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Postby Ka-in » 02 May 2020 16:24
Das Foto von dem Becken ist schon 15 Tage alt und zeigt wie es einen Tag nach der Bepflanzung aussieht. :pfeifen: Die CO2 Anlage läuft auch erst seit genau 7 Tagen, weil der Shop wo ich sie bestellt habe leider beim Verpacken das Zusatzpaket mit Schlauch, Diffusor, Dropchecker und Blasenzähler vergessen hat.

Deinen Einwand mit den Echinodoren und der schnellen Durchwurzelung mit dem Bodengrund nehme ich mir gerne an. Ich werde mir heute Abend mal die Zeit nehmen und mir diverse Pflanzen ansehen.

Ich hänge mal ein Bild von Donnerstag an (Das Moos wurde mit Gelkleber für Pflanzen angebracht und hat darunter etwas gelitten) . Ich finde schon man sieht für eine Woche CO2 Düngung einen Fortschritt. Zudem habe ich das Gefühl, dass die CO2 auch nicht genug liefert. Laut Wasserwerten (KH 4 und pH 7) habe ich die 20 mg/L noch nicht erreicht. Ob ich dem Dropchecker mit der dunkelgrünen Farbe aber vertrauen kann weiß ich nicht :? Der hat auch schon beim blauton eine sehr dunkle Grundfarbe. (Daher mein post im Technik Bereich zu dem OrinocoGrow) Zudem kracht mein KH Wert am nächsten Tag nach dem Wasserwechsel immer wieder von 4 auf 2 runter und ich weiß nicht warum.

Grüße Kathrin

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Postby Ka-in » 02 May 2020 19:42
Guten Abend,

so ich habe jetzt mal ein wenig bezüglich der Echinodoren nachgeschaut und tatsächlich etwas gefunden was gefällt. Bestellt sind jetzt für den Hintergrund eine Echinodorus grisebachii 'Amazonicus', eine Echinodorus uruguayensis ("africanus") und da nach wie vor Salmler gepflegt werden sollen noch eine Ceratopteris thalictroides (nach Damian's Empfehlung). Für den Bereich direkt vor dem Innenfilter habe ich dann noch eine Echinodorus Dschungelstar 3 'Phyton'. Laut Beschreibung und Recherchen alles eher anspruchslose und weniger Lichtbedürftige Pflanzen.

Sollte ich die Echinodoren dann tatsächlich auch mit Düngekapseln/Düngekugeln zusammen einsetzen? Oder reicht da doch nur die reine Düngung über die Wassersäule? Echinodoren hatte ich bisher noch nie in einem Aquarium :? Habe auch schon gelesen, das man aufgrund der Düngekugeln Probleme mit aus dem Bodengrund steigenden Algen bekommen kann :shock:

Grüße Kathrin
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Postby Öhrchen » 02 May 2020 19:53
Hallo Kathrin,

ich würde auch erstmal bei den Amanogarnelen und den Blutsalmlern bleiben, später dann noch die Otocinclus.
Schau dir an, wie und wo sich die Salmler aufhalten - vielleicht stellt sich heraus, daß sie gar nicht so sehr in "ihrem" Bereich bleiben, das hängt oft auch von den Umgebungsbedingungen ab. Dann kannst du immer noch entscheiden, ob du eine weitere Art ergänzt. Ein Aquarium wirkt eigentlich immer harmonischer, wenn nicht zu viele Arten darin leben. Lieber mehr von einer Art, als bunt gemischt.
Theoretisch könnte im Bodenbereich auch noch ein Zwergbuntbarschpaar - oder Harem leben, das ist halt immer schön zu beobachten.
Die Echinodoren im Hintergrund machen sich bestimmt schön. Laß sie erstmal ohne Düngekugel, kannst du später immer noch dazustecken. Manchmal will man auch gar nicht, daß die Echis so "explodieren" :stumm:
Die werden übrigens erstmal schlecht aussehen und Blätter verlieren - Umstellung von emers auf submers. Laß dich davon nicht irritieren.
Viele Grüße
Stefanie

