur noch Jungschnecken vorhanden die letztendlich auch "verschwinden".

:shock: Ok das wusste ich nicht das die doch so gefräßig sind!!! Dann lieber keine anderen Schnecken rein.

Bleibe trotz allem bei meiner Meinung, dass 2 Arten ausreichen und artgerechter sind. Finde es immer nicht so gut die Algen mit "Algenfressern" vernichten zu wollen. Da sollte man lieber nach dem Grund für die Algen suchen und diesen beseitigen oder damit leben (wenn sie nicht überhand nehmen!).

Möchte hier aber auch keine Grundsatzdiskussion entfachen, letztendlich bleibt die Entscheidung einem selbst überlassen. Sollte nur als Tipp bzw. Anregung gedacht sein. :trinken:
Liebe Grüße
Martin
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Postby Sterbai » 20 Nov 2014 14:51
Hallo Martin,

Ok das wusste ich nicht das die doch so gefräßig sind!!! Dann lieber keine anderen Schnecken rein.

Doch sind sie ! Die räumen jedes Becken über kurz oder lang leer. Ausnahme sind Turmdeckelschnecken, da die sich ja überwiegend im Boden aufhalten und zudem ihren Deckel schließen können.
Das Problem beim Besatz mit Clea helena liegt auch darin, sie entsprechend zu ernähren, wenn keine Schnecken mehr da sind. Die fressen zwar in der Not auch "Grünfutter" aber langfristig überleben sie dann nur bei fleischlicher Kost. Ideales Ersatzfutter wären lebende Tubifex oder rote Müla.

Bei der Besatzwahl bin ich auch der Meinung, dass weniger oft mehr ist. Wobei ich bei einer ausgewogenen Besatzzusammenstellung durchaus zwischen frei schwimmenden Arten (Salmler, Barben), bodenorientierten Fischen (Corydoras, Botia), und Aufwuchsfresser (L-Welse, Otocinclus) differenziere, da sich diese unterschiedlichen Fischgruppen optisch und in ihrem Verhalten nicht gegenseitig beeinflussen.
Ich pflege in all meinen Becken Otocinclus vittatus bzw. Otothyropsis piribebuy - nicht wegen eventueller Algen sondern weil es recht unscheinbare aber doch interessante Fische sind.
Algen, die in solcher Massen auftreten, dass sie für einen Betrachter störend wirken, wird man mit Fischen ohnehin nicht verhindern. Da muss der Aquarianer ran und nach der Ursache forschen - da hast vollkommen recht.

Gruß

Norbert
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Postby haifischbecken » 21 Nov 2014 13:52
Hallo flowgrower,

Danke für Eure Ausführungen. Ich habe vor zwei Tagen 6 O. macrospilus eingesetzt. Danach ging es drunter und drüber. Die sechs Neuzugänge waren heute morgen alle tot. Ein Panzerwels ist ebenfalls tot. Die anderen Welse verhalten sich seit der Aufstockung auch komisch. Gehen in einer Minute mehrmals an die Wasseroberfläche und pumpen auch recht stark. Habe nun die Bio CO2 Anlage "ausgeschalten" und die Oberflächenbewegung verstärkt, zudem zwei Mal 80% WW gemacht. Das Verhalten der Welse hat sich nicht gebessert. Die Bärblinge sind fit. Die Wasswerte (mit Stäbchentest) geben auch keinen Hinweis. Alles normal. Könnte ich eine Krankheit eingeschleppt haben? Ein Foto vom Becken anbei.

Danke für Eure Hilfe.

Gruss haifischbecken (Markus)

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Postby 4WSTSee » 07 Dec 2014 06:10
Hallo Markus
Es wird schwierig, könnte bakterielle Ursache haben. Bei Neuzugängen nicht selten besteht bakterielle Unverträglichkeit.
Nimm Tröpfchen Test für Nitrit. Grosse WW nicht verkehrt.
Mikrobe Lift herbatana und Artemis ist prophylaktisch und als Therapie sehr gut geeignet.
Noch ein Tipp: schmeiss die Helenas raus, setzte posthörner Und amanos als algenvertilger ein. Die Anzahl von posthornschnecken lässt sich durch Fütterung regulieren, sprich kein rumliegendes eingeweichtes flockenfutter.
Gruss
Ingrida
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