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Postby nik » 13 Mar 2009 19:09
Hallo zusammen,

auf speziellen Wunsch eines Einzelnen hole ich den Thread noch mal hoch. :D

Aufgrund des letzten Posts ist mir noch was geeignetes eingefallen. Von den Leopard Danios gibt es noch eine kleinere, wohl auch etwas farbintensivere Form. Die haben nicht mehr als 4 cm. Die weiter oben von mir erwähnten M. praecox saßen übrigens in einem 300l Standardbecken, die haben da schon Platz. Die H. amandae im 80x40x40 wirken schon klein.

Gruß, Nik
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Postby Freshwater Jo » 07 May 2009 22:26
Hallo nochmal,

da ich momentan auch auf der Suche nach nem kleinen Schwarmfisch für mein 112l-Becken bin, hol ich den Fred nochmal hoch.

Hat denn jemand Erfahrung mit dem blauen Leuchtaugenfisch (Aplocheilichthys normanni)?
Und wie ist das Springverhalten der Blauaugen Pseudomugil furcatus und gertrudae? Mein Becken ist offen.... Ich will die eierlegende Wollmilchsau! ;)
Fisch muss klein sein, nen Schwarm bilden, mit viel Licht klarkommen und darf nicht aus dem Becken hüpfen. Achja und muss mit pflanzentauglichen Wasserwerten harmonieren (bei mir KH5, CO2 nicht übermäßig d.h. pH so bei 6,8-7,2)

am liebsten wären mir ja Beilbäuche aber die Springerei macht mir Probleme. Hat denn jemand schonmal nen wohnzimmertauglichen Springschutz gesehen oder gebaut? Schicke Konstuktion aus "unsichtbarem" Material? Das wär mal was.....

Gruß, Jo
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Postby nik » 08 May 2009 20:35
Hi Jo,

die meisten Blauaugen kommen aus härterem bis hin zu brackigem Wasser. P. Furcatus geht bei deiner KH, ist allerdings ein excellenter Springer. In meinem Nano-Cube habe ich wegen der am Rand offenen Abdeckscheibe einige verloren. Aus dem Eimer schafften die locker 15cm über den Rand.

Wird schwer werden, ich weiß keinen, denn die lichtunempfindlichen sind eher oberflächenorientiert und schnelle Schwimmer.

Äh ... ich habe jetzt ne Art Keilfleckbarben im Nano. Meine sind schlanker und etwas kleiner als die üblichen, müsste ich nachsehen. Denen macht Licht nichts, die sind gut im Schwarm unterwegs und springen nicht.

Gruß, Nik
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Postby nik » 09 May 2009 11:55
Hi Jo,

es gibt neben den gängigen Trigonostigma heteromorpha (5cm) den auch noch recht gut erhältlichen Trigonostigma hengeli (4cm, das sind meine) und den von mir noch in keinem Geschäft gesehenen Trigonostigma espei (3cm)
Meine hengeli sind in einem 33l Nano mit 2x18W drüber. Das Licht ist okay, schon hell, aber angesichts der kümmerlichen Reflektoren kein Starklicht. Was verstehst du denn unter Starklicht?

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Postby Freshwater Jo » 09 May 2009 12:07
Hi Nik,

naja was heißt Starklicht.... sehr hell ohne Deckung von oben halt.
Habe 70W HQI über meinem 112l.
Das mit den Keilfleckbärblingen ist doch schonmal nen guter Tipp, danke.
Habe hier eine Blauaugenseite aufgestöbert:

http://www.blauaugen-welt.de/main.html? ... 4.html#1,0

Es scheint da auch welche aus Bächen mit schwarzwasserähnlichen Bedingungen geben.
Das Springen ist halt das Problem....

Gruß, Jo
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Postby Hardy » 12 May 2009 15:17
Hi Jo
Meine Blauaugen (P. furcatus) springen nur wenn das Licht schlagartig ausgeht.
Leuchtaugen scheinen mir da gar nicht zu passen, genauso wenig wie die P. gertrudae, die Du wohl mit Weichwasserblauaugen meinst.
Als echte Sonnenanbeter, die ich noch nie habe springen sehen, kenne ich die Oryzias minutillus. Allerdings werden die nicht besonders groß und wirken auf den ersten Blick oder einzeln eher unscheinbar.
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Postby Biotoecus » 12 May 2009 18:20
Hallo Jo,

die Aplocheilichthys normanni habe ich hier in einem Standard 60iger unter 2 x 24W T5. Geht ohne Probs.

Allerdings sollte schon mal der eine oder Stängel der Pflanzen nach oben kommen. Über nem 3cm Rasen wird das nix.

Beste Grüße
Martin
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Postby Freshwater Jo » 12 May 2009 23:02
Hallo zusammen,

Leuchtaugen scheinen mir da gar nicht zu passen, genauso wenig wie die P. gertrudae, die Du wohl mit Weichwasserblauaugen meinst.


Wieso denn Hardy? :shock:

die Aplocheilichthys normanni habe ich hier in einem Standard 60iger unter 2 x 24W T5. Geht ohne Probs.


Danke, Martin! Das bringt mich weiter! Wieviele Tiere würdest du empfehlen?

Allerdings sollte schon mal der eine oder Stängel der Pflanzen nach oben kommen. Über nem 3cm Rasen wird das nix.


Da seh ich kein Problem, im Hintergrung ist nen dicker Busch Rotala rotundifolia.

Als echte Sonnenanbeter, die ich noch nie habe springen sehen, kenne ich die Oryzias minutillus. Allerdings werden die nicht besonders groß und wirken auf den ersten Blick oder einzeln eher unscheinbar.