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Postby Joachim Mundt » 02 May 2020 23:26
Hallo Kathrin,

auf deinem bild kann man sehr gut sehen, dass der co2-diffusor sehr weit oben im aquarium angebracht ist. entscheidend für eine gute effizienz ist, dass die co2-bläschen eine möglichst lange kontaktzeit mit dem wasser haben und nicht fast sofort aus dem wasser heraus perlen.

deshalb meine empfehlung, den diffusor so weit wie möglich nach unten zu setzen. dadurch löst sich sehr viel mehr co2 im wasser und du wirst sehen, dass die bläschen bis zur wasseroberfläche sehr viel kleiner werden :wink:
lg Joachim
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Postby moskal » 03 May 2020 07:29
Hallo,

ich schmeiß noch Schwimmblattpflanzen in die Runde wie z.B. Nymphaea minuta. Ceratopteris thalictroides werden gerne Megagebüsche die sich um die Beleuchtung schmiegen. Ich finde das eher was für offene Becken oder Paludarien. Aber auf jeden Fall stimme ich Damian voll zu, Deckung von oben beruhigt die allermeisten Fische ungemein.
Wegs dem Licht und den Micranthemum sp. Montecarlo brauchst du dir deshalb keine Gedanken machen, die wächst schlimmsten falls nur langsamer, was ja auch nicht falsch sein muß. Die hier habe ich nicht mal absichtlich gepflanzt, es kam wohl irgendwo ein stückchen mit. Schwarzwasseraquarium, schwach beleuchtet, Teefarbenes Wasser, KH0, gH0,irgendwas, NO3 finde ich nicht:


Noch kurz zu Salmlern und Schwarmfisch: Die Meisten sind keine. In den wirklich großen Aquarien Südamerikas habe ich das beobachten können. Andere die dort Riesenaquarien besucht hatten haben das auch so gesehen. Bei den meisten wünschen die Mänchen keine Geschlechtsgenossen in der Nähe, dulden aber Weibchen die sich zu losen Gruppen mit wechselnden Individuen zusammenschließen. Das sind dann immer so 4-6 Fische die zusammenschwimmen, keine Schwärme. Auf denen paar m² die die Niesche für sie bietet sind das dann allerdings schon einige Fische. Gerne werden auch Fische die nach Hochwasserrückgang vom Fluß abgetrennt sind fälschlich für Schwarmfische gehalten.
Für uns ist eher wichtig ob schwimmfreudig oder nicht.


Gruß, helmut
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Postby Gast » 03 May 2020 12:28
Ka-in wrote:Guten Abend,

so ich habe jetzt mal ein wenig bezüglich der Echinodoren nachgeschaut und tatsächlich etwas gefunden was gefällt. Bestellt sind jetzt für den Hintergrund eine Echinodorus grisebachii 'Amazonicus', eine Echinodorus uruguayensis ("africanus") und da nach wie vor Salmler gepflegt werden sollen noch eine Ceratopteris thalictroides (nach Damian's Empfehlung). Für den Bereich direkt vor dem Innenfilter habe ich dann noch eine Echinodorus Dschungelstar 3 'Phyton'. Laut Beschreibung und Recherchen alles eher anspruchslose und weniger Lichtbedürftige Pflanzen.

Sollte ich die Echinodoren dann tatsächlich auch mit Düngekapseln/Düngekugeln zusammen einsetzen? Oder reicht da doch nur die reine Düngung über die Wassersäule? Echinodoren hatte ich bisher noch nie in einem Aquarium :? Habe auch schon gelesen, das man aufgrund der Düngekugeln Probleme mit aus dem Bodengrund steigenden Algen bekommen kann :shock:

Grüße Kathrin


Hallo,
Echinodoren sind wunderschöne Pflanzen die ich früher viel eingesetzt habe. Hier in unterschiedlichen Wuchsgrößen. Zur Zeit habe ich überwiegend nur kleine Aquarien, wo sie einfach nicht zur Geltung kommen. Auch die seinerzeit von mir gepflegten Südamerikanischen Bundbarsche/Zwergbuntbarsche haben es mir angetan. Aber auch hier macht es mit den kleinen Becken keinen Sinn sie zu pflegen. Dein Becken ist für solche Pflanzen, aufgrund der 65cm Höhe, eine feine Sache. Von daher war ich auch etwas „entsetzt“, dass du dieses Format nicht richtig ausnutzt. Hier sollte man, wenn ein großes/hohes Becken gepflegt werden soll auch groß Denken.
Zu der Wahl deiner Echinodoren.
Hier hättest du vielleicht vorab Fragen sollen, was in Frage kommen könnte. Du hast dich jetzt für zwei sehr Große Arten entschieden, wobei die Uruguayensis schon ein Klopper ist, die auch bei Dir rauswachsen könnte. Beide darfst du nicht an die Rückwand stellen. Die sollten schon Zentral positioniert sein, damit die ihre volle Pracht entfalten. Beide zusammen hätte ich vermutlich nicht genommen. Dafür sind beide zu präsent und würden im Becken optisch zu sehr konkurrieren. In einem breiten Becken, wo man die eine rechts und die andere links setzen könnte, ist das zweitrangig. Du hast fast ein Cube, da wird das schwieriger.
Für den Hintergrund hätte ich hier die Helanthium bolivianum 'Angustifolius' empfohlen.
Versuche die Echinodoren nicht nach der Beschreibung auszuwählen, sondern nach Bildern in gepflegten Aquarien. Je nachdem wie der Bodengrund aufgebaut ist, variiert die Wuchsform und deren Größe. Kleinere Arten weisen wunderschöne Blattformen und Farben auf, die man schön miteinander kombinieren kann.
Versuche eine gute Mischung hinzubekommen, auch mit schnellwachsenden Stengelpflanzen.
Du hast natürlich dein Becken jetzt nach deiner Pflanzenwahl eingerichtet. Da ist es immer schwer, dass nachträglich in eine andere Richtung zu formen ohne vorhandenes Hardscape „abzuwerten“.
Eine Empfehlung von mir für den Anlauf wäre die Ceratophyllum demersum. Die kann auf der Wasseroberfläche schwimmen, oder leicht beschwert, auch auf den Bodengrund setzen. Die wächst wie Unkraut und schafft dir schnell gute Wasserverhältnisse. Die wurzelt auch nicht an. Nach und nach kannst du sie dann mit deinen Wunschpflanzen austauschen.
Zum Bodendecker habe ich ja bereits was geschrieben. Ich würde zur Sicherheit und als Ergänzung die Helanthium tenellum noch einpflanzen. Ich befürchte, dass mit der Größe der Echinodoren dein Bodendecker nicht mehr so viel Licht bekommt wie benötigt und den Wuchs verlangsamt oder einstellt.
Zum CO2 wurde bereits was geschrieben. Setze ihn tiefer und in die Strömung. Aufgrund der Größe deines Aquariums, würde ich dir einen zweiten Diffusor an anderer Stellen empfehlen.
Im Bodengrund sollten auf jeden Fall Nährstoffe sein. Viele Hersteller bieten hier Sticks zum nachträglichen Einsatz an. Versuche aber, dass sich während du die Sticks in den Bodengrund einbringst diese keine Stoffe direkt ans Wasser abgeben können. Ich würde das mit einem großzügigen Wasserwechsel kombinieren.
Gruß
Helmut
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Postby Ka-in » 04 May 2020 09:01
Öhrchen wrote:ich würde auch erstmal bei den Amanogarnelen und den Blutsalmlern bleiben, später dann noch die Otocinclus.

Hallo Stefanie,
Danke für deine Meinung. Ich werde auch erst mal so starten und dann auch Stück für Stück, damit das ganze System ausreichend Zeit hat sich an die neuen Belastungen anzupassen.

Öhrchen wrote:Theoretisch könnte im Bodenbereich auch noch ein Zwergbuntbarschpaar - oder Harem leben, das ist halt immer schön zu beobachten.

Ich dachte Barschartige und Garnelen schließen sich aus, weil Garnelen quasi Futtertiere sind. :? Oder sind die Amanos zu groß für die Zwergbuntbarsche? Zudem finde ich ja, dass der Bodenbereich mit den Garnelen und der Gruppe Oto’s schon recht voll ist. Oder Bewegen sich die Oto’s doch mehr durch das ganze AQ und halten sich nicht nur in Bodennähe auf?