Auch das bringt mich weiter, die geringe Größe macht mir nix, dann geht eventuell nen recht großer Trupp. Auf Kaugummiautomaten steh ich auch nicht unbedingt, deshalb finde ich eine rein silbrige Farbe auch nicht langweilig.
Wieviele Tiere würdest du empfehlen? Bekommt man die im einigermaßen gut sortierten Fachhandel?

Danke schonmal euch beiden!
Gruß, Jo
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Postby Hardy » 13 May 2009 09:44
Hi Jo

Leuchtaugen stelle ich mir in schattigen Waldbächen mit üppiger Vegetation vor. Und nur aus dem Schatten heraus leuchten die Augen auch so besonders eindrucksvoll, dass sie den Gattungen den Name gaben. Gehen mag das auch in Vollsonne, schöpft aber kaum einen Bruchteil des Potentials der Fische aus.
Die P. gertrudae kommen auch aus üppig bewachsenen Teichen, teilweise mit Schwarzwasser. Ihre sehr feine Zeichnung und die subtilen Farben kommen auch nur vor Schatten zur Geltung, verblassen unter Vollsonne zur Unsichtbarkeit.

Von den Oryzias minutillus hab' ich z.Z. ~ 1 Tier/ℓ, was mir trotz der geringen Größe schon etwas zu dicht ist. Die sind auch nicht rein silbrig, haben einen kräftig kobalt-blauen Leuchtstreifen im Körper, der allerdings (völlig anders als bei Neons) nur bei gewissen Einfallswinkeln des Lichts aufscheint (bei anderen schon mal kupfern erscheinen kann). Kann also sein, dass ein silbriger Schwarm durchs Becken zieht, die Tiere alle parallel wenden und blau-schimmernd zurück schwimmen. Jedenfalls suchen sie das Licht, halten sich am liebsten direkt unter der Lampe auf und springen nicht.
Die Verfügbarkeit ist mäßig. Kurt Mack züchtet die meines Wissens auch. Meine Nachzuchten sind schon lange bevor sie abgabereif sind, alle reserviert.
Im Handel (nur in München nicht) gibt's z.Z. O. mekongensis, geringfügig größer und mit roter Schwanzflosse. Ich vermute, habe aber (noch) keine eigene Erfahrung mit denen, dass die sich ähnlich verhalten wie die O. minutillus und genauso pflegeleicht bis unverwüstlich sind.
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Postby Freshwater Jo » 13 May 2009 12:29
Danke für die Erläuterung, Hardy. Macht Sinn.
Das von dir beschriebene Verhalten der Oryzias minutillus hört sich sehr interessant an, werde mal schauen ob ich die irgndwo erwerben kann.
Wegen der Anzahl: So 40-50Stück dürfen es dann schon sein in 112l oder seh ich das falsch?

Hast du Bilder von deinem Schwarm?

Gruß, Jo
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Postby Boby » 13 May 2009 13:11
Hi!
Mein "starklichtbecken" hat 36 W PL auf 45 brutto liter und die drinnen residierenden Boraras urophthalmoides und ein paar mit den pflanzen von zuhause miteingeschleppten und sich mittlerweile fortgepflanzten Danio margaritatus scheinen mit der beleuchtungsstärke null probleme zu haben. Die fische verstecken sich nur beim rückschnitt in dem haufen monosolenium, aber sonst sind immer irgendwo zu sehen; im gegensatz zu den roten neons z.B. bleiben sie auch kaum an einem platz "stehen".
Vielleicht wäre das eine weitere möglichkeit, wobei genau diese Boraras art nicht so farbenfroh ist wie z.b. brigittae oder maculatus..
LG
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Postby Hardy » 13 May 2009 14:53
Freshwater Jo wrote:Das von dir beschriebene Verhalten der Oryzias minutillus hört sich sehr interessant an, werde mal schauen ob ich die irgndwo erwerben kann.
Wegen der Anzahl: So 40-50Stück dürfen es dann schon sein in 112l oder seh ich das falsch?
Hast du Bilder von deinem Schwarm?
Hi Jo
Das "Verhalten", außer dass sie bei mir immer stark gruppenorientiert und wie gesagt, Sonnenanbeter sind, kann wechseln der optische Eindruck weniger. Die Zahl klingt sehr passend - in 1-1½ Jahren kannst Du dann mit 250-500 Jungfischen innerhalb 1-2 Monaten rechnen, die Dir (zumindest heute) aus den Händen gerissen werden.
Das ist das größte Manko an den Fischen: Für Otto Normalfotografierer nicht fotografierbar. Hab einige (schlechte) Bilder von einem Teil der Gruppe. Auf ~15 von ~200 Versuchen war was zu erkennen, wenige Bilder von Einzelfischen sind sogar brauchbar. Werd' ich nachher mal einstellen, muss sie aber erst verkleinern und dazu ist die Zeit gerade zu knapp. :roll:
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Postby FloriFloh » 10 Jan 2010 20:40
*hoch-hief*

Hallo zusammen,

ein interessantes Thema! Ich grübel im Moment am zukünftigen Besatz eines meiner Becken. Geplant sind etwa 0,8W/l.
Habt ihr unter ähnlich hellen Bedingungen schon mal Boraras brigittae gehalten? Fürchte fast, denen könnte das zu hell sein... :?

Die Oryzias muss ich mir jetzt aber auch nochmal näher ansehen...

Viele Grüße,
Florian
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Postby flo » 10 Jan 2010 21:26
Hi,

habe jedenfalls mal gelesen, dass P. Furcatus keinen sauren pH leiden kann. Obs stimmt weiß ich jedoch nicht.

lg, Flo
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Postby Tim Smdhf » 10 Jan 2010 21:27
Hey,

ich bin im Moment auch am Überlegen!

Kann jemand nochmal eine neue Fischart reinwerfen?
Viele Grüße!
Tim :strand:
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