Öhrchen wrote:Die Echinodoren im Hintergrund machen sich bestimmt schön. Laß sie erstmal ohne Düngekugel, kannst du später immer noch dazustecken. Manchmal will man auch gar nicht, daß die Echis so "explodieren" :stumm:

Würde aber im Umkehrschluss heißen, dass man für schnelles Wachstum doch den Wurzelbereich zumindest für die Startphase mit düngen sollte.

Öhrchen wrote:Die werden übrigens erstmal schlecht aussehen und Blätter verlieren - Umstellung von emers auf submers. Laß dich davon nicht irritieren.

Danke für den Hinweis :thumbs:

Joachim Mundt wrote:auf deinem bild kann man sehr gut sehen, dass der co2-diffusor sehr weit oben im aquarium angebracht ist. entscheidend für eine gute effizienz ist, dass die co2-bläschen eine möglichst lange kontaktzeit mit dem wasser haben und nicht fast sofort aus dem wasser heraus perlen.

Hallo Joachim,
das habe ich mir schon fast gedacht, ist mein erstes AQ mit CO2 Düngung. Ich habe mir beim Installieren des Diffusors an Bildern von anderen Aquarien orientiert. Zudem ist meines mit den 65cm Kantenlänge ja nun doch recht hoch, daher wurde es erstmal mittig gesetzt.
Uns (meiner besseren Hälfte und mir) geht aber das Gezische ungemein auf die Nerven und daher wird beim nächsten WW der Glasdiffusor gegen den JBL Taifun getauscht. Ich habe jetzt den M, sollte ich da bei meinem Becken gleich mit allen 10 Teilen starten oder es erstmal mit weniger (6-7) probieren?

moskal wrote:Ceratopteris thalictroides werden gerne Megagebüsche die sich um die Beleuchtung schmiegen. Ich finde das eher was für offene Becken oder Paludarien. Aber auf jeden Fall stimme ich Damian voll zu, Deckung von oben beruhigt die allermeisten Fische ungemein.

Hallo Helmut,
dann muss ich sie eben rechtzeitig stutzen, damit sie sich nicht um die Lampen legen. :D

moskal wrote:Wegs dem Licht und den Micranthemum sp. Montecarlo brauchst du dir deshalb keine Gedanken machen, die wächst schlimmsten falls nur langsamer, was ja auch nicht falsch sein muß. Die hier habe ich nicht mal absichtlich gepflanzt, es kam wohl irgendwo ein stückchen mit. Schwarzwasseraquarium, schwach beleuchtet, Teefarbenes Wasser, KH0, gH0,irgendwas, NO3 finde ich nicht

Gut zu wissen, dass es bei dem Micranthemum auch anders geht. Ich habe sie ja nicht nur wegen dem kleinbleibenden Wuchs gewählt, sondern auch weil die unzähligen kleinen Blätter eine Menge an Siedlungsoberfläche für die Bakterien Flora bietet :wink:

moskal wrote:Für uns ist eher wichtig ob schwimmfreudig oder nicht.

Ich werde es bedenken

Laetacara dorsigera wrote:Zu der Wahl deiner Echinodoren.
Hier hättest du vielleicht vorab Fragen sollen, was in Frage kommen könnte. Du hast dich jetzt für zwei sehr Große Arten entschieden, wobei die Uruguayensis schon ein Klopper ist, die auch bei Dir rauswachsen könnte. Beide darfst du nicht an die Rückwand stellen. Die sollten schon Zentral positioniert sein, damit die ihre volle Pracht entfalten. Beide zusammen hätte ich vermutlich nicht genommen. Dafür sind beide zu präsent und würden im Becken optisch zu sehr konkurrieren. In einem breiten Becken, wo man die eine rechts und die andere links setzen könnte, ist das zweitrangig. Du hast fast ein Cube, da wird das schwieriger.

Hallo Helmut,
Die grisebachii wird nach links hinter die Wurzel gestellt. Damit kann ich hoffentlich optisch etwas den Taifun kaschieren. Die Uruguayensis dann rechts vor den Filter. Die Dschungelstar 3 kommt in die Mitte auf das kleine Plateau, wo jetzt nur das Micranthemum steht. Damit sind sie relativ gleichmäßig im Becken verteilt und können gut ihre Wurzeln verteilen. So denke ich zumindest :?
Laetacara dorsigera wrote:Für den Hintergrund hätte ich hier die Helanthium bolivianum 'Angustifolius' empfohlen.

Wollte ich eigentlich haben, war aber leider ausverkauft :(
Laetacara dorsigera wrote:Versuche die Echinodoren nicht nach der Beschreibung auszuwählen, sondern nach Bildern in gepflegten Aquarien. Je nachdem wie der Bodengrund aufgebaut ist, variiert die Wuchsform und deren Größe. Kleinere Arten weisen wunderschöne Blattformen und Farben auf, die man schön miteinander kombinieren kann.


Mein Ziel war es möglichst schmalblättrige zu bekommen (Salmler und versteckmöglichkeiten), da das Helanthium bolivianum ausverkauft war, habe ich eben einen guten Kompromiss gesucht. Laut Frau Kasselmann sind beide großen Echinodoren gut als Hintergrund oder eben Solitäre geeignet.

Laetacara dorsigera wrote:Eine Empfehlung von mir für den Anlauf wäre die Ceratophyllum demersum.

Ist auch in meiner Bestellung dabei :flirt:
Laetacara dorsigera wrote:Zum Bodendecker habe ich ja bereits was geschrieben. Ich würde zur Sicherheit und als Ergänzung die Helanthium tenellum noch einpflanzen. Ich befürchte, dass mit der Größe der Echinodoren dein Bodendecker nicht mehr so viel Licht bekommt wie benötigt und den Wuchs verlangsamt oder einstellt.


Bei der tenellum hätte ich Angst, das die aufgrund ihres deutlich schnellen Wachstums, das Micranthemum verdrängt :shock:

Laetacara dorsigera wrote:Im Bodengrund sollten auf jeden Fall Nährstoffe sein. Viele Hersteller bieten hier Sticks zum nachträglichen Einsatz an. Versuche aber, dass sich während du die Sticks in den Bodengrund einbringst diese keine Stoffe direkt ans Wasser abgeben können. Ich würde das mit einem großzügigen Wasserwechsel kombinieren.

Zum Einbringen der neuen Pflanzen muss ich eh Wasser ablassen, da ich nicht tauchen möchte :pfeifen: Dann kann ich auch gleich jeweils ein Düngestick unter die Echinodoren setzen.

Vielen Dank an alle und schöne Grüße
Kathrin
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Postby Öhrchen » 04 May 2020 10:23
Hallo Kathrin,

genau, Amanogarnelen sind zu groß für Zwergbuntbarsche. Und Otocinclus sind nicht so bodenbezogen, daß es stören würde. Schwieriger wäre die Kombination Corydoras und ZBB, weil die Corys immer wieder ins Revier der Zwergbuntbarsche eindringen. Aber das bleibt natürlich dir überlassen, schau dir erstmal an, wie sich das Getier im Aquarium aufteilt.

CO2 immer möglichst viel Möglichkeit zum Auflösen im Wasser geben. Also gleich den großen Taifun, und den möglichst tief hängen. Wobei ein Diffusor die elegantere Methode ist, weil die Bläschen von vorneherein kleiner sind.

Echinodoren können ganz schön invasiv sein, wenn die mal loslegen. Sie bilden ein großes Wurzelgeflecht, Ableger an den unmöglichsten Orten, und halten sich zuweilen auch nicht an die angegebene Wuchsgröße :lol: Man findet aber schnell raus, wann man sie wieder "einfangen" muß, und in ihrer Vielfältigkeit sind sie schöne Aquarienpflanzen.
Viele Grüße
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Postby Gast » 04 May 2020 12:42
Öhrchen wrote:Hallo Kathrin,

Echinodoren können ganz schön invasiv sein, wenn die mal loslegen. Sie bilden ein großes Wurzelgeflecht, Ableger an den unmöglichsten Orten, und halten sich zuweilen auch nicht an die angegebene Wuchsgröße :lol: Man findet aber schnell raus, wann man sie wieder "einfangen" muß, und in ihrer Vielfältigkeit sind sie schöne Aquarienpflanzen.


Hallo,
Du verwechselst hier was. Im Gegensatz zu Cryptocorynen bilden sich keine seitlichen Ableger im Bodengrund. Bei Echinodoren bilden sich stattdessen Blütenstengel, an denen sich Tochterpflanzen entwickeln und die man bei entsprechender Größe und nach Bedarf neu setzen kann. Und zwar dort wo Gewünscht.
Gruß
Helmut
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Postby Gast » 04 May 2020 13:27
Ka-in wrote:
Öhrchen wrote:Theoretisch könnte im Bodenbereich auch noch ein Zwergbuntbarschpaar - oder Harem leben, das ist halt immer schön zu beobachten.

Ich dachte Barschartige und Garnelen schließen sich aus, weil Garnelen quasi Futtertiere sind. :? Oder sind die Amanos zu groß für die Zwergbuntbarsche? Zudem finde ich ja, dass der Bodenbereich mit den Garnelen und der Gruppe Oto’s schon recht voll ist. Oder Bewegen sich die Oto’s doch mehr durch das ganze AQ und halten sich nicht nur in Bodennähe auf?
Vielen Dank an alle und schöne Grüße
Kathrin


Hallo,
Ich würde Zwergbundbarsche nicht mit Amanos vergesellschaften.
Die Amanos sind zwar recht groß, werden aber ständig von den Barschen gejagt und verjagt.
Irgendwann verziehen die sich und lassen sich nur ab und an sehen. Wodurch die Effektivität beim abweiden von Algen leidet.
Wenn dann auch noch Nachwuchs vorhanden ist, setzt du den kompletten Besatz des Beckens in Stress. Die Barsche jagen alles und jeden um die Brut zu schützen.
Auch solltest du bedenken, dass wenn sich der Nachwuchs entwickelt und überlebt, hier ein Abnehmer greifbar sein muß. Die Jungtiere kannst du nicht behalten. Dafür ist das Revier in denen du die Tiere pflegst zu klein.
Gruß
Helmut
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Postby Wuestenrose » 04 May 2020 18:11
'N Abend...

Laetacara dorsigera wrote:Du verwechselst hier was.

Nein, tut sie nicht.

Im Gegensatz zu Cryptocorynen bilden sich keine seitlichen Ableger im Bodengrund.

Selbstverständlich tun sie das. Auf diesem Foto siehst du beides:


Blütenstengel und seitliche Ausläufer.

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Postby Gast » 04 May 2020 18:58
Wuestenrose wrote:'N Abend...

Laetacara dorsigera wrote:Du verwechselst hier was.

Nein, tut sie nicht.

Im Gegensatz zu Cryptocorynen bilden sich keine seitlichen Ableger im Bodengrund.

Selbstverständlich tun sie das. Auf diesem Foto siehst du beides:

PA140134.jpg

Blütenstengel und seitliche Ausläufer.

I.d.S.
Robert


Hallo,
Handelt es sich hier nicht um die Gattung Helanthium?
Gruß
Helmut
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Postby moskal » 04 May 2020 19:03
Hallo,

Hallo Helmut,
dann muss ich sie eben rechtzeitig stutzen, damit sie sich nicht um die Lampen legen.

bei mir haben sie nach Einleben einfach nur sehr sehr große Blätter gemacht, größer als dein Aquarium, wenn man sie abschneidet kommt das nächste Riesenblatt nach, das sind dann irgendwann mal einfach erwachsene Pflanzen die nicht Bonsai sein wollen. Von kurtzgehaltenen alten Pflanzen genommene Ableger wollten auch nicht wirklich auf Dauer.

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Postby Ka-in » 05 May 2020 19:27
Also das mit den Zwerg-Buntbarschen werde ich auf jeden Fall lassen. Ich möchte ja schließlich das fleißige gewusel der Nelen beobachten können :gdance:

Meine Pflanzenerweiterung ist heute auch gekommen + einer netten Überraschung. Die sehen wirklich gut aus und dürfen jetzt bis Morgen noch etwas wässern :pfeifen:

Da ich nun seit knapp einer Woche den Nitritwert bei n. n. halte, durften heute auch die ersten 10 Amanos einziehen :D natürlich wird der Nitrit weiter kritisch beobachtet. Ab es schon einiges zum Abgrasen da und scheinen sich sichtlich wohl zu fühlen.

Grüße Kathrin

